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Hallo zusammen,
und schon wieder schlägt der Ideenklau durch TMR zu.
Ich habe schon am 6.6.2021 also vor über 2 Jahren einen Mod am Delock publiziert, der die Störungen minimiert, weil er über PE die Störungen bevor sie in den Streamer kommen zurück führt: https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?p=205858#p205858
Dies habe ich auch im OEM Forum als Empfehlung , im Kontext der hinzugewonnenen Erkenntnisse, abgegeben.
Nun wird hier von dem Kollegen, der anscheinend nicht auf eigene Ideen kommen kann, genau das als seine Erkenntnis publiziert: https://www.open-end-music.com/forum/privatforen/thomas-michael-rudolph-tmr/697196-ethernet-sound-reloaded?p=721085#post721085
Naja, selbst falsche Messungen von Gleichtaktstörungen machen (weil man nix verstanden hat), Layer 1 Quatsch postulieren (weil man’s hier auch nicht verstanden hat oder Wikipedia nicht eindeutig genug war)), aber anderen keine Ahnung unterstellen und dann noch Ideen andere als seine eigenen ausgeben – das Bild wird immer stimmiger.
Dann ist die TMR KI anscheinend schon im Jahr 2021 mit ihren Trainingsdaten angekommen.
Aber keine Sorge, irgendwann hat man dann auch den Wissensstand von hier – dauert halt etwas🤡
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
also auch die Gleichtaktstörungen und der Jitter befinden bei der V4 auf dem Niveau der V3.
Messungen gibts dann im Artikel.
Klangunterschiede durch anderen Accesspoint?
Ich habe dann mal ein paar erste Versuche gemacht, um zu überprüfen, ob es denn Änderungen gibt im Gleichtakt oder im Differentialsignal, wenn sich was beim Sender ändert.
Dabei habe ich heute eine erste Änderung wahrnehmen können.
Der WR902AC war einmal mit der Fritzbox gekoppelt und dann mit einem kleinen Asus WLAN Accesspoint. Der Jitter und das Differentialsignal waren immer identisch.Allerdings konnte ich beim Gleichtakt eine Änderung feststellen und zwar war dieser im Peak-Peak bei dem Asus immer um etwa 5mV höher. Ich habe wirklich mehrfach gemessen mit immer dem gleichen Ergebnis.
Dann habe ich das Werksnetzteil des Asus, was eine Dreckschleuder ist, gegen ein ifi iPower Elite ersetzt – jedoch keinerlei Änderung.
Ich habe heute erstmals mit dem neuen TDS794 2GHz Scope gemessen.
Bei allen Messungen waren beide Accesspoints (Fritzbox und Asus) an und hatten WLAN aktiviert. Somit kann es keine Einstrahlung sein. Die Accesspoints waren auch in einem anderen Raum.Was ich mir Vorstellen kann ist, das der WR902AC eventuell bei dem Asus Accesspoint die Sendeleistung anheben muss. Und das neue Scope kann mehr von den 2,4GHz erfassen und zeigt somit Unterschiede. Die Sonde ist ein 1,7GHz.
Ich werde das weiter untersuchen, da dies mal ein erstes Indiz sein könnte, das es doch über WLAN zu Klangunterschieden kommen könnte. Allerdings nicht durch Layer 1 (indirekt natürlich, aber nicht mit der umhergeisternden Vorstellung). Und eventuell ist das auch von Client zu Client unterschiedlich.
Das ist allerdings alles ganz frisch und noch mit sehr viel Vorsicht zu genießen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
ich habe ja die Evolution Deines Setups verfolgt – das ist schon ein guter Status!
Kannst Du denn bei dem Cisco Switch auch die Geschwindigkeit des SFP Ports einstellen?
Ich frage nämlich weil Du doch mal Probleme mit dem kleinen LevelOne hattest.
Wenn das ein Level 1 FMC ist, dann muss auf beiden Seiten die gleiche Geschwindigkeit gesprochen werden. Der LINN kann m.E.: nur 100MBit (was auch ausreicht).
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
vielen Dank für die Anregung – werde ich mit einfließen lassen.
Es gab auch schon mal eine Anregung, das wir für verschiedene Konstellationen „Muster-Setups“ beschreiben.
Also einmal für LWL/FMCs, nur Switche oder auch WLAN……
Vielleicht über die Feiertage…
Beste Grüsse,
Eric
Moin zusammen,
gestern habe ich den V4 auf 3.3 Lifepo4 Versorgung umgestellt und einige Hörtests gemacht.
Ich kann hier keinen grossen Unterschied zu meiner modifiziertem V3 (BS + OpenWRT + 3.3V) identifizieren: von meiner Seite klare Empfehlung!
Heute folgen nochmal Messungen und dann kommt das alles als Empfehlung zusammen in einem neuen Blog Beitrag.
Es steht auf dem Typenschild, aber auch auf der Verpackung V4 drauf.
Habe am Samstag mal im Saturn in Karlsruhe nachgeschaut. Die haben noch die V3 dort.
Wenn, dann am besten über den von mir angegebenen Link bestellen bei Amazon, da sollte man sicher sein, das man die V4 bekommt.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Matthias,
Danke für den informativen Layer1 Bericht!
Ich hoffe, daß jetzt allen, die das gelesene haben, klar ist, daß Sie sich darum nicht kümmern müssen und alles, was da so erzählt wird, Geschwätz von Ahnungslosen ist.
Ich bin im Bereich Toslink wirklich nicht fit, lese aber öfters, das der Lichtleiter eine wichtige Rolle hat.
Beste Grüsse,
Eric
Moin Max,
ja – eigentlich zu schön um wahr zu sein.
Ich habe gestern erste Hörtests mit Power-Bank gemacht und das hat schon mal viel Spaß gemacht.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Vielleicht traut sich ja jemand: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/30m-lindy-usb-3-0-aktives-optisches-verlaengerungskabel-m-w/2539650056-225-5791
Ist ein Optisches USB Kabel von Liny. Gerade gesehen. Leider kann ich das bei mir nicht einsätzen, sonst würde ich mal zuschlagen
Beste Grüße,
Eric
Hallo Matthias,
Rutscht da was parasitär (medienkonvertiert) mit durch oder Timingprobleme?
Ob da was in der Art passieren kann, was ich bei den FMCs mal hoch spekulativ aufgezeigt habe, kann ich nicht ausschließen: https://ethernet-sound.com/osi-layer-1-oder-osi-layer-2-fmcs-spielt-es-eine-rolle/#„Noise“_im_Lichtsignal
Timingprobleme denke ich mal auf jeden Fall.
Im Prinzip hast Du aber recht – einen gute galvanische Trennung direkt vor dem DAC sollte einiges an Aufwand reduzieren. Ich sehe hier aktuell die arfi Schnittstelle sehr weit vorne.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
gestern sind zwei WR902AC bei mir eingetroffen. Ich habe auch bei Amazon bestellt in der Hoffnung, das ich Version V4 bekomme – was auch der Fall war.
Hier der Link zu dem Angebot: https://www.amazon.de/gp/product/B01MY5JIJ0
Ich habe dann heute mal erste Messungen gemacht.
Bzgl. der Gleichtaktstörungen befindet er sich auf dem Niveau des Vorgängers, jedoch werde ich ihn erst 1:1 vergleichen, wenn er bzgl. 3.3V Versorgung modifiziert ist.
Und dann habe ich noch die 3.3V Spannung auf dem Board einmal im Client Modus und dann im Access-Point Modus gemessen um zu schauen, ob er auch noch den Beacon Bug hat.
Im Access-Point Modus:

Schön zusehen im High-Res Mode die Spannungsspitzen im Abstand von 100mS. Allerdings ist mit einem Versatz von ca. 30mS eine zweite Serie sichtbar. Anscheinend einmal für das 2.4GHz Band und dann für das 5GHz Band.
Jetzt im Client Modus:

Und – wir sehen nichts mehr!!
Das bedeutet, daß man den WR902AC jetzt auch ruhigen Gewissens mit der Original-Firmware betreiben kann und nicht OpenWRT benötigt. OpenWRT hat zwar noch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten, sodass ich es weiter benutzen werde, aber der Normal-User kann nun beruhigt ohne aufwendige Installation auskommen.
Zusätzlich hat der V4 auch bei mir keine Bob Smith Terminierung mehr, sodass sich auch hier keine weiteren Arbeiten ergeben!
Alles in Allem, kann man den WR902AC ruhigen gewissen empfehlen – wenn man noch was machen möchte, dann die Direkte Versorgung mit 3.3V an dem Schaltregler vorbei (was recht einfach über die GPIO Pins zu realisieren ist) – das ersetzt auch kein Trenntrafo (den man bei Powerbank oder auch bei Linear-Netzteil sowieso nicht braucht).
Bzgl. Trenntrafo noch ein paar Sätze. Was diese bei Schaltnetzteilen verhindern, sind u.a. Masse Stromflüsse der 50Hz Leckströme der Schaltnetzteile (die auch Swenson für Klangänderungen neben dem Phasenrauschen verantwortlich macht). Das dies dann besser Klingt hat nix mit Layer 1 etc. zutun, sondern damit, was ich schon vor etlichen Zeiten erklärt habe, nämlich das diese 50Hz Gleichtaktstörungen nicht mehr fließen können. Anscheinend braucht es eine Zeit, bis solche Erkenntnisse adaptiert und assimiliert werden und als eigene Innovation verkündet werden. (Halt wie bei einer KI – nur das die das mit dem Layer 1 versteht ;-))
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
Natürlich taktet die Ref 10 ich die Recclocker.
Und auch den DAC? Wenn ja, dann ist die Galvanische Trennung von Toslink wieder aufgehoben.
Mit dieser Layer 1 Geschichte: Ist die Isolation dann bei Toslink dann doch nicht perfekt gegeben?
Die Isolation schon. D.H. wenn Du nicht mit der Masterclock eine „Masse-Brücke“ baust, dann kommt jedenfalls keine Gleichtakstörungen beim DAC an.
Aber es kann zu Bitfehlern kommen, bzw. den DAC stressen, wenn er ein unsauberes Signal dauern nachführen muss. – So mein Verständnis.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
hast Du denn die Mutec auch außer beim Etherregen auch an den Reclockern?
Daily Joke: Layer1:) …..
So traurig es ist, „Layer 1“ hat echt das Zeug zum Running Gag 😉 Wenigstens damit kann das kleine Unterforum im OEM unseren Alltag versüßen . . .
Aber Spass beiseite – hätte Toslink einen Layer 2 „Sicherungsschicht“ wäre der „Drops auch gelutscht“ oder “ de käs gess“…..
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
Toslink wird eine Jitterproblematik nachgesagt. Wo siehst Du die Schwachstellen dieses Übertragungsweges?
Genau, in der Jitter Problematik. Bei Toslink wird doch das Signal vom Sender aus getaktet, sodass der Empfänger mit dem auskommen muss was ankommt. Jetzt könnte man natürlich eine Masterclock für Streamer und DAC einsetzen, aber dann kann ich gleich asynchrone USB nehmen, weil die galvanische Trennung aufgehoben ist. Bei Asynchrone USB gibt der Empfänger den Takt an, was zu weniger Jitter führt.
Bei der arfi Schnittstelle gibt auch der Empfänger (also der DAC) den Takt über eine der 3 optischen Leitung an den Sender, sodass hier m.E. die Vorteile von asynchron USB und galvanischer Trennung per Glasfaser erreicht wird.
Hallo Roland,
Mir ist noch was eingefallen: Ich hatte früher bei meiner Notebook-Lösung die Bedienung desselben über Lankabel an einem anderen Notebook betrieben. Lankabel ohne Ferrite, der Bedienungsrechner aber an Steckerleiste mit einem Filter… Da ist wohl klar warum das nicht so doll war…
Eigentlich sollte ja mit der arfi Schnittstelle egal sein, was davor so passiert – allerdings gibt es ja noch einen zweiten und dritten Weg, über den die Störungen wirken können – nämlich über das Stromnetz und über Abstrahlung.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
Bei der ganzen Isolierungsthematik könnte man sich auch mal über die gute alte Toslinkschnittstelle unterhalten.: Streamer (Akku) => Toslink => DAC und „der Kas ist gebissen“ (Bayrische Redensart)
So siehts aus. Der Streamer müsste dann eigentlich gar nicht mit Akku laufen, wenn die Toslink Schnittstelle gut ist und DAC und dann der Rest mit Netzfilter geschützt.
Allerdings kann es durchaus sein, das auch über optische Leitungen Störungen übertragen werden – allerdings keine Gleichtaktstörungen.
Die arfi-Schnittstelle Schnittstelle von Ralf Koschnicke, die m.E. nicht die Nachteile von Toslink hat, finde ich hier äußerst interessant
Ein Mitglied ( @asw21 ) hat diese ja bei sich im Einsatz und kann vielleicht darüber berichtenBeste Grüsse,
Eric
Klarstellung zu Layer 1 Switches und bevorstehender Artikel zu OSI-Schichten
Hallo zusammen,
ich habe mir die Frage von Roland zum Anlass genommen eine neuen Artikel über die OSI Schichten zu beginnen und darin auch speziell auf die Layer 1 und Layer 2 einzugehen – dauert aber noch etwas.
Daher hier eine kurze Antwort auf die Frage von Roland.
Layer 1 Switches: Der Exot in der Netzwerktechnik
Mit einen „Layer 1 Switch“ hast Du dir leider einen absoluten Exoten rausgesucht. Eigentlich dürfte es sowas wie einen Layer 1 Switch gar nicht geben. Ein Switch zeichnet sich nämlich dadurch aus, das er mindestens auf Layer 2 arbeitet. Zitat Wikipedia (Nur zum Beleg meiner Aussagen):Der Begriff Switch bezieht sich allgemein auf eine Multiport-Bridge – ein aktives Netzwerkgerät, das Frames anhand von Informationen aus dem Data Link Layer (Layer 2) des OSI-Modells weiterleitet.
Weite von Wikipedia:
Das dem Switch vergleichbare Gerät auf Netzwerkschicht 1 (Layer 1) wird als (Repeater-)Hub bezeichnet.
Layer 1 Switche auf dem Markt
Jetzt gibt es aber trotzdem Layer 1 Switche auf dem Markt. Dies sind Switche, die für spezielle Anwendungen gebraucht werden und wegen den Anforderungen nicht auf Layer 2 arbeiten können.
Zum einen sind dies Switche für Automatisierte Tests in Laboren, wo kein Eingriff auf Layer 2 in den Datenstrom erfolgen darf. Hier gibt es sogar Switche, die mechanisch Posts verschalten. Dabei wird dann natürlich, sofern dies ohne Wandlung zu optischer Übertragung kommt, das komplette Signal durchgereicht – mit allen Störungen. Das ist aber ein absoluter Ausnahmefall und spielt für uns keinerlei Rolle, sodass ich dies nicht weiter verfolgen werde.Auch in Rechenzentren, wo höchste Geschwindigkeit gefragt ist, gibt es Layer 1 Switche, da eine Layer 2 Behandlung Zeit kostet. Diese regenerieren allerdings schon das Signal, sodass hier bei ein komplett neu generierte Signal herauskommt.
Volltransparenter Datenverkehr bei Layer 1 Geräten
Die Aussage „volltransparent“ bezieht sich bei Layer 1 Geräten auf ein volltransparentes Durchreichen der Daten und nicht des analogen Signals.
Also bei einem Layer 1 Netzwerkgerät werden einfach die Bits (Nullen und Einsen) genau so wie sie ankommen weitergegeben. Allerdings wird das Signal neu aufgebaut (ansonsten bräuchten die Geräte ja keine Clock ;-)).Layer 1 FMCs
Layer 1 Geräte kommen höchsten noch bei FMC Medien Converter in unserem Anwendungsumfeld vor. Ich gehe nicht davon aus, das noch jemand einen Hub bei sich zu hause hat. Auch bei Layer 1 FMCs erfolgt eine Regenerierung bzw. ein Neuaufbau des Signals. Alle Layer 1 Medienkonverter Chips (PHY) die mir bekannt sind, erzeugen ein neues Signal (ansonsten wäre wie gesagt die Clock ja nicht notwendig). Eine Vorstellung, das hier nur eine Verstärkung und dann ein direkter Anschluss an die Laser Diode erfolgt mag dem Audio Techniker gefallen, ist aber sehr naiv.D.H. die Bits die reinkommen gehen genauso wieder raus, jedoch mit einem neuen analogen Signal. Keinerlei Fehlerkorrektur oder Intelligenz, die sich merkt, wohin die Bits (beim Switch also auf welche Port) gesendet werden sollen (bei einem Repeater oder MC ohne weiteren Port ja auch nicht nötig). D.H. wenn z.B. ein Fehler in der Bitfolge auf dem Weg zum Gerät passiert (Eine Eins nicht mehr gelesen werden kann und als Null interpretiert wird), dann wird dieser einfach weitergegeben.
Erst mit Layer 2 werden die Daten in Frames analysiert und eine Fehlerkorrektur kann erfolgen.Sonstige Störungsweiterleitung
Natürlich können jetzt ankommende Störungen das abgehende Signal stören, jedoch erfolgt dies nicht „volltransparent“ und ist auch unerheblich ob denn Layer 2 im Spiel ist oder nicht.Abschließend hoffe ich, mit diesen Informationen einige Missverständnisse auszuräumen. Ein detaillierterer Artikel zu diesem Thema befindet sich in Arbeit.
Beste Grüsse,
Eric
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