Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Hallo zusammen,
schön, das hier nun einige die Images ausprobieren.
Ich habe beide Images bei mir getestet, da ich einen V3 und einen V4 habe.
Beide lassen sich mit meinem PC und auch mit den KEFs verbinden und am PC wird 10MBit in den Einstellungen als Verbindungsgeschwindigkeit angezeigt.
Die Frage ist z.B. bei dem Linn, ob dieser überhaupt mit 10MBit arbeiten kann – vielleicht mal den Laptop anschließen und im Laptop das Interface auf 10MBit einstellen.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Grzegorz,
es gibt hierfür folgende Möglichkeiten:
a) bei dem Minimal-Image Luci nachinstallieren. Bedeutet aber SSH Zugang zum WR902AC.
b) Ein eigenes Image mit Luci und der Treiber Anpassung bauen.
Einen anderen Weg sehe ich aktuell nicht. Der Treiber ist anscheinend in den Kernel mit ein-kompiliert und kann nicht so einfach als einzelnes Modul ausgetauscht werden.
Beste Grüsse,
Eric
P.S.: Bin gespannt ob die Images bei jemanden eingesetzt werden und auch auf das Ergebnis.
Hallo zusammen,
die Images sind fertig!
Hierbei wurde im Treiber esw_rt3050.c folgende Änderung im Quelltext gemacht:
rt305x_mii_write(esw, i, 0, 0x3100);
ersetz durch:
if (i == 4) {
rt305x_mii_write(esw, i, 4, 0x0040);
rt305x_mii_write(esw, i, 0, 0x1200);
} else {
rt305x_mii_write(esw, i, 0, 0x3100);
}Sodass bei Port 4 (das ist der des internen Switch Moduls, der nach aussen geführt ist) 10Base-T, Full-Duplex und Autonegotiation gesetzt wird. Somit wird immer noch der Standard ausgehandelt, aber nur 10Base-T angeboten (beliebte Sales praxis ;-)).
Bitte nochmal komplett die Schritte des Artikels durchgehen: https://ethernet-sound.com/openwrt-als-minimal-image-auf-dem-tp-link-tl-wr902ac-v3-v4/
Hier die 10Base-T Images:
V3: https://ethernet-sound.com/wp-content/uploads/2026/06/tp_recovery-min-v3-10Base-T.zip
V4: https://ethernet-sound.com/wp-content/uploads/2026/06/tp_recovery-min-v4-10Base-T.zipSofern es positive Rückmeldungen gibt, ergänze ich den Artikel um diese Option.
Dann mal guten Appetit bei dem audiophilen Slow-Food – bei der Hitze soll man ja auch langsamer machen 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
das mit dem Script ist doch etwas komplexer, da man mit den aktuellen Kernel nicht so einfach die Register beschreiben kann.
Ich baue gerade analog zu dem Image der V3 ein Imga für die V4 in dem Ethernet auf 10base t beschränkt wird. Wenn wir Glück haben, kann ich beides heute noch bereitstellen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Barry,
sehr interessant. Die Linn Geräte sind ja sehr sensibel an dem Ethernet Eingang und die Ethernet Strecke ist eine beliebte Tuning Baustelle. Wobei ich vermute, das an dieser Stelle auch viel Sounding durch unbewusste HF Störungen betrieben wird. Wenn man solches Sounding gewohnt ist, kann es mit dem WR902AC etwas nüchtern und unspektakulär klingen.
Beste Grüße,
Eric
Juni 24, 2026 um 20:18 Uhr als Antwort auf: The NanoPi Streamer — A $50 Endpoint That Competes with the Best #5756Hallo Eric,
schade das es auf die Fragen bisher keine Antworten gab.
Ich habe mit dem WR902AC ja einen ähnlichen Ansatz verfolgt. Er erhält vom Lyrion Server reine PCM Streams. Der WR902AC ist m.E. auch noch stromsparender und hat einen kleineren Computing Footprint als der NanoPi. Trotzdem könnte er sich klanglich nicht gegenüber dem Stack Audio Link II behaupten.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Berry,
tolle Arbeit – Respekt!
Welchen Streamer bedient denn der WR902AC?
Beste Grüße,
Eric
Hier noch ein Nachtrag,
hier wird auch über den Vorteil von 10base t gesprochen und auch implementiert: https://audiophilestyle.com/forums/topic/55247-audiolinux-server-configurations-software-hardware-and-listening-impressions/page/139/#comment-1340789
Und auch hier: https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?t=1398&start=2087
Beste Grüsse,
Eric
Hi Bosko,
mit einem Script wird es nicht erledigt sein nach meinem aktuellen Stand der Untersuchungen.
mii_mgr/mdio ist nicht verfügbar auf dem WR902AC, sodass ich dabei bin, einen ausführbaren Patch zu kompilieren, den man dann aufspielen und ausführen muss.Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
hier wie versprochen etwas mehr Details.
Die Geschwindigkeit von Ethernet ports kann bei Linux normalerweise über mehrere Weg manipuliert werden.
Eine Möglichkeit ist über das Toll ethtool. Allerdings kann ethtool bei dem WR902AC nicht angewendet werden, da es keinen Zugriff auf den Treiber erlaubt.
Auch mit swconfig konnte nicht auf das entsprechende Attribut zugegriffen werden.Somit muss man direkt in die Register die richtigen Werte setzten. Das geht entweder durch einen Anpassung des Treibers oder auch nachträglich im Betrieb durch einen Beschrieb der richtigen Register.
ich habe mich zuerst mal für den ersten Weg entschieden und mittels KI die richtigen Einträge im C Code des treibers gesucht und angepasst. Danach musste ich das komplette Image neu compilieren lassen.
Nach zwei Versuchen lief dann das ganze, sodass jetzt der Ethernet Port nur noch 10MBit spricht!
Hier die Vergleichsmessung an der Squeezebox nacheinander:
Mikrotik mit 100base tx als Ausgangsbasis

Peak-Peak: 87,2mV
StdDev: 6,3mvMan sieht hieran, das die Vergleichmessung von Tag zu Tag schwanken können, da Äussere einflusse hier durchaus variieren.
Mikrotik mit 10bae T

Peak-Peak: 44,8mV
StdDev: 2,6mvTP Link WR902AC

Peak-Peak: 48,8mV
StdDev: 2,5mvAlso auf gleichem Niveau wie der mikrotik unter 10base t.
Ich werde schauen, das ich nun, da ich weiß welche Register wie gesetzt werden müssen, ein Init-Script erstelle, sodass man nicht neu flshen muss, sondern nur das Init-Script installieren muss.
Allerdings wird das noch etwas dauern, da dies Zeit braucht.Fazit
Der WR902AC kann auf 10base t eingestellt werden, sodass es aktuell keinen Grund gibt das gute Teil auszutauschen. Das schöne an der WR902AC Lösung ist, dass das komplette restliche Netzwerk von der Umstellung nicht betroffen ist und man keinerlei Nachteile hat. Auch die 24/192 Streams laufen sehr sauber. Und in der KEF Control APP gibt es auch keine grossen Verzögerungen.
Wer etwas Geduld hat, sollte auf das Init-Script warten.
Alternativ kann ich das aktuelle Image auf Anfrage bereitstellen. Dies ist jedoch für die V3.Beste Grüsse,
Eric
Hallo nochmal,
habe gerade ein Image erfolgreich gebaut mit einem modifizierten Treiber, sodass der WR902AC jetzt 10base t am Ethernet Port spricht!
Erster Hörtest konnte schonmal überzeugen.
Alles weitere morgen.
Beste Grüsse,
Eric
Hi Bosko,
Ethertool funktioniert nicht, da es nicht auf den Treiber zugreifen kann.
Ich bin gerade dabei mithilfe der KI den Treiber zu patchen und ein neues Image zu kompilieren.
Beste Grüsse,
Eric
Juni 20, 2026 um 07:49 Uhr als Antwort auf: The NanoPi Streamer — A $50 Endpoint That Competes with the Best #5739Hallo Eric,
interessanter Bericht und Lösung.
Da ich kein Roon User bin, werde ich mir das mal anschauen für einen Squeezelite Lösung – analog zu meiner WR902AC Implementierung. Bin gespannt welche unterschiede es hier gibt.Zwei Fragen:
a) hast Du versucht den NanoPi3 auch mal per WiFi zu betreiben?
b) Kannst Du mal probieren, den Ethernet Port auf 10base t umzustellen?Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
konnte natürlich nicht warten bis zum Wochenende und habe gestern Abend und heute das 10base t Thema untersucht.
Also meine KEF LS50 WII kommen mit 10base t zurecht und Qobuz läuft darüber sehr stabil.
Leider kann der WR902AC ja nicht auf 10base t umgestellt werden, sodass ich mich nach Alternativen umschauen musste. Ich habe noch einen Mikrotik Hap Lite, den ich auf 3,3V Versorgung umgebaut hatte und bei dem man die Ethernet Ports auf 10base t umstellen kann.
An diesen habe ich zum Test meine Squeezeboz Touch angeschlossen und dann Vergleichsmessungen zwischen 100base tx und 10 base t gemacht mit interessanten Ergebnissen.
Zuerst der Vergleich der Signalformen gemessen mit dem Oszi.
10 base t

Das 10base t Signal zeigt wie schon vorher geschrieben keine grossen Kanten und Ecken auf. Es ist ein Differentialsignal und hier mit max. +2V und min -2V Spannungspegel.100base tx

hier horizontal etwas gezoomt:

Hier sieht man schön, das durch das Encoding bedeutend mehr Ecken entstehen.
Nun ein Vergleich der Spekten der Gleichtaktstörungen gemessen mit der DIY Stomklemme:

gelb: nur Squeezbox light
pink: 10base t
blau: 100 base txAb ca. 100MHz dominieren die Störungen der Squeezebox Touch (und Radio Funkfrequenzen). Beachtlich sind die Unterschiede darunter. Die Messung mit 10base t zeigt im Bereich bis 10MHz Störungen, was zu erwarte war, aber darüber bis zu den 100MHz fast keinerlei Anstieg. Im Gegensatz zu dem 100base tx, bei dem der Bereich signifikant erhöht ist.
Dann wurde mal mit dem Oszi der Störungsstrom mit der DIY gemessen.
100base tx

Peak-Peak: 69,6mV
StdDev: 6,8mv10base t

Peak-Peak: 41,8mV
StdDev: 1,7mvDas ist schon eine signifikante Reduktion der Störung.
Hier der WR902AC im Vergleich an der Squeezebox (achtung, ander y-Skalierung)

Peak-Peak: 56,4mV
StdDev: 5,7mv
Da heisst, das der Mikrotik Hab Lite im 10base t Modus geringer Stärungen produziert, als der optimierte WR902aC – spannend!
Danach habe ich soeben ein paar erste Hörtests gemacht.
Dabei gefällt der 10base t Port gegenüber dem 100base tx Port durch höhere Ruhe und eine natürlichere unaufgeregte Darstellung gerade von Gitarren und auch Stimmen.
Die Hörtestest wurden mit Drosselkabel gemacht.
Ich bin nun dabei zu schauen, wie man den WR902AC doch noch dazu bewegen kann auf 10base t zu laufen. Eventuell muss hierzu der Treiber modifiziert werden für openWRT, was nicht so trivial ist – aber vielleicht machbar.
Einen zusätzlichen Switch einzusetzen, den man dann auf 10base t drosselt, halte ich für wenig zielführend. Mit dem guten alten TP Link SG105E ist das zwar machbar, aber letztendlich erden, wenn man die Bob Smith Terminierung nicht modifiziert, Störungen vor dem Switch mit übertragen und man implantiert einen zusätzlichen „Störenfried“ in die Ethernet Kette, im schlimmsten Fall den Gleichtaktstörungen eines Schaltnetzteils.
Beste Grüssem,
Eric
Moin Matthias,
ich habe bisher 10base t als Option eigentlich nicht mehr in Betracht gezogen, da dies bei vielen Geräten nicht mehr wählbar ist und eigentlich schon stark veraltet ist (beim WR902AC z.B. gibt es dazu keine Standard Möglichkeit).
24/192 Files sollten da als Flac zwar noch trüber laufen, aber das wird dann schon etwas eng.Ich werde das mal bei mir testen, ob das funktioniert und auch mal messen.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, das 10base t schon geringere Störungen produziert. Und das vor allem weil das Signal ein anderes Frequenzspektum haben dürfte und somit die Gleichtaktstörungen über Modenkonvertierung geringer ausfallen dürften. Bei 10base t ist die Frequenz des Signals , wenn nur Nullen oder nur Einsen gesendet werden 10MHz. Bei 100base TX liegt die maximale Frequenz bei 31,25MHZ. Alleine das wird aber m.E. nicht ausschlaggebend sein, sondern eher das Encoding (Manchester bei 10base t und 4B5B + MLT-3 bei 100base tx) und die daraus resultierende Signalform. Das 10 base t Signal enthält nicht so viele „Ecken“, soweit ich das schonmal angeschaut habe, und sollte daher einen geringeren Spektralanteil als 100base tx haben.
Ich werde mal am Wochenende mein Oszi und den SA anschmeißen und messen.
Beste Grüsse,
Eric
-
AutorBeiträge









