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Hallo zusammen,
Jens hatte mich ja darauf aufmerksam gemacht, das der TP Link WR902AC ja eine Buchse auf dem Board hat, die eventuell für eine externe Antenne genutzt werden kann:

Es hat sich herausgestellt, dass dies wirklich die von Jens vermutete Hirose MS-156 ist.
Ich habe mir mal auf Verdacht eine Antenne mit entsprechendem Pigtail bei Frixtender bestellt: https://frixtender.de/produkt/frixtender-m2-universal-black/Bei der Bestellung bitte darauf achten Pigtail Hirose Spezial auszuwählen.
Das ganze kann dann so auf die Buchse gesetzt werden:

Allerdings passt das ganze dann nicht mehr ins Gehäuse.
Und die Buchse ist wirklich so ausgelegt, das sie, wenn man den Pigtail mit Stecker einsteckt, die Leitung zur Onboard Antenne unterbrochen wird.Das ganze ist jedoch die 5GHz Antenne, sodass man den Client auf 5GHz umstellen muss.
Funktioniert aber tadellos.
Ob es zu Klangunterschieden kommt, kann ich noch nicht sagen.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
vielen Dank für die Berichte zu Deinem „Dreadlocks” Kabel und für die Blumen!
Freut mich, das das Kabel auch in Deinem doch schon hochgezüchtetem Setup seine Wirkung zeigt!
Was mich noch interessieren würde, und Du vielleicht mal die Tage ausprobieren kannst, ob sich der Einsatz der Mutec am ER mit dem Drosselkabel immer noch in der gleichen Weise bemerkbar macht.
An alle stillen Mitleser da draussen , egal welchem Forum sie sich zugehörig fühlen, diese Drosselkabel muss getestet werden
Das kann ich auch nur jedem empfehlen. Meines Erachtens darf das Drosselkabel in keinem Setup fehlen, in dem man mittels Störungsreduktion den Klang verbessern möchte. Bevor man tausende Euros in Switche und Clocks ausgibt, sollte man hiermit beginnen. Auch mit teuren Switchen und Clocks sollte das Drosselkabel bleiben. Es beseitigt nachweislich nur Störungen.
Schon witzig, das eine Lösung eigentlich so offensichtlich und einfach ist, aber man über Umwege darauf kommt. Das Drosselkabel ist so effektiv und auch ohne Nebenwirkungen, das es schon erschreckend ist, das man dies noch nicht thematisiert hat und auch selbsternannte Entstörungs-experten hierauf nicht gekommen sind (und sich anscheinend selbst entlarvend darüber lustig machen). Wobei ja Acoustic Network anscheinend schon früh darauf gekommen sind, dies jedoch nicht der Community als Bauanleitung geteilt haben, sondern ein Gehäuse darum gemacht haben und 500 – 1000€ dafür verlangen.
Für mich ist das wirklich ein Game-Changer – 7€ für einen Ferrit Kern dazu ein billig CAT6 Kabel und man hat schon die halbe Miete. Davor dann noch ein 20€ WLAN Router mit ordentliche Stromversorgung und man ist durch.
Beste Grüsse,
Eric
Moin Stephan,
es war dieses hier

Wurde am Ende des 15m Kabel vor dem Endpunkt (in Realität Streamer, bei mir der Netgear-Hub) mit nur einem Kern platziert.
Ich kann mal eine doppelte Bestückung (also am Anfang und am Ende Messen).
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe das „Filter“ Drosselkabel mal an der Fritzbox ausprobiert und ich kann nur jedem empfehlen, dies zu tun – auch ohne Isolation per LWL oder WLAN.
Das Drosselkabel wirkt auch hier fantastisch.
Ich habe das an folgendem Setup ausprobiert:
Fritzbox (auf PE geerdet – nur um Störungsstromflüsse zu ermöglichen, damit das maximum gemessen wird)) – 15m CAT5e Kabel – Strommess-Fixture – Netgear Hub (auf PE geerdet – nur um Störungsstromflüsse zu ermöglichen, damit das maximum gemessen wird)
Störungslevel ohne Drosselkabel

- Peak-Peak: 544mV
- Effektivwert: 21mV
Mit dem Drosselkabel-Filter zwischen 15m CAT5e und Strommessfixture (Achtung: andere Y-Skalierung)

- Peak-Peak: 77,6mV
- Effektivwert: 2,8mV
Zwar nicht ganz auf dem Niveau wie mit dem WR902AC als Sender, aber das ist eine beachtliche Leistung!
Hier mal als Vergleich der Delock Isolator

- Peak-Peak: 424mV
- Effektivwert: 19mV
Der Delock Isolator ist ja bei starken Störungen meist etwas hilfreich – so auch hier, jedoch gegen das Drosselkabel sieht er ziemlich alt aus.
Frequenzspektrum

Blau ohne Filter Drosselkabel
Pink mit Filter Drosselkabel
Mir ist wirklich bis jetzt keine Maßnahme bewusst, mit der man mit so geringem Invest einen solchen Erfolg erringen kann – M.E. ist das Drosselkabel, bzw. der Drosselkabel-Filter ein absoluter No-Brainer und sollte in keinem Setup fehlen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Roland,
sehr gut, das die Drossel auch hier funktioniert. Allerdings kann es sein, das hier noch Optimierungspotential besteht. Ich kenne mich noch nicht so gut aus mit dem USB Signal um sicher zu sein, das die Drossel hier maximal im richtigen Frequenzbereich dämpft – aber das ist doch ein neues schönes Ziel.
Bzgl. Deines P.S.:
Ich habe auch nie behauptet, das dies eine Weltneuheit ist, sondern nur erklärt, wie ich auf Basis von Messungen zu dieser einfachen Lösung (die so jedenfalls noch nicht im audiophilen Umfeld etabliert oder diskutiert wurde) zur optimalen Bekämpfung der Gleichtaktstörungen gekommen bin. Und die ich hier allen zugänglich mache und nicht für 400€ als überteuertes Produkt verkaufe (wobei dann natürlich 20% Forenrabatt obligatorisch wären).
Das mit dem Dokument ist schon sehr peinlich und zeigt, welche Motivation die Kollegen haben. Noch nicht mal durchlesen können sie und plustern sich direkt auf….. nur noch peinlich.
Und das diese Kollegen sich als Innovationspolizei aufspielen ist auch recht spannend. Ich wüsste keine wirkliche Innovation, die dort getätigt wurde. Das Anwenden von Netzfiltern, von Schutzleiterdrosseln, Ferritpaste auf Adern eines 230V Stromkabeln oder auch die Anwendung von Klapp-Ferriten ist meines Wissens dort nicht erfunden worden, sondern nur adaptiert und assimiliert.Beste Grüsse,
Eric
Moin Max,
vielen Dank für Deine Schilderungen – gut, das das Drosselkabel auch bei Dir seine Wirkung zeigt!
Ich habe das Kabel auf dem Sideboard liegen, sodass es nicht an der RJ45 Buchse zieht – durch die mannigfaltigen Tests bei mir ist diese schon sehr stark belastet, sodass ich versuch wo es geht diese zu entlasten.
Eventuell kann man, wenn man sein Kabelsetup gefunden hat, die Drossel mit Kabelbindern oder auch mit Klebe-Kabelbinder-Fixierungen hinter dem Regal / Sideboard fixieren.
Oder man baut eine schicke (Holz) Kiste darum, führt beider Kabelenden hinten raus und behandelt das Kistchen wie eine weitere Komponente im Rack.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
ich habe dieses hier bei Ebay bestellt: https://www.ebay.de/itm/196027593088
Beste Grüsse und schöne Zeit auf der Insel,
Eric
Hallo zusammen,
heute ist nochmal eine neue Lieferung mit Kabel und Kernen gelandet.
Ich hatte mir ein CAT6 Patch-Verlängerungskabel bestellt, um daraus einen Filter zu bauen, mit dem man kurz mal die Wirkung an verschiedenen Stellen ausprobieren kann:

Da die LS50WII über das CAT6 Kabel zwischen den Boxen auch ein Differentialsignal kommunizieren, teste ich dies gerade mal zwischen den Lautsprechern.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
der „Buckel“ der Frequenzen ist im Bereich um die 20MHz – wie im auch schon im Artikel erklärt und ergibt sich aus Modenkonvertierung.
Ähnliches Bild ergibt sich auch bei single Pair OABR-Ethernet aus dem Automotive Bereich und zwar zu finden hier auf Seite 2: https://www.repo.uni-hannover.de/bitstream/handle/123456789/5450/25_Spaegele.pdfDas wird recht gut getroffen durch die 8-fach Wicklung bei dem Würth Ferrit Ring.
Aber bevor wir anfangen wild zu theoretisieren, was man noch besser machen könnte – einfach mal ausprobieren – ich habe mir schon was dabei gedacht 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Hallo Hubert,
vielen Dank für Deine Schilderungen.
Das Audioquest hatte ich schonmal am Anfang meiner Kabeluntersuchungen bei mir und das hat in den damaligen Messungen hervorragend abgeschnitten und war auch für mich die Referenz.Das wir jetzt in der Lage sind, ein 1.000€ Kabel gegen ein UTP Billig-Kabel mit einem 7€ Ferrit-Rings zu ersetzen, zeigt doch schön auf, das wir auf genau dem richtigen Weg sind und meine Ankündigung, das nun End-Game Stimmung herrscht, nicht zu viel versprochen war.
Gleichtaktdrosseln einzusetzen ist ja wirklich nix neues, jedoch so umgesetzt wie hier anscheinend schon. Wenn das alles nix neues wäre, fragt man sich ja, warum angebliche Experten, die dies als alten Hut abtun, nicht schon längst sowas praktiziert haben.
Ja, die Kabelwahl ist spannend. Ich war mit dem Nanocable, das ich gerade zur Hand hatte, schon so zufrieden, das ich nicht nach Alternativen gesucht habe – aber da könnte noch was gehen.
Hallo Matthias,
bei USB sollte das ähnliches bewirken, bei S/PDIF eher weniger, weil asymmetrisch. Bei AES mit seinem symmetrischen Signal schon.
Beim DC Kabel sollte die Drossel auch wirken. Eventuell könnte man dort über ein anderes Material des Ferrit-Rings nachdenken, das mehr im unteren Bereich wirkt. Vielleicht #31 bei Amidon.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max:
@Eric, habe mir den Verlinken Artikel nochmal durchgelesen, bin gespannt wo Du ansetzt hast.
….
tja innerhalb der Fertiggeräte hat man wenig Einfluss darauf, außer man konstruiert sie selbst.
Vermutlich auch ein Differenzierungsmerkmal zwischen Fertiggeräten.Der Ansatz wird hoffentlich morgen als Artikel veröffentlicht. Aber zur Vermeidung dieser Modenkonvertierung würde ich schauen, keinerlei unnötige Stecker/Busche in den Signalweg einzufügen – wie z.B. mit den Isolatoren. Und auch Kabel nehmen, die wohlmöglich einzeln gemessen und mit Prüfprotokoll versehen sind.
Beste Grüsse,
Eric
Guten Morgen zusammen,
Da fällt mir das Design im Zyxel mit diskreten Transformern ein
Ja, das ist korrekt. Auch diese Würth Transformer, die ich für meine LAN Isolatoren eingesetzt hatte und die auf mein Anraten beim Topaz Switch zum Einsatz kommen, sind aus diskreten Bauteilen aufgebaut: https://www.we-online.com/de/components/products/WE-LANAQ
Auch der LHY SW-6 Switch setzt diesen Transformer bei seinem „isolierten“ Port ein – die lesen anscheinend auch mit.
Diese mögen einiges besser machen, jedoch können sie auch nicht das Grundproblem beheben, das hier massiv in den Signalweg eingegriffen wird und hierdurch nochmal neue Störungen entstehen – wie in diesem Dokument ja auch angemerkt. Pierre meinte dazu mal, das EMI Spezialisten ihm bezüglich CMCs im Signalweg gesagt haben, das man nur versucht den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.
Great to see signs of life from you again!
That is correct for 100Mbps Ethernet. For Gigabit Ethernet the same 2V swing (+1 to -1) used, but there are 5 levels, so separated by 0.5V each.
You’re absolutely right, of course. I usually forget that because I’m mainly concerned with 100base tx. 100base TX uses MTL-3 with the three states „-1“, „0“, and „+1“, 1000base T of course uses PAM-5 with 5 states.
You last promised that you would talk to John about my theses on noise transmission via fiber optics. Is there any news on this?
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
ich hatte ja den Vergleich und Hubert hier aus dem Forum hat auch den OLD6000 mit dem WR902AC verglichen und inzwischen alles auf den WR902AC umgestellt – allerdings in der Version mit dem Ian Canada LiFePo4 PS davor.
So macht der WR902AC ein viel entspannteres Gesamtbild und verliert die Nervosität des OLD6000. Mag sein, das dies durch diverse Mods oder der neusten x-ten Überarbeitung dann erledigt ist. Aber ich finde zwei Lötpunkte beim WR902AC zu setzen und dann das Ian Canada im Pur 3.3V Modus anzuschließen ist preislich wie auch vom Aufwand für mich ein No-Brainer gegenüber OLD6000 mit Mod, Trenntrafo oder sonstigen Kompensations-Maßnahmen.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
das differentielle Ethernet-Signal hat drei Zustände: +1 V, 0 V oder −1 V.
Wie gesagt konnte ich die 2,4GHz auf dem Kabel nicht stärker ausgeprägt finden.
Allerdings habe ich keine Ahnung bzgl. eventueller Filtermechanismen in einem WLAN Router. Es ist ja nur ein beschränktes Frequenzband das behandelt werden muss – eventuell gibt es hier auch noch einen Filter-/Kompensations-Mechanismus.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Bei LHY könnte ich es mir wie folgt erklären: die hatten ja zuerst nur Switche im Programm und diese wurden als letzte Instanz vor dem Streamer positioniert. Dann hat man gesehen, dass man auch mit einem FMC Geschäft machen kann, allerdings als Ergänzung und nicht als Konkurrenz zu den Switchen.
Aber macht dies wirklich an diese Stelle Sinn zu investieren? Ich bin kein LWL User und kann mir nur schwer Vorstellen, das hier wirklich über LWL Klangunterschieden durch den Sender entstehen – höchstens durch Abstrahlung oder über das Stromnetz.
Beste Grüße,
Eric
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