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  • als Antwort auf: The NanoPi Streamer — A $50 Endpoint That Competes with the Best #5756
    Eric
    Administrator

      Hallo Eric,

      schade das es auf die Fragen bisher keine Antworten gab.

      Ich habe mit dem WR902AC ja einen ähnlichen Ansatz verfolgt. Er erhält vom Lyrion Server reine PCM Streams. Der WR902AC ist m.E. auch noch stromsparender und hat einen kleineren Computing Footprint als der NanoPi. Trotzdem könnte er sich klanglich nicht gegenüber dem Stack Audio Link II behaupten.

      Beste Grüße,

      Eric

      als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #5754
      Eric
      Administrator

        Hallo Berry,

        tolle Arbeit – Respekt!

        Welchen Streamer bedient denn der WR902AC?

        Beste Grüße,

        Eric

        als Antwort auf: 10 Mbit vs 100Mbit #5747
        Eric
        Administrator

          Hier noch ein Nachtrag,

          hier wird auch über den Vorteil von 10base t gesprochen und auch implementiert: https://audiophilestyle.com/forums/topic/55247-audiolinux-server-configurations-software-hardware-and-listening-impressions/page/139/#comment-1340789

          Und auch hier: https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?t=1398&start=2087

          Beste Grüsse,

          Eric

          als Antwort auf: 10 Mbit vs 100Mbit #5746
          Eric
          Administrator

            Hi Bosko,

            mit einem Script wird es nicht erledigt sein nach meinem aktuellen Stand der Untersuchungen.
            mii_mgr/mdio ist nicht verfügbar auf dem WR902AC, sodass ich dabei bin, einen ausführbaren Patch zu kompilieren, den man dann aufspielen und ausführen muss.

            Beste Grüsse,

            Eric

            als Antwort auf: 10 Mbit vs 100Mbit #5743
            Eric
            Administrator

              Hallo zusammen,

              hier wie versprochen etwas mehr Details.

              Die Geschwindigkeit von Ethernet ports kann bei Linux normalerweise über mehrere Weg manipuliert werden.
              Eine Möglichkeit ist über das Toll ethtool. Allerdings kann ethtool bei dem WR902AC nicht angewendet werden, da es keinen Zugriff auf den Treiber erlaubt.
              Auch mit swconfig konnte nicht auf das entsprechende Attribut zugegriffen werden.

              Somit muss man direkt in die Register die richtigen Werte setzten. Das geht entweder durch einen Anpassung des Treibers oder auch nachträglich im Betrieb durch einen Beschrieb der richtigen Register.

              ich habe mich zuerst mal für den ersten Weg entschieden und mittels KI die richtigen Einträge im C Code des treibers gesucht und angepasst. Danach musste ich das komplette Image neu compilieren lassen.

              Nach zwei Versuchen lief dann das ganze, sodass jetzt der Ethernet Port nur noch 10MBit spricht!

              Hier die Vergleichsmessung an der Squeezebox nacheinander:

              Mikrotik mit 100base tx als Ausgangsbasis

              Peak-Peak: 87,2mV
              StdDev: 6,3mv

              Man sieht hieran, das die Vergleichmessung von Tag zu Tag schwanken können, da Äussere einflusse hier durchaus variieren.

              Mikrotik mit 10bae T

              Peak-Peak: 44,8mV
              StdDev: 2,6mv

              TP Link WR902AC

              Peak-Peak: 48,8mV
              StdDev: 2,5mv

              Also auf gleichem Niveau wie der mikrotik unter 10base t.

              Ich werde schauen, das ich nun, da ich weiß welche Register wie gesetzt werden müssen, ein Init-Script erstelle, sodass man nicht neu flshen muss, sondern nur das Init-Script installieren muss.
              Allerdings wird das noch etwas dauern, da dies Zeit braucht.

              Fazit

              Der WR902AC kann auf 10base t eingestellt werden, sodass es aktuell keinen Grund gibt das gute Teil auszutauschen. Das schöne an der WR902AC Lösung ist, dass das komplette restliche Netzwerk von der Umstellung nicht betroffen ist und man keinerlei Nachteile hat. Auch die 24/192 Streams laufen sehr sauber. Und in der KEF Control APP gibt es auch keine grossen Verzögerungen.

              Wer etwas Geduld hat, sollte auf das Init-Script warten.
              Alternativ kann ich das aktuelle Image auf Anfrage bereitstellen. Dies ist jedoch für die V3.

              Beste Grüsse,

              Eric

              als Antwort auf: 10 Mbit vs 100Mbit #5742
              Eric
              Administrator

                Hallo nochmal,

                habe gerade ein Image erfolgreich gebaut mit einem modifizierten Treiber, sodass der WR902AC jetzt 10base t am Ethernet Port spricht!

                Erster Hörtest konnte schonmal überzeugen.

                Alles weitere morgen.

                Beste Grüsse,

                Eric

                als Antwort auf: 10 Mbit vs 100Mbit #5741
                Eric
                Administrator

                  Hi Bosko,

                  Ethertool funktioniert nicht, da es nicht auf den Treiber zugreifen kann.

                  Ich bin gerade dabei mithilfe der KI den Treiber zu patchen und ein neues Image zu kompilieren.

                  Beste Grüsse,

                  Eric

                  als Antwort auf: The NanoPi Streamer — A $50 Endpoint That Competes with the Best #5739
                  Eric
                  Administrator

                    Hallo Eric,

                    interessanter Bericht und Lösung.
                    Da ich kein Roon User bin, werde ich mir das mal anschauen für einen Squeezelite Lösung – analog zu meiner WR902AC Implementierung. Bin gespannt welche unterschiede es hier gibt.

                     

                    Zwei Fragen:
                    a) hast Du versucht den NanoPi3 auch mal per WiFi zu betreiben?
                    b) Kannst Du mal probieren, den Ethernet Port auf 10base t umzustellen?

                    Beste Grüsse,

                    Eric

                     

                    als Antwort auf: 10 Mbit vs 100Mbit #5736
                    Eric
                    Administrator

                      Hallo zusammen,

                      konnte natürlich nicht warten bis zum Wochenende und habe gestern Abend und heute das 10base t Thema untersucht.

                      Also meine KEF LS50 WII kommen mit 10base t zurecht und Qobuz läuft darüber sehr stabil.

                      Leider kann der WR902AC ja nicht auf 10base t umgestellt werden, sodass ich mich nach Alternativen umschauen musste. Ich habe noch einen Mikrotik Hap Lite, den ich auf 3,3V Versorgung umgebaut hatte und bei dem man die Ethernet Ports auf 10base t umstellen kann.

                      An diesen habe ich zum Test meine Squeezeboz Touch angeschlossen und dann Vergleichsmessungen zwischen 100base tx und 10 base t gemacht mit interessanten Ergebnissen.

                      Zuerst der Vergleich der Signalformen gemessen mit dem Oszi.

                      10 base t

                      Das 10base t Signal zeigt wie schon vorher geschrieben keine grossen Kanten und Ecken auf. Es ist ein Differentialsignal und hier mit max. +2V und min -2V Spannungspegel.

                      100base tx

                      hier horizontal etwas gezoomt:

                      Hier sieht man schön, das durch das Encoding bedeutend mehr Ecken entstehen.

                      Nun ein Vergleich der Spekten der Gleichtaktstörungen gemessen mit der DIY Stomklemme:


                      gelb: nur Squeezbox light
                      pink: 10base t
                      blau: 100 base tx

                      Ab ca. 100MHz dominieren die Störungen der Squeezebox Touch (und Radio Funkfrequenzen). Beachtlich sind die Unterschiede darunter. Die Messung mit 10base t zeigt im Bereich bis 10MHz Störungen, was zu erwarte war, aber darüber bis zu den 100MHz fast keinerlei Anstieg. Im Gegensatz zu dem 100base tx, bei dem der Bereich signifikant erhöht ist.

                      Dann wurde mal mit dem Oszi der Störungsstrom mit der DIY gemessen.

                      100base tx

                      Peak-Peak: 69,6mV
                      StdDev: 6,8mv

                      10base t

                      Peak-Peak: 41,8mV
                      StdDev: 1,7mv

                      Das ist schon eine signifikante Reduktion der Störung.

                      Hier der WR902AC im Vergleich an der Squeezebox (achtung, ander y-Skalierung)

                      Peak-Peak: 56,4mV
                      StdDev: 5,7mv

                      Da heisst, das der Mikrotik Hab Lite im 10base t Modus geringer Stärungen produziert, als der optimierte WR902aC – spannend!

                      Danach habe ich soeben ein paar erste Hörtests gemacht.

                      Dabei gefällt der 10base t Port gegenüber dem 100base tx Port durch höhere Ruhe und eine natürlichere unaufgeregte Darstellung gerade von Gitarren und auch Stimmen.

                      Die Hörtestest wurden mit Drosselkabel gemacht.

                      Ich bin nun dabei zu schauen, wie man den WR902AC doch noch dazu bewegen kann auf 10base t zu laufen. Eventuell muss hierzu der Treiber modifiziert werden für openWRT, was nicht so trivial ist – aber vielleicht machbar.

                      Einen zusätzlichen Switch einzusetzen, den man dann auf 10base t drosselt, halte ich für wenig zielführend. Mit dem guten alten TP Link SG105E ist das zwar machbar, aber letztendlich erden, wenn man die Bob Smith Terminierung nicht modifiziert, Störungen vor dem Switch mit übertragen und man implantiert einen zusätzlichen „Störenfried“ in die Ethernet Kette, im schlimmsten Fall den Gleichtaktstörungen eines Schaltnetzteils.

                      Beste Grüssem,

                      Eric

                      als Antwort auf: 10 Mbit vs 100Mbit #5734
                      Eric
                      Administrator

                        Moin Matthias,

                        ich habe bisher 10base t als Option eigentlich nicht mehr in Betracht gezogen, da dies bei vielen Geräten nicht mehr wählbar ist und eigentlich schon stark veraltet ist (beim WR902AC z.B. gibt es dazu keine Standard Möglichkeit).
                        24/192 Files sollten da als Flac zwar noch trüber laufen, aber das wird dann schon etwas eng.

                        Ich werde das mal bei mir testen, ob das funktioniert und auch mal messen.

                        Grundsätzlich ist davon auszugehen, das 10base t schon geringere Störungen produziert. Und das vor allem weil das Signal ein anderes Frequenzspektum haben dürfte und somit die Gleichtaktstörungen über Modenkonvertierung geringer ausfallen dürften. Bei 10base t ist die Frequenz des Signals , wenn nur Nullen oder nur Einsen gesendet werden 10MHz. Bei 100base TX liegt die maximale Frequenz bei 31,25MHZ. Alleine das wird aber m.E. nicht ausschlaggebend sein, sondern eher das Encoding (Manchester bei 10base t und 4B5B + MLT-3 bei 100base tx)  und die daraus resultierende Signalform. Das 10 base t Signal enthält nicht so viele „Ecken“, soweit ich das schonmal angeschaut habe, und sollte daher einen geringeren Spektralanteil als 100base tx haben.

                        Ich werde mal am Wochenende mein Oszi und den SA anschmeißen und messen.

                        Beste Grüsse,

                        Eric

                         

                        als Antwort auf: Article on TPLINK with references to Eric #5731
                        Eric
                        Administrator

                          Hallo ejh369,

                          das ist ein sehr schöner Artikel, der alles gut zusammenfasst!

                          Vielen Dank auch für den Verweis – ein Verweis zusammen mit einem zu John R. Swenson ehrt mich.

                          Kannst Du noch etwas zu Deinem Background und zu Dir berichten?

                          Beste Grüsse,

                          Eric

                          als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #5727
                          Eric
                          Administrator

                            Hallo James-Joseph,

                            schau mal bzgl. des WR902AC als Streamer in diesen neune Thread: https://ethernet-sound.com/forums/topic/lightweigth-usb-streamer/

                            ich habe das Thema hierhin ausgelagert.

                            Beste Grüsse,

                            Eric

                            als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #5720
                            Eric
                            Administrator

                              Noch ein Update zum Thema WR902AC als Streamer.

                              Ich habe da gestern mal nochmal Vergleichshörtests gemacht.
                              Der Stack Audio Link II ist hier eindeutig dem WR902AC überlegen (wie auch schon dem Ulefon) bzgl. der Raumbildung und Separation – obwohl er höhere Gleichtaktstörungen produziert.
                              Das ist allerdings m.E. kein HF Sounding.

                              Eventuell sind die Gleichtaktstörungen bei USB nicht so relevant wie bei Ethernet und hier kommt dann doch das Thema Clocking zum Zuge (trotz Asynchronem USB Modus).

                              Beste Grüsse,

                              Eric

                              als Antwort auf: ethernet-sound.com LAN Isolator V1 #5719
                              Eric
                              Administrator

                                Hallo Stefan,

                                vielen dank für den Bericht!

                                Benutzt der Kollege denn 4 x 2 Kabel oder 2×2 Kabel?

                                Beste Grüsse,

                                Eric

                                als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #5717
                                Eric
                                Administrator

                                  Hier noch.ein Bild vom RJ45/ meines Drosselkabels mit der Isolation von Pin 4+5 und 7+8.

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