Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
September 11, 2024 um 15:09 Uhr als Antwort auf: Wirkung von Turmalin und vergleichbaren Materialien #3860
Hallo zusammen
mich würde interessieren, wie sich denn die Turmalin-Stecker verhalten, wenn man mal Signal Plus isoliert. Gibt es hierzu Erfahrung?
Wie meinen ? In Cinch Abschlusssteckern nahm ich eine blanke Ader für Plus, In XLR und LAN jedoch isolierte. Alle zeigen Wirkung. Signal Plus ganz weglassen hatte ich nicht versucht.
Ist ein Ableiten dieser Massestörungen über eine zusätzliche Erdung (Signal oder Gehäusemasse) wirksamer? => wäre ein neues Threadthema wert
Sehe da ein mögliches Problem, das PE/Erde ja bereits von Netzfiltern, geerdeten Gehäusen/Schirmen und Co mit Störungen beaufschlagt ist. Versuchen kann mans trotzdem.
Hier mal eine Messung auf dem PE einer Steckdose mit einem Batterie-betriebenem, einfachem Oszi. Man sieht am violettem FFT zumindest einige Störpeaks, und ein Potential an HF.

Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Argh. Habe meinen Bericht im Editor geschrieben, und vorm absenden sehe ich grade, Jürgen hat bereits was dazu geschrieben. Da mein Text zwar ähnlich ist, aber nicht identisch,
lasse ich ihn einfach so, wie er ist. Also nicht wundern.War heute beim Jürgen, um mir Erics Isolator auch mal mit anzuhören.
Kurzfassung:
Gut gemacht, taugt, kann man so bauen.Zur Erinnerung: Seine LAN Strecke: Fritzbox 7590 Beci MOD an LHY Akku, Paul Pang Switch, EON, Acoustic Revive Isolator, Muon Isolator, Erics Isolator, Audio PC.
Eins vorne weg. Der von Jürgen beschriebene kräftigere Bass war heute für uns beide nicht mehr nachvollziehbar. Aber eine andere Interpretation dessen.
Also:
Die stärkste Filterwirkung tritt ein, wenn man ihn direkt vor seinen Audio PC setzt. Im LAN-weg sitzt jedoch vorher noch ein Muon, und davor ein Acoustic Revive Isolator (der grau/violette).
Man hat die höchste Ruhe, und Stimmen wirken am stabilsten. Nimmt man ihn raus, wirkt die Musik etwas unsortierter, ich sage gerne „matschiger“, mit noch anderen Worten weniger strukturiert.
Ohne wirkt auch der Bass ungenauer, man hat das Gefühl einer Art Trägheit, bös gesagt „blubbernder“.Versuch 1:
Erics Isolator eine Position rückwärts, also zwischen Muon und AR. Da wirds schwierig, zwischen „schöner hören“, und mehr/weniger Störungen zu unterscheiden. Es spielt dann jedenfalls etwas offener,
einen Tick räumlicher. Insgesamt gefällt es irgendwie besser. Sollte dies tatsächlich auf leicht erhöhte HF zurück zu führen sein, wäre dies ein Fall, wo es dennoch besser gefällt. (Ohne Messung schwer zu sagen).Versuch 2:
Erics Isolator noch einen Schritt nach hinten, vor dem AR Isolator. Ne, jetzt „haut die Musik ab“. Stimmen bekommen einen Schuss Lästigkeit, Sybilanten wirken „schärfer“, nicht mehr rund. Das könnte man als „HF Klang“ betiteln.
Sehr auffällig im Song Massiv Attack – Safe from Harm (die 96 khz Mixmaster Version bei Qobuz).Versuch 3:
Erics Isolator wieder an Position 2 (Versuch 1), was klanglich am besten gefiel, und den AR Isolator raus. Also das war Hose wie Jacke, minimaler Unterschied, Streitfrage.
Weglassen ist jedenfalls keine Schande.Spart viel Geld.Versuch 4:
Habe mich gefragt, ist Erics Isolator 100 mBit oder gBit ? Als gBit könnte man ihn auch VOR der Fritzbox, also zur Wanddose, anschließen, um das DSL Signal zu säubern. Ist leider nur ein 100er, somit keine Funktion.
Daraufhin mal den grauen AR VOR den Router gesetzt, siehe da, klar hörbar. Könnte auch zur Geschmacksfrage werden, schlecht wars keinesfalls. Es wäre also eine Idee oder Versuch wert,
Erics Isolator für Pin 4+5 zu verlöten (DSL Belegung), da er einen guten Job macht.Versuch 5:
Mal alles rausnehmen und nur Erics Isolator scheiterte an 2 Gründen. Kabelwege und Längen nicht ohne größere Umbauten „mal eben“ machbar. Fehlen eines Drosselkabels v3.Frage an Eric: Wie ist das denn gedacht ? Drosselkabel v3 -> Isolator -> Streamer ? Oder andersrum, oder entfällt Drossel v3 gänzlich ? (Bei Jürgen war v1 + v2 nur Mumpf, ich hatte berichtet)
Habe mir erlaubt, den Isolator mitzunehmen, und ihn bis zum WE hier anzuhören, dann Versand zu Matthias.
Gruß
StephanSeptember 8, 2024 um 00:49 Uhr als Antwort auf: Wirkung von Turmalin und vergleichbaren Materialien #3839Hallo Harry
Mittlerweile bin ich der Meinung, das Turmalin in einem Stromreiniger ( Phase, Neutral und Erde führen als Platten hindurch) eigentlich am stärksten hörbar ist, weil es auf die Erde wirkt. Auf Phase und Neutral kaum. Kann man zur Verifizierung ja selbst ausprobieren. So hört man eine Groundingbox an Erde einer Netzleiste gelegt oft vergleichsweise stark. In einem Stromreiniger erzeugt man zwangsläufig eine Kapazität zwischen den Leitern, diese kann man auch durch einen Kondensator ersetzen, „klingt“ sehr ähnlich. Ebenso einen Versuch wert ist DC Minus.
Was aber auf jeden Fall immer die bessere Wahl ist, das Turmalin so fein wie möglich verwenden, gibt es „Mehl-förmig“ zb bei Ali-Express, mein dort bestelltes wirkt einwandfrei (kein Fake), und sehr gut.
Weiterführend, bei Interesse, schlage ich einen eigenen Threat dafür vor, um diesen hier beim eigentlichen Thema zu belassen.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
wird die Platine so ausgelegt, das am Eingang und Ausgang eine RJ45 Buchse gesetzt werden kann. Alternativ kann man diese weglassen und hier direkt die Kabel verlöten.
Lese das erst jetzt. Ja, genau so würde ich das machen. Beide Optionen offen lassen. Aber verschlimmbessern alle RJ-45 Buchsen die CM-Störungen ? Da sind ja Filter drin. Auch die „besseren“ Würth ?
Zusatzfrage: Kenne dein Layout nicht. Aber wie gut sind denn SMD Ferrite ? Sie könnten sonst mit aufs Board, direkt in den Signalweg. Sind nur wieder etwas kleiner zum löten. Müsste schon die „größere“ SMD Bauform sein. (Normbezeichnung vergessen)
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ich hatte schonmal angemerkt, das, wenn man auf einem Kabel verschiedenartige Ferrite hat, sie räumlich voneinander entfernt. Über die dadurch hinzu kommenden Kabelparameter sinkt die Güte, und die Beeinflussung sollte kleiner werden. Evtl kannst du beim Messen das mal probieren.
Platinen würde ich auch 2-3 nehmen. Am besten mit Bestückung, ob verlötet oder nicht wäre mir egal. Ein Kostenpunkt wäre interessant.
Gruß
Stephan
Hallo Matthias
Digitale Toslink (Licht) Empfänger sehe ich von all deinen genannten als am harmlosesten. Man braucht sich ja nur die Schnittstelle, den Konverter, mal ansehen. Das ist ein kleines Board mit Spannungseingang, und einem Konverter-Chip drauf. Kein „Zerhacker“, keine Schaltregler, keine Clock, usw. Also wenig Eigenstör-Potential. Bei LWL Ethernet und USB Konvertern hast du wieder Schaltregler, eine Clock, und eine Signalgenerierung mittels eines Chips. Das gleiche bei WLAN Empfängermodulen. Hohes Potential von Eigenstörungen.
Bessere USB Eingänge haben, wie Mutec, zumindest zum Sender hin, noch galvanisch isolierende Chips (Optokoppler) verbaut, die eine ankommende Störung unterdrücken, also zumindest ansatzweise sowas wie LWL. So liegt die zu erwartende Eigenstörung immer auch davon ab, wie gut/sauber der Entwickler diese Konverter konstruiert hat. Damals, als DACs noch keinen USB Eingang hat, waren USB zu Digital Konverter beliebt, da weiss ich noch, sie klangen alle unterschiedlich. z.B Singxer SU-1, ein WaveIO, ein Audio GD usw. Was die Theorie oben bestätigt.
Bei LWL Konvertern das gleiche. Die Einschubmodule „klingen“ auch nicht alle gleich.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Und die kommen bestimmt nicht aus Voyeurismus, weil wir uns hier die Köpfe einhauen und mit kindischen Clowns Emojis die gegenseitige Überlegenheit demonstrieren
Der wesentliche Unterschied, und dadurch auch die Beliebtheit, ensteht für mich dadurch, da es sich hier, im Unterschied zu manch anderen Foren, weiter entwickelt. Woanders wird immer noch Billo-Ferrit empfohlen, am besten 500 Stück, wahllos oder nach Glücksrad verteilt. Wir haben gelernt, Idee erstmal richtig, Umsetzung fehlerbehaftet, im Sinne von erreichbarem Klang. Mumpf ist Trumpf ist keine Endlösung.
Das Drosselkabel V3 zeigt dies wunderbar auf. Es hat immer noch Ferrit wie im Drosselkabel V0, auch dieses war messtechnisch klar wirksam, aber, sind wir mal ehrlich, da will keiner mehr mit hören, der V3 oder vergleichbare kennt.
Beim Jürgen, wo ich beim einhören absolut keine Ahnung hatte, was grade verbaut war, gefiel mir die ganze Anlage nicht. Probleme im Bassbereich, und in der räumlichen Staffelung. Für den Preis der Kette hätte man mehr erwartet. Letztendlich war es aber, und ohne Witz, einfach die falsche Ferritierung, und vielleicht noch das Kabel selbst, was dies auslöste. Allein das V3 sorge für einen ganz anderen Auftritt, alle vorherigen, erhörten Mängel waren verschwunden. Also wer das nicht erkennt, auf nach China, 200 kg Billig-Ferrite kaufen, und einen 20m großen Ferrit ums ganze Haus. Um es anderen Recht zu machen, aber nicht seinen Ohren.
Gruß
Stephan
Hallo Stefan
Grundsätzlich sollte das funktionieren, 2 Dinge gäbe es zu beachten:
- Eine volle Autobatterie hat 14,xxx Volt, mit dem Akkustand langsam abfallend
- Bleigel-Akkus „rauschen“ deutlich stärker als andere Akkutypen. Hinzu sehr langsame Transienten (falls man sie braucht)
So wäre ein Regler und einige Pufferkondis hinter dem Akku anzuraten.
Gruß
Stephan
Hallo Ulrich
Es freut mich, das du zufriedenstellende Ergebnisse dank dieses Forums erreicht hat. Genau deine Meinung teile ich auch.
„Keep it simple“. So sperrte ich mich von Anfang an gegen Afterdark, Mutec und Co. Inkl der Netzteile und teurer DC Kabel kommt man fast in Regionen, was andere für die gesamte Anlage bezahlen.
Ich denke, der Trick ist zum Einen, erstmal vernünftige Hardware zu finden, wie den 902 oder auch Mikrotik, die von Haus aus schon sauber konstruiert sind, und dennoch günstig. Es gibt auch etliche günstige Geräte, mit denen das nie was wird. Zuviel selbst erzeugte Störungen.
Um das dann auszureizen, ist ein Akku mit sauberer Ausgabe, wie Ian oder LHY, kein USB-Akku (Schaltegler), das simpelste, würde aber auch mit gut entstörtem und gefiltertem NT gehen. Hinzu die Kerne nach „Eric-Anordnung“, und nicht kopflos irgendwo irgendwelche. Eigentlich simpel, wenn man es einmal weiß. Eric hat da viel Licht reingebracht.
Dein Bericht bestätigt wundervoll alles genannte. Und bleibt bezahlbar.
Glückwunsch.
P.S: Empfehle dennoch, Drossel V3 einfach mal zu probieren. Beim letzten Hörvergleich tat sich nochmal positives.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
So siehts aus. Und da sowas noch von gar keinem gemessen wurde, sind wir aktuell bei könnte, müsste, sollte …
Da müssen dann die Ohren entscheiden. Und da gabs eigentlich nur einen, der davon berichtete.
Das DAC Kabel scheint wohl gefallen zu haben.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Das ist aber schon lange klar. Was die festgefahrenen Filter-Aufzwänger sich da einreden, kann nur die halbe Miete sein. Der Anteil an Störungen, die im Gerät entstehen, wollen auch irgendwo hin. Und da nützt kein Netz-Filter, und kein USB-Akku von außen. So bleiben weitere Probleme, die es zu beheben gilt:
- Im Gerät selbst die Fehler minimieren (zb Umbau auf 3,3V Akku, Tausch der Schaltregler usw)
- gezieltes Ableiten (kaum beherrschbar)
- auf dem Weg zum DAC möglichst viel entstören (Drosselkabel)
- Hinzu Geräte auswählen, die von Haus vergleichsweise sauber sind (wie der 902 und HAP)
Somit sind wir hier schon bedeutend weiter, als andere Foren.
Habe gestern im OEM auch nochmal die flachen Betrachtungen angesprochen. z.B WLAN gegen LAN. Wenn man nicht gegenüber stellt (durch Messung), ob die WLAN Karte mehr Noise erzeugt, was sie definitiv tut, als Noise übers LAN herein kommt, ist es nur eine wage Annahme, das WLAN wegen seiner galvanischen Trennung im Vorteil liegt.
Der Haken dabei: Je nachdem wer das mißt, kann über die Güte des LAN bestimmen, wer besser abschneidet. So wird ein LAN direkt vom Router eher verlieren. Einige Switche wohl auch.
Gruß
Stephan
Hallo Stefan
Hat jemand schon nach geschaut, ob beim Furutech die Schirmung auf beiden Seiten mit der Masse verbunden ist? Wahrscheinlich wird man das nur herausfinden können, wenn man das Kabel zerlegt
Du kannst mit einem Multimeter einfach beide Steckergehäuse gegeneinander messen. Haben diese Durchgang, liegt der Schirm beidseitig auf. Bei typischer Meterware ist dies meist der Fall. Bei einseitig aufgelegtem Schirm müsste du mal mit der Mess-Spitze ins Kabel „piecksen“, aber nicht zu tief. Direkt unter dem Mantel läge ja das Schirmgeflecht. Dies dann gegen je einen Stecker am Gehäuse messen.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Der verbaute DC-DC Wandler im Ifi Pro ist auch wieder son 2,- Teil (bei Ali-Express) und wird nicht sauber sein. Aber zumindest haben sie ihn etwas stärker gefiltert.
Ist dein gezeigtes ganzes Modul nicht für Leiterplatten-Montage ?
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ich nehme mal an, das grade die unteren Stör-Frequenzen Stimmen und Bass beeinflussen. Immer, wenn ich mit Standart Ferrit ab 10 Mhz aufwärts bedämpfe, bekomme ich „Mumpf“. Erweitere ich die Dämpfung <1Mhz, war das weg. So hatten die Nano-Kerne eigentlich nie „gemumpft“, auch nicht in Kombi mit High-Frequenz. Diese beginnen ja bereits bei 100khz. Ich kann nur bemerken, was man „hört“. Das gleiche bei Ferritkabeln, die ja ab 100 Mhz erst stärker wirken. Allein dunkel, belegt, kommt ein Netzfilter hinzu, ist das weg und wirkt sauber. Der Netzfilter alleine wirkt ebenso sauber.
Habe meistens den WE-AENA 782163151300 genommen, den ich dir mitgesendet habe.
Hallo zusammen
Vielleicht sollte man hinzu erwähnen, es war nirgends ein Schaltnetzteil zur Versorgung, was eigentlich dann vom Delock „gesäubert“ werden soll. Der Switch hat intern bereits Linearregler.
Ich habe ein wenig den Verdacht, der Nano-Kern macht den Unterschied. Eigene Versuche, auch an anderen Stellen, zeigten zumindest ein ähnliches Verhalten. Vorsicht angenommen wäre es denkbar, da der Nano eindeutig auch den Bereich unter 1 Mhz sinnvoll bedämpft, was typisches Ferrit, außer LF, nicht schafft.
Gruß
Stephan
-
AutorBeiträge
