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Hallo zusammen
Mittlerweile ist der 902 auch woanders im Forum angekommen, und erfreut sich reger Beteiligung.
Dabei fielen mir einige Dinge auf. Vor allem, was Hubert/Horchohr schrieb, das Routerseitig ein 902 als Acesspoint läuft, und Streamerseitig ein zweiter 902 als Client, und hörbar besser sein soll. Inklusiv dem Phänomen, das Änderungen am AP hörbar seien.
Ich zitiere mal:
Da zuvor noch nicht alle Testgeräte eingetroffen waren, sah meine Konfiguration wie folgt aus:
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(A) Ein 902 als Client, betrieben mit Anker-Batterien, und ein 902 als Access Point (AP), betrieben mit dem Original-Netzteil des Herstellers (OEM).
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Die Ergebnisse waren bereits beeindruckend.Heute sind alle Geräte eingetroffen:
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(B) Beide 902 werden nun mit Anker-Batterien betrieben, und die Stromkabel wurden durch Wireworld Starlight 8 USB-A-zu-MicroUSB-Kabel ersetzt.
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Die Verbesserung ist sehr positiv und beweist, dass neben dem 902 als Client auch Verbesserungen am vorgelagerten AP den Klang beeinflussen.
„Niedrige Frequenzen waren noch nie so beeindruckend und kontrolliert.“—————-
Hinzu wird ein weiterer TP link gelobt, der TP-Link TL-WR3602BE, mit gleichem Einsatzzweck wie der 902. (um 100,-).
Habe das Thema nochmal neu aufgegriffen, da einige Bekannte durchaus interesse an der 902 Lösung haben, aber sich elektrisch schwer tun, den (für mein Empfinden) sehr wichtigen 3,3V Mod umzusetzen. So plane ich, eine ganz kleine Stückzahl eines Sets anzubieten. Ein 902 mit internem 3,3V Linearregler, so das man die alte Stromversorgung auch weiter nutzen kann, und der USB-A Port weiterhin Strom bekommt/funktioniert. Und eine Hohlstecker DC-Buchse, um auch sofort andere Netzteile mit 5,5/2,5mm DC Stecker anbinden zu können. Als Netzteil liegt dann mein vorgeschlagenes, und wirklich ordentlich klingendes, lineare Friwo bei. So eine Art Komplettset Ready-To-Go.
Plane aber ebenso, auch mal 2 St 902 als AP/Client einzusetzen, ob das auch hier einen Unterschied macht. Eine Tatsache ist jedenfalls klar. Ein 902 als AP übernimmt ja die ganze WLAN Verwaltung, die sonst der Router davor machen müsste, somit auch mehr CPU belastet, und dadurch anders „klingen“ könnte.
Eine Sache check ich aber noch nicht. Wie bewirke ich nun, das sich der Client auch wirklich immer nur mit dem AP verbindet, und nicht mit dem WLAN der Fritzbox ? Möchte das Fritzbox WLAN nicht dauerhaft deaktivieren.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Verständnisfrage. Das Kabel selbst hat ja innen 8 Adern, und einen Schirm. Bzw keinen. Ist es im Fall „Verdrosselung“ nicht gewinnbringender, wenn es keinen Schirm hat, weil dieser die Wirkung zu den Pärchen dämpft ? Oder wie verhält sich das ?
Gruß
Stephan
Hallo Adamaley
Das Problem bei allen Powerbänken ist, das sie die Ausgabe-Spannung mittels einem Schaltreglers umsetzen. Diese sind generell nicht wirklich sauber. So lohnt ein DC Filter eigentlich immer. Deutlich besser, und sehr deutlich sauberer, wären Akkunetzteile wie das von LHY, um 120,-. Dort ist kein Schaltregler verbaut, sondern gute lineare.
Dennoch unterscheiden sich Powerbänke schon ab Werk, hier mal 2 verschiedene, und deren Ripple.
( Ganz simpel mit einem USB Tester FNB-58 mit Ripple-Funktion, um 45,-)
https://up.picr.de/50035803fy.jpg
https://up.picr.de/50035804su.jpg
Hier nur mal die Wirkung eines simplen Pi-Filters. Je 470 uF mit im Bild 0,1mh dazwischen, 0,5mH wirkt jedoch besser. Habe nur die beiden Fotos zwecks zeigen.
Vorher:
https://up.picr.de/50035809bc.jpg
Pi-Filter:
https://up.picr.de/50035810ip.jpg
Nachher:
https://up.picr.de/50035811db.jpg
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Eine Frage:
Im DiY habe ich folgendes vor. Ich baue 3 St USB Kabel, Adern und Aufbau immer identisch, jedoch mit folgenden Änderungen:
– Kabel 1 wie ein normales USB. Also einfach und typisch geschirmt.
– Kabel 2 bekommt den großen Nanocrystalkern, mit mehreren Fädelungen
– Kabel 3 keinen Kern, dafür jedoch dieses „Pulshut“, das zb Oyaide vertreibt, habe jedoch eine vergleichbare, wesentlich günstigere Variante von Kehmet über Mouser.
Sinn und Zweck soll werden, beide Maßnahmen einzeln zu beurteilen. Kombiniere ich sofort beide, weiß ich nicht, ob eins davon überhaupt Sinn macht. Meine Frage dazu (Ich baue ja mit Einzeldrähten alles von Hand auf, kein Fertigkabel): Um die Daten-Adern, Twistet Pair 90 Ohm, kommt eine Lage Baumwolle, darüber ein Kupfer-Schirmgeflecht. Wo wäre das Pulshut Band sinniger ? Um die Adern, um die Baumwolle, oder ganz außen herum um den Schirm ? Will es auf der ganzen Länge umwickeln, nicht nur im Teilbereich. 3 Muster davon zu bauen wird mir zuviel. So überlege ich im Vorfeld, wie setze ich es ein. Ok, man könnte auch 2 getrennte Lagen Pulshut unter und über den Schirm wickeln. Wären ca 20,- mehr. Es wirkt hauptsächlich zum Gigahertz-Bereich, soll also das Kupfergeflecht unterstützen, welches sich im Megahertz-Bereich langsam ausblendet, seine Wirkung verliert.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ohne irgendwas gut oder schlecht reden zu wollen:
Der Paradin Switch, rein subjektiv, fällt für mich eindeutig in die Kategorie: Das bezahl ich nicht für einen Switch. Deshalb auch nie einen ausgeliehen. Ich weiß aber, vom Hörensagen, das viele ihn behalten haben. Ich selbst würde, wenn ich bereit wäre, diese Summen auszugeben, auch eher bei Waversa schauen. Akkubetriebene Lan-Buchsen. Den konnte ich bei einem privaten Treffen bei Stein Music über ihre Vorführ-Anlage selbst hören, jemand brachte einen mit. Auch im Vergleich zu einem getunten 108E. Das war schon erstaunlich, was er bewirkte. So bleibe ich noch etwas bei meinem LHY SW-6. Hier zuhause wesentlich besser wie zB der Ether-Regen mit Sunny Netzteil, und hinzu noch deutlich günstiger. Damit kann ich leben.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Nun verstehe ich dich besser. Du meinst jemanden, der beim TPLink nur die Nase rümpft und den Phoenix bestellt. Ja ok, davon kenne ich nicht so viele. Die meisten, oder zumindest mir Bekannt, sind experimentierfreudig, genau wie ich selbst auch. Was besser klingt, kann bleiben. Ob nun 40,- oder 3k ist nicht entscheidend.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
das es noch Kollegen gibt, die sich mit Switches im fünfstelligen Preisbereich beschäftigen. Aber eventuell ist es gerade der Preis, der die Beschäftigung damit interessant macht. Gott sei Dank, wenn man dagegen resistent ist.
Das finde ich nicht ganz richtig. Dein Drosselkabel ist ungefragt eine gute Maßnahme, ebenso wie der TPLink 902 für seinen Preis schon beachtlich gut spielt. Mit dem Hinweis, erst nach dem 3,3V Mod. Da ich selbst einen habe, muss ich dennoch sagen, das mir der LHY SW-6 Switch per LAN, auch in Verbindung mit Drosselkabel, besser gefällt. Gegen den 902 ohne 3,3V Umbau sogar sehr deutlich. Dies jedoch „per Ohr“ entschieden. Letztendlich will ich ja Musik hören. Der kostet auch „nur“ 600,-, trifft also keine Luxus-Schicki-Micki Betrachtung. Einen Switch für 3k oder mehr würde ich nicht in Erwägung ziehen. Da bin ich wieder bei Dir. Ich bin auch ebenso bei Dir, das der TPLink sogar einige höher preisige Switche toppt, wie zb den AQVox. Andersartige Meinungen lasse ich natürlich gelten. Ich denke, ein jeder hier wird das in seiner Anlage betreiben, was ihm am besten gefällt.
Gruß
Stephan
Hallo Jimmy
Ich heiße übrigens Stephan, nicht Thomas. Aber Danke für das Lob.
Wenn dein V3 Nachbau eine andere Länge hat, hast du eventuell mehr oder weniger Wicklungen auf den Kernen, bzw andere mit anderem Durchmesser ?
Um das V3 „länger“ zu machen, brauchst du nur das Kabel in einer größeren Länge nehmen.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Und wenn man das lan Kabel aus „neotech up occ teflon Kabel AWG22“ im gestrippten Stil nimmt, ob das auch nochmal den Klang verbessert?
Gibt es denn hier niemanden, der hier einen Vergleich hat? Zum normalen billig UTP Kabel von der Stange?
Oder egalisiert das Drosselkabel hier Klangunterschiede?Also ich behaupte, das Kabel wirst du in jedem Falle hören. Ob es dann besser oder schlechter gefällt, ist dafür egal. Ausprobieren und berichten !
Was man auch sehr gut für ein Selbstbau LAN nehmen kann, ist dieser Draht. Ganz wichtig den Querschnitt 0,75sq (mm²) auswählen. Nicht zu eng wie mit der Bohrmaschiene fest verdrillt, sonst kommt man nicht auf die 100 Ohm. So auf einen Meter grob so 20-30 mal. Ist schön flexibel und lässt sich gut durch Kerne fädeln.
https://de.aliexpress.com/item/1005009090749326.html
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Bei Jürgen hatten wir ja einfach das ganz normale (ungefilterte) LAN vorm Streamer durch beide Drosselkabel abwechselnd ersetzt. Ich weiß, was du meinst, aber dennoch kann man sagen, beide Drosseln erzeugen eindeutig eine CM-Reduzierung. Auch wenn es unterschiedliche Frequenzenbereiche bedämpft und etwas mehr oder weniger unterdrückt. Dennoch gefiel nur V3. Was woanders natürlich auch ganz anders ausfallen kann.
@Eric: Mit dem Router anstelle 902 habe ich bedenken. Der 902 hat ja nur einen Schaltregler, der auch noch umgangen wird. In der Fritzbox sind etliche. Es wäre also denkbar, das sie durch ihren Aufbau deutlich mehr CM produziert, und die CPU Last das kleinere Übel dar stellt. Dies aber nur geraten. Oder willst du das so aufstellen:Router – 2. Router – 902 – Streamer ?
Das gäbe Sinn.
Hinzu hat bisher niemand normale Router untereinander verglichen. Ich hatte vorher einen der Telekom, mit Touch-Display. Was ein Müll. Alle 2-3 Wochen aufgehangen, nur mit Reset belebbar. Da klang die 7590 auch hörbar besser.
Notiert hatte ich mir irgendwann mal:
Routerempfehlung von Auralic:
Netgear Nighthawk AC1900
Netgear Nighthawk AC1750
ASUS RT-AC68U
ASUS RT-AC66U
Linksys EA6900 AC1900Von Chip.de empfohlen: D-Link DIR-868L
Gruß
Stephan
Hallo Matthias
Ich schrieb ja bereits, Hören und Messen müssen nicht zwingend einher gehen. Soweit ich mich erinnere, hatte Eric den Ether-Regen sogar mal gemessen, so toll war er nicht, und auf der nicht isolierten A Seite sogar sauberer als B. Korrigiert mich ruhig wenn ich das falsch in Erinnerung habe.
Ich erinnere mich noch gut an den „reinen Klangvergleich“ beim Jürgen mit den beiden Drosselkabeln V3 und V2 (oder wars V1 ?). Beide Drosselkabel waren messtechnisch eindeutig eine Bereicherung, und lagen keine Welten auseinander. Beim Hören jedoch taten sich Welten. Das V2 erzeugte ein „Ne komm, mach aus“ Gefühl, das V3 ein klares „Ja, drin lassen rockt“. Rein subjektiv, ohne Ursachenforschung.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Einige meiner Hifi-Bekannten sind Hifi-mässig noch zu Oldskool. Irgendwas aufschrauben um Schaltregler zu ersetzen, oder ein modifiziertes Gerät ist für sie noch Teufelszeug. Da muss blink-blink dran sein, massives Alu-Gehäuse blabla, sonst „taugt“ das nix. Ok, jedem seine Meinung. Aber da bietet sich dann sowas wie Waversa an. Teuer, schickes Gehäuse, schönes Display usw. Sie sperren sich teilweise gegen sowas wie den 902. WLAN känge angeblich ja fad und was weiß ich. Mir wiederum ist das mittlerweile egal. Was top klingt, ist Top. Und wenn günstig, noch besser. Auch meine Hifi-Geräte, zb Linn Anthrazit und Meitner schwarz, passen optisch überhaupt nicht zusammen. Mich störts weniger. Andere beißen sich an sowas.
Habe ja sowohl den umgebauten OLD, als auch den 902, als auch den Mikrotik immer noch hier liegen. Und alle 3 verbessern eindeutig hörbar das Streaming, und gefallen. Den OLD (mit Umbau) hatte ich zuletzt mal mit bei einem Bekannten, der hat „nur“ den Ether-Regen. Da war der OLD eindeutig eine Verbesserung. Jedoch am Akku, wollte nicht noch Trafo oder Netzfilter mitschleppen. Und dennoch, mit LHY FMC – LWL – LHY SW-6 – Isolator, und Netzfiltern davor, hinzu ein Symmetriertrafo, gefällt mir hier das rein klanglich am besten. Wobei ich nicht ausschließe, das es messtechnisch sogar schlechter sein könnte. Hätte ich bei 0 begonnen, und die Preise mit einbezogen, ist es den Aufpreis zu den LHY´s keinesfalls wert, Welten tun sich da nicht.
Was ich noch neu habe, bzw noch nie erwähnt, ist ein Stein Music Trenntrafo, in seiner Bauform wohl einzigartig. Er enthält sogar 2 EI-Kern Trafos, hintereinander, dazwischen ist eine Niedervolt-Ebene, um noch wirksamer passive Filter einzubringen. z.B das EMi-Meter schlägt überhaupt nicht mehr aus. Hörbar ist eine enorme Ruhe, ähnlich deinem selbst entwickeltem Isolator, der macht das auch super. Wurde länger mit Absicht nicht erwähnt, da der Stein Music schwer zu kriegen ist. Nun haben wir seine Lager-Restposten, teilweise ohne Gehäuse, leer-gefegt, und alle sind bestückt. Gibts aber hin und wieder in Kleinanzeigen. Auch vor DACs teilweise grandios. Ein Bekannter verglich ihn gegen den Audioplan, auch Trenntrafo incl Netzfilter. Hat keine Chance.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Also wie ganz genau das Netzwerk mit dem Waversa aufgebaut ist, muss ich hinterfragen, Weiss nur noch, vorher war der Innuos Phoenix Switch im Einsatz, der konnte wohl entfallen.
Was ich aber vom selbst erlebtem berichten kann, ist der Waversa WCore 2.0 (der ältere, aktuell ist 3.0). Den haben wir mal bei Stein Music im Haus an deren >100k Vorführanlage eingebaut, vormals lief ein modifizierter D-Link irgendwas. Und erstmal auch nur diese akkubetriebene Switchfunktion gehört. Also der Klangunterschied war mächtig, vergleichbar einem 100,- CD gegen einen für 3k. Eigentlich wurde alles besser. War positiv überrascht.
So kam es auch, das einer der Mitbesucher (hatten dort eher einen Freundschafts-Quassel-Abend gemacht, ohne Verkauf) sich eben den WRouter, als auch den Waversa passiven Isolator testweise auslieh. Den Isolator fand er ebenso sehr gut, ohne das nun selbst gehört zu haben. (SteinMusic vertreibt kein Waversa, wurde mitgebracht)
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Hatte diese Fritzbox Anleitung einfach mal verlinkt, ausprobieren kann mans auf jeden Fall mal. Hier bei mir ist die Paketbeschleunigung zumindest hörbar, de-aktiviert einen Tick besser. Was deutlich hörbar ist, ist, den LAN Port Richtung Streamer (bin aktuell bei LWL) auf 100 ECO zu setzen.
Media-Server abschalten bringt nichts, bleibt aber an, da ich ich ihn nutze. Das ist auch wieder son Ding, die SSD am USB Port klang erst richtig gut, als ich deren 5V trennte und extern mit dem Friwo mit 5V versorgte. (ist allerdings ein umgebautes Friwo, Trafo beibehalten, aber aktive Diode mit Belleson Regler ergänzt, und wieder zugeschraubt.)
Warum der Waversa ? Ein Bekannter testet diesen grade. Setzt er diesen hinter die Fritzbox, und verwendet ihn für ein eigenes Audio Netzwerk, klingt es nicht einen Hauch besser, wie alle Fritzbox Settings, sondern wesentlich besser, sehr deutlich. Nimmt er dafür eine normale Fritzbox, passiert dies nicht.
Gruß
Stephan
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