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Arghhh… Nachtrag, weil ich den Text nicht mehr editieren kann.
Jürgen und ich einigten uns, ich schreibe, ggf kann er korrigieren oder ergänzen. Vor Ort waren wir 100% einer Meinung.
Was im Text noch fehlt:
Der Router ist die getunte BECi-Version, und läuft am 12V LHY Akkunetzteil, welches beim Hören vom Lader getrennt war.
Hinzu die klare Aussage:
Das Drosselkabel V3 ist alleine betrachtet eine Bereicherung der LAN Strecke. Somit unsere Empfehlung.
Einfach „irgendwelche“ Ferrit wild verteilen kann nicht im Ansatz dagegen mithalten !!! Man verbockt förmlich die Güte seiner Anlage, bzw das machbare.
Feierabend 🙂
Gruß
Stephan
Hörbericht Drosselkabel V2 und/gegen V3
So, komme grad von Jürgen zurück, haben uns mal V2 und V3 genauer angehört. Also das ist weder Ratespiel, noch braucht man da länger für.
Zur Hardware:
Hatte Jürgen jetzt nicht gefragt, ob ich seine Anlage nennen darf. Ansonsten schreibe ich sie gerne hinzu, um darzustellen, auf welchem Level wir reden.
Somit nur umschrieben: Seine Kette ist sehr hohes Niveau, und stellt kleinste Änderungen mühelos hörbar dar.LAN-Strecke:
Fritzbox 7590 -> 5m LAN -> Paul Pang 4-fach Audioswitch -> Drosselkabel -> ROON PC.
Der Richtigkeit halber der Hinweis, alles folgende bezieht sich auf diesen Abend, und seine Anlage. Andere Ergebnisse, in anderen Ketten, durchaus denkbar.
Verwendete Musik: Chris Stapleton – Death Row, Dominique Fils-Aimé – Rise, Dominique Fils-Aimé – Birds, Santana, Chie Ayado und sowas.
Genug der Vorworte:
Beide Drosselkabel sind klar hörbar, und machen ihren Job. Für unser Empfinden wirkt V3 noch ausgewogener, Musik losgelöster, der Bass auf den Punkt. Das V2 geht etwas mehr Richtung Understatement,
es nimmt ab Mittelton aufwärts mehr zurück, man könnte auch „angenehmer“ dazu sagen, wirkt aber etwas bedeckter als V3. Der Bassbereich (12 Zoll Chassis) spielt beim V2 nicht so genau auf den Punkt,
wenn ich böse übertreibe, könnte man sagen, er bläht wummerig auf. Wogegen V3 bei gleichen Songs knackiger, mehr auf den Punkt, spielte. Und sogar in tiefsten Frequenzen stabiler, souveräner klang. Man könnte auch die Frage stellen, was ist nun richtiger ? Darauf fanden wir sogar eine Antwort. Alles genannte hörten wir von Qobuz, da wir ja Musik durchs LAN senden wollten. Im Roon PC ist auf der internen Festplatte Musik gespeichert, die beim abspielen kein Ethernet benötigt. Und siehe da, das Drosselkabel V3 näherte sich der internen SSD weitaus mehr an, als V2.
Nebenbei haben wir noch den Muon mal mit rein genommen, und ähnliches. Gehört aber jetzt nicht in die Drosselkabel-Thematik.
Eine Frage blieb unbeantwortet: Beide Drosselkabel haben nicht das gleiche LAN Kabel. Es wäre zumindest denkbar, das dieser Unterschied sich mit eingebracht hat.Fazit:
Eric, das V3 hast du gut hinbekommen. Es bestätigt so ziemlich alles bisher genannte. Kein Mumpf, wie er bei unbedachten, mit China-Ferrit vollgepackten LAN Kabeln auftritt, hinzu die besseren Messwerte.
Was will man mehr.Gruß
StephanHallo Eric
WLAN-USB Sticks nur mit MOD. Habe das am Meitner MA-3 versucht, solch einen Stick gegen LAN. Klingt grauenhaft. Deine Vermutung bestätigt sich, das Ding streut ohne Ende in den DAC. Habe dann die Spannungsadern am USB-Stecker abgelegt und extern 5V gespeist. „Welten“ besser. So kann man auch damit hören. Man könnte noch versuchen, für die Daten-Adern zusätzlich noch einen Isolator Chip einzusetzen, gibts ja fertig zum Zwischenstecken, an diesem müsste man dann eben den DC-DC-Wandler auslöten und 5V extern zuspielen. Wenn da dann nicht wieder Modenkonvertierung stattfindet.
Jedenfalls: Den Stick einfach ausm Karton ist keine (klanglich) gute Idee.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Mal ne Frage zum Drosselkabel. Vormals hatten wir ja das Thema, den Schirm am LAN Kabel nur einseitig aufzulegen, was du über Messungen dargestellt hast. Ist dein verwendetes geschirmt ?
Oder wir sagen einfach mal, man hat ein geschirmtes. Erledigt sich durch die Drosseln diese Maßnahme, verändert sie sich ? Da der Delock den Schirm nicht durchverbindet, wo sollte er dann genau hin ? Quellseitig, oder Empfängerseitig ?
Wenn wie bei den Messungen der Schirm Quellseitig ABGELEGT werden soll, müsste der Delock doch an diese Stelle ?
Morgen bin ich bei Jürgen, dann können wir das gerne auch mal nur „erhören“, falls Jürgen Lust dazu hat.
Gruß
Stephan
Hallo Stefan
Du könntest einen Mikrotik HAP Lite versuchen. Dieser hat 4 LAN Anschlüsse. Messungen gibts hier im Forum. Wenn du nicht modden willst, zieht er locker zum (orginalem) TP902 gleich.
Aber Vorsicht, muss konfiguriert werden, läuft mit RouterOS. Ein Onlineshop bietet das Einstellen jedoch beim Kauf mit an.
Gruß
Stephan
Hallo Stefan
Hat der Belleson nicht im Datenblatt 4W ungekühlt und 30W gekühlt ? Dann würde auch so reichen. Dennoch, ein Kühlkörper kann nicht schaden. google mal nach “ TO220 Kühlkörper“. Da findest du einiges, die Höhe muss ja passen.
Zum ebay-link:
Im Datenblatt des LT3045 steht, wenn seine Ausgangsspannung deutlich kleiner als die Eingangsspannung wird, soll man am Eingang einen Kondensator hinzusetzen. Ich denke, das haben sie einfach „zur Sicherheit“ gemacht. Schaden kanns generell nicht. Um den zu Schirmen, könnte man aus Kupferblech eine Haube dafür basteln. Oder auch ein ganzes Gehäuse.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Meine Woche kannst du abziehen. Es reicht vollkommen, mich bei Jürgen bei zu setzen. Wir hatten schon einiges zusammen verglichen, Trefferquote nahezu 100% gleiche Meinung. Das muss ich zuhause nicht validieren.
Zumal auch er keine Wühltisch-Wandwarzen einsetzt.
Aber mal ne andere Idee dazu, nur zum validieren, da sinngemäss natürlich Schwachsinn. Das Drosselkabel V3 auch mal an son Blödmannswitch, mit mehr Störungen, zu probieren. Einfach mal seinen eigenen gegen son D-Link 4fach Switch, oder Netgear, auszutauschen, Drossel hinzu. Da sollte doch noch hörbar effizienter wirken, weil mehr Störungen rauskommen.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Wäre es nicht ne Idee, auch das V2 beizulegen, oder ein anderes, was ohne SNT gute Werte hatte ? So kann jeder „seine“ Variante finden. Bzw den Vergleich ziehen.
Gruß
Stephan
Und ich würde mich bei Jürgen beisetzen und mithören. Wird eh mal wieder Zeit seine kleine Anlage zu hören.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Die gleiche Frage hatte ich mir auch gestellt. Evtl enden wir bei:
- Drossel LAN für SNT/SRG (Schaltregler)
- Drossel LAN Linear
Fände ich jetzt nicht falsch. Wozu den 5 Tonnen Kern oder Isolator aufziehen, wenn man ihn selbst nicht benötigt. Dann wäre jedem geholfen.
Gruß
Stephan
Hallo Stefan
Bei den großen Kühlkörper-Versionen würde ich beim LT3045 bleiben. Ich glaube dennoch, der TPS7A würde ebenso einen guten Auftritt hinlegen. Hätte man den noch in der Schublade, bräuchte man nicht extra einen anderen bestellen.
Deinen zuletzt gezeigten link kannst du aber nicht nehmen. Es ist die Symmetrische Variante, die +/GND/- erzeugt. z.B für Vorstufen. Bzw könntest du nur die positive Hälfte, den einen der beiden Regler, anschließen.
Den Onboard Schaltregler habe ich im Bild markiert. Er bekommt 5V direkt von der USB Buchse, und erzeugt getaktete 3,3V. Sein „Ausgang“ ist mit den von Eric markierten 3,3V Anschlüssen verbunden. Du kannst also entweder dort einleiten, oder im Bereich des Reglers selber, zb am dessen Ausgangskondensator. Findest du mit einem Multimeter. Ich würde den Regler selbst, und die Spule (mit 3R3 beschriftet) auslöten, dann ist an dieser Stelle eine Unterbrechung, um dahinter 3,3V anzulöten, die sonst der Regler ab Werk macht.
Auch wenn du eine kleine Version in den 902 baust, große Hitze, oder schmoren, wird nicht passieren. Diese „All-in-One“ Regler haben bereits Temperatur, Überlast, Kurzschluss-Überwachung, und schalten dann einfach ab (außer der Belleson).
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Sehe ich genauso. Umso mehr man in unbekannten Gewässern forscht, umso eher kann man sich auch mal vertun. Das gehört einfach dazu. Meist ist es aber so, das man dabei dann zufällig doch eine neue, andere Lösung findet. Das ist es wert. Wer kennt nicht dieses Erlebnis: Man betrachtet seine Kette, und überlegt, wo wäre ein möglicher Schwachpunkt ? An einigen Stellen denkt man doch gerne: Da brauch ich nichts machen, was soll da schon falsch sein ? Und Monate/Jahre später entdeckt man, das genau dort dann doch eine Klangbremse ruhte.
Andere gehen vielleicht auf Nummer sicher, verlassen sich auf ihr Gefühl und Alt-Wissen, entwickeln sich aber nicht weiter. Um eigene Fehler zu umgehen ? Hilft das ?
Gruß
Stephan
Hallo Max
kennst Du eine Quelle wo man das Kabel kaufen kann ?
Geht das nicht bei Schloeder-emv.de direkt ? Ansonsten wüsste ich keinen anderen Anbieter.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Nicht wirklich. Die Hauptstörung liegt tief und symmetrischer Natur. Da macht das Kabel garnix. Um aber dessen harmonische zu dämpfen, als Zusatz, ja, wieso nicht. Ich würde eine passende Serienspule, 1-2 mH, als Pi- oder T-Filter, probieren. Große Kapazitäten für tiefe Frequenzen schließen sich wegen dessen Stromverbrauch ( 20uF = 1,5A = 345 Watt) aus.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Das IF13-SE-H05-3100-WF-200, oder eins aus der Serie, wurde mal von irgendwem (vergessen) im OEM vorgestellt, aber nie wirklich weiter erwähnt. Dieses, und das IFSE-US3-H05-3100-WF-200 könnten für Ethernet sinnvoll sein. Die beiden anderen Versionen eher nicht, da sie direkt im C13 Stecker die Y-Kondis sitzen haben. Dadurch sinkt die Rückflussdämpfung, weil die vom Gerät kommende Störung nach PE abgeleitet wird. Man muss also schauen, wo man das benötigt/einsetzt. Die Dämpfungskurve vom erstgenannten erscheint mir eigenartig. Es ist keine symmetrische Dämpfung eingezeichnet, obwohl das Kabel wie alle anderen einen 0,1uF X-Kondensator hat.
https://www.schaffner.com/product/IF_13/Schaffner_datasheet_IF_13.pdf
Ich fand noch ein anderes Datenblatt eines Ferritkabels, wo lediglich eine CM-Spule im Schuko verbaut ist:
Solange man keine Solar/Pumpen/Notstrom usw Sorgen hat, kann man sowas nehmen. Ansonsten fehlt da eine tief einsetzende symmetrische Dämpfung, ab 15khz, da sich genau dieser Bereich sonst „hörbar“ stark bemerkbar macht.
Gruß
Stephan
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