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Hallo,
vielen Dank, Stephan, für Deine Recherche!
Ich habe eben mal auf die Schnelle mit einem Schukostecker, einen Cinchstecker und einem Stück RG58 einen Gutwire Nachbau unter ausschließlicher Verwendung des Schirms gebastelt, allerdings ohne Kondensator. Erster kurzer Test am Vorverstärker: Wenn’s in meinem System einen Unterschied machen sollte, dann fällt der jedenfalls nicht mit der Tür ins Haus, sondern will erhört werden. Mal schauen, was sich über einen längeren Zeitraum zeigt…
Ich habe in meinem Sammesurium noch zwei Stück WIMA MP3-X2 Kondensatoren gefunden mit dem Aufdruck 0,47 275~ – vermutlich 0,47 µF? Kann ich damit etwas anfangen und versuchen, den in den Schukostecker zwischen dem Schirmende des Kabels und dem PE-Schraubanschluss zu pfriemeln? Ist allerdings auch nicht ganz klein, der silberne Quader.
Viele Grüße
StefanHallo Stephan,
es ist ein altes Multimeter, im direkten Kontakt der beiden Spitzen zeigt es 0,002 kOhm an, das passt dann wieder mit den Messungen oben. Vermutlich müsste der Nullpunkt nachgestellt werden…
Du meinst beim Gutwire ist gar nicht so ein dicker Durchmesser notwendig? Weil Du von feinem Lackdraht sprichst?
Viele Grüße
StefanHallo,
@Stephan:
Mir ist nicht klar, was ein Kondensator am Ausgang des Sternpunkts der Gerätemassen zu PE bewirken soll? Ist das nicht einfach ein Hochpass, der demzufolge hochfrequente Störungen durchlässt und tieffrequente zurückreflektiert? Welchen Sinn macht das? Ist nicht vielmehr das Ziel, möglichst alle Störungen über PE abzuleiten, egal ob hoch- oder tieffrequent? Und: Würden mit Kondensator nicht tieffrequente Störungen einzelner Geräte in die anderen im Sternpunkt angebundenen Geräte zurückreflektiert und dort stören, wohingegen sie ohne Kondensator abgeleitet würden?
Zum Paper von Russ Andrews:
Russ geht davon aus, dass der Signal-Ground im Gerät mit der Gehäusemasse verbunden ist und somit die Störungen im Signal-Ground über Erdung des Gehäuses abgeleitet werden können und zeigt, wie man seine Leitungen ans Gehäuse anbringt. Er geht jedoch leider gar nicht darauf ein, warum dafür der Schutzleiteranschluss des Gerätes (jedenfalls sofern vorhanden) nicht ausreichen sollte und was in einem solchen Fall der Sinn einer zusätzlichen zweiten Erdung der Gehäusemasse sein soll…
Wir haben weiter oben schon festgestellt, dass dieser zweite Weg möglicherweise niedrigrimpedanter sein kann als PE, und damit Vorteile bieten könnte – da hilft wohl nur probieren, ob das im Einzelfall so ist.
Das von Matthias eingesetzte Gutwire Kabel setzt dagegen direkt am Signal-Ground an und verbindet diesen unmittelbar durch Abgriff an der äußeren Seite einer Cinch-Buchse mit dem Schutzleiter einer freien Steckdose, ggf. sogar einer von den restlichen Komponenten komplett unabhängigen Steckdose.
Ich habe die Tage einige Berichte zum Gutwire Ultimate Grounding Cable gelesen. Die Notwendigkeit zur separaten Erdung des Signal-Ground wird nach meinem Verständnis so erklärt, dass dieser nicht unbedingt in jedem Gerät niederimpedant bzw. möglicherweise gar nicht mit der Gehäusemasse (und damit mit PE) verbunden ist – kommt also immer auf die Konstruktion des Gerätes an!
Ein Foren-Teilnehmer schrieb, man könne ganz gut abschätzen, ob ein Gutwire etwas bringt, wenn man den Widerstand zwischen dem Schutzleiterpin und der Außenseite einer Cinchbuchse des betreffenden Geräts misst: Wenn dieser nahe Null liegt, ist der entsprechende Signal-Ground mit PE verbunden und das Gutwire wird voraussichtlich nicht viel machen.
Da die Signal-Grounds aller Geräte über NF-Kabel miteinander verbunden sind, reicht theoretisch ein Gutwire aus; einige Posts beschrieben jedoch auch eine weitere Verbesserung durch Einsatz mehrerer Kabel…Das Messen der Widerstandswerte habe ich bei meinen Geräten mal durchexerziert und verglichen mit dem Widerstandswert zwischen Schutzleiterpin und GND-Pin, mit folgenden Ergebnissen:
Vorstufe: Schutzleiter – Cinch 0,014 kΩ / Schutzleiter – GND-Pin 0,003 kΩ
Endstufe: Schutzleiter – Cinch 0,014 kΩ / Schutzleiter – GND-Pin 0,003 kΩ
DAC: Schutzleiter – Cinch 0,003 kΩ / Schutzleiter – GND-Pin Analog-Sektion 0,003 kΩ / Schutzleiter – GND-Pin Digital-Sektion 0,003 kΩInteressant, dass bei Vor- und Endstufe der Widerstand an der Cinch-Buchse um den Faktor 5 größer ist, als am GND-Pin. Da könnte ein Kabel nach Gutwire eventuell etwas bringen? Beim DAC hingegen scheint der Signal-Ground praktisch direkt mit der Gehäusemasse verbunden zu sein, hier sind die Widerstände Cinch / GND-Pin identisch.
Theoretisch kann so ein Kabel nach Gutwire ja kein Hexenwerk sein: Es wird ja lediglich der äußere Ring einer Cinch-Buchse mit dem Schutzleiterkontakt eines Schuko-Steckers kurzgeschlossen. Das müsste sich eigentlich leicht und unkritisch nachbauen lassen, man könnte ja zur Sicherheit sogar die Pins für Phase & Null aus dem Schukostecker entfernen, um ganz sicher zu gehen, dass nicht unbeabsichtigt Spannung fließt, die nicht fließen soll. Was Gutwire an Kabelmaterial, Querschnitt und anderem Schnickschnack noch optimiert hat, wie der anscheinend vorhandene Schirm des Kabels angeschlossen ist, sind vermutlich eher Feinheiten.
Wäre für diesen Zweck vielleicht das ferritierte Eupen GLNM 2.5 ein guter Kandidat? Alle 3 Leitungen dann parallel an die Schutzleiterkontakte des Schuko und am anderen Ende – wie bei Gutwire – ein einzelner, weil flexiblerer Leiter für das letzte Stück zum Cinch-Stecker.Viele Grüße
StefanHallo Matthias,
nein, meine relativ alte Keksdose hat das Erdungsterminal nicht, das kam wohl erst bei späteren Modellen. Ich habe aber auch schon daran gedacht, ob man das nicht nachrüsten kann? Man würde damit ja im Grunde ein paar Übergangswiderstände innerhalb der Keksdose überspringen.
Hallo Stephan,
danke für den Tip mit den Kondensatoren. Da ich Laie bin, würde ich von solchen Dingen die Finger lassen. Ich könnte aber einen Elektroniker-Kollegen in der Firma fragen, wenn ich genau zeigen könnte, um was es geht – gibt es da eventuell ein paar Bilder, die das mit den X-Kondensatoren illustrieren?
Viele Grüße
StefanDer „bessere“ ist vorbehaltlich Geldeingang verkauf, nur noch der „schlechtere“ verfügbar! Aber auch der „schlechtere“ ist verdammt gut und besser als vieles, was sonst für teuer Geld verkauft wird!

Sorry, ich habe die Bilder nicht alle gleichzeitig in eine Nachricht hochladen können!




Hallo,
ich habe mir das Video auch angesehen und habe eine Verständnisfrage:
Es wird ja gesagt, der erste große, wichtige und niederschwellige Schritt (ohne irgendwelche Hardware kaufen zu müssen) sei, dass alle Gerätemassen miteinander sternförmig verbunden werden sollten und dass die Gerätemasse am Schutzleiter angeschlossen ist.
Bei mir haben alle Geräte inklusive der Netzteile für Streamer und WR902AC dreipolige Netzbuchsen mit Schutzleiterpin. Die gehen ja bereits quasi von selber in meine Steckerleiste (in meinem Fall eine sternförmige Audioplan „Keksdose“) und werden dort zentral verbunden.
Zusätzlich haben alle Geräte inklusive der beiden Netzteile für Streamer und WR902AC auch noch Erdungsterminals, wie sie auch in dem Video gezeigt werden (und dort für den Anschluss an das Altera System verwendet werden).Dazu zwei Fragen:
Hätte es Sinn, wenn ich bei meinen Geräten alle Erdungsterminals zentral in das Erdungsterminals des Vorverstärkers zusammenführe (der wiederum in der zentralen Dose der Keksdose steckt)? Wenn ja, was würde das bewirken, da alle Gerätemassen grundsätzlich ja bereits über die Schutzleiteranschlüsse kurzgeschlossen sind?
Und was macht bei dem Altera System die gefilterte Verbindung der Gerätemassen für einen Sinn, wenn zumindest alle Geräte mit Schutzleiteranschluss doch ohnehin schon über diesen und die Steckerleiste miteinander (im Zweifel sogar niederohmiger?) verbunden sind?
Viele Grüße
Entwarnung: Hat geklappt!
Hallo Eric,
ich bekomme auch eine Fehlermeldung bei der Paypal-Zahlung:
Es ist ein Problem aufgetreten
Leider konnten wir Ihre Zahlung gerade nicht abschließen. Versuchen Sie es später noch einmal.
Wenn weiterhin Probleme auftreten, wenden Sie sich an unseren Kundenservice.Was tun? Abwarten und später noch mal probieren?
Viele Grüße
StefanHallo Eric,
hat sich eigentlich noch mal etwas geändert am Aufbau bzw. der Bestückung des Drosselkabel V3? Vielleicht önntest Du die finale Variante noch mal verlinken?
Viele Grüße
StefanHallo Eric,
auch von mir ganz herzlichen Dank für Deine unermüdliche Arbeit! Ich finde es super, wenn die Isolatoren fertig bestückt werden – ich hätte mir sonst jemanden suchen müssen. Gib‘ bitte Bescheid, wenn das Geld für die Bestellung benötigt wird!
Liebe Grüße
Stefan -
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