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Hallo Eric
Gar nicht. Weil anderes Forum. Kennst du Werner ? Ich mag ihn. Bin aber nicht immer seiner Meinung. Beim RME Linearnetzteil jedoch schon. Zumindest hat er eine eigene Meinung, und vertritt diese auch. Ohne sich belabern zu lassen, von Dingen, die irgendein Theoretiker sich zusammen-träumt. Es liest sich beim neuem Netzteil über den 2. isolierten Ausgang genau so, als ob die Schaltung mittels Traco oder ähnlichen nochmal zusätzlich isoliert. Wie der Umbau im OLD. Hab ich bei anderen Netzteilen noch nie gesehen. Wäre demnach auch Top für Router und Netzwerk-Kram. (Falls dem so ist). In dem Beitrag ist auch ein Schaltbild zu finden. Darin sieht man, das der Groundlift-Schalter eigentlich nur einen 10 Ohm Widerstand gegen PE überbrückt. Man kann also nur wählen zwischen 10 Ohm, und 0 Ohm. Darin sehe ich noch einen Nachteil.
Ob andere immer noch meinen, das ein Auth mit Wandwarze oder Beipack-SNT das gleiche erreicht, soll uns nicht weiter interessieren. Randnote: Wir müssen ja nicht so hören. (Hoffe nun fühlt sich niemand angegriffen. Erklärt nur meine Meinung dazu)
Übrigens sind auch normale Wandwarzen und SNT wie Meanwell nicht wirklich schlecht. Selbst in sehr guten und teuren Netzteilen sind diese mittlerweile statt Trafo verbaut. Man muss sie nur aufwendig Filtern und beschalten. Die Firma Linn macht es ja nicht anders. Obwohl ihr SNT schon eins der besseren ist, wird auch auf dem Mainboard nochmals sauber gefiltert und geregelt.
Gruß
Stephan
Hallo Dolore
Könntest du evtl mal etwas austesten ? Es wurde ja woanders behauptet, Low-Frequenz Ferrite wären nutzlos oder sogar nachteilig. Könntest du deine 74272151 mal kurz abmontieren, aber die restliche Bestückung so lassen ? Dann ändert sich ja nur die Dämpfung im unterem Freq-Bereich. Wären sie nutzlos, müsste das ja dann „noch besser“ klingen.
Das Problem liegt leider auch immer darin, das man es selbst zuhause nur an einer, seiner, Anlage testen kann. Je mehr das nun bewerten, umso globaler wird die Aussage.
Gruß
Stephan
Hallo ric
Könntest du 50Hz Leckströme und deren Ausmaß nochmal etwas genauer erklären ?
Ein Trafo als auch Akku hat erstmal ebenso 50Hz.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Genau das dachte ich ebenso. Wäre ein Trenntrafo nicht möglicherweise ein passender Ersatz für einen Akku ? Wartungsfrei, ungefährlich, galvanisch isolierend. Vielleicht sogar auch ein Symmetriertrafo, der grade den unteren Störbereich gut erfassen müsste, und prinzipbedingt große Störpeaks sehr deutlich abflacht.
Ein guter Netzfilter dann hinzu, alles zusammen als „Konkurent“ zum Akku. Der in meinen Augen auch nur Vorteile hat, wenn man daran angeschlossene Geräte galvanisch von allen anderen trennt, z.B durch Lichtleiter. Aber auch für USB gibt es galvanisch isolierende Geräte. In meinem DAC wird z.B USB auch isoliert, direkt im Gerät.
Ansonsten hat man durch Modenkonvertierung von SYM zu ASYM Störungen vom Akku einfach zu hohe Störungen. Außer man filtert auch diesen passend.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Super!
Was auch noch zu klären ist: Was nehme ich denn als nervös und kreischig wahr ? Die unteren Störungen, die oberen, oder den Verbund ? Dazu müsste man sie jeweils einzeln filtern.
Das die „Drossel“ im unterem Bereich nicht wirkt, wahr logisch. Man braucht doch nur mal nachdenken, was man da baut. Ein Ferritring allein wirkt frühstens bei 1 Mhz. Und 6 Turn auf einen Material, was im Mhz-Bereich wirkt, hat bei 40 khz eher eine Luftspulenfunktion, die auch recht hoch eingreift, ihre Dämpfungskurve also noch gar nicht richtig aufgebaut hat. Im Mhz Bereich jedoch passiert das gleiche wie bei den LAN Drosseln. Man schiebt das Maximum zur größeren Störfrequenz.
Ich bleib dabei, wer seine Kette durch unausgewogene Filterung „zugemumpft“ hat, mag die hohe HF vom Akku, die wieder „frische Räumlichkeit“ suggeriert. Jedenfalls streut das Ding wie Hulle. Würde man den USV-Akku aber mal ordentlich filtern, könnte das taugen. Aber erst dann. Auth ist da die falsche Wahl, so viel ist schon mal klar. Hatte ja den 6FC vorgeschlagen. Könnte dir meinen ausleihen. Der sollte das ganz ordentlich bedämpfen. Vielleicht noch eine Serienspule, hab ich auch noch als fertigen Filter zum zwischenstecken rumliegen. War damals mein erster Ansatz, PV-Solar-Umrichter-Probleme in den Griff zu kriegen, was weder Auth, noch Corcom 3EQ, 6EQ hinbekommen hat. Und 500,- für einen Tempest, nur für diese eine Funktion, ist Geld-verbrennen.
Du bist ja jetzt schon weiter, wie manch anderer nach 40 Seiten Forum.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Deine Idee, ein Netzkabel zu erdrosseln, entspräche eigentlich nichts anderem wie einer Common-Mode Spule. 6dB. Der einzige Vorteil besteht darin, das du das Impedanzmaximum auf die Schaltfrequenz besser auslegen kannst. Die Fo Spule hat bereits ein Praxisgerechtes, asymmetrisches Maximum bei rund 180khz. Was jedoch immer vom Schaltnetzteil abhängig ist, so kann es keine „immer passende“ Drossel geben.
Gruß
Stephan
Hehe. Ja Tom, du bist das lebende Beispiel. Nach einigen anderen Versuchen war der Fo „DER“ Problemlöser, mit ungeahntem Klangschub :). Nieder mit dem Mumpf. ATL Audio bietet ihn auch als fertigen Verteiler an. Nichtmal teuer.
Hier mal ein Beispiel. Man muss ihnen jedoch sagen, das man 4fach Fo bestückt haben möchte, bzw so, wie man ihn benötigt. Gibts auch als Highend-Variante.
I also LOVE Fo.
Stephan
Hallo Eric
Jau, das wär ne Idee. Ein Filter reloaded wo es auch sinnvolle Tips gibt. In anderen Foren kam ja man trotz hunderten von Seiten und tausenden von Beiträgen nie über Auth, Corcoms und Ferrit hinaus. Und Billo-Trafos.
Witzigerweise bist du echt der erste, der mal nach nem Schaltbild für den Fo fragt. Ansonsten hat sich bisher jeder „reine Mitleser“ von anderen belatschern lassen, das es sich nicht lohnen würde. Die Praxis sieht jedoch ganz anders aus. Etliche, und darunter namenhafte Klangtüftler, nutzen ihn sehr zufrieden. Unter anderem auch der Topaz Entwickler Pierre. Man kann ihn mit Vorfilter usw zusätzlich weiter ausbauen, würde aber jetzt zu weit führen. Der Fo leitet bewusst nicht nach PE, das ist richtig. Rein theoretisch, wenn man nur so denken kann, wirkt er erstmal sehr schwach. Und löst dennoch, rein vom Hören, viele Sorgen. Könnte das sogar erklären, habs bisher vermieden wegen Doof-Diskussionen darüber. Was ihn zusätzlich ausmacht: die in der Spule enthaltenen 1mH Serienspule.
Hier das Schaltbild:
Hallo zusammen
Ist eigentlich logisch wieso der Auth nicht wirklich wirken will. Man schaue auf die Frequenz. Das gleiche Problem wie bei Solar-Wechselrichtern. Da greift er zu wenig. Schlage ein zusätzliches LC-Glied 1mH 4uF vor. Oder als Pi-Filter mit weiteren 4uF. Das wirkt da besser.
Die Messung bestätigt jedenfalls schonmal: Ohne weitere Maßnahme freut man sich eher über HF-generierte Räumlichkeit. Wie vermutet.Gruß
StephanHallo Eric
P.S. anstelle von Waste of Time im OEM ließ doch mal das von mir als Attachment geteilte Dokument…….
Längst geschehen. Kann dich nur wiederholen. Es deckt sich sehr gut mit deinen eigenen Ergebnissen.
Gruß
StephanHallo Eric
Ja, und es zeigt auch schön, was ich im OEM immer versuche rüber zu bringen, wo ich immer torpediert werde. HF ist kein Höhenregler. Und Mumpf ensteht nur bei einer unpassenden Teilbedämpfung. Ansonsten „klingt“ es eher sortierter, aufgeräumter, langzeittauglicher, zisch- und zisselfrei, und mit besserer Raumausleuchtung. Was man schon beim Drosselkabel gegen Clip schön hört.
Ich finde die Messungen jedenfalls sehr interessant. Sie zeigen neue Erkenntnisse, und vor allem, inclusive Lösungen.
Bin mal auf den Akku gespannt, und was Eon/Muon so können.
Mal ne Anekdote zu Akku: Seit nem Jahr habe ich an der Kellertreppe eine Bewegungsmelderlampe mit Li-Ion Akku. Lief bisher einwandfrei. Dann hörte ich ein knackseln, zischeln, lief hin, da war die Lampe am Kokeln und Qualmen, der Kunststoff schon verschmort. Wenn ich bedenke, was so ein 230V Akku für Power hat, ne, lass ma. Für mich ist das nix.Gruß
StephanArgh… kann nicht mehr editieren..
Wollte noch schreiben: Man sieht auch in der Messung wie sich der „Buckel“, oder Impedanzmaximierung, des Kerns mit jedem Turn mehr nach links verschiebt. Die gemessene Dämpfung wird auch nach links hin (von 40 Mhz aus gesehen) verstärkt. Somit muss der Kern im Datenblatt bei 1 Turn sein Maximum wenigstens bei 100 Mhz haben. Hab nachgesehen, liegt sogar bei 250 Mhz. Und bei 2 Turns nur noch bei 100 Mhz. Zumindest passt also nachvollziehbar unsere „Buckeltheorie“, oder auch Impedanz-Bündelungs-Theorie. So wäre es denkbar, das der „Buckel“ bei 5 Turns schon an der Hauptstörung vorbeigewandert ist.Gruß
StephanHallo Max
Was entspricht ein “Kästchen auf der Y-Achse” ?
Das kann ich dir auch sagen. Meist steht es unten im Display vom Oszi. Da steht: 4dB 12,5 Mhz. Von links nach rechts gesehen 0Mhz und pro Kästchen 12,5 Mhz, ergibt 0-125 Mhz. Und eben 4dB Dämpfung pro vertikalem Kästchen, also Messbereich 32dB.Die Messungen zeigen schön meine Meinung. Außer Mumpf kommt da nicht viel (bzw nicht genug), wenn man 1fach nur einen Clip aufsetzt. Er bedämpft eher im obersten Mhz Bereich, und an der Hauptstörung nur gering.
Gruß
StephanHallo zusammen
Rein theoretisch gibt das Sinn. AES/EBU ist eine symmetrische Übertragung, so sollte ein Drosselkern das Signal nicht beeinflussen. Problematischer ist eher, den Schirm beizubehalten. Typischer Aufbau wäre ja Pin 2+3 Datenpärchen, Pin 1 Schirm.
Eine Sache würde aber problemlos gehen, wenn man wie ich so ein Kabel von Hand aufbaut. Um das Datenpaar sowas wie das Oyaide NRF-005T (PULSHUT) wickeln. Gibt es auch bei Mouser von der Firma Kemet. Ist selbstklebend, wie schmales Isolierband, und absorbiert HF. Das ist auch bereits von mir geplant, wollte ein neues AES/EBU für meinen Linn mit anderem Isolator bauen. Das Band liegt schon hier. Doof ist nur, das ich dann sofort 2 Dinge ändere. Hinterher, falls es anders klingt, wovon ich ausgehe, kann man also nicht sagen, was es ausgemacht hat.
Gruß
StephanZum Filteransatz:
ist ein maßgeschneiderter Filter für spezielle Frequenzbereiche bei diesen vielfältigen Störern überhaupt sinnvoll ?
Oder gelingt es besser mit einem möglichst breitbandigen Filter ?Tag
Das sollte man differenzieren. Wenn Eric doch misst, das die Hauptstörung im LAN Signal zwischen 1 – 50 Mhz liegt, sollte man diesen „Stör-Buckel“ als wichtigste Maßnahme ansehen. Hat man dann einen relativ linearen Noiseteppich, der sehr breitbandig ist, wäre eine zusätzliche, ebenso breitbandige Dämpfung dann ein schönes Addon. Aber nicht die Hauptaufgabe. Man darf es aber nicht in einen Topf mit Netzstörungen werfen. Es bedeutet nicht, das im 230V Netz ebenso 1-50 Mhz zu finden ist. Im Signal misst man die Auswirkung, nicht die Weiterleitung.Im 230V Netz kennen wir die Summe aller ankommenden, als auch selbst erzeugten Störungen, nicht genau. Deshalb ist es üblich, so breitbandig wie möglich zu filtern, salopp gesagt in der Hoffnung, zwangsläufig die Haupt-Störfrequenz zu treffen. Deshalb sind auch „nur“ Ferritkabel (ohne Netzfilter) die falsche Wahl. Sie wirken ab 10 Mhz aufwärts. Alles darunter wird ignoriert.
Die größeren Störpeaks gehen aber von der Schaltfrequenz von Schaltnetzteilen aus, typisch 50khz – 200khz, oder Umrichtern, typisch 15-30 khz. Da wirken die wenigsten Netzfilter. Ich behaupte sogar, ein Tempest wirkt rein hörbar nicht besser, weil er bis GHZ dämpft, sondern tiefer/stärker Richtung 10 Khz dämpft. Braucht man ja nur nachstellen, einen tief frequenten Filter, leider DiY, zu einem normalem Filter hinzu addieren. Oftmals DIE Lösung. Oder einfach einen Corcom 6FC, oder sogar einen 25FC, nehmen, der ist für tiefe Umrichter-Störungen ausgelegt. „Klingt“ fast immer besser als ein 6EQ. Da muss man jedoch wirklich Ferrit einsetzen, um höherfrequente Störungen wieder zu fangen. Einzig die Nicht-Kabelgebundenen Störfrequenzen, die über die Luft einstreuen, sind generell Asymmetrisch und beginnen im oberem Mhz-Bereich, wo hauptsächlich Schirmung und Ferrit ihr können ausspielt.Gruß
Stephan -
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