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Noch eine Ergänzung zum Thema CE.
Nach Rücksprache mit unseren Experten hier eine gute Zusammenfassung bzgl. CE Pflicht für Elektrogeräte aus der RoHS 2: https://www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/4395888/3fca2a11c7b75fa8958f56bfefbac506/merkblatt-die-neu-rohs-2019-data.pdf
Jegliche Elektro- und Elektronikgeräte, die zu ihrem Betrieb von elektrischem Strom oder elektrischen Feldern abhängig sind, sind mit CE Kennzeichnung zu versehen, die die Einhaltung der RoHS dokumentiert. Also in unserem Falle alle Geräte (aktiv oder auch passiv wie z.B. Kabel), die ich fertig kaufen kann. Wer was zum Musik machen ohne CE verkaufen will, muss sich anscheinend auf analoge Instrumente konzentrieren. Oder ein Ego haben, das sich über all das hinweg setzt . . .
Beste Grüsse,
Eric
Ich werde das heute mal genauer stoppen. Normalerweise gehen meine Hörsessions nicht länger als 4h und da muss noch nicht nachgeladen werden.
Bzgl CE: Da ja schon wieder das hier gestartete Thema CE im OEM Forum anscheinend aufgrund fehlender eigener Themen (Rasierschaum zähle ich da nicht dazu) hier abgegriffen wurde, hier ein Link zu einem Post, der ganz interessant ist: https://www.open-end-music.com/forum/audiotechnik-und-hörkultur/audio-zubehör/739308-dc-12v-filter-mit-superkondensator?p=741850#post741850
Interessant ist bei der Konformitätserklärung, das hier nicht nur die RoHs Richtlinie aufgeführt ist, sondern auch die für Niederspannung und EMV – ganz schön viel dafür, das manch Hersteller in dem OEM Forum behauptet, das man hier kein CE braucht, was m.E. den fahrlässigen Umgang damit in der Branche schön Dokumentiert.
Aber ohne korrektes CE Zeichen auf dem Gerät ist das noch kein Freifahrtschein. Es zählt m.E. die Pflicht zum Anbringen des CE Zeichens auf dem Gerät.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
@blauspinne Das mit der Smarten Steckdose hatte ich auch schon überlegt um meinen Fernseher beim Musikhören abzuschalten……Was für ein Netzteil hast Du denn am Ian Canada LiFePo4 Mini?
Bzgl. des Themas LHY Batt und CE ein kurzes Update:
Ich hatte hierzu mal die Tage bei Audiophonics angefragt, ob das Teil denn CE hat.
Gestern kam eine Antwort, in der man erklärt, dass man beim Hersteller nachfragen muss und sich dann wieder meldet.Ich hoffe nicht, dass man die Zeit nutzt eine Konformitätserklärung schnell mal auszufüllen, selbst zu unterschreiben und zu präsentieren.
Vielleicht kann ja der ein oder andere, der audiophile Stromkabel hat, seinen Herstelle anfragen, ob eine Konformitätserklärung vorliegt – fände dies für alle von Interesse. Eigentlich trifft dies auch auf LS Kabel oder sonstige Kabel zu.
Beste Grüsse,
Eric
Das Thema CE und die Beitrage hierzu habe ich in diesen Thread verschoben: https://ethernet-sound.com/forums/topic/akku-stromversorgung/page/20/#post-3883
Hallo Michael,
also ich denke auch aktuell darüber nach, wie ich den Ladezyklus so gestalte, das ich anwesend bin.
Mir wurde bei der Auseinandersetzung mit dem Thema bewusst, das sich hier sehr wahrscheinlich einige Hersteller und Verkäufer in einer Grauzone befinden oder sogar wider des Rechts agieren und rechtlich belangt werden können. Das kann m.E. ganz schön böse enden, weil anscheinend auch schon verkaufte Ware wieder zurück genommen werden muss.
Beste Grüße,
Eric
Wenn man sich das Thema CE mal etwas genauer anschaut, ergeben sich da doch einige Fragezeichen.
Kaltgeräte Stromkabel z.B. unterliegen auch der CE Pflicht, wenn sie denn verkauft, bzw in den Verkehr gebracht werden.
Ich bezweifle mal das der Grossteil der Audiophilen Kabel dies hat und das die Hersteller durchaus rechtlich belangt werden können.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Stephan,
ich gehe fast davon aus, dass alle CE „Aufkleber“ aus China nur Produkte des Druckers und nicht die von Zertifizierungen sind.
Hier mal mein Wissensstand zu dem Thema CE:
M.E. sind über die RoHS-Richtlinie fast jegliche auch für uns relevanten Geräte CE pflichtig. Es muss nicht unbedingt die Niederspannungsrichtlinie gelten, unter die z.B. Netzfilter fallen, sondern es gibt noch weitere Richtlinien, z.B. auch die EMV-Richtlinie, die gelten können.
Seit August gilt auch die neue Batterieverordnung, nach der alle Batterien / Akkus und Geräte, die welche verwenden, CE pflichtig sind.
Und wenn nicht, dann gilt bei uns auf jeden Fall die Spielzeugrichtlinie 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Michael,
ja, ich denke auch, das man da anfragen muss – bei Audiophonics aber auch bei der Versicherung – allerdings Stelle ich gerade vor, wie man Herrn Kaiser von der Versicherung die tausend Filter und Co Gadgets erklären muss und wie diese dann eine Entscheidung treffen, ob hier der Versicherungsschutz noch gegeben ist.
Beste Grüße,
Eric
Noch ein Nachtrag:
Ich denke das einiges, was aus China auch bei Audiophonics angeboten wird dann kein CE Zeichen haben wird und man eventuell den Versicherungsschutz für seine XX.XXX € Anlage durch den Einsatz von 30€ Teilen gefährden könnte. So zum Beispiel auch die aktuell diskutierten SuperCap DC Filter aus China.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Mathias,
dann hat Audiophonics eventuell ein Problem.
Ich bin kein Rechtsexperte und will mich auch nicht so aufspielen, als wäre ich einer, aber m.E. müssen doch Waren, die in der EU in Umlauf gebracht werden ein CE Zeichen haben.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo @althighendfreak / Michael,
herzlich willkommen hier bei ethernet-sound.com !
Schön, dass die hier präsentierten Lösungen auch bei Dir Wirkung zeigen.
Ob wirklich der Versicherungschutz bei fehlendem CE Zeichen entfällt, bin ich mir unsicher – hast Du da genauere Infos?
Eigentlich sollte das LHY Batt, das man über Audiophonics bezieht, CE haben, ansonsten dürften sie es eigentlich nicht verkaufen – aber ich bin mir natürlich nicht sicher.
Ich habe bzgl. des Ian Canada auch etwas sorge, da ich es unbeaufsichtigt über Nacht lade. LiFePo4 ist ja bzgl. Brand recht sicher, jedoch hatte ich mal einen Kurzschluss, bei dem dann Teile des Boards anfingen zu schmoren.
Allerdings hängt mein Laptop auch meist in der Docking-Station und lädt dadurch unbeaufsichtigt . . . .
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
interessant wäre mal das iFi Power x mit Masse auf PE……
Ist denn der LHY Batt ständig am Netz oder schaltest Du die Spannungsversorgung beim Hören aus?
Ich habe inzwischen selbst bei der Ian Canada Lösung das DC Kabel, das aus Twisted Pair AWG22 vom Draka CAT 8.2 besteht, verdrosselte und selbst hier messtechnisch noch etwas rausholen können.
Ich hatte heute nochmal etwas Zeit am Oszi verbracht und mir den Messeaufbau mit dem doch Recht stark störenden RME Standard Netzteil angeschaut. Ein dazwischen geschaltet DC Filter (Mr. Nixie) hat da zwar etwas bzgl. der Gleichtaktstörungen im Ethernet gebracht, jedoch konnte am meisten durch die Verdrosselung des DC Kabels erreicht werden. Zu glauben, das man bei Ethernet mit normalen Filtern und UltraCaps, die den Ripple im Gegentakt reduzieren, das Maximum raus holt, ist naiv.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Matthias,
vielen Dank für die Schilderungen!
So wie bei Dir eingesetzt hatte ich mir auch die Wirkung vorgestellt, bzw. bei mir gemessen / getestet.
Wenn denn prinzipiell ein Drosselkabel positiv wirkt, dann ist das m.E. aktuell die Traumkombi , bzw. „der“ neue „Breitbänder“ in der Ethernet Störungsbekämpfung, mit dem man Musikstücke mind. 10 Mal hintereinander hören kann 😉Prinzipiell hat Deine Idee, direkt an die Fritzbox zu gehen, durchaus Charme. Allerdings kommen bei der Fritzbox noch einige andere Störer hinzu: DSL (Und Störungen, die hierüber ins Haus kommen), DECT (Wenn man denn Telefon darüber macht), und auch noch weitere Hausnetzwerkteilnehmer. Ob hier der Transformer und die Drossel dann ausreichen kann ich nicht sagen.
Zusätzlich kann man m.E. einen Repeater/Wlan Client besser mit Akku betreiben, da man ihn ja nur braucht, wenn man Musik hört (ich schalte diesen jedenfalls immer aus, wenn die Mucke aus ist).
Welche Stromversorgung hast Du denn für den Fritz Repeater?
Ich komme immer mehr zu der Meinung, dass man, wenn man denn die letzten aktiven Ethernet Komponenten nicht mit Akku betreiben will/kann, man die DC Masse auf PE legen sollte. Das empfiehlt ja auch John Swensson für SMPS, damit die 50Hz Leckströme direkt auf PE abgeführt werden.
Dann den LAN Isolator in die Ethernet Line.
Ist der Empfänger / Streamer ein Klasse I Gerät, dann hat er ja selbst PE Bezug, sodass Störungen (die vom Stromnetz kommen) sich nicht den Weg über den Transformer zum Switch / FMC oder WLAN Client und dann nach PE suchen werden, sondern direkt dort auf PE fließen werden.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
ich werde am Wochenende mit Pierre das Design abstimmen und dann geht’s in die Produktion.
Bester Gruß,
Eric
Hallo Jürgen,
ja das ist Pierre Watts, der den Topaz entwickelt hatte, mit dem ich mich auch regelmäßig austauschen – auch bezüglich den Messungen. Schliesslich macht er ja professionell Ethernet Designs und hat von der Materie Ahnung – Audio ist nur sein Hobby.
Beste Grüße,
Eric
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