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Hallo Erich
Also erstmal meinen Respekt auf deine unermüdliche Suche nach neuen Möglichkeiten.
Bei mir tauchen ein paar Gedankengänge auf, möglicherweise hast du da eine Antwort zu, oder kannst es irgendwann mal messen. Vorab erwähnt, alles folgende baut auf deiner Idee auf, und soll diese keinesfalls schmälern.
An dem 15m Kabel, hast du da dein Zwischenstecker Kabel verwendet, oder das 15m bestückt ? Da wär die Frage wie viele Kerne. Voll bestückt wären ja Hunderte.
Falls es dein Zwischenstück war (also das Verlängerungsstück mit Stecker und Buchse), saß es am Anfang oder Ende der Verbindung ? Die Theorie besagt doch, Ferrit soll möglichst nah an den Stör-Erzeuger, wegen der Güte. Wäre es also egal, ob es Fritzbox-seitig, oder Switchbox-seitig, sitzt ? Was wäre denn, wenn man beides macht, als eins vorn, eins hinten hinzu ?
Die Fragen deshalb, weil hier in meinem Keller meine DSL Leitung ankommt, und ca 4m frei Aufputz liegt. Es kann ja nicht schaden, diese mit Ferrit zu belegen. Dabei taucht natürlich auf: Wohin mit dem Ferrit, bzw dem Ring ? An den Anschluss komme ich ran, könnte also wirklich fädeln.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Sehr gut!
Ohne Verwirrung stiften zu wollen, habe ich eine Frage zu der Messung im Spektrum.
Man sieht, der höchste Wert, oder der Hauptteil der Störungen, befinden sich links-seitig, also im unterem Frequenzbereich. Die Skalierung selbst kann ich nicht erkennen.
Ein typischer Ferritring wirkt so ca bei 10 bis 100 Mhz. Dann erfasst er die unteren Frequenzen doch eigentlich nicht. Wenn ich diesen nun mehrfach fädel, passieren üblicherweise 3 Dinge. Einmal ergibt sich in der Dämpfung so eine Art Buckel, der Wirkbereich wird verstärkt, die untere Grenzfrequenz verschiebt sich etwas nach unten, jedoch nicht bis meinetwegen 500khz. Dafür fällt die Dämpfung jedoch zu den höchsten Frequenzen etwas ab.
Du hast doch den Tiny-VNA. Könntest du damit mal messen, welche Dämpfungskurve sich nur mit dem Ferritring ergibt, und auch mit 8x fädeln ? Deckt sich diese mit dem FFT der Signalmessung ?
Weiter so!
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Das ja interessant. Fühle mich ebenso angelockt, und bin gespannt, was du berichtest.
Ich kündige ebenso zumindest schon mal etwas an, was dich auch interessieren wird. Läuft bereits in meiner Kette mit erstaunlicher Wirkung. Da dies jedoch nicht auf meinem Mist gewachsen ist, halte ich mich zurück. Der „Entdecker“ ist aber bereits mit mir zusammen der Meinung, nach Abschluss der Versuche, damit an dich heran zu treten. Grundpreis beläuft sich ebenso auf ca 25,-. Endlich weg von der Geldmacherei der „Super-Duper-Audioswitche“.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Also ich mag Audio Kabelbauer. Hehe.
Das Problem, was du beschreibst, sehe ich woanders begründet. Die Unis und Fachbücher betrachten punktuell eine Sache, und beschreiben deren Aufbau und Wirkung. Ist auch richtig so. Da wird aber nicht erwähnt, das CM-Störungen darüber wandern und den DAC stören. Sprich die Abhängigkeiten und das Verhalten im System wäre dann der „Next Level“. Da muss man dann schon selber drüber nachdenken. Was nicht von jedermann die Stärke ist.
Der Bezug zu Kabelbauern passt. Wie ein Cinchkabel oder beliebiges aufgebaut ist steht auch in jedem Fachbuch. Welche Parameter aber in den Klang eingreifen wiederum nicht. Bzw nur Ansatzweise. Manche Themen wie Skin-Effekt oder Permittivität stehen einzeln behandelt auch wieder in den Büchern, die Verbindung beider muss man selbst schaffen. Und erst dann landet man ebenso im „Next Level“.
Ich nehme mal an, für die „klangliche“ Störbetrachtung im Ethernet verhält es sich ähnlich.
Wo ich mich z.B selbst schwer tu, ist, das Verständnis nachvollziehen zu können. Nehmen wir mal so einen LAN Isolator. Nur mal 1 Paar der Datenadern. Nun kommt meinetwegen vom Router das Signal, belastet mit HF. Ich bringe nun echte Spule im Isolator hinzu, die gnz klar einen Tiefpass darstellen, aber dennoch soll sich dahinter ein Störpotential erhöhen ? Übersprechen kanns auch nicht sein, da jedes Adernpaar über eigene Spulen läuft. Wo ist der Trick ?
Gruß
Stephan
Hallo Max
Was hälst du von dem Versuch, die LAN Buchse, evtl auch Chips, mal mit selbstklebender, ferrittierter EMi-Folie zu bekleben ? Kriegt man auch leicht wieder runter, wenn „nix gut“.
Am OLD6000 hat ich das Plastikgehäuse an den Innenwänden damit beklebt. Könnte schwören er reagierte klanglich mit erhöhter innerer Ruhe.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Also ich muss euch Recht geben. Als ich das mit dem Delok Isolator gelesen hab, dachte ich auch so: Moment, das hat Eric doch längst durchgekaut. Nächster Gedanke: Liest sich aber als neuste Entdeckung. Und Übernächster Gedanke: Typisch….
Das wichtigste fällt aber wieder mal nicht auf. Baut mal son Ding ein, wie das klingt. Urgh.. Grade der Delock war so ziemlich das schlechteste, was ich an Isolatoren probiert hab.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Halte ich auch für ne gute Idee, das Setup zu beschreiben. Ich denke, damit sind Ergebnisse auch durchschaubarer, oder nachvollziehbarer.
So war einige Zeit mein Setup LAN: Fritz 7590 – WLAN – Fritz Repeater 3000 – Topaz – Old – Streamer (Linn). Der LHY SW 6 erreicht auch ohne Topaz + Old das gleiche. Spart also 2 externe NT oder Akkus, und 1 Gehäuse. Habe nun auch den TPlink 902 v4 bestellt, den versuche ich auch mal „nackt“, oder statt 3000er. Ist nicht dasselbe.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Das liest sich ja super. Keine Spannungspeaks mehr (Client Modus), und keine BS-Terminierung, und das ab Werk. Die pennen also nicht aufm Baum. Woran genau erkennt man den V4 ? Steht das drauf ?
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Interessant. Der Markt bietet ja viele solcher Acess Points. TPLink erscheint mir eine gute Basis zu bieten, so wäre auch zB mal ein TPLink TL-WA801N interessant. 20,- bei Amazon. Ich habe auch noch 2 Netgear Acess Points hier liegen, WNCE 2001 und 4004. Der 2001 klingt „übel“, der größere deutlich besser. Mit vergleichbarem Netzteil und ohne Mods. Problem ist immer, der Markt ist überschwemmt, und alles kann man nicht testen. Würde aber schätzen, das ein kleiner Anteil bestimmt tauglich wäre.
Den Fritz 3000 hattest du noch nicht gemessen, oder ? Den finde ich ab Werk klanglich auch schon ganz ordentlich.
Gruß
Stephan
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Vielen Dank @Eric.
Das war wirklich so. Schnell war klar, die interne Versorgung im OLD stört sich selbst. Hab nochmal nachgesehen, bei den Fotos. Am 21.5.20233 hatte ich den Zerhacker/Flyback rausgeworfen, als Ersatz einen Traco verbaut. Im Juni dann nochmals einen Filter dafür abgestimmt. Seitdem ist der fertig.
Ganz stolz vorgestellt, mit 95% fragenden und ungläubigen Lesern. Vermiest einem, weiteres zu vermitteln. 2 Leute damit besucht, hat klanglich auch dort überzeugt, Deckel drauf gemacht. Fertig.
Ganz ohne Trenntrafo und monatelangem Messen.
Gruß
Stephan
Nachtrag:
Wir sollten uns allerdings wirklich mal weiter um Technik kümmern. Und Erkenntnisse voran treiben. Ob andere da noch Meilen entfernt sind, aber behaupten, das wäre gut so, ist dafür nicht wichtig, und bringt uns keinen Schritt weiter. Es ist auch nicht unsere Aufgabe, irgend wen zu bekehren. Manche wollen einfach nicht, meist sind es Befindlichkeiten. Für mich ist das ok, weil sie sich ja nur selbst ausbremsen.
So, nun aber gut.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Mich störts weniger. Kann man super running Gags raus machen. Man muss nur die Einstellung dazu ändern. Ich gebe mal ein Extrembeispiel, ohne Bezug zu irgendwas, zum Verständnis:
Würdest du von einem Legastheniker erwarten, das er dir einwandfrei was vorliest ?
Oder jemand ohne Arme beim Handball vermuten ?
Im Prinzip ist das ähnlich. Es gibt auch Blattgold, und goldene Farbe. Sehen von weitem gleich aus.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Jippieh. Du bist der erste, das das auch mal erwähnt. Ich habe letzte Zeit immer weniger Bock, sowas aufzuzeigen. Hat ein Linearnetzteil einen Trafo, verliert sich auch die Wirkung des Trenntrafos. Somit sinnvoller bei SNT, die nicht sinnvoll sind. hehe. Fällt einem was auf ?
Vor >1Jahr, als ich mich mit Netzfilterung intensiv beschäftigt habe, hatte ich berechtigter Weise mal im Forum gefragt, wieso eigentlich nie sowohl Trenntrafos, als auch Symmetriertrafos, genannt, oder eingesetzt werden. Da platzte dann jemand rein, sowas braucht man nicht, bringt nichts, totaler Quatsch. Ich denk: na gut, hat noch keiner aufm Schirm. Nachdem ich selbst welche im Einsatz habe, und sehr zufrieden auch deutliche Wirkung erzielt habe, habe ich das nochmal angesprochen. Feedback wie vor: Einbildung, Unsinn.
Schnuckelig, das der oder die gleichen „Verurteiler“ das plötzlich als gute Lösung ansehen. Nun gut, besser spät als nie. Aber immer noch fehlerbehaftet und nicht ausgereizt eingesetzt. Gestandene Techniker. Eigenartig… Ein Trenntrafo ist nur ein Bauteil eines Konzepts. Man bedenke wieder mal deren Spiegelung und Dämpfungsverhalten. Man muss es als: Sowohl hinzu … betrachten. So wäre ein Trenntrafo an einer analogen Vorstufe vollkommen falsch gewählt. Da gehört dann ein Symmetriertrafo hin. Und der gleiche würde auch an digitalem Equipment Verbesserungen erzeugen, da gibts genügend Berichte. Auch wenn dort dann ein Trenntrafo eine bessere Wahl wäre, aber eben nicht unter allen Bedingungen. Habe aber Null Lust das alles nochmal aufzuzeigen, zumal ich so manche Antworten darauf blind vorhersagen kann, natürlich bewusst Irreführend ausgelegt. Ist mir zu blöd. Der Hilfesuchende hat das nachsehen. Er unterliegt fast einer Diktatur falscher Schlussfolgerungen. Die, wie man immer wieder lesen kann, auch ständig hin- und her korrigiert werden. So schwer ist das doch gar nicht. Einfach mal ein Übersichtsbild zeichnen, dann wird es schneller erkennbar.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Ich möchte nochmal eins klar betonen: Die Messung oben würde sich mit der Versorgung von außen in keinster Weise ändern. Die Probleme entstehen ja erst im Gerät. So würde das beste Netzteil der Welt, ein Trenntrafo, oder Netzfilter, das Ergebnis nicht verändern. Bevor noch jemand suggeriert, ein Trenntrafo oder gutes Netzteil würde ausreichen. Nein, tut es nicht. Der Old ab Werk würde dann einen Tick besser klingen, ja, aber im Vergleich sofort verlieren.
Ich selbst biete keinen Umbau an, würde aber per PN mit einigen Tips helfen, so das es auch jemand hin bekommt, der zumindest löten kann.
Für mich ist das Projekt abgeschlossen. Der OLD bleibt weiterhin eine der vielen Lösungen, die hier im Forum vorgestellt wurden. Eine „Vormacht“ hat er in meinen Augen nicht. Das war eigentlich nur gedacht, als man ihn noch für 50,- kaufen konnte. Da bekam er den „Best buy“ für Preis/Leistung. Nicht jeder kann da in die vollen gehen.
Nochmals Danke an Eric. Für mich der „Lan-Messpapst“ (positiv gemeint).
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Bereits vor Monaten hatte ich meinen OLD6000 im innerem modifiziert. Angriffspunkte waren lediglich Versorgungs-Schwachstellen wie der „Zerhacker“, der Störpeaks erzeugte, die veralteten Spannungsregler, hier und da mittels zusätzlicher Filter säubern. Klanglich empfinde ich den Umbau als klar und deutlich positiv hörbar, im Sinne von Sauberkeit und „relaxter“, besserer Langzeittauglichkeit beim Hören. Tauscht man zurück auf den Orginalen, wandert das Klangbild nach grobkörnig mit kleiner Bühne ab.
Nach Rücksprache mit Eric kann ich seine eigene Messung meiner Version V2 im Vergleich zum Original hier mal zeigen. Die Finale Version ist V4, die jedoch aktuell bei jemand anderem im Einsatz ist. Ich beschränke mich dabei auf eine Messung für den unteren Frequenzbereich, da die anderen Messungen nicht die gleiche Skalierung haben, und für „Nicht-Messfreaks“ etwas verwirrend sind.
In Kurform: Sämtliche Störpeaks sind verschwunden, und die RMS-Werte haben sich verbessert.
Vielen Dank an Eric für seine Unterstützung. Die Messungen bestätigen meine Theorie dahinter.
Ich bleibe bei meiner Meinung. Der OLD ab Werk ist für „Highend“ noch nicht gut genug. Mit einigen MODs wandert er genau in diese Richtung.

Gruß
Stephan
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