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Hallo zusammen
Also vorab: Arminm ist bestimmt ein guter „Techniker“. In meinen Augen macht er, wie manch anderer, immer den gleichen „Denkfehler“. Er betrachtet, und misst, punktuell an einer Sache. Hifi ist aber generell ein „System“, in dem sowohl Wechselwirkungen, als auch zusätzliche Wege für Störungen aller Art, auftreten. Ich bin der Meinung, wenn ich nur 1 Teil einer Kette heraus ziehe, finde ich daran nicht zwangsläufig die Ursache, wieso man im System einen Unterschied hört.
Bleiben wir mal beim Noise Harvester (NH). Da er Bauteile enthält, ist es unwahrscheinlich, das er absolut gar nichts bewirkt. Nun nimmt er seinen RME, und misst dessen Ausgang, mit + ohne NH. Es kann gut sein, das dann nichts dabei heraus kommt. Es kann aber ebenso sein, das der gleiche NH, in eine 7er Leiste mit allen Geräten, gesteckt, doch hörbar ist.
Wenn überhaupt, sollte er in einer Anlage, ganz am Ende messen, an den Lautsprecher-klemmen der Box, dort ist der letzte Aufschlag-Punkt, den die LS „hörbar“ umsetzen, und alles davor beinhalten. Dann fehlt zwar die Antwort, wo und was passiert, er stellt aber zumindest erstmal fest, ist da überhaupt ein Unterschied. Mit dem Wissen kann man „Reverse-Engineering“ betreiben. Hinzu muss er in sehr kleinen Messbereichen arbeiten. Für unser Ohr ist selbst ein halbes db „Welten“.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
also ich kann mich nur wiederholen, die Romoss PEA 40 Pro „klingt“ hier am besten. Fakt ist auch, 3 andere „klangen“ 3x verschieden. Und Fakt ist auch, ein simpler, nur symmetrisch wirkender Pi-Filter aus 470 uF (Würth PTHT), 0,1mH Serienspule, und nochmal der gleiche Würth, war immer klar hörbar, als auch messbar sauberer. Aber dennoch wurden alle vom LHY Akkunetzteil getoppt.
Eric, falls du das Romoss zum Messen haben willst, kann ich dir eins zusenden.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Es gibt ja leider keine wirklich breitbandigen Kerne. Die Nanocrystal sind schon die breitbandigsten, dafür wurden sie erfunden. Einen Ring daraus hatte Eric ja gemessen. Soweit ich noch weiß aber mehr im Bereich 1-25 Mhz betrachtet. Man mag mich korrigieren, wenn dem nicht so war.
Mir ist noch eine nicht unwichtige Eigenschaft von den Ferrit-Clips eingefallen. Deren Addition. Im OEM waren Messungen davon zu sehen. Mehr Kerne = Mehr Wirkung, logisch. Aber 2 wirken doppelt so stark wie einer, danach aber dann 4, 8, 16 usw. Also 9 Kerne wirken kaum stärker als 8. Beim Fädeln hingegen verstärkt sich dessen Wirkung mit jeder zusätzlichen Wicklung. Es wirkt linearer mit der Menge. Hat aber den Nachteil, das die Dämpfungskurve eine Art Buckel erzeugt, sieht man schön in den Datenblättern 1 Windung vs 2 Windungen. Trifft der Buckel unsere Wunschfrequenz, wofür man sein Wirkmaximum aber höher auswählen muss, da fädeln dies nach unten verschiebt, erreicht man einfach höhere Dämpfungen als mit vielen Einzelkernen.
Zur Impedanz-Veränderung von selbstgebauten Drosselkabeln aus Einzelpaaren, die gefädelt werden: Ich umwickel jedes Paar nochmal stramm mit Teflonband. So kann sich ihr Abstand nicht stark verändern, und weniger „Unsinn“ machen.
Gruß
Stephan
Hallo Matthias
Also ich kann Haribo folgen, und er hat auch nicht Unrecht. Deshalb habe ich später darauf hingewiesen, das LF + HF Kerne nicht unmittelbar nebeneinander liegen sollen. Dadurch verändert sich die Güte, durch die Kabelparameter dazwischen. Der genannte Effekt wird also kleiner.
Max hat nicht Unrecht, bei Ferrit werden 2 Eigenschaften selten genannt.
- Nicht die Dicke, sondern die Länge des Kerns, ist entscheidender. Länger = besser. Kann man sich in der Würth Simulation ja mal ansehen, Maße sind ja angegeben.
- Ein Klappferrit hat zwangsläufig einen Luftspalt zwischen den beiden Klapp-Hälften. Dies verringert dessen Wirkung. Ein ab Werk geschlossener Ring/Kern/Hülse ist da im Vorteil .
Nebenbei erwähnt fiel mir wieder ein, das z.B die Firma Lexicon so ihre Schaltnetzteile entstört. Das abgehende Kabel ist mehrmals durch eine geschlossene, sehr lange Ferrithülse gefädelt.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Habe heute mal über die Lndesgrenze hinaus gestöbert, und Dank Google Übersetzer etwas gefunden. Bereits 2022 haben Russen den Mikrotik, und einige andere, entdeckt. Ich zitiere mal den interessanten Teil:
Wieder einmal eine Auswahl einfach einzurichtender WLAN-Brücken und 5-GHz-Optionen, die im Handel erhältlich sind und sich in der Community bewährt haben. asus ac1200 „ohne Buchstaben“ – offen, detailliert, leicht, melodisch mit konvexer Mitte. Muss neu geflasht werden. Tenda ac10u – neutral harmonisch. Es gibt einige Witze in den Einstellungen. (Tönt nur bei 5GHz). Asus ac59u verA und ver 3 – reich dichtes, glattes Fleisch, mit eigener Magie, leicht auf der dunklen Seite. Mikrotik hap ac lite/hap ac 2 – neutral, mit angenehmer „Feuchtigkeit“ in den Klangfarben wie beim Asus, aber etwas heller. Im Setting – natürlich im Zen-Stil. Untereinander gleichwertig. Von den alten mit 2,4 GHz ist der Asus rtn12 hp harmonisch und dicht, mit tiefem Klang und Schwerpunkt auf den unteren Mitten.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Waren bei den gemessenen LAN Kabeln auch welche mit Solid Adern bei ? Mich würde interessieren, ob da ein Zusammenhang zwischen Solid und mehr/weniger Störungen ist. Sie klingen nun mal anders, was auch ein Effekt von veränderter HF sein kann. So hat eine dicke Ader durch den Skin-Effekt, bestimmt eine höhere Dämpfung in sehr hohen Frequenzbereichen.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Ein preislich sehr gutes LAN Kabel von der Rolle wäre das gelbe Draka UC Future 8.2. Es besteht aus AWG 22 Solid Adern. Eignet sich leider nicht so gut für ein Drosselkabel, weil es dick und etwas starr ist. Dazu muss man es aufschneiden und zerlegen. Spielt dann aber gut.
Gruß
Stephan
@Stephan, sind aus Deiner Sicht/Erfahrung auch bei LAN Kabel Solid Core Adern aus klanglicher Sicht zu präferieren ?
Hallo Max
Meinen Usernamen habe ich nicht ohne Grund. Bin generell ein Fan von „Solid“. Wenn Litzen, dann nur relativ Dicke. Wie z.B das Neotech mit 7 Litzen, oder das OCC aus China mit 19 Litzen. Hunderte feine Litzen „klingen“ für mich immer etwas „Pseudo-“ räumlich, ungenau, einen Hauch „schlabberig“. Wenn man ein Kabel gleichen Querschnitts und Isolators als Litze gegen Solid direkt vergleicht, fällt es auf.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ich halte AWG 18 bei einem DC Kabel für passend. Und tatsächlich als Twisted Pair, auch deshalb, um dessen Induktivität klein zu halten, um die Regelung im Netzteil nicht auszubremsen.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Auch wenn mir selbst manchmal bei Themen, die alte Wunden aufwerfen, etwas überreagiere, versuche ich hier doch einen freundlichen, offen Umgangston zu etablieren. Letztendlich geht es doch darum gemeinsam Spass zu haben . . .
Top. Sehe ich ganz genauso. Ich muss teilweise auch hin und wieder sehr merkwürdige Personen ertragen. Bemühe mich aber dennoch, auf der Sach-Ebene zu bleiben, und den Spaß nicht zu verlieren. Diese ganzen kleinen Fortschritte, in Summe nicht unbedeutend, sind einfach zu wichtig, um nicht darauf verzichten zu können. Witzigerweise haben die „merkwürdigen“ sowas nie drauf. Einmal erkannt, ist es erträglicher. Somit dominiert die Freude, zusammen mehr erreichen zu können, als alleine. Und genau das ist mehrfach passiert. Hut ab.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Vielen Dank.
Was sich aber hörtechnisch bei Powerbänken ebenso zeigt, sind Gegentaktstörungen. So fügte ich einen reinen Pi-Filter in das DC-Kabel, welcher nur symmetrisch wirkt, ein, was sofort hörbar wird. Ebenso ein Linearregler dahinter. Es sind also mindestens 2 Parameter, die sich auswirken. Wobei es durchaus sein könnte, das diese Gegentaktstörungen irgendwo zu Gleichtakt werden, und erst dann wirken. Verringer ich also Ripple/Noise/Gegentakt, würde sich in dem Fall auch CM verringern.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Eine Frage dazu: Ein USB Akkupack (nicht LHY oder Ian Canada) gibt über einen Schaltregler aus. So müsste man an dessen DC Kabel doch ebenso ähnliche Werte messen wie an Steckernetzteilen ? Würden sich dann auch damit die Störungen im Ethernet-Signal erhöhen ? Dann wäre ein Akkubetrieb auch nicht viel besser, da er nicht ins Stromnetz koppelt, aber Gleichtakt übers Ethernet wandert. Ist dem so ?
Gruß
Stephan
Hallo Eric
DC Minus von einem Akkunetzteil würde ich nicht gegen PE legen. Kenne das eigentlich nur von unsauberen Schaltnetzteilen, wie Beipack. In linearen ist es entweder „floated“ oder entweder per RC parallel oder kleinen Kondi gegen PE gelegt. Rechts im Bild.

Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Also Erics Messung wie sich so ein USV Akku im Datensignal niederschlägt finde ich auch interessant. Die galvanische Trennung ist wie immer erstmal eine gute Idee. Wenn das Gerät aber nicht sauber ausgibt, also HF durch den internen Konverter erzeugt, habe wir das gleiche Problem wie bei den USB-Akkupacks gegen das Ian Canada oder den LHY Akku.
Der „Zerhacker“ macht den Vorteil zunichte. Kommt also auch darauf an, wie sauber so ein Gerät arbeitet.
Anders „klingen“ wird er auf jeden Fall. Das tun verschiedene Netzfilter als auch Trafos ebenso. Die Frage ist eher, was höre ich da genau ? HF-Nebel oder saubere Versorgung ? Eigentlich müsste man bei derlei Messung zum Vergleich auch mal mit Netzversorgung und 2-3 verschiedenen Netzfiltern messen, um einen Bezug zu finden.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Längst passiert. Linn Streamer nehmen nur 100 mBit an. So hatte ich mit dem gleichem Material mal ein 100er, als als 1000er, LAN Kabel gebaut, und daran verglichen. Kein Unterschied. Das gleiche Kabel zwischen Repeater und Switch, 1000er Anbindung, klang ebenfalls gleich. (Minimalste hörbare Änderungen können auch Unterschiede vom Bau sein).
Gruß
Stephan
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