Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen – 226 bis 240 (von insgesamt 440)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: Stromversorgung #3322
    SolidCore
    Teilnehmer

      Hallo zusammen

      Ich fange mal mit Matthias an.

      Repeater /ER / Streamer  mit powerbanks, REF10 und die beiden reclocker an der UA 551l

      Da sitzt der Haken. Deshalb wirkt auch der Auth. Du koppelst alle 3 Geräte. Erstmal logisch durchdacht, weil du ja per Licht ankommst, das Signal isoliert über die USV reclockst, und mit Licht wieder raus gehst. Nur der Verbund, Clock und 2x Mutec, koppelt sich selbst. Oder schwächt sich. Deshalb wirkt der X-Kondi im EMX. Besser wäre je einen Filter vor jedes Gerät. Da bliebe aber noch das Clock-Kabel, was wieder die Massen verbindet. Argh…

      Zum Ether-Regen: Kannst du löten ? Sein größter Schwachpunkt ist der Murata DC-DC Wandler, der von der DC-Eingangsspannung eine halbwegs isolierte Spannung auf die “ B “ Seite bringt. Dieser streut aber massiv, was wieder zum Netzteil wandert. Du würdest einen deutlichen Klangsprung erhalten, wenn du diesen auslötest, und die B-Seite mit eigenständigem, sauberem Netzteil versorgen würdest.

      zu Jürgen

      kann man gefahrlos (also ohne Klangschädigung) die 0,6V ‘vernichten’?

      Wenn sich das nicht am Canada Board verändern lässt (vielleicht weiß Eric da mehr), würde ein ordentlicher Regler wie ein doppelter LT3045, dazu geeignet sein. Kommt dann mit kleinem Kühlkörper in die DC Leitung. Hinzu ein Kondensator dahinter, um die Impulse zu puffern.

      Gruß

      Stephan

      als Antwort auf: Drosselkabel #3321
      SolidCore
      Teilnehmer

        Hallo zusammen

        Ich möchte nochmal auf den Hinweis von User Haribo zum „mischen“ von Ferriten eingehen. Hinzu nochmal der Hinweis, das LF + HF nicht räumlich direkt nebeneinander zu plazieren sind. Das wäre, wie Eric meiner Auffassung nach richtig schreibt, nur in einer Messung zu klären.

        Wenn ich nun identische Kerne verwende, und diese aber mal weniger, und mal öfter fädel, müsste sich doch der gleiche Effekt einstellen, da sich auch dort das Ersatzschaltbild ändert.

        Frage: Nun habe ich bei all den Drosselkabeltypen den Faden verloren. Ist der dicke Ferritring nun durch die mehreren kleinen, 3-4fach gefädelten, ersetzbar, oder sind diese kleinen sogar besser ?

        Gruß

        Stephan

         

        als Antwort auf: Stromversorgung #3300
        SolidCore
        Teilnehmer

          Hallo zusammen

           

          Hast Du Ahnung, ob zu den Reglern, wie z.B. dem 3045 irgend eine Aussage gibt bzgl. Gleichtakt “Rejection”?

          Ich nehme mal an, bezüglich Gleichtakt wird der 3045 schwächeln, da Minus immer durchverbunden wird, und nicht gefiltert.

          Dank an Matthias, für den Versuch mit Auth am 551. Er bestätigt meine Vermutung, das zuviel Ripple vom 551 kommt. Der EMX ist mit seinen 4uF X-Kondi für die Auth Baureihen eine gute Wahl. Ich denke weiterhin, ein Corcom 6FC wäre da noch vorteilhafter.

          Das aber so viel hörbare HF über den Toslink wandert, ist erstmal schwer zu verstehen. Möglicherweise wird doch beim Sender das Signal verbogen/verschliffen, durch erhöhte HF, was sich hörbar auswirkt.

          Beim neuem RME LNI-2 liest es sich tatsächlich so, wie ich im OLD verbaut habe. Erst ein weiterer Isolator wie den medizinischen TRACO, deshalb auch 9-18V input zu 12V, dann Filter, und gutem Linearregler dahinter. Liest sich wie ein LT3086, mit seiner Kompensation vom DC Kabel. Bis auf den Regler hatte Klaus / KSTR das gleiche ja schon vor Jahren für den RME vorgeschlagen.

          Gruß

          Stephan

           

           

          als Antwort auf: Stromversorgung #3290
          SolidCore
          Teilnehmer

            Und nun mal 5V oder 12V seitig eine Messung aus dem Datenblatt eines 3045 Linearreglers. Man sieht, dieser bedämpft von Haus aus schon wesentlich besser, wie ein Filter hinter einem Schaltnetzteil. Und wieder in Rot das hinzugefügte Ferrit.  Ich hoffe, das es nun verständlicher wird, wieso Schaltnetzteile generell ein Problem mit sich bringen. Und Ferrit nicht alleine betrachtet eine Lösung darstellt. Jedoch einen Zusatz, nachdem Netzfilter die Hauptaufgabe übernommen haben. Die Tabelle ist entgegen der oberen „anders-herum zu lesen. Höhere Dämfung (linke Skala) = besser.

             

            als Antwort auf: Stromversorgung #3289
            SolidCore
            Teilnehmer

              Hier ein weiteres Bild aus der Doku, wenn ein potenter, und vor allem passender, Netzfilter hinzu kommt. In der Doku wurde dieser bereits optimiert. Und wieder in Rot die Wirkung von Ferrit hinzu. Man beachte den untersten Satz.

               

              als Antwort auf: Stromversorgung #3288
              SolidCore
              Teilnehmer

                Hallo Eric

                Sehe ich genauso. Die Schaltnetzteil- Hoschis (kein Schimpfwort) haben einfach die größeren Entstör-Sorgen. Um ein vielfaches. Dabei wird aber sehr gerne vergessen, das in vielen Geräten DC-DC Wandler verbaut sind, die fast mit Schaltnetzteilen gleich zu setzen, und auch so behandelt, werden müssen.

                Ich möchte nochmal die Wirkung aufzeigen, wenn man nur reines Ferrit verbaut. Einmal im 230V Netz, und einmal zum Tuning, wenn man diese in Geräten durch lineare ersetzt. Für 230V gibt es eine Dokumetation von Würth, findet man unter:  ANP015c_DE_Netzfilter-Die_Letzte_Huerde_im_Schaltnetzteil.pdf

                 

                Man betrachte die Messung eines SNT. Dort sieht man die von mir erwähnte Störung im Bereich der Schaltfrequenz. Für Einsteiger: Je tiefer die dargestellte Störmessung, umso besser.  Hinzu habe ich in Rot mal eingezeichnet, was passiert, wenn man nur Ferritkabel oder Clips verbaut, und sonst nichts.

                 

                als Antwort auf: Stromversorgung #3286
                SolidCore
                Teilnehmer

                  Hallo Eric

                   Einfach zu argumentieren, das dies nur Antennen-Anlagen für HF Sounding sind, ist mir ehrlich gesagt zu einfach.

                  Wer schreibt denn son Schrott ?

                  Dann müsste ja das Kabel zu einer Groundingbox, gesteckt oder offen, immer die gleiche Wirkung haben. Bzw die Füllung ziemlich egal sein. Nicht nachvollziehbar.

                  Das die Leute auch nicht mal praktisch vorgehen, selbst wenn sie nicht messen können. Das genannte kann man doch probieren. Und schon weiß man mehr.  Ich denke, das grade beim Thema Entstörung ca 40% aller Nutzer sich da eher ein „viel hilft viel“ Chaos zusammenstellen, aber nicht das erreichen, was machbar ist. Alles, was sich nur irgendwie anders anhört, grade Mumpf, wird dann als: „Siehste, wirkt. Ich habe gut entstört“ betitelt.

                  Da finde ich deine Vorgehensweise um Welten wegweisender. Du misst, als Beispiel mal eine schmalbandige Störung 10-50 Mhz, stellst diese ab. Das ist nachvollziehbar, und wirkt auch mumpffrei, und klingt besser.

                  Hinzu verstehe ich im Netzstrombereich die Leute auch nicht wirklich, wenn es um Schaltnetzteile geht. Man muss sich mal deren Stör-Verhalten anschauen. Der höchste, und schlimmste Peak findet im Bereich der Schaltfrequenz statt, da wird dann fast nicht gegen unternommen, hinzu sieht man zum Megaherz-Bereich dessen Oberwellen, die immer schwächer werden, und nur deren Spitzen werden dann mit Tonnen von Ferrit, ab 10Mhz aufwärts, bekämpft. Der untere Bereich bleibt. Teilfilterung ergibt wieder Mumpf, da die Hauptstörung ja kaum bedämpft wird, und das reicht dann ? Und aus der Hoffnungslosigkeit wird dann argumentiert: Da sucht sich die Störung bestimmt neue Wege. Oder Einstrahlung wäre schuld.  Oder was sich sonst an den Haaren herbeiziehen lässt.

                  Aber meckern kann jeder, Lösungen nennen wird schon schwieriger. Ich nenne mal eine: Ich wette, in 60% aller Anlagen macht eine 1mH Serienspule mit einem 2-4uF Kondensator (wirkt nur SYM) einen klar hörbaren Unterschied. Was aufzeigt, dort wurde zu wenig bedämpft.

                  Gruß

                  Stephan

                   

                  als Antwort auf: Drosselkabel #3285
                  SolidCore
                  Teilnehmer

                    Hallo zusammen

                    Dazu habe ich auch was. Hatte ein Netzkabel, ohne Ferrit, mit 3x 3,3qmm gebaut, und jede Einzelader auf 1,5m von vorne bis hinten mit geraten mindestens 200 Ferrits bestückt, alle von der gleichen Sorte. Angeschlossen, und es klingelte und sirrte munter vor sich hin. Wogegen Netzfilter an dieser Stelle, mit und ohne Ferrit dahinter, ruhig blieben.

                    Gruß

                    Stephan

                     

                    als Antwort auf: Stromversorgung #3279
                    SolidCore
                    Teilnehmer

                      Hallo Matthias

                       

                      Geht das nicht besser oder auch günstiger mit gezielter Erdung an neuralgischen Stellen?

                      Es wäre zumindest denkbar. Natürlich hast du Recht, wahlloses verbauen oder vollkloppen kann auch totaler Schrott sein. Anders herum haben wir/jemand sich aber auch mit Logik schon verissen. Als Beispiel seih mal die PE Drossel genannt. Einfach überall vorsetzen war ein Schuss in den Ofen. Und bis heute hat noch niemand einen Leitfaden dazu geschrieben. Auch das durchgängige Ferritieren des letzten LAN Kabels vorm Streamer war nur die halbe Miete, erst die Dicke Drossel zeigte das, was man sich vorher wünschte.

                      Es geht also keineswegs darum, bestehende Erkenntnisse zu wiederlegen, sondern deren Wirkung nochmals zu überdenken oder zu verbessern. Wenn es denn möglich ist. In 2 Fällen, PE-Drossel und LAN Drossel, war es bereits möglich.

                      Gruß

                      Stephan

                       

                      als Antwort auf: Stromversorgung #3264
                      SolidCore
                      Teilnehmer

                        Hallo Matthias

                        Beim zusätzlichen Erden schrieb ich ja bewusst: Was du noch versuchen kannst……..

                        Versuch kann nie schaden, ob das wirklich Sinn ergibt bleibt offen. Ich denke, auch das Thema Entstörung oder saubere Signalverarbeitung hat hier und da noch einiges unbekanntes. Man denkt sich ja da rein, im Sinne von: Wenn ich jetzt hier und da… und Akku… und toslink….  dann müsste ja …..

                        Möglicherweise übersieht man etwas. So übersah ich früher z.B, das aus symmetrischen Störungen auch asymmetrische werden können. Somit auch nachteilig bei USB-Akkus mit Schaltreglern. Wo man sonst meinen würde: Ist doch vom Netz unabhängig, Hauptsache Akku reicht also (doch nicht).

                        Erics Netzteilmessung mit und ohne Netzfilter zeigten auch leichte Unstimmigkeiten. Die erhofften, verringerten CM-Störungen im LAN Signal hatten sich nicht immer wie erhofft reduziert.

                        Kurzum besteht einfach die Möglichkeit, etwas zu übersehen. So halte ich einfaches Ausprobieren weiter für eine gute Wahl. Es kann auch durchaus sein, das nichts dabei herauskommt. Dann weiß man es aber genau.

                        Gruß

                        Stephan

                         

                        als Antwort auf: Stromversorgung #3256
                        SolidCore
                        Teilnehmer

                          Nachtrag: Was ich heute erst in einem Forum kritisiert habe: Aufzeigen und Nörgeln kann jeder. Lösungen sind gefragt. Ich denke, ein Corcom 6FC könnte für sowas eine gute Wahl sein. Da ich keine USV habe, kann ich das leider nicht probieren oder nachstellen. Das ständige Laden ist für mich auch ein No-Go. Dann eher ein Trenntrafo vor Einzelgeräten.

                          Nebenbei bemerkt: 1 User berichtet, das hinter der USV alle Trafo-Geräte (keine Schaltnetzteile) anfangen zu brummen. Kannst du das nachvollziehen ?

                          als Antwort auf: Stromversorgung #3255
                          SolidCore
                          Teilnehmer

                            Hallo Matthias

                            Interessant !

                            Es bestätigt auch meine Meinung dazu. Die 230V Powerbank hat das gleiche Problem wie der teure Stromtank. Schaltregler-Müll. So manche im Forum verstehe ich aber. Sie haben schwache Netzfilter, dafür viele Ferritkabel und Clips, ergibt Mumpf. Wird sich dann schön gehört. Dann kommt die Noisy USV 230V, ein bisschen mehr (HF-) Luft ist zu hören: Oh…..  endlich wieder räumlich. Damit spreche ich niemanden an, und kritisiere nicht, es ist lediglich meine Meinung, die man ja problemlos nachstellen kann.

                            Dein Bericht zeigt es bereits in teilen auf. Mit der AQ Leiste, gefiltert, wirds besser. So braucht man ja nur einige Filter (idealerweise verschiedene) hinter der UA551 ausprobieren. Wäre sie sauber, würde man keinerlei Unterschied hören. Hat man allerdings aus dem Hauseigenen Netz noch viel mehr Störungen, wäre auch die UA551 die bessere Wahl.

                            Was du noch versuchen kannst: Jeweils ein Einzelgerät, was an der 551 hängt, entweder am Gehäuse, oder Signalmasse, gegen PE zu legen. Das Störungen abfließen können. Vielleicht auch mal mit einem Folienkondensator >280V  1uF oder kleiner in Reihe. Dann trennst du das Potential auf, und lässt nur HF durch.

                            Bei den USB Powerbänken war es ähnlich. Alle sind vom Netz unabhängig. Und klingen dennoch untereinander anders. Auch an diesen brachte ein Filter fast immer Vorteile. Und ein LHY Akku oder Ian Canada ohne Schaltregler klingt am besten. Welch ein Wunder.

                            Gruß

                            Stephan

                             

                             

                            als Antwort auf: Drosselkabel #3248
                            SolidCore
                            Teilnehmer

                              Nun gehts weiter…

                              So wird auch sinniger, wieso Eric beim Drosselkabel auf 8 Windungen kam. Der Ring selbst hat sein Maximum bei 1fach wesentlich höher.

                              Eine vergleichbare Grafik mit N=1 und N=2 findet man auch im Würth Simulationstool. Man nehme dort jedoch einfach mal einen Nanocrystal-Kern, und wird sehen, sein Verhalten ist anders. Fädeln beeinflusst weit weniger stark die „Buckelbildung“. Er bleibt linearer.

                              Hier nochmal eine Grafik einer Coilcraft Netzfilterspule, bzw 3 verschiedenen. Der Kern ist immer identisch, lediglich die Windungszahl Hoch/mittel/klein. Auch dort sieht man die Verschiebung. Vielleicht wird nun auch klarer, wieso ich den Fo Filter mit der P3717 so geil finde. Ihr Dämpfungsmaximum liegt genau im üblichem Bereich der Taktfrequenz von Schaltnetzteilen. Diese hat den höhsten Störpegel, nach oben werden dessen Oberwellen immer kleiner.

                               

                               

                               

                              als Antwort auf: Drosselkabel #3246
                              SolidCore
                              Teilnehmer

                                 

                                Hallo Max

                                Ich bezog mich auf B, an A hatte ich nicht mal gedacht, aber müsste man auch mal drüber nachdenken.

                                Nochmal zum „Buckel“ eine Grafik, die 1mal bis 3fach fädeln zeigt. N=1 in Rot wäre z.B ein Klappferrit, 1x ums Kabel. Man sieht, seine Dämpfung ist zwar geringer, verläuft aber relativ linear, und weiter zu höheren Frequenzen. Addiere ich weitere Klappferrits (1fach) bliebt sein Dämpfungsverlauf sehr ähnlich, wirkt nur stärker. Mein „Buckel“ zeigt N=3. Die oberste Frequenz wird weniger bedämpft, dafür jedoch ein tieferer Bereich umso stärker. Bei 2fach Fädeln, N=2, sieht man, das Maximum liegt auf einer höheren Frequenz, als bei N=3.

                                Jetzt mal nur zum Verständnis: Möchte ich z.B 25 Mhz bedämpfen, und fädeln, müsste ich nicht einen Ferrit mit Impedanzmaximum bei 25 Mhz wählen, sondern einen, der höher liegt, im Bezug zur „Buckelbildung“.

                                 

                                Attachments:
                                You must be logged in to view attached files.
                                als Antwort auf: Neuigkeiten #3245
                                SolidCore
                                Teilnehmer

                                  Nachtrag:

                                  Hinzu muss er nicht Frequenzgang allein messen, sondern Phase/Impulsanstieg/Noise usw usw. Alles, was wir wahrnehmen können.

                                  Und dann, um es global zu betiteln, müsste er das gleiche in mehreren Anlagen tun. Wer kennt das nicht: Gerät A reagiert enorm auf einen Netzfilter, Gerät B überhaupt nicht. So wird auch die Messung nicht gleich sein.

                                   

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 226 bis 240 (von insgesamt 440)