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Nachtrag, kann den Beitrag nicht mehr editieren:
Wo man oft eine hörbare Wirkung erzeugt, ist, eine Groundingbox an z.B einer Netzleiste direkt an PE anzuschließen. Da entfällt dann auch die kapazitive Kopplung usw. Das sich niemand die Frage stellt, ob das Wirkprinzip nun gleich ist. Was man durch eine Messung heraus finden könnte.
Immer, wenn ich derlei anspreche, oder auch das Kabel zur Groundingbox, das es nicht egal wäre, kommen mehrere „Mitläufer“, die noch nie Elektriker gelernt haben, und erklärn stolz, das könne alles nicht sein. Somit ist mir schon länger die Lust, derlei weiterführende Versuche zu nennen, vergangen. Zu kompliziert, hehe.
Hallo Eric
Schwieriges Thema. Zumindest für mich, der jetzt kein Messlabor-Freak ist. Ich hatte damals schon vorgeschlagen, solch einen Stromreiniger mal unbefüllt auch „zu hören“, und dann befüllt. Hat natürlich niemand gemacht. Würde mich nicht wundern, wenn das einbringen vom Gesammtkonstrukt Stecker-Kabel-Kupferplatten-Kabel-Stecker den größten Unterschied macht, durch weitere Impendanzwechsel über die Stecker, die Anschlüsse, Kupferplatten, und die Füllung selbst nur marginalst. Wer vorher kein Eupen Kabel nutzte, weil es ihm nicht gefiel, hörte bei solch einem Stromreiniger hauptsächlich das Eupen, das findet man in den Berichten. (Ob nur Eupen allein oder Stromreiniger mit Eupen klang fast gleich). Und jetzt mal laut nachgedacht: Das Eupen fängt >100 Mhz immer stärker an zu filtern, Ferrit eben. Und Turmalin soll das nun ab 200 Mhz aufwärts noch verstärken, oder wie ? Genau das fehlt mir bei „manchen Leuten“ in Messungen. Der logische nächste Schritt zur Validierung. In dem Fall: mal 2m Eupen zur Messung mit rein zu nehmen. Und nochmal mit und ohne Füllung zu messen. Das wäre genau das Konstrukt, was ich später dann auch einbaue. Ich kann auch nicht einfach einen Kondensator aus einem DAC messen, und darauf den DAC beurteilen.
Mit ESR ist immer so ne Sache. Der kleinste ESR wird ja genommen, um höchstmöglich kurz zu schließen, bzw abzuleiten. Je höher der ESR, umso geringer. Dafür wird aber wiederum etwas „verheizt“. Eine typische „Verheiz-Schaltung“ wäre ja 100 Ohm in Reihe zu legen. Nur bei den so schon schwachen Filtereigenschaften von Y-Kondis wird die Dämpfung immer kleiner. Man begrenzt ja absichtlich den Stromfluss.
Gruß
Stephan
Argh … ganz vergessen, ohne Anmeldung sieht man das Bild nicht.
Hier das wichtigste: (Turmalin Rote Kurve)

Hallo Eric
Hier die Turmalin Messungen:
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Erstmal vorab: Vergesst meine vorigen beiden Beiträge, ich habe die Messung falsch gedeutet ! Sehe hier nur hell- und dunkelblau.
Also erzeugt der Giso von 1-125 Mhz hauptsächlich mehr Störungen.
So:
Wenn ich mich richtig erinnere, hatte Thomas mal im OEM diesen komischen „Stromreiniger“ gemessen. Einmal unbefüllt, und einmal mit Turmalin befüllt. Müsste man raussuchen. Dabei kam raus, das Turmalin eine geringe Dämpfung im Bereich um 200 Mhz bewirkte. Über weitere Messungen wüsste ich nichts.
Meine eigene Theorie ist, das Turmalin auch statische Aufladung „saugt“. Und dadurch hörbare Unterschiede entstehen. Als Versuch hatte ich einfach eine CD genommen. Reibt man diese über einen Pullover, läd sie sich statisch auf, so das die Haare am Handrücken sich aufstellen. Mit Turmalin ist der Effekt weg. Zusätzlich klang sie auch besser im CD (genau genommen waren es 2 identisch gebrannte, eine mit Turmalin, eine ohne, zwecks Vergleich).
2. Versuch: Mit Gummischuhen und Wollpullover bekommt man an Heizung, SK1 Hifigeräten usw einen „gewischt“. Fasst man aber die Klemme an einer Groundingbox an, ist die Aufladung weg.
Da viele Strom- Lautsprecher- und andere Kabel einen PVC Mantel haben, leiten diese Statische Aufladung sehr gut. Früher hatte man Anti-Statik-spray als „Tuning“ benutzt.
Gruß
Stephan
Moment, verwechsel ich etwa die Farben ? Pink seh ich nicht auf meinem Monitor. Ich nenn sie mal hellblau, und dunkelblau. Ist der Giso etwas die dunkelblaue Messung ? Ok, das wär garnix. Dann hab ich einen Farbfehler.
Hallo Eric
Ich erklärs nochmal genauer.
Habe den Bereich mal Rot markiert, wo der Giso eine Reduktion bewirkt. Das sind so grob 70% der Messbandbreite.
Den Bereich unter 1 Mhz kann man ja nicht sehen. Somit wäre er prozentual gesehen eher hilfreich als ohne.
Da aber ein Teilbereich fehlt, wirkt es sich klanglich nicht überzeugend aus. So kann dann die Kombination mit Drosselkabel wieder überzeugen.
Hallo Eric
Doch, ich trau mich das. Habe es grade verlinkt.
Habe noch einige Anmerkungen. Kann du bei den Messungen die Messbereiche, Bandbreite mit angeben ? Diese sind nicht immer ersichtlich. Habe grade die Giso Messung angeschaut. Wenn man die Messung mit Giso prozentual bewerten würde, könnte man sagen, das er in Summe, also über die ganze Bandbreite, mehr dämpft als stört. Seh ich doch richtig ? Es bestätigt aber auch, was ich zum Thema Ferrit bei der Netzentstörung immer versuche, rüber zu bringen. Es ist eine Teil-Entstörung, und diese kann „klanglich“ weniger gefallen als keine, bzw erst in Verbindung mit der Entstörung der fehlenden Bereiche. So behaupte ich zb schon ewig, hat man Netz-mässig keine Filter, und bringt nur Eupen Ferritstromkabel ein, endet auch mal in Mumpf. Kommen Netzfilter hinzu, ist der Mumpf weg, obwohl mal ja „stärker (genauer gesagt breitbandiger)“ filtert.
Nochmal zu den Ferritplättchen, die Daniel erwähnt hat. Ich hatte den OLD6000 innen mit nicht leitender, selbstklebender Ferritfolie bestückt, was sich in höherer Ruhe in der Musik auswirkte. Somit kann ich das nachvollziehen. Hätte dir zum Messen auch mal was davon mitsenden sollen, grr.

Hallo Eric
Habe mal wieder eine Verständnisfrage. Evtl könntest du das beim Messen mal validieren. Bei Ferritkernen bestimmt des Länge erheblich die Dämpfung mit. So stelle ich mal 2 Varianten gegenüber:
- 1. Die normale Anwendung, in Abständen 2 Ferritclips aufs Kabel
- 2. Das Plastik entfernen, die 2 Ferrit-Halbschalen mit Tesa o.ä. am Kabel befestigen, und min 2 weitere Halbschalen eines Kernes direkt an den ersten bringen, das es zusammen einen längeren ergibt.
Würde Nr.2 eine andere/höhere Dämpfung erzeugen ? Bei den Klapp-Varianten gibt es ja leider keine längeren.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
So siehts aus. Versuch für die tiefen Frequenzen auch mal dein Nano-Kern, den ich mitgesendet habe. Da sollten dann für tiefe Frequenz so viele Wicklungen wie möglich drauf.
Wo ich mich seit je her in der Logik etwas schwer tue, ist, das im Sicherungskasten der N-Leiter mit dem PE-Leiter fest verbunden wird. Somit wäre rein technisch N = PE (Der Fi mal außen vor). Der PE wurde ja eigentlich nur aus dem Grunde einzeln hinzugefügt, um eine höhere Sicherheit zu Gewährleisten.
Beispiel: Wie soll dann z.B vom Nachbarn eine Gleichtaktstörung auf L + N identisch gegen PE fließen, wenn N bereits auf PE liegt ?
Bei Schaltnetzteilen in einem Raum ist es verständlicher. Dort werden Schaltfrequenzen auf L+N erzeugt, die sich einen Weg zu PE suchen, wobei die kleinste Impedanz zählt.
Noch eine kleine Verständnisfrage: Ferrit allgemein, ist dessen Wirkung in irgendeiner Weise von den Ein- und Ausgangsimpedanzen, oder dem Laststrom, abhängig ? Beim Ersatzschaltbild sollte das zutreffen.
Gruß
Stephan
Hallo Matthias
Das ist doch schon eine Aussage.
Wenn ich einen D-Lock ohne Drossel einfach so einbinde, klingt es dünner, frischer, Pseudo-räumlicher, was einen nach ein paar Tagen eher nervt. Zumal verschwindet Körperhaftigkeit, was ich nicht mag. Die Drossel scheint dem also entgegen zu wirken.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Material (75) J :
Nachtrag: Hier das Schaltbild.
Man beachte in Rot für den uFilterausgang: High Frequency Switching Regulator. Und oben links das Ground-Lift.

Hallo Eric
Gar nicht. Weil anderes Forum. Kennst du Werner ? Ich mag ihn. Bin aber nicht immer seiner Meinung. Beim RME Linearnetzteil jedoch schon. Zumindest hat er eine eigene Meinung, und vertritt diese auch. Ohne sich belabern zu lassen, von Dingen, die irgendein Theoretiker sich zusammen-träumt. Es liest sich beim neuem Netzteil über den 2. isolierten Ausgang genau so, als ob die Schaltung mittels Traco oder ähnlichen nochmal zusätzlich isoliert. Wie der Umbau im OLD. Hab ich bei anderen Netzteilen noch nie gesehen. Wäre demnach auch Top für Router und Netzwerk-Kram. (Falls dem so ist). In dem Beitrag ist auch ein Schaltbild zu finden. Darin sieht man, das der Groundlift-Schalter eigentlich nur einen 10 Ohm Widerstand gegen PE überbrückt. Man kann also nur wählen zwischen 10 Ohm, und 0 Ohm. Darin sehe ich noch einen Nachteil.
Ob andere immer noch meinen, das ein Auth mit Wandwarze oder Beipack-SNT das gleiche erreicht, soll uns nicht weiter interessieren. Randnote: Wir müssen ja nicht so hören. (Hoffe nun fühlt sich niemand angegriffen. Erklärt nur meine Meinung dazu)
Übrigens sind auch normale Wandwarzen und SNT wie Meanwell nicht wirklich schlecht. Selbst in sehr guten und teuren Netzteilen sind diese mittlerweile statt Trafo verbaut. Man muss sie nur aufwendig Filtern und beschalten. Die Firma Linn macht es ja nicht anders. Obwohl ihr SNT schon eins der besseren ist, wird auch auf dem Mainboard nochmals sauber gefiltert und geregelt.
Gruß
Stephan
Hallo Dolore
Könntest du evtl mal etwas austesten ? Es wurde ja woanders behauptet, Low-Frequenz Ferrite wären nutzlos oder sogar nachteilig. Könntest du deine 74272151 mal kurz abmontieren, aber die restliche Bestückung so lassen ? Dann ändert sich ja nur die Dämpfung im unterem Freq-Bereich. Wären sie nutzlos, müsste das ja dann „noch besser“ klingen.
Das Problem liegt leider auch immer darin, das man es selbst zuhause nur an einer, seiner, Anlage testen kann. Je mehr das nun bewerten, umso globaler wird die Aussage.
Gruß
Stephan
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