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Hallo Max,
die Ferrite wirken, wenn man den Ausführungen im OEM glaubt, hauptsächlich über den magnetischen Anteil der Strahlung, der nicht von der Schirmung abgeschirmt wird.
Hatte das mal vor einem Jahr thematisiert und hier der Link zu dem Thread: https://www.open-end-music.com/forum/audiotechnik-und-hörkultur/ungesichertes-audio-wissen/568355-klappferrite?p=632215#post632215
Bestätigt sich allerdings auch durch die Messungen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stefan,
vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrung!
Schön dass auch Deine Erkenntnis sich mit den Erfahrung der meisten, die den TP Link WR902AC auch gegenüber dem OLD6000 getestet haben, deckt.
Die direkte Versorgung mit 3.3V aus dem Ian Canada und auch die Entfernung der BS kann ich eigentlich nur empfehlen. Gegenüber dem sonstigen Aufwand, der so auf der Ethernet Strecke gemacht wird, ist das noch überschaubar und bring nochmal einen Schritt.
Um die CM Störungen beim Empfänger (Streamer) zu minimieren haben wir ja 3 Baustellen, von denen 2 mit dem WR902AC mit Ian Canada Stromversorgung m.E. hervorragend gelöst sind:
- Vom Stromnetz isolierte Stromversorgung mit minimalen Störungen (CM + DM)
- Maximale Netzwerk-Isolation und minimale Eigenstörungen des letzten Geräts vor dem Streamer
- Minimale Modenkonvertierung und Reduzierung der Reststörungen auf dem Weg zum Streamer, also das Kabel.
Zu Punkt 3 kann ich aktuell die komplette Ferritierung des LAN Kabels empfehlen – so wie schon im OEM Forum von mir herausgefunden und empfohlen. Folgendes Kabel hat in meinen Kabelmessungen sehr gut abgeschnitten – besser als CAT8 Kabel – und die Ferritierung (trotz Schirmung) hat hierbei hervorragende Reduktion der Störungen bewirkt: https://www.reichelt.de/de/de/0-5m-patchkabel-cat-7-rohkabel-grau-patch-c7-05gr-p145271.html?r=1
Allerdings bin ich hier noch etwas am forschen und werde Ergebnisse berichten.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe mal eben ein paar Messungen mit der DIY Strommessspule an den Powerbanks mit interessantem Ergebnis gemacht.
Einmal die alte Xiaomi 10000mAh und dann ein Siemens Werbegeschenk PowerBank gemessen bei der Versorgung eines Startech Medienkonverters.
Hier die FFT im Bereich 0 – 250MHz:

Blau die Xiaomi Powerbank mit sehr niedrigem Level. Die Peaks im Bereich 97 und 101 sind Sendefrequenzen eines Sendemasts bei mir in der Nähe.
Pink die Siemens PowerBank. Starke Erhöhung der Störungen im Bereich 100 – 200MHz mit stärkster Ausprägung bei 127MHz.
Interessant, da ich mir eigentlich nicht erklären kann, was denn hier in diesem Bereich die Ursache sein könnte. Wenn dies aber valide ist, das PowerBanks auch durchaus in diesem Bereich Störungen haben, würde dies das von Max geschilderte Phänomen m.E. erklären.
Hier eine FFT im Bereich 0 – 500kHz

Diesmal etwas versetzt die Kurven zur besseren Darstellung.
Blau die Xiaomi Powerbank, die im Bereich 250kHz und 460kHz einen Peak hat.Pink die Siemens PowerBank mit nur einem kleinen Peak im Bereich 440 Khz.
Und hier mal die Siemens Powerbank am OLD600:

Schön zu sehen die sehr starken Peaks der Harmonischen der Schaltfrequenz des Fly-Back Konverters, die sich auch hier schön zeigen.
Interessant ist hierbei m.E. das man doch im OEM Forum Messungen am DC Versorgungskabel bei Medienkonverter gemacht hat, sich aber über solche Ergebnisse beim OLD6000 ausschweigt – ein Schelm, der böses dabei denkt…..
Vielleicht passen die Ergebnisse nicht zu der AFD Mentalität, die dort inzwischen vorherrscht – Einfache Parolen als Antwort auf komplexe Phänomene für das verunsicherte Auditorium.
Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
obwohl es ja in meinem Blog um „Ethernet“ Themen gehen soll, möchte ich andere relevante Themen nicht unterbinden.
Allerdings bitte ich bei Beiträgen, die Arbeiten am Stromnetz betreffen, ausdrücklich in jedem Post darauf hinzuweisen, das dies nur durch eine ausgebildete Elektrofachkraft erfolgen darf.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Schaltfrequenzen der gemessene Powerbanks bei 5V und 0,5A Last
Romoss 250kHz
Xoro 300kHz
Anker 360kHzDas ist interessant. Die Frequenzen liegen ja nicht so weit auseinander, dass man sich hierdurch die unterschiedliche Dämpfung erklären könnte.
@Eric, Du hattest doch mal eine Sonde aus einem Klappferrit gebaut,
ich finde den Post leider nicht mehr, kannst Du bitte den Link hier nochmal posten.Musste auch etwas suchen ;-): https://ethernet-sound.com/forums/topic/old6000/#post-1179
Nachtrag: PE Schutzleiter sieht dann so aus:
Gegen was hast Du denn PE gemessen?
das Dämpfungsmaximum im „common mode„.
Heißt das Du gehst auch davon aus, dass auch Powerbanks Gleichtaktstörungen verbreiten ?Das habe ich mich auch bei der Betrachtung der Charts gefragt.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
Aktuelle im Urlaub, daher etwas ruhig und kurz.
Welche CMC verwendest Du denn?
Die CMCs haben auch eine Impedanz für den Gegentakt. In der Regel im Datenblatt angegeben. Eventuell liegen die Ripple Störungen bei PowerBank 1 eher in dem dämpfenden Bereich der Spüle.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
also eine Möglichkeit 100base TX zu forcieren besteht darin ,die Pius 4+5 und 7+8 abzukleben.
Natürlich entfällt dann auch die Terminierung bei den nicht benutzten Paaren, allerdings entfällt auch ein möglicher Stromflusspfad.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
die WLAN Empfänger klingen genauso unterschiedlich wie auch die LWL Medienkoverter. Die haben alle unterschiedliche Störungsbilder.
Der TP Link hat mit 5V Versorgung bei mir auch noch etwas dünn geklungen. Erst der 3.3V Bypass mittels LiFoPo4 incl. UltraCaps haben das beste Ergebniss hervorgebracht.
Mit dem USB WLAN Stick hast Du direkt noch die Störungsproblematik von USB. Das ist eventuell noch Schlimmer als die BS Problematik.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Max,
ich habe das noch nicht verglichen – kommt vielleicht noch.
Aktuell kämpfe ich mit der Konfiguration des WR902AC mit OpenWRT als WLAN Router.
Schonmal soviel: Für diejenigen, die gerne Plug And Play praktizieren kann ich OpenWRT nur bedingt empfehlen.Beste Grüsse,
Eric
Hallo MAx,
kann man die ungenutzten LAN Buchsen abschalten ?
Leider noch keinerlei Erfahrung damit.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo MAx,
Bei der Version mit 8-Pins, sind die nicht verwendeten Pins angeschlossen oder terminiert ?
Ja, die sind angeschlossen und mit Widerständen terminiert. Interessant ist, das bei der 4 Pin Version die Abschlusswiderstände auch bestückt sind, obwohl nicht dort anliegt.
Beste Grüsse,
EricHallo zusammen,
noch ein Nachtrag:
Ich mache die Modifikation an den TP Links von Hubert nicht kommerziell – das ist auch nicht der Hintergrund dieses Blogs oder Forums. Das ist ein Freundschaftsdienst, da Hubert auch manche Dinge von mir testet und mir auch aktuell seinen Innuos Switch und LWL Medienkonverter zum Forschen ausgeliehen hat.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert,
Beide Deiner TP Links sind bzgl des RJ45 Anschluss gleich – also ohne Pin 4+5 und 7+8.
P.S. Heute erfolgt das Update auf OpenWRT.
Beste Grüße,
Eeic
Hallo zusammen,
noch ein Nachtrag:
Beim Bearbeiten von Huberts TP Links ist mir etwas interessantes aufgefallen beim Entfernen der Bob Smith Terminierung.
Es scheint mindestens zwei unterschiedliche Versionen der Version 3 von dem TL-WR902AC zu geben. Bei meinem TL-WR902AC hat die RJ45 Buchse alle 8 PINs belegt.
Bei denen von Hubert hat die RJ45 Buchse nur die für 100base TX notwendigen Pins 1+2 und 3+ 6. Die anderen Pins fehlen komplett.Hier der RJ Anschluss bei meinem Tp Link TL-WR902AC:

Und die RJ45 Buchse von Huberts TL-WR902AC:

Ich würde nach aktuellem Wissensstand die Version ohne die nicht benötigten Pins bevorzugen, da hierdurch keinerlei Stromflüsse über die nicht belegten Adernpaare erfolgen kann.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo liebe Freunde des gepflegten Ethernet-Sounds 😉
Hubert hat mir ja seine zwei TP Link TL-WR902AC zum OpenWRT Upgrade zugesendet und dabei mich auch gefragt, ob ich bei dem zweiten TL-WR902AC die BS Terminierung, deren Entfernung er bei dem ersten ja als positive Klangsteigerung wahrgenommen hat, entfernen kann.
Ich wollte mich nochmal bevor ich mich an die Tat mache davon überzeugen, dass das Entfernen der BS auch wirklich eine Reduktion der Stromflüsse ergibt.
Hierzu habe ich einmal den TP Link, der noch die BS besitzt, gemessen und dann den, an dem lötkolben.at die BS schon entfernt hat.
Gemessen habe ich mit der DIY Stromsonde und zwar an einem 2×4 Belden 1872A CAT 6 Kabel mit bonded Twisted Pairs. Hierbei wurde bei einer etwa 5cm langen Strecke der Mantel entfernt und nur das TX Paar durch die Sonde geführt, sodass nur der Stromfluss von TX gemessen wurde. Der Empfänger Switch war wieder der Netgear Hub im Akku Betrieb, der durch seinen MDIX Modus sicher stellt, das auch TX gemessen wird. Die TP Links wurden mit den 3.3V Ian Canadas versorgt.
Bitte beachtet, das die Messungen nur in Relation zueinander gesehen werden können und nicht absolut, da die Sonde nicht kalibriert ist. Gemessen wird zwar an der Sonde mit dem Oszi Volt als Einheit, allerdings bitte beachten, das wir hier eigentlich Ampere, also Stromfluss messen.
Hier die Ergebnisse:
TP Link TL-WR902AC mit BS:

PK-PK: 230mV
RMS: 21mVTP Link TL-WR902AC ohne BS:

PK-PK: 166mV
RMS: 18mVMan sieht schön, das die Rechnung aufging. Rund 30% weniger PK-PK Störungsstromfluss und rund 15% RMS.
Meine Ableitung hiervon ist, das es durchaus Sinn macht auch bei abgehenden Ports die BS zu entfernen und dadurch den Störungsstromfluss zu reduzieren.
So, jetzt wird der Lötkolben geschwungen und die BS bei Huberts zweitem TP Link entfernt.
Beste Grüsse,
Eric
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