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  • als Antwort auf: Drosselkabel #2612
    Eric
    Administrator

      Hallo Stephan,

      Symmetrisch können die 3,5mH nicht wirken, da Summen-strom des Pärchens gleich 0 ergibt.

      Das ist grundsätzlich das Prinzip der Gleichtaktdrossel. Wenn allerdings die Summe gleich Null wäre, dann hätten wir kein CM Strom.

      Asymmetrische HF hingegen sollte die Induktivität greifen.

      Ja, siehe Gleichtaktdrossel.

      Beste Grüsse,

      Eric

       

      als Antwort auf: Drosselkabel #2610
      Eric
      Administrator

        Hallo Stephan,

        ich bin kein Spulen-Spezialist, und daher kann ich Dir keine Angaben machen, wie sich dies exakt Auswirkt. Ich habe eigentlich nur mit CMC Spulen zu tun, deren Impedanz über den Frequenzbereich als Masstab gilt. Und da sind ja beide Kerne nicht so weit auseinander – jedenfalls im relevanten Bereich

        Allerdings hier mal die Erklärung für die unterschiedlichen Werte:

        Die WE-TOF 74270191 hat eine Anfangspermeabilität von 620
        Die Nano hat anscheinend 30000

        Das wäre dann bei gleicher Spulengeometrie ein Faktor von knapp 50

        Beste Grüsse,

        Eric

         

        als Antwort auf: Stromversorgung #2607
        Eric
        Administrator

          Moin Hubert,

          eine Frage zu Deinem interessanten Bericht: Welches Netzteil hattest Du denn vorher am Nokia? Hast Du hier mal ein Linearnetzteil ausprobiert?

          Beste Grüsse,

          Eric

          als Antwort auf: USB Drosselkabel #2606
          Eric
          Administrator

            Moin Max,

            interessant, das selbst bei dem LHY Batt noch eine Wirkung erzielt werden kann.

            Bin gespannt, auf den Vergleich mit dem DC only Kabel.

            Beste Grüsse,

            Eric

            als Antwort auf: Drosselkabel #2605
            Eric
            Administrator

              Hallo zusammen,


              @trhh

              Vielleicht von interesse: How To Wind a Toroid

              Danke für den Link. Von Interesse wäre auch, wie denn die Wickelgeometrie einfluss nimmt.
              M.E: sollten die Wicklungen mit maximalen Abstand gleich verteilt über den Ring sein, damit die Kapazitive Kopplung minimiert wird.


              @solidcore

              Habe mit beiden mal Induktivität gemessen. Beim WE-TOF 74270191 messe ich mit 8 Windungen 0,1mH. Beim Nano jedoch 3,5mH. Ist das nun vorteilhaft, negativ oder egal ?

              Wie hast Du dies denn gemessen?

              Beste Grüsse,

              Eric

               

              als Antwort auf: Stromversorgung #2594
              Eric
              Administrator

                Hallo zusammen,

                ich habe inzwischen Rückmeldung von Ian (der nebenbei auch grosses Interesse an dem Drosselkabel gezeigt hat).

                Ich hatte anscheinend ein altes Dokument, in dem die Eingangsspannung noch mit 5-12V angegeben wurde.

                Das wurde inzwischen korrigiert: Es sind 5-6V DC oder auch 4-5 V AC.

                Ian hat inzwischen auch eine Webseite, über die man direkt bei ihm bestellen kann: https://iancanada.ca/

                Beste Grüsse,

                Eric

                 

                als Antwort auf: USB Drosselkabel #2593
                Eric
                Administrator

                  Hallo Stephan,

                  Das mit den “edelsten” Materialien wird wie beim LAN Drosselkabel weiterhin bestand haben

                  Das ist ja auf der anderen Seite das schöne an dem Drosselkabel – es gibt genügend Platz für individuelle Interpretationen 😉

                  Beste Grüsse,

                  Eric

                  als Antwort auf: USB Drosselkabel #2591
                  Eric
                  Administrator

                    Hallo zusammen


                    @mister-g

                    Das mit der Drossel wird langsam unheimlich:)
                    Sehr beeindruckend die Wirkung auch an USB! Sind das die selben Ingredenzien wie bei den LAN Kabeln bzgl Ferritring und Klappferrite?

                    Mir wird das auch unheimlich, vor allem, weil das so simpel ist und solch grosse Wirkungen hat, aber noch nicht gross in der audiophilen Forenlandschaft thematisiert wurde. Vielleicht für den audiophilen Bastler zu einfach (Kann ja nicht sein, das alle bisherigen Bestrebungen mit edelsten Materialien und „Spezial-Soße“ für die Katz waren) und für den audiophilen Käufer zu billig.

                    Das war nur ein Ferritring 240-31 und sollte auch mit dem Würth WE-TOF 74270191 (der inzwischen bei Reichelt und Voelkner ausverkauft ist ;-)) so funktionieren.

                    Das ganze war nur ein schneller Test, zeigt aber das Potential auf.


                    @solidcore

                    Du hast nun ein normales, geschirmtes USB Kabel genommen, dies nicht zerschnitten 8x durch den Ferrit gefädelt, RME seitig am Kabelstecker das Schirmblech außen herum abgeklebt, und an den beiden Spannungsbeinen direkt am RME gemessen ? Oder wie genau ?

                    Aufbau ist korrekt, ausser der Messstelle. Ich habe die DIY Strommessklemme über das Kabel kurz vor dem RME gesetzt.
                    Damit werden ja nicht die Spannungen gemessen, sondern die Spannungen an der Strommessklemme als Ergebnis der Ströme, die durch die Klemme durchfließen.
                    Das dürfte auch Deine nächste Frage beantworten.

                    Beste Grüsse,

                    Eric

                    als Antwort auf: USB Drosselkabel #2588
                    Eric
                    Administrator

                      Hallo Max,

                      Ja, ich muss den nur in der richtige Grabbelkiste finden 😉

                      Wollte ich sowieso mal messen, um den Unterschied zu sehen.

                      Beste Grüße,

                      Eric

                      als Antwort auf: USB Drosselkabel #2586
                      Eric
                      Administrator

                        Hallo zusammen,

                        ich habe eben mal erste Messungen bei USB gemacht, um zu schauen, was uns da so erwartet.
                        Dazu habe ich meine Squeezebox Touch nochmal aktiviert und mit einem 2m billiges, geschirmtes USB Kabel (Lieferumfang beim RME ADI DAC 2) an den ADI DAC 2 angeschloassen. An dem Kabel habe ich auf Empfängerseite (ADI DAC 2) die Schirmung mit Tesafilm isoliert.

                        Dann mit der DIY Strommesssonde vor dem ADI DAC 2 das Kabel gemessen.
                        Hier nochmal mit der DPO Darstellung, die inzwischen auch von anderen Kollegen endlich verstanden wurde und die hierdurch anscheinend inspiriert wurden:

                        Peak-Peak: 2.06V
                        RMS: 130mV

                        Wie immer hier der Hinweise, das hier zwar Volt vom Oszilloskop dargestellt wird, allerdings letztendlich der Stromfluss gemessen wird.

                        Eine ganz schöne Ansage – ich musste zuerst mal die Skalierung runterdrehen. Zum Vergleich reden wir bei Ethernet mit dem Drosselkabel von Werten um die 30mV Peak-Peak und RMS ca 3mV!

                        Die Peaks sind Störungen in der Wiederholfrequenz von 40kHz – die könnten von Schaltreglern in der Squeezebox stammen.

                        Dann habe ich mal den 240-31 Ring, der noch frei war verwendet und das USB Kabel nach gewohnter Manier 8-fach darum gewickelt mit beachtlichem Erfolg:
                        Achtung andere Y-Skalierung!

                        Peak-Peak: 220mV
                        RMS: 11mV

                        Nur noch fast ein Zehntel der Störungsintensität – das nenen ich mal einen Erfolg.

                        Wie gesagt, sind das nur die ersten Messungen, aber ich kann nur jedem empfehlen, der USB in seiner Kette hat, mal ein USB Drosselkabel zu probieren.

                        Beste Grüsse,

                        Eric

                        als Antwort auf: Drosselkabel #2582
                        Eric
                        Administrator

                          Hallo Torben,

                          hier ein Vergleich der zeigt, dass die LFS Version im interessanten Bereich geringere Impedanz hat:

                          Beste Grüsse,

                          Eric

                          als Antwort auf: Drosselkabel #2578
                          Eric
                          Administrator

                            Hallo zusammen,

                            nochmal zur Klarstellung: Die Frequenzhochburg, die bekämpft werden muss ist bei ca.10-20MHz.

                            Zur Erläuterung, warum dies so ist:

                            Hier zuerst mal das Frequenzspektrum des 100base TX Differentialsignals:

                            Die Frequenzhochburg ist hier bei ca.10-20MHz. In der Darstellung findet man untern zwei Zahlen. einmal die 10dB und dann 25MHz. Die 10dB geben die Y-Auflösung der Darstellung an. D.H. Pro gezeichnetem Raster in Y-Richtung werden 10dB aufgelöst.

                            Die 25MHz sind die Auflösung in X-Richtung. D.H. ein Raster in X-Richtung stellen 25MHz dar. Beginnend mit 0MHz am linken Rand.

                            Da der Großteil der Gleichtaktstörungen aus Modenkonvertierung besteht wundert es nicht, das das Frequenzspektrum der Gleichtaktstörungen ähnlich aussieht, z.B. hier die Gleichtaktstörungen beim OLD600 gemessen mit dem Mess-Kabel:

                            Wenn man sich jetzt die Stromflussmessung auf dem Kabel anschaut, sieht man auch hier die Frequenzburg bei ca.10-20 MHz, hier das U/UTP Kabel aus diesem Artikel.
                            Achtung: hier ist die Y-Skalierung verändert von 25MHz auf 12,5 MHz pro Raster.

                            Dass bei der Stromflussmessung im oberen Bereich keine grossen Störungen mehr gemessen werden, hatte ich zuerst die DIY Sonde im Verdacht. Jedoch zeigt sie z.B. bei der Messung meines Interconnectkabels bei den Kefs auch hier Werte:

                            Fazit:

                            Der Bereich um 10-20MHz muss m.E. hauptsächlich bekämpft werden.

                            Beste Grüsse,

                             

                            Eric

                            als Antwort auf: USB Drosselkabel #2575
                            Eric
                            Administrator

                              Hallo Max,

                              zur Filterung von USB3 gibt es noch dieses Dokument, was recht interessant ist, ich aber noch nicht durch habe: https://www.we-online.com/catalog/media/o191476v410%20ANP007a_Effective_USB_31_filtering_and_protection_EN.pdf

                              Für USB 2 diese:
                              https://www.we-online.com/components/media/o108998v410%20AppNotes_ANP024_DasUSBInterfaceAusEMVSicht_DE.pdf

                              https://www.we-online.com/components/media/o108997v410%20AppNotes_ANP002_RobustesDesignVonUSB20Anwendungen_DE.pdf

                              Ich denke, das die CMC auf den USB Dingle der wichtigste Bestandteil ist. Aber auch hier ist eventuell das Drossel-Kabel im Vorteil, weil auch bei USB mit Modenconvertierung durch das eingreifen in den Signalweg gerechnet werden muss.

                              Für die Filterung von DC hatte ich ja mal schon vor langer zeit, schon bevor die DC Filter zur Verbesserung der SNTs in Mode kamen Messungen mit einem von Palmer gemacht und dessen Auswirkung auf die Ethernet Gleichtaktstörungen dargestellt: https://ethernet-sound.com/auswirkungen-der-stromversorgung-auf-das-ethernet-signal/

                              Der Palmer hat auch Gleichtaktdrosseln on Board:

                              Beste Grüsse,

                              Eric

                              als Antwort auf: Sonstiges #2569
                              Eric
                              Administrator

                                Hallo Stephan,

                                Ja, habe mir eben die Dämpfungskurve nochmal angeschaut und die fällt über 1MHz ab und symmetrisch ist recht mau.

                                Aber die Asymmetrische Dämpfung bis 1MHz ist wirklich brutal.

                                Und meines Erachtens sind die Asymmetrische Störungen im Gleichtakt das Hauptproblem. Schon spaßig, das der Kollege im OEM mal in einem PM thread letzten Jahres erklärt hat, das es keine CMs bei DC gibt und ich keine Ahnung hätte – dafür würde sich die Offenlegung der PMs eigentlich schon lohnen.

                                Es scheint aber auch Störschutztrenntransformatoren  zu geben: https://www.voelkner.de/products/909208/Block-SMTT-150-Stoerschutztrenntransformator-1-x-230-V-AC-1-x-230-V-AC-150-VA.html

                                Beste Grüße,

                                Eric

                                als Antwort auf: Sonstiges #2566
                                Eric
                                Administrator

                                  Hallo Sebastian


                                  @dolore

                                  sofern ich das Schaltbild in der Doku richtig interpretiere ist PE auf Sekundärseite nicht verbunden. Eventuell kannst Du das mal überprüfen. D.H., das ein Störschutztrafo nicht automatisch PE durch kontaktiert haben muss, sondern auch Störschutztrafos gibt, die als Trenntrafos eingesetzt werden können – das war auch bisher mein Verständnis.

                                  Beste Grüsse,

                                  Eric

                                   

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