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Hallo zusammen
Möchte nochmal eins verdeutlichen. Wenn in anderen Foren irgendein Harry egal was behauptet oder klar stellen will,
wer sagt denn, das dem überhaupt so ist ? Weil er selbstsicher wirkt ?
Grundsätzlich schenke ich auch Fremden natürlich glauben. Nur hinterfragt man mal genauer, oder probiert es tatsächlich aus, zeigt sich schnell, wie viel Wahres in der Praxis davon stimmt. Bei Händlern habe ich immer eine kleine „Vorsicht“- Lampe an. Zum einem müssen sie überzeugen, sonst verdienen sie kein Geld, es gehört also zum Job, Illusionen zu erzeugen.
Alles, was dann tatsächlich nicht „klingt“, war ein Luftschloss.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Statt irgendwas zu bestellen, und zu Dir zu senden, hätte ich keine Probleme damit, mich per Paypal zu beteiligen. Weiss aus eigenen Experimenten, das da schnell mal Geld zusammen kommt, wenn man was vergleichen oder probieren will. Brauchst nur Bescheid sagen.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Wenn jemand wie Eric, mit seinen Möglichkeiten, sich bitten lässt, die verschiedenen Ferritsorten und Fädel-Mengen direkt im Signal nachzumessen, wäre das die Lösung. Ansonsten kann man wirklich nur noch die Try-and-Error Methode durch Hören anwenden. Schwierig dabei, man hört bei fast jeder Änderung einen Unterschied, aber welcher ist der richtige, oder wann ist es ausgereizt ? Aber dennoch, allein dieses „fädeln“ hat uns deutlich weiter gebracht, als ein Kabel einfach mit Clips vollzutackern. Das habe ich bisher in keinem anderem Forum so gelesen.
Schön wäre es natürlich noch, das gleiche auf DC-Kabel und USB zu erweitern.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Da ich ebenfalls einen RME ADi 2 Pro habe, kann ich das bestätigen. Und ebenso, das man auch das USB Kabel heraushört. Und noch schlimmer, das dessen „Peitsche“ das einzige Nadelöhr ist. Hatte mir dann eigene gebaut, damit klingt das Ding schon ganz anders.

Gruß
Stephan
Hallo Eric
Beim LNI von RME stellt sich die Frage gar nicht, da man diesen Aufbau ansonsten nur im Selbstbau findet. Wüsste kein vergleichbares Fertig-Gerät. Von Zerozone gibt es zwar einen DC-Filter mit SuperCaps und nachgeschaltetem LT3086, aber ohne Isolator-Baustein. Das RME Prinzip habe ich im OLD6000 verbaut, spielt wunderbar. Akku nicht mehr nötig.
Gruß
Stephan
Ein 2. Beispiel mit dünnerem Draht. Ändert man nur den Isolator, mit schlechterem Wert, muss dieser umso dicker ausfallen.
Hallo Max
Der „falsche“ Wellenwiderstand wirkt sich klanglich auf jeden Fall aus. Bei Lan hatte ich angefangen, einfach eine Silber-Ader in übergroße Teflonrohre zu packen. Wo ich heute weiß, das waren 140 Ohm. Weil das nicht dolle „klang“, krumm, Pseudo räumlich, hatte ich nur das Teflonrohr verkleinert, und mit jeder Nummer kleiner klang es auch besser. Soll heissen, das zeigen bereits die Ohren auf, nur eben nicht auf 5 Ohm genau.
Dies betrifft NICHT meine Foren-LAN Bau-Anleitung im AH und OEM-Forum. Das dort angegebene OCC in Teflon, nicht zu eng verdrillt, kommt sehr nah an 95-100 Ohm, je nach Gleichmäßigkeit, wie mans baut. Und spielt auch sehr rund. Liegt der Schirm zu nah an den Paaren, verkleinert sich dadurch der Wellenwiderstand um rund 5%. Bestimmt wird dieser durch 4 Faktoren:
- Dicke des Leiters
- Abstand der beiden Leiter eines verdrillten Paares zueinander
- Permittivität oder Di-elektrizitätskonstante des Isolators (Vakum=1, Teflon=2, PE=3, PVC=4 usw)
- Kopplung unter den Pärchen oder zum Schirm
Hier mal ein Onlinerechner, den Eric mal nannte. Zuerst oben von Coaxial auf Twistet Pair umstellen. Dann mal die 3 Werte Leiterdicke, Abstand zueinander und Permittivität, dort Substrate dielectric genannt, eingeben. Nun kannst du je einen Wert verändern, und siehst sofort, wohin der Wellenwiderstand wandert. Gert Volk hatte leider festgestellt, das die Berechnung dieses Rechners nicht ganz korrekt ist. Um aber erstmal Verhältnisse zu erkennen, ist er allemal gut.
https://www.omnicalculator.com/other/cable-impedance
Gruß
Stephan
Hallo Max
Ich selbst gar nicht. Um der Gefahr zu entgehen, das ich Mist messe, hole ich mir bei derlei fehlergefährdeten Messungen professionelle Hilfe. Hätte auch nicht so schnelle Meßgeräte/Signalgenerator dafür. So hatte Gert Volk hier im Forum mal einen Beitrag geschrieben, anhand eines „echten“ 75 Ohm Kabels, das man da ganz schnell Murks misst. Meist wird man sich im Foren-Sinne einig, ich helf bei Thema A, ein anderer mir dann bei Thema B, und beide sind ein Stückchen weiter. Wüsste keinen Grund, wieso man nicht auch ein Drosselkabel messen könnte.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Als DC-Kabel Mühelos. 22 AWG ist als Einzelader bis 5A angegeben, als DC Kabel zählt es zu mehradrigen (bis zu 3) Kabeln, max 3A. Was für Switche und Co schon ausreichen würde. Je 2 Adern parallel zählt zu 4-adrig, = 4,8A. Bei DC Kabeln „klingt“ ein dünner Querschnitt auch „dünn“, auch wenn es erstmal unlogisch erscheint. POE verlangt logischerweise nach mehr Querschnitt.
Bei den Datenadern für LAN beurteile ich eher, wie das Kabel klingt. Ich treffe also keine Vor-Auswahl, wo nur dicke Querschnitte zählen. Meist endet es aber dabei. Bei Selbstbau mit Silber-Adern ist ein dickerer Draht hilfreicher, um auf 100 Ohm zu kommen. Ansonsten müsste man dünneres Teflonrohr haben, was es nicht immer gibt. So hat z.B eine 0,7mm Silber-Adern in AWG18 Teflonrohr 150 Ohm (real gemessen, laut Rechner 143 Ohm). Das Teflon ist dann einfach zu dick.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Stephan: aus Deiner Erfahrung, welchen Querschnitt bevorzugst Du bei Kupfer LAN Kabel ?
Ich war noch nie ein Freund von dünnsten Fisseldrähten. Und eher Solid als Litze. Und wenn Litze, dann lieber wenige dickere, als feinste Hunderte.
Wie Eric schreibt, ist dies aber zwar ein wichtiger, aber nicht der einzigste Parameter eines Kabels. Auch andere Stecker spielen anders. Schirmdichte, Kopplung unter den Adernpaaren, Isolierung ….
Wobei die meisten LAN Kabel tatsächlich eine PE (Polyethylen)-Isolierung haben, da dies eine bessere Permittivität als PVC aufweist. Deshalb kann man daraus preislich gesehen auch vernünftige Cinch-Kabel bauen. Haben sie nur PVC, wird das nix.
Gruß
Stephan
Nachtrag:
Hatte ich das erwähnt ? Der UA1101L zeigt Ausgangsseitig am Emi-Meter 1500mV, also sehr viel HF. Steckt man einen größeren X-Kondensator hinzu, wird der Wert deutlich kleiner.
Hallo Matthias
Freut mich. Dann lag ich ja nicht falsch. Bei allen Clocks am Akku hattest du auch mal je einen Netzfilter pro Gerät versucht ?
Schaltregler sauen meist in ihrer Taktfrequenz von 20 khz bis 200khz rum, je nach Regler. Dort ist dann der höchste Störpeak, der Oberwellen wirft, und Richtung HF aber an Intensität verliert. Siehe dazu auch:
https://www.elektroniknet.de/power/spannungswandler/schaltregler-erfolgreich-entstoeren.113996.html
Hier mal ein Bild, welche Art (Topologie) von Schaltregler in welche Richtung streuen. Nicht un-interessant. In Geräten, und Wandwarzen, ist üblicherweise ein Buck (Step-Down). Im 230V Akku ein Boost. Man sieht, dieser streut eher nur Ausgangsseitig. Im OLD6000 ist ein Flyback.
Nachtrag: Zumindest bei der LHY Clock OCK-2 kann man das Clocksignal wahlweise Grounden, oder isolieren. Evtl geht das bei der Nano, oder den Mutecs, auch.
Zu Jürgen: Ein LT3045 schafft max 0,5A. Brauchst du 1,8A, nimmt man ein 4fach Board. usw
Hallo zusammen
Ich fange mal mit Matthias an.
Repeater /ER / Streamer mit powerbanks, REF10 und die beiden reclocker an der UA 551l
Da sitzt der Haken. Deshalb wirkt auch der Auth. Du koppelst alle 3 Geräte. Erstmal logisch durchdacht, weil du ja per Licht ankommst, das Signal isoliert über die USV reclockst, und mit Licht wieder raus gehst. Nur der Verbund, Clock und 2x Mutec, koppelt sich selbst. Oder schwächt sich. Deshalb wirkt der X-Kondi im EMX. Besser wäre je einen Filter vor jedes Gerät. Da bliebe aber noch das Clock-Kabel, was wieder die Massen verbindet. Argh…
Zum Ether-Regen: Kannst du löten ? Sein größter Schwachpunkt ist der Murata DC-DC Wandler, der von der DC-Eingangsspannung eine halbwegs isolierte Spannung auf die “ B “ Seite bringt. Dieser streut aber massiv, was wieder zum Netzteil wandert. Du würdest einen deutlichen Klangsprung erhalten, wenn du diesen auslötest, und die B-Seite mit eigenständigem, sauberem Netzteil versorgen würdest.
zu Jürgen
kann man gefahrlos (also ohne Klangschädigung) die 0,6V ‘vernichten’?
Wenn sich das nicht am Canada Board verändern lässt (vielleicht weiß Eric da mehr), würde ein ordentlicher Regler wie ein doppelter LT3045, dazu geeignet sein. Kommt dann mit kleinem Kühlkörper in die DC Leitung. Hinzu ein Kondensator dahinter, um die Impulse zu puffern.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Ich möchte nochmal auf den Hinweis von User Haribo zum „mischen“ von Ferriten eingehen. Hinzu nochmal der Hinweis, das LF + HF nicht räumlich direkt nebeneinander zu plazieren sind. Das wäre, wie Eric meiner Auffassung nach richtig schreibt, nur in einer Messung zu klären.
Wenn ich nun identische Kerne verwende, und diese aber mal weniger, und mal öfter fädel, müsste sich doch der gleiche Effekt einstellen, da sich auch dort das Ersatzschaltbild ändert.
Frage: Nun habe ich bei all den Drosselkabeltypen den Faden verloren. Ist der dicke Ferritring nun durch die mehreren kleinen, 3-4fach gefädelten, ersetzbar, oder sind diese kleinen sogar besser ?
Gruß
Stephan
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