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  • als Antwort auf: Drosselkabel #2702
    Eric
    Administrator

      Hallo Torben,

      der Würth 74270191 hat 35mm. Ich gehe davon aus, dass der 2mm Unterschied kein Dealbreaker ist.

      Beste Grüße,

      Eric

      als Antwort auf: Drosselkabel #2700
      Eric
      Administrator

        Hallo Torben,

        es gibt von Proterial, KEMET und Vacuumschmelze Ringe, die von der Grösse in Frage kommen könnten. Ich hatte schon mal diesen von KEMET angeschaut.

        P.S. Wenn die „Knicke“ des Kabels einen gravierenden Einfluss hätten, dann würde man dies im Eye-Pattern sehen können.

        Kabel ohne Drossel:

        Kabel mit Drossel:

        Und hier was bei dem LAN Isolator passiert, bei dem erhebliche Störungen durch Asymmetrien entstehen – Schlechterer Jitter Wert und auch das Rauschen im Differentialsignal ist höher.

        Beste Grüsse,

        Eric

        als Antwort auf: Drosselkabel #2697
        Eric
        Administrator

          Hallo Torben,

          dass durch die Knicke Asymmetrien entstehen, die wiederum Störungen verursachen, habe ich ja schon erwähnt und hierin auch den Grund für die Klang und Mess-Unterschiede durch Wicklungen und Steifigkeit der Kabel gesehen. Aber alles besser als das was bei CMCs in Transformern passiert. Und auch trotz dieser Imperfektion ist das Mess- und Hör-Ergebnis beeindruckend.

          Allerdings habe ich auch Tests mit Flachband CAT Kabel gemacht, bei dem die Adernpaare fest vergossen sind, sodass hier keine Verschiebungen erfolgen können und hierbei keine besser Ergebnisse erzielt wie mit den Standard Kabel.

          Beste Größe,

          Eric

          als Antwort auf: Drosselkabel #2695
          Eric
          Administrator

            Hallo Torben,

            vielen Dank für Dein Angebot!

            In der Tat stapeln sich bei mir inzwischen Kabel, Ferrite und auch Switche / WLAN Router.

            Ich bin offen für das Testen von neuen Ferrit-Ringen – gerne auch die Nanocrystal Teile – also wer hier Optimierungspotential sieht, kann mir gerne welche zusenden.

            Für dein Aston-Martin musst du selbst aufkommen

            Das wird leider mit Open-Source Geschäftsmodell nix werden und als Dienstwagen ist die Marke leider nicht gelistet 😉

            Beste Grüsse,

            Eric

             

            als Antwort auf: Drosselkabel #2691
            Eric
            Administrator

              Hallo zusammen,

              hier nun die versprochenen Messungen:

              1m Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31

              Richtung A (kurzer „Schwanz“ zum Empfänger)

              Peak-Peak: 36,8mV
              RMS: 3,5mV

              Hier die FFT 0-125MHz. Obere dunklere Linie ist die von einem standard UTP Kabel ohne Drossel. Die helle Kurve zeigt das Frequenzspektrum des Drosselkabels.

              Richtung B (langer „Schwanz“ zum Empfänger)

              Peak-Peak: 27,6mV
              RMS: 2,3mV

              Hier auch die FFT 0-125MHz. Obere dunklere Linie ist die von Richtung A und die helle Linie zeigt die Verbesserung durch Richtung B.

              1m Nanocable 10.20.0101 mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit

              Richtung A (kurzer „Schwanz“ zum Empfänger)

              Peak-Peak: 27,2mV
              RMS: 2,5mV

              Richtung B (langer „Schwanz“ zum Empfänger)

              Peak-Peak: 31,2mV
              RMS: 2,8mV

              Hier die FFT 0 -125 mit Vergleich zur FFT des Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31, Richtung B allerdings Y Skalierung erhöht.

              Dunkle Kurve: Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31, Richtung B
              Helle Kurve: Nanocable 10.20.0101 mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit, Richtung A

              Leichte Unterschiede, jedoch keine Welten hinsichtlich der Dämpfung.

              1m Startech Snagless CAT6 UTP mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit

              Das Startech CAT6 Kabel ist bedeutend steifer als das Nanocable. Hierdurch liegt das Kabel nicht so eng am Kern an, man kann aber auch nicht so leicht einen „Knick“ generieren, der sich auch wieder negativ bzgl. Modenkonvertierung auswirken kann. Hierdurch wurde das fertige Drosselkabel auch etwas kürzer.

              Richtung A („Schwänze waren hierbei gleich lang)

              Peak-Peak: 28mV
              RMS: 2,1mV

              Richtung B

              Peak-Peak: 28,8mV
              RMS: 2,5mV

              In der FFT im Vergleich zum Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31, Richtung B sieht man hier doch noch eine bessere Dämpfung fast über den ganzen Frequenzbereich.

              Fazit

              Grundsätzlich würde ich immer noch die Drossel so nah wie es geht an den Empfänger positionieren. Jedoch zeigt das Nanocable mit dem Fair-Rite Ring, dass dies nicht immer stimmen muss. Meines Erachtens kann dies auch durch die Fertigungstoleranz des Kabels kommen, sodass vielleicht der Stecker auf einer Seite besser intern bzgl. der Kabelführung verarbeitet ist als auf der anderen. Auch die Toleranzen beim Wickeln der Drossel können hier Unterschiede verursachen. Daher kann es m.E. eventuell auch bei einer zuvor festgelegten optimalen Laufrichtung des Kabels nach dem Wickeln zu einer Änderung kommen.

              Bezüglich dem Vergleich des Fair Rite 240-31 und des WE-TOF 74270191 wage ich aktuell noch keine Wertung – dazu sind die Unterschiede zu gering. Falsch macht man m.E. mit keinem Ring etwas.

              Das Startech Kabel mit dem Würth Ring schneidet insgesamt am besten ab, vor allem wenn man die RMS Werte als Anhalt nimmt, aber auch wenn man das Frequenzspektrum anschaut. Ob dies an dem Kabel (Konstruktion und Material) selbst liegt, oder wie zuvor schon erläutert eventuell an der Steifigkeit und der damit verbunden geringeren Risiko, dass die Adernpaare geknickt werden, ist aktuell noch unklar.

              Beste Grüsse,

              Eric

               

              als Antwort auf: Drosselkabel #2685
              Eric
              Administrator

                Gutem Morgen zusammen,

                Ich habe gestern folgende Vergleiche gemacht:

                1m Nanocable 10.20.0101 mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit

                1m Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31

                1m Startech Snagless CAT6 UTP mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit

                Mit folgendem Ergebnis (Messergebnisse poste ich noch heute abend)

                Der Ferritkern beim Nanocable macht eigentlich keinen so grossen Unterschied aus wie gedacht. Was überraschte ist, dass bei dem Nanocable mit Fair-Rite es einen grossen Unterschied gab, in welche Richtung man das Kabel betreibt – und zwar hat hier seltsamer Weise die Seite mit längerem „Schwanz“ besser abgeschnitten.

                Die Kombination Startech mit Würth hat am besten abgeschnitten.

                Ich will das aber noch nicht überbewerten. Es spielen hier viele Faktoren rein: Fertigungstoleranzen des Kabel und  Wickelungsunterschiede auch durch andere Steifigkeit des Kabels.

                Ich empfehle schonmal jedem, das Kabel auch mal in umgekehrter Richtung zu probieren. Prinzipiell sollte der Ring möglichst nahe beim Empfänger sein, allerdings zeigen die Messungen, das es auch eventuell durch Kabelunregelmässigkeiten auch umgekehrt sein kann.

                Beste Grüße,

                Eric

                als Antwort auf: Drosselkabel #2676
                Eric
                Administrator

                  Hallo zusammen,

                  ich habe inzwischen ein Kabel mit dem Fair-Rite 2040-31 gebaut.
                  Die Messungen sind noch im Gange und ich werde morgen nochmal berichten.

                  Dir Torben mal viel Spass bei den Hörsessions.

                  Beste Grüsse,

                  Eric

                   

                  als Antwort auf: Drosselkabel #2671
                  Eric
                  Administrator

                    Hallo zusammen,

                    wenn wir davon ausgehen, das im DC eher Störfrequenzen von Schaltreglern sind, dann wäre Material #77 eventuell besser für das DC Kabel.

                    Beste Grüsse,

                    Eric

                    als Antwort auf: Drosselkabel #2657
                    Eric
                    Administrator

                      Hallo Stephan,

                      Die Drossel “Spule” spiegelt HF zurück ins Gerät. So wie ein EMi-Meter hinter einem Netzfilter, der mit Spule endet, mehr anzeigt, als vor dem Filter.

                      Sowas vermute ich auch in diesem Fall. Das der OLD ja einiges hat, was reflektiert werden kann, ist ja inzwischen bekannt. Und dass er über den internen Trafo Störungen von Primär- zur Sekundärseite überträgt sollte auch bekannt sein.

                      Auch für die Fälle, in denen die Drossel nicht wirkt, bzw. vielleicht auch negativ wirkt, gibt es eine erste Überlegung von mir. Was ist, wenn bisher der Ethernet Weg ein „Ableit-Weg“ für Störungen (vom Streamer/DAC etc.) darstellt. Dieser wird nun durch die Drossel hochimpedant gemacht (ähnlich wie bei der Schutzleiterdrossel), wodurch die Störungen sich einen anderen Weg im System suchen und dann negativ wirken.

                      Beste Grüsse,

                      Eric

                      als Antwort auf: Stromversorgung #2655
                      Eric
                      Administrator

                        Hallo Stephan,

                        das ein 2poliges NT keine Gleichtaktstörungen haben kann ist Käse. Das hat mir zwar der Oberentstörer im OEM mal lehrerhaft klar machen wollen und hat sich mit mir fast angelegt – eventuell glaubt er das immer noch. Auch der OLD6000 hat ja eine Gleichtaktdrossel hinter dem Fly-Back Konverter.

                        Hier ein paar interessante Dokumente diesbezüglich:

                        https://www.dl4zao.de/_downloads/EMV-Schaltnetzteil.pdf

                        https://d-nb.info/1075838274/34

                        Ich gebe mal mein bisheriges Verständnis wieder ohne Gewähr:

                        Die Gleichtaktstörungen resultieren hauptsächlich durch kapazitive Kopplungen über den Trafo hinweg. Das passiert ja auch im OLD6000 über den Trafo des Fly-Back Konverters, wodurch Netzteile auch hier Klang relevant sind – wurde ja am Anfang für Quatsch abgetan und mit Messungen (die sowieso der Grossteil nicht einschätzen kann) angeblich belegt.  Wenn das nicht so wäre, fragt man sich natürlich, warum man jetzt Trenntrafos und DC Filter auf der Primärseite braucht und inzwischen Trafos hinsichtlich ihrer Kapazitiven Kopplung untersucht – vielleicht sollte man dann endlich auch mal verstehen (und zugeben) das auch ein LAN Isolator (Delock) nicht wirklich Isoliert in dem Bereich den wir benötigen bei Signalbelastung.

                        Also wenn jetzt Störungen vom Versorgungsnetz eines SNT auf die DC Seite gelangen, dann können die über PE  irgendwo bei den verbundenen Geräten ab bzw. zurück fliessen – meines Erachtens können die aber auch über den Null Leiter ab- bzw. rückgeführt werden.

                        Ob das SNT selbst PE Bezug hat ist da total schnurz.

                        Das ganze kann man beschleunigen und Abkürzen, indem man DC Masse auf PE legt und dann einen direkten Abfluss ermöglicht oder aber auch über Y-Kondensatoren im SNT selbst (auch bei 2-poligen), wo aber auch wieder Leckströme auf die DC Seite kommen.

                        Beste Grüsse,

                        Eric

                         

                         

                        als Antwort auf: Drosselkabel #2646
                        Eric
                        Administrator

                          Hallo zusammen,


                          @mister-g

                          Zum Patent anmelden ist besser.

                          Ich glaube nicht, dass sich eine Gleichtaktdrossel zum Patent anmelden lässt – naja vielleicht schon, aber das wird keinerlei Stand halten.
                          Ich sehe da eher Potential in einem Open-Source Modell.


                          @tom_on_wheels

                          Es passt wohl nicht in allen Anlagen. Beziehungsweise zeigt nicht die Auswirkungen, die einige erleben. Ein Kollege hat ein Silberdrosselkabel von mir und weiß nicht, ob es besser ist, als sein Kabel. Er hört schon seit 5 Tagen damit und steckt immer wieder auf sein altes um. Auch von anderen habe ich gehört, dass es Versuche gab, die aber nicht erfolgreich waren. Also DIE Revolution scheint es dann doch nicht zu sein, dass es überall funktioniert.

                          Mit einem Kandidaten bin ich aktuell per Mail im Austausch. Eventuell gibt es Konstellationen, in denen die nachweisliche Reduktion der Gleichtaktstörungen keine so großen Auswirkungen hat. Es soll ja auch  Setups, in denen der Unterschied von Switchen nicht gehört werden kann.

                          Das es DIE Revolution ist, hat ja auch niemand behauptet. Sondern nur, das es die günstigste und effektivste Möglichkeit darstellt auf dem letzten Meter die Gleichtaktstörungen zu beseitigen, die bisher nicht umgesetzt wurde. Ob man das Ergebnis dann mag, hört oder wie gross der Effekt ist, kann individuell sein. Die Rückmeldungen die ich erhalte berichten jedenfalls von gravierenden Verbesserungen.

                          Beste Grüsse,

                          Eric

                          als Antwort auf: Drosselkabel #2638
                          Eric
                          Administrator

                            Hallo,

                            Axel von Upton hatte das Kabel mal Throttle Cable genannt, eventuell von Google Translate herrührend.

                            Ob Throttle Cable oder Choke Cable – kann im Deutschen Sprachraum beides zum Schmunzeln führen: ich muss mich also entscheiden zwischen Trottel-Kabel (Throttle-Cable) oder Witz-Kabel (Joke-Cable).

                            Beste Grüße,

                            Eric

                            als Antwort auf: Stromversorgung #2636
                            Eric
                            Administrator

                              Hallo Sebastian,

                              Das Shanti hat keine Verbindung zwischen PE und DC Masse. Allerdings hat es eine Schraubklemme die direkt auf PE liegt. Allo empfiehlt auch die Streamer an dieser PE Klemme zu erden.

                              Wenn die weitere Kette (Also dann der DAC) keinen PE Bezug hat , dann könnte das m.E. auch hilfreich sein, weil dann Störungen über PE vor dem DAC wieder zurückfließen können.

                              Ich würde das Netzteil sowieso nur für ein Gerät (WLAN Client oder FMC) einsetzen.
                              Ich kam nur auf das Shanti, weil die ZeroZone S11 Netzteile zwar m.E. gut sind, aber halt China-Ware mit eventuell CE Problem.

                              Aber eigentlich ist diese Stelle im Setup mit z.B. nur 1.35 Watt beim WR902AC prädestiniert für den Batteriebetrieb.

                              Ich habe noch folgendes handliche Netzteil gefunden für 5V DC: https://www.audiophonics.fr/en/hifi-power-supply/topping-p50-regulated-linear-power-supply-ultra-low-noise-2x-5v-1a-15v-1a-black-p-14032.html

                              Hat da jemand Erfahrung?

                              Beste Grüsse,

                              Eric

                              als Antwort auf: Drosselkabel #2631
                              Eric
                              Administrator

                                Hallo Tom,

                                da ist ja echt die Drossel am Dampfen bei Deiner Produktivität 😉
                                Ist das Gehäuse irgendwohin verbunden (z.B. Masse des Senders)?

                                Beste Grüsse,

                                Eric

                                als Antwort auf: Stromversorgung #2627
                                Eric
                                Administrator

                                  Hallo Hubert,

                                  Weißt Du, welche Trafo-Art Sunny verwendet?

                                  Eventuell ist dies der Schlüssel bei Netzteilen für die Digitale Stecke.

                                  Die meisten Linearnetzteile verwenden ja Ringkerntrafos, die ja meist eine hohe kapazitive Kopplung haben.

                                  Vielleicht sollte man mal Ausschau nach einem ordentlichen Netzteil mit Eisenkerne Trafo halten.

                                  Beste Grüße,

                                  Eric

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 901 bis 915 (von insgesamt 1,295)