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Hallo Stephan,
das beim Adi 2 DAC mitgelieferte USB Kabel ist ein Witz.
Ich habe dann das Neo D+ von Oyaide gefunden und das spielt am ADI wirklich überraschend gut für den Preis.
Und bei den USB Kabeln ist es wie mit den Ethernet Kabeln, dass m.E. die Klangunterschiede durch das Störverhalten kommt. Auch hier haben wir ein Differentialsignal mit dem Problem der Modemkonvertierung und Schirmung Komplexität.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Stephan,
Mit den 500€ Invest in Chinaware dachte ich eher an die PowerStations……
Ich finde nur wieder mal bezeichnend, dass hier in den Foren etwas zerrissen wird, bevor man es sich überhaupt mal angehört hat. Zusätzlich reden wir ja nicht über Voodoo, sondern über Mechanismen, die jeder, der sich etwas intensiver über Ethernet mal mit Gleichtaktstörungen beschäftigt hat, verstehen sollte.
Schaltnetzteile haben 50Hz Leckströme im Gleichtakt, zusätzlich haben sie Störungen im Frequenzbereich der Schaltfrequenzen im Gleichtakt. Beide Störungen wirken über Abstrahlung und über Stromfluss, wenn sie einen Weg zurück ins Stromnetz finden. Beide Störungen werden in der Regel bei Messungen ignoriert und sind m.E. bei Ethernet bei weitem wichtiger als die Ripple Werte. Zusätzlich stören Schaltnetzteile indem sie ins Netz störungen „primärseitig“ steuern.
Das alles machen Linearnetzteile nicht, bzw. Im Fall der Leckströme bedeutend besser.
Das Thema Gleichtaktstörungen und Leckströme sollte mit dem RME LNI weitestgehend behoben sein. Allerdings kommt es dann noch auf den DC DC Konverter an, wie der Gleichtaktstörungen produziert. Jedenfalls werden es diese Gleichtaktstörungen recht schwer haben über Stromfluss zu wirken.
Ich wette, dass wenn man ein billiges Linearnetzteil vor den LNI setzt, dass man eine sehr gute Lösung bekommt, da hierdurch dann auch die Störungen ins Netz „primärseitig“ vermieden werden.
Das Problem, was einige aktuell mit den neuen Produkten haben, ist doch recht offensichtlich: RME hat jahrelang allen Hatern von Linearnetzteilen dazu gedient Ihren Standpunkt zu verteidigen – das fällt jetzt weg.
P.S.: Ich habe selbst einen RME ADI 2 DAC für mein Headphones Setup und konnte mich selbst davon überzeugen, das ein Netzteilupgrade etwas bringt.
Beste Grüße,
Eric
Hallo liebe Drosselgemeinde,
Falls jemand mit dem Gedanken spielt das.neue Linearnetzteil oder auch den Filter von RME zu erstehen, erkläre ich mich natürlich bereit diese zu vermessen und mal eindeutig aufzuzeigen, was so ein Teil DC seitig besser macht als eine Wandwarze z.B. ein iFi (wobei dafür ja schon ein Topping P50 ausreicht).
Ich bin mir sicher, das diese hervorragend performen werden und sich bestimmt klanglich auch gut machen. Ich gehe davon aus, das inzwischen hier jedenfalls den meisten Mitlesern klar ist, warum Linearnetzteile gerade bei Ethernet zu bevorzugen sind und dies mit den Gleichtaktstörungen der Schaltnetzteile zutun hat. Wer diesen einfachen Zusammenhang allerdings nicht versteht, wird weiter nicht verstehen, warum RME berechtigterweise dieses Geräte entwickelt hat. Und das diese Entwicklung Geld kostet ist doch auch normal. Ich kann dieses ganze Gebashe she was in verschiedenen Foren jetzt bzgl. RME betrieben wird nicht verstehen und dachte, dass man in der Szene inzwischen etwas weiter ist, was die Wirkmechanismen betrifft und auch anerkennt, das solide Geräte Geld kosten.
Bevor ich mir für 500 pus x € zweifelhafte Chinaware zulegt, sind 1.000€ für ein deutsches Produkt mit nachvollziehbaren Wirkmechanismen für mich jedenfalls nicht weltfremd und besser angelegt.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
jedes AWG benötigt auch eine angepasste Dicke des Isolationsmaterial
Ja, deshalb bin ich auch DIY Kabel generell skeptisch eingestellt – egal ob USB mit den 90Ohm oder Ethernet mit den 100Ohm. Erstens wird man diese Werte nie exakt treffen (was in einem gewissen Tolleranzberwich auch kein Problem ist) aber wichtiger ist m.E. dden Wellenwiderstand konstant über die gesamte Länge zu halten. Bei meinen DIY Kabel habe ich daher immer industriell hergestellte TwistedPair mit den korrekten Wellenwiderständen verwendet.
Du kannst auch nach Kabelrechner im Internet suchen, da kannst Du den Wellenwiderstand durch Eingabe von Durchmessern und Dielektrizitätskonstante berechnen lassen.
Bzgl. Der Dicke der Adern kann es durchaus so sein, das dickere Drähte im Vorteil sind, jedoch fehlt mir bei Ethernet und den bisher ermittelten Klänge einflussenden Parameter der Wirkmechanismus.
Eventuell ist hier auch ein Effekt der dielektrischen Absorption durch die benachbarten Adernpaare am Werk, der bei dickeren Adern anders ausfällt.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Max,
das Problem mit den Messungen ist, dass man um definitive Aussagen hierzu zu treffen, genau den einen Parameter des Adernquerschnitt ändern müsste und ansonsten das genau gleiche Kabel bräuchte, was aber nicht machbar ist.
Du kannst gerne meine 30 Messung auf Ableitung hierzu durchforsten: https://ethernet-sound.com/draft-messung-von-lan-kabel-part-i
Adernquerschnitt ist immer angegeben.
Nimmt man dickeren Querschnitt riskiert man wieder mehr Asymmetrie bei den Biegungen für die Verdrosselung.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
Nur der 2. Reclocker an der UA wirkt entspannter. Eine Runde Sache. Topp!
Darauf hätte ich auch getippt – schön, wenn es jetzt passt.
Es wird Zeit, dass die UA 551l auf Eric’s Seziertisch landet. Ohne vorgreifen zu wollen vermute ich, dass wir es mit viel “Müll “auf der Primärseite zu tun haben werden.
Hatte ich das erwähnt ? Der UA1101L zeigt Ausgangsseitig am Emi-Meter 1500mV, also sehr viel HF. Steckt man einen größeren X-Kondensator hinzu, wird der Wert deutlich kleiner.
Das ist eigentlich kein Wunder und war ja auch hier von Anfang an die Vermutung.
Durch die Isolation der Stromkreise wird zuerst mal das schlimmste Übel vermieden, nämlich die Störstromausgleichsflüsse ins und übers Stromnetz. Allerdings ist dann wiederum wie schon beim OLD (wobei der nachgewiesener Weise nicht 100% trennt) das Thema Eigenstörungen nicht zu vernachlässigen – muss man allerdings zuerst mal Erkennen, das es die gibt, damit man dann auch gezielt dagegen kämpfen kann.Bin schon mächtig gespannt, was die UA 551l so ergibt.
P.S.: Bei dem Einsatz der PowerStation wird ja meist davon Ausgegangen, das dies ein Bestandteil von „Netzentstörung“ ist und ein weitere Baustein. Ich wette, dass die Powerstation mehr Störungen verursacht, als aus der Steckdose kommt – was ja auch die Beobachtung von Stephan bestätigt, aber trotzdem der Klang durch die Vermeidung der Ausgleichsströme (vornehmlich durch Schaltregler und Schaltnetzteile verursacht) steigert und somit das Thema „Netzentstörung“, so wie es uns jahrelang weiß gemacht wurde, konterkariert.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
die Diskussion bzgl. der zu adressierenden Frequenzbereiche hat mich natürlich nicht ganz los gelassen.
Ich habe mir daher nochmal die zwei Drossel Kabel im Vergleich angeschaut und zwar im niedrigerden Frequenzbereich unter 1MHz Hier zeigt sich dann eine Unterschied zugunsten des Drosselkabel V1.In wieweit dies Klangrelevant ist, muss man mal sehen.
Ich bin nächste Woche unterwegs und werde erst danach dazu kommen – Ich werde aber Berichten.Beste Grüsse,
Eric
Beste Grüsse,
Eric
Moin Max,
also ich kann keine Impedanzverläufe von Kernen bzgl. den Wicklungen messen, da man dazu eigentlich einen Network Analyzer benötigt. Und selbst hiermit sind die Messungen dann nicht 100% auf die Anwendung zu übertragen, weil dort dann ein komplexes Signal aus vielen Frequenzen gleichzeitig wirkt.
M.E. kann man nur mit dem zu bekämpfenden Signal Messungen machen und schauen wie die Anordnung wirkt – alles andere ist rätselraten.
Und mit den 5 x 4 Wicklungen auf dem Würth HF funktioniert das nachweislich recht gut. Eventuell kann man den 0-50 MHz Bereich noch einen Tuck weiter reduzieren, aber ich habe hierzu auch mit dem Nano Kristall Kemet keine besseren Ergebnisse erhalten. Damit entsteht wieder ein schmalbandiger Peak bei 20MHz, den man auch aus den Datenblättern und deren Kurven nicht erkennt und Resultat der Komplexität der Realität ist.
Beste Grüße,
Eric
Guten Morgen,
Soweit ich das verstehe, ist Dein Reclocker modifiziert für den 6V DC Eingang. Hast Du mal den Modifikateur gefragt bzgl. der Toleranzen? 10% sollten da eigentlich drin sein.
Wenn man die Leistungsaufnahme der Reclocker kennt, könnte man einen Vorwiderstand davor setzen, um dann auf die 6V zu kommen. Ich habe hier mal auf die Schnelle einen Link rausgesucht, der auch die Berechnung davon anschaulich erklärt: https://www.sps-lehrgang.de/vorwiderstand-beim-verbraucher/
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
Bei der Mutec, Reclockern und ER hast du ja immer durch die Masseverbindung einen „Verbund“. Bin gespannt auf die neue Konstellation.
Ein Tip noch zu den PowerBanks: Ein DC Filter wie der iPurifier bei deinem ER hilft hier wirklich. Auch eine Verdrosselung des DC Kabels. Ich habe das aktuell an meinem Ian Canada DC Kabel zum TP Link gemacht und das hat in den Messungen nochmal was gebracht.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Matthias,
ist denn das LHY BAT bei Betrieb vom Netzteil genommen?
Wie gross ist denn der Klangunterschied wenn Du jetzt in diesem Setup den ER raus nimmst und direkt vom Repeater mit Drosselkabel in den Streamer gehst? Eventuell hast Du das schon mal probiert.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Matthias,
obwohl SPDIF nicht meine Domaine ist, mal eine Frage / Feststellung: Bei SPDIF spielt doch sehr wohl das Timing eine Rolle – daher ja die Reclocker.
Und Du hast jetzt die Reclocker an der PowerStation? – irgendwie habe ich Dein Setup nicht mehr vor Augen und kann es mir aus den alten Posts nicht richtig bilden.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
irgendwie verstehe ich teilweise die Diskussion bzgl. des zu adressierenden Frequenzbereich nicht ganz – also mal die hier bei uns in diesem Forum.
Also bei der Bekämpfung der Ethernet Gleichtaktstörungen tappen wir hier jedenfalls doch nicht mehr im Dunklen, sondern wissen doch, welche Frequenzen bekämpft werden müssen – und inzwischen auch wie.
Hier nochmal eine FFT 0-125MHz:

Untere Kurve ist die der P6247 Differntialsonde nicht an das Messobjekt angeschlossen
Obere Kurve sind die Störungen gemessen mit der Stromsonde beim Einsatz des Belden 1305a heute mal zwischen TP Link WR902AC (Ian Canada mit Topping P50) und TP Link sg105e (Batteriepack). Beide Massen für Sörungsfluss verbunden. Der starke Peak bei 97MHz ist der Radiosender.Selbst wenn man Eric aka Milhouse aka Ohrwurm nicht zutraut mit einem Oszi richtig umzugehen, müsste einem einleuchten, das die Störungen, die sich ja bei Ethernet aus Modenkonvertierungen ergeben, ihre Frequenzverteilung entsprechenden der des Ethernet Signals haben.
Daher hier mal eine andere Quelle für eine Frequenzverteilung des Ethernet 100base TX Signals. Das Bild stammt von folgender Seite: https://www.bluejeanscable.com/articles/tested-at-the-frequency.htm

Man sieht auch hier den Maximal Peak kurz vor 20MHz.
Hier nun das Drosselkabel V1:

Schon sehr gut, aber noch potential, vor allem auch im Bereich 100 – 125MHz.
Jetzt Drosselkabel V2:

Die noch leicht vorhandenen Störungen im Bereich 20MHz können eventuell auch vom Messaufbau kommen und nie ganz weg gehen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
ich hatte ja einige solcher Kabel selbst mit Vollbestückung der Ferrite gebaut und gemessen. Und die hatten alle zu geringe Wirkung gezeigt. Aber ich bin gespannt.
Ich würde eventuell noch etwas aggressiver vorgehen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Sebastian,
ich hoffe das ist okay wenn ich wegen dem Trenntrafo auf ein anderes Forum verlinke ?
Sonst bitte löschen.Natürlich ist das OK und auch gewünscht!
Wir sind im Internet und nicht in irgendwelchen audiophilen Hinterzimmern mit einer Kultur von Herrschaftswissen.
Ich jedenfalls halte sowas nicht als forenübergreifenden Mumpitz . . . .Auch wenn Themen schon in anderen Foren behandelt wurden oder adressiert werden, müssen wir hier nicht auch noch wie andernorts aus falschem Ehrgeiz uns kindisch verhalten und so machen, als gäbe es dies nicht, und uns totschweigen.
Z.B. gibt es auch bei Audiophilestyle einen schon sehr alten Thread bzgl. Trenntrafos: https://audiophilestyle.com/forums/topic/29662-discussion-of-ac-mains-isolation-transformers/
Begonnen wurde dieser 2016……
Und womit hat das alles gestartet 2016?
Mit der Überlegung wie man Stromflüsse der Leckströme (u.A. aus Schaltnetzteilen) unterbindet . . . . .Weiter ein Zitat von John Swenson:
replaced a $1k power conditioner with a $35 power strip and Topaz isolation transformer and it made a significant improvement is SQ.
Die ganzen Erfahrung hierzu sollten auch mal auf die Netzentstörung reflektiert werden. Diese hat ja jahrelang Filter und Ferrit gepredigt – aber wie sich herausstellt, ist die Isolation viel relevanter (das belegt doch auch der Einsatz der PowerStations mit garantiert miserablen Wechselrichtern). Im Audiophilestyle Forum und beim oftmals belächelten john Swenson schon 2016 bekannt, andernorts musste man sich zu solchen „Erfindungen“ an Erkenntnisse aus dem Bereich Ethernet bedienen- naja, wenn man helfen kann, soll man das ja auch ;-).
Die Kapazitäts-Angaben bei dem Topaz Isolator scheinen ja wirklich zu stimmen – Respekt!
Beste Grüsse,
Eric
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