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  • als Antwort auf: Stromversorgung #2647
    SolidCore
    Teilnehmer

       

      Hallo zusammen

      Zuerst etwas Technik. Das eine Drossel am LHY Akku immer noch Wirkung zeigt, sollte bedeuten, das die HF von außen kommend die Regelung des LT3042 beeinflusst. Ein Verbraucher fordert ja Ströme, Impulse und Transienten an. Deshalb wird ein Beipacknetzteil, egal wie gut gefiltert, da immer das nachsehen haben, weil es einfach im Vergleich nicht so sauber ausgibt, bzw auf Lastwechsel anders reagiert. Ebenso „schlechtere“ Netzteile jeglicher Form.

      Mal eine Frage: Es wird ja behauptet, das 2polige NT, die keinen PE haben, keine Sorgen mit asymmetrischen Störungen haben. Gleichzeitig werden sie aber mit CM-Spulen, die nur asymmetrisch wirken, entstört. Das widerspricht sich schon. Ist es nicht so, das im Stromnetz bereits asymmetrische Störungen vorhanden sind, diese auch über 2polige NT wandern, und sich irgendwo dann einen PE Bezug suchen, und seih es letztendlich über die Luft. Typischer aber mittels kapazitiver Kopplung, auch ungewollt. Oder eben über Signalverbindungen, zu einem PE-Gerät. So scheint mir das weglassen des PE zwar zu mildern, aber nicht die Allein-Lösung zu sein.

      Gruß

      Stephan

      als Antwort auf: USB Drosselkabel #2619
      SolidCore
      Teilnehmer

         

        Hallo Max

        Genau wie bei Kabel A habe ich es mit dem Werks-NT am DC-Kabel zum Fritz Repeater 3000 mal probiert. Das hört man ebenso sofort.

        Einen Pi Filter hörte man aber ebenso sofort, obwohl dieser ja symmetrisch wirkt. Vielleicht mal beides kombinieren.

        Gruß

        Stephan

        als Antwort auf: Drosselkabel #2611
        SolidCore
        Teilnehmer

           

          Hallo Eric

          So wird das sein. Habe nochmal ein LCR Meter ausgekramt, gleiches Ergebnis. Da weis ich aber, es misst bei 100 khz. Da wirkt der normale Ferritkern einfach noch nicht, so ergibt sich dann auch keine Spulenkern-Funktion. So sieht man mal, wie tief der Nano runter wandert, und dennoch weit nach oben.

          Jetzt ein bisschen herum-gerate. Symmetrisch können die 3,5mH nicht wirken, da Summen-strom des Pärchens gleich 0 ergibt. Asymmetrische HF hingegen sollte die Induktivität greifen, da sie ja auf beiden Adern pro Pärchen in gleicher Richtung fließt. Dies sollte doch eigentlich die Dämpfung erhöhen. In der Schule lernt man nur, wofür man überhaupt Kerne in Spulen verwendet. Das sie irgendwann sättigen und blabla.

           

          Gruß

          Stephan

          als Antwort auf: Drosselkabel #2608
          SolidCore
          Teilnehmer

             

            Hallo Eric

             

            Mit einem Multimeter Uni-T UT70A.

             

            Gruß

            Stephan 

            als Antwort auf: Drosselkabel #2602
            SolidCore
            Teilnehmer

              Hallo zusammen

              Noch mal ne Frage. Ich versuche mal, den Nano-Kern vom Bild, in Orange, statt dem Ferritring, in Blau, einzusetzen. Großer Vorteil: Viel kleiner und leichter.

              Habe mit beiden mal Induktivität gemessen. Beim WE-TOF 74270191 messe ich mit 8 Windungen 0,1mH. Beim Nano jedoch 3,5mH. Ist das nun vorteilhaft, negativ oder egal ?

              Gruß

              Stephan

              als Antwort auf: USB Drosselkabel #2592
              SolidCore
              Teilnehmer

                Hallo Eric

                Ah, super. Danke.

                Das mit den „edelsten“ Materialien wird wie beim LAN Drosselkabel weiterhin bestand haben, wie Versuche zeigten. Ich denke eher, man hat den Ring aufgrund seiner Größe und Gewichts nicht in Betracht gezogen, oder auch gemeint, einige Ferritclips reichen doch auch.

                Gruß

                Stephan

                als Antwort auf: USB Drosselkabel #2590
                SolidCore
                Teilnehmer

                  Hallo Eric

                  Ich muss nochmal genauer hinterfragen. Du hast nun ein normales, geschirmtes USB Kabel genommen,

                  dies nicht zerschnitten 8x durch den Ferrit gefädelt, RME seitig am Kabelstecker das Schirmblech außen herum abgeklebt, und an den beiden Spannungsbeinen direkt am RME gemessen ? Oder wie genau ?

                   

                  Wundern tut mich eins. Ich hatte nur spaßeshalber an meinem ACER Laptop Plus und Minus von der USB Buchse gemessen. Diese war auffallend sauber, um 7mV. Liegst an der Squeze-Box oder am RME ?

                   

                  Gruß

                  Stephan

                  als Antwort auf: Sonstiges #2568
                  SolidCore
                  Teilnehmer

                     

                    Hallo zusammen

                     

                    Die SST Trafos hatte ich auch im Visier. Nicht ganz billig. Die Asymmetrische Dämpfung ist aber Brutal,

                    sogar höher als Tempest. Und das bei durchverbundenem PE !  Im OEM wurde ein kleiner Trenntrafo gemessen, der lag irgendwo zwischen 20 und 40dB im Mittel.

                    Dennoch 2 Haken. Die Dämpfung fällt nach oben hin deutlich eher ab als bei einem Tempest-Filter. Und Symmetrisch filter er kaum. Somit sollte ein Filter mit diesen Eigenschaften am besten noch vor den Trafo.

                    Gruß

                    Stephan

                     

                    als Antwort auf: Drosselkabel #2552
                    SolidCore
                    Teilnehmer

                       

                      Hallo Torben

                      Eric schrieb: Der störanfällige Bereich im Ethernet liegt zwischen 0 – 125 Mhz. Die FFT Störmessung zeigt unter 1 Mhz den höheren Stör-Anteil. Deine genannten Ferritkerne beginnen aber erst bei 1 Mhz. Der von Eric verwendete schon bei 150 khz. Spätestens jetzt sollte etwas auffallen. Je öfter du fädeln kannst, umso mehr kommst du beim gleichem Ferrit-Typ in tiefere Frequenzbereiche.

                      Man mag mich gerne korrigieren, wenn ich falsch liege.

                       

                      Gruß

                      Stephan

                      als Antwort auf: Drosselkabel #2530
                      SolidCore
                      Teilnehmer

                        Hallo Eric

                        Wodurch entstehen denn die Modenkonvertierungen ? Kommt das vom Übersprechen unter den Kabelpaaren ? Was wäre denn, wenn man Pärchenweise sowas wie 2 Baumwollschläuche über je ein Adernpaar zieht (außer direkt am großen Ferritring) ? Würde das besser entkoppeln ?

                        Das große, teure Acoustic Revive LAN Kabel hat z.B zwischen den LAN Stecker 4 Einzelleitungen (Paare).

                        Oder wenn man den bisherigen Aufbau so lässt, aber um die Paare selbst ein selbstklebendes EMi-Band wickelt ?

                        https://www.mouser.de/datasheet/2/447/KEM_FS8006_NST-3316767.pdf

                         

                        Gruß

                        Stephan

                         

                        als Antwort auf: Drosselkabel #2525
                        SolidCore
                        Teilnehmer

                           

                          Hallo Eric

                           

                          „Echte“ Störschutztrafos habe ich auch schon länger auf dem Schirm. Diese sehe ich als den besseren Trenntrafo. Einziger Nachteil: Groß und klobig. Und eigentlich auch hässlich. Wer aber auf „Billo“ steht, nimmt natürlich auch den billigsten Trenntrafo. Obwohl auch diese sich klar unterscheiden, in Aufbau und Filterung. Wenn man gewillt ist, etwas mehr für Qualität zu bezahlen.

                          Ein Problem sehe ich jedoch weiterhin bei Trenntrafos: Geräte, die bewusst nach PE ableiten (3polige SNT) oder wegen Brummspannung mittels R oder RC gegen PE liegen. Einige Netzteile wie Farad 3 legen auch gewollt den DC-Minus an PE. Dann kann es passieren, das es durch PE-Trennung an diesen Geräten nicht mehr gut klingen will. So prüfe, was sich ewig bindet.

                          Es bestätigt auch, das es schon damals keine schlechte Entscheidung war, einfach billigste SNT durch ein Zerozone zu ersetzen. Man hat intuitiv einige Schwachstellen abgestellt.

                           

                          Gruß

                          Stephan

                           

                          als Antwort auf: Drosselkabel #2506
                          SolidCore
                          Teilnehmer

                             

                            Hallo Eric

                             

                            Frage mich überhaupt, warum das Thema noch nicht längst mal im Bereich Netzentstörung diskutiert wurde.

                            Das ist leicht zu beantworten. Weil man immer mal einen Harry hat, der überall rein platzt, und „sich das nicht vorstellen kann“. Und anderen suggeriert, es würde nicht lohnen. Nicht jeder baut sich eine unabhängige, eigene Meinung auf.

                            Was wurden z.B die Low-Frequenz Ferrits verteufelt, und mit windschiefen, überhaupt nicht dazu passenden Messungen wiederlegt. Ich erzähle, die müssen schon bei 500khz wirken, und andere zeigen auf, das 99 China-Dinger für High-Freq dann statt ab 5 Mhz schon bei 1 Mhz anfangen. Darum gings doch gar nicht. 500khz bleibt dann weiterhin unbehandelt.

                            Und jetzt ist es beim Dreadlock ein Low-Frequenz.  Ich hatte bei DC Ersatzweise einen Nanocrystal gewählt, weil der sehr tief greift, und oben erst später abfällt. Das ist auch der Plan, wenn ich deine Ur-Version vom Dreadlock fertig habe, als Vergleichsmaßstab. Ich werde dann mit dem 61mm Ring Induktivität messen, bei 8 Windungen, und diese auf einen Nano-Kern übertragen, da dieser mit weniger Windungen zum gleichem Wert kommt. Ich meine, 8x fädeln waren schon relativ hohe 4mH. Ich nehme an, bisher nur Theorie, das die Spulen-Funktion durchs fädeln mit da eingreift.

                            Gruß

                            Stephan

                             

                            als Antwort auf: Drosselkabel #2503
                            SolidCore
                            Teilnehmer

                               

                              Hallo zusammen

                               

                              Das hatte ich noch gar nicht erwähnt. Dieses „Dreadlock“ hatte ich früher schon an Netzkabeln versucht. Totales Desaster, nur für „Mumpfis“. Aber an Beipacknetzteilen, zb von Fritzbox, den Ring mehrfach mit dem DC-Kabel fädeln, war gar nicht schlecht. Da ich von Wühltisch-Power weg bin, kann das ja mal jemand versuchen, der sowas nutzt.

                               

                              Gruß

                              Stephan

                              als Antwort auf: Drosselkabel #2495
                              SolidCore
                              Teilnehmer

                                 

                                Hallo Torben

                                Es geht ja darum, was will ich eigentlich erreichen. Der „Dredlock“ Kern ist dieser, es wird bereits der

                                Wirkbereich angegeben.

                                WUE 74270191
                                WÜRTH Ferritkern
                                • axial-Ferritkern, WE-AFB LFS Serie
                                • besonders für Anwendungen im Niederfrequenzbereich von 150 kHz…30 MHz geeignet

                                 

                                In Erics Messung vom Spektrum sieht man doch, linksseitig, also im unterem Frequenzbereich, ist der Störpegel deutlich höher. So kaufe ich den Ferritring auch so, das er diesen Bereich erfasst. Hinzu habe ich durch das 8fache wändeln ja noch eine echte induktive Spulenfunktion, die einen Tiefpass bildet, auch ohne Ferrit. Das unterstützt die Wirkung. Die Anzahl der Windungen bestimmt die Induktivität, und damit den Frequenzbereich, wo es anfängt zu dämpfen.

                                 

                                Gruß

                                Stephan

                                 

                                als Antwort auf: Drosselkabel #2491
                                SolidCore
                                Teilnehmer

                                   

                                  Hallo zusammen

                                  Da kann ich Eric nur beipflichten. Seine Ur-Version kann man bedenkenlos einsetzen.

                                  Aktuell laufen noch einige Versuche hinsichtlich anderer Kabel oder dessen Aufbau. Da sollte man abwarten, ob sich allgemein ein „Final Aufbau“ heraus kristallisiert, und dieses dann gegen die Ur-Version vergleichen. Ich habe dieses mal den Luxus, in Ruhe mit zu lesen, und abzuwarten, wo es landet. Was ich typischerweise immer selber mache, und dann anderen weitergebe.

                                  Da sich bisher die Ergebnisse nur hier im Forum sammeln, und falls wieder mal jemand auf die Idee kommt, das ganze als seine eigene Erkenntnis verkaufen zu wollen, kann man hierauf verweisen und ihn „übler Klaubock“ nennen, hehe. Vielleicht bremst ihn dieser Satz schon aus. Wäre ja gut.

                                  Eins wollte ich noch anmerken. Der Ferritring ist übrigens ein Low-Frequenz Ferrit. Hatte diese Bauform schon vor einem Jahr vorgeschlagen. Da tanzte dann ein von sich überzeugter Ingenieur in die Story und erklärte, das seih alles Schwachsinn. Billigste Fernost-Ferrite für hohe Frequenzen wären ja so viel besser. Hat sich wohl vertan, der Gute.

                                  Gruß

                                  Stephan

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 316 bis 330 (von insgesamt 438)