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Hallo Eric
So wird das sein. Habe nochmal ein LCR Meter ausgekramt, gleiches Ergebnis. Da weis ich aber, es misst bei 100 khz. Da wirkt der normale Ferritkern einfach noch nicht, so ergibt sich dann auch keine Spulenkern-Funktion. So sieht man mal, wie tief der Nano runter wandert, und dennoch weit nach oben.
Jetzt ein bisschen herum-gerate. Symmetrisch können die 3,5mH nicht wirken, da Summen-strom des Pärchens gleich 0 ergibt. Asymmetrische HF hingegen sollte die Induktivität greifen, da sie ja auf beiden Adern pro Pärchen in gleicher Richtung fließt. Dies sollte doch eigentlich die Dämpfung erhöhen. In der Schule lernt man nur, wofür man überhaupt Kerne in Spulen verwendet. Das sie irgendwann sättigen und blabla.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Mit einem Multimeter Uni-T UT70A.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Noch mal ne Frage. Ich versuche mal, den Nano-Kern vom Bild, in Orange, statt dem Ferritring, in Blau, einzusetzen. Großer Vorteil: Viel kleiner und leichter.
Habe mit beiden mal Induktivität gemessen. Beim WE-TOF 74270191 messe ich mit 8 Windungen 0,1mH. Beim Nano jedoch 3,5mH. Ist das nun vorteilhaft, negativ oder egal ?
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ah, super. Danke.
Das mit den „edelsten“ Materialien wird wie beim LAN Drosselkabel weiterhin bestand haben, wie Versuche zeigten. Ich denke eher, man hat den Ring aufgrund seiner Größe und Gewichts nicht in Betracht gezogen, oder auch gemeint, einige Ferritclips reichen doch auch.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ich muss nochmal genauer hinterfragen. Du hast nun ein normales, geschirmtes USB Kabel genommen,
dies nicht zerschnitten 8x durch den Ferrit gefädelt, RME seitig am Kabelstecker das Schirmblech außen herum abgeklebt, und an den beiden Spannungsbeinen direkt am RME gemessen ? Oder wie genau ?
Wundern tut mich eins. Ich hatte nur spaßeshalber an meinem ACER Laptop Plus und Minus von der USB Buchse gemessen. Diese war auffallend sauber, um 7mV. Liegst an der Squeze-Box oder am RME ?
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Die SST Trafos hatte ich auch im Visier. Nicht ganz billig. Die Asymmetrische Dämpfung ist aber Brutal,
sogar höher als Tempest. Und das bei durchverbundenem PE ! Im OEM wurde ein kleiner Trenntrafo gemessen, der lag irgendwo zwischen 20 und 40dB im Mittel.
Dennoch 2 Haken. Die Dämpfung fällt nach oben hin deutlich eher ab als bei einem Tempest-Filter. Und Symmetrisch filter er kaum. Somit sollte ein Filter mit diesen Eigenschaften am besten noch vor den Trafo.
Gruß
Stephan
Hallo Torben
Eric schrieb: Der störanfällige Bereich im Ethernet liegt zwischen 0 – 125 Mhz. Die FFT Störmessung zeigt unter 1 Mhz den höheren Stör-Anteil. Deine genannten Ferritkerne beginnen aber erst bei 1 Mhz. Der von Eric verwendete schon bei 150 khz. Spätestens jetzt sollte etwas auffallen. Je öfter du fädeln kannst, umso mehr kommst du beim gleichem Ferrit-Typ in tiefere Frequenzbereiche.
Man mag mich gerne korrigieren, wenn ich falsch liege.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Wodurch entstehen denn die Modenkonvertierungen ? Kommt das vom Übersprechen unter den Kabelpaaren ? Was wäre denn, wenn man Pärchenweise sowas wie 2 Baumwollschläuche über je ein Adernpaar zieht (außer direkt am großen Ferritring) ? Würde das besser entkoppeln ?
Das große, teure Acoustic Revive LAN Kabel hat z.B zwischen den LAN Stecker 4 Einzelleitungen (Paare).
Oder wenn man den bisherigen Aufbau so lässt, aber um die Paare selbst ein selbstklebendes EMi-Band wickelt ?
https://www.mouser.de/datasheet/2/447/KEM_FS8006_NST-3316767.pdf
Gruß
Stephan
Hallo Eric
„Echte“ Störschutztrafos habe ich auch schon länger auf dem Schirm. Diese sehe ich als den besseren Trenntrafo. Einziger Nachteil: Groß und klobig. Und eigentlich auch hässlich. Wer aber auf „Billo“ steht, nimmt natürlich auch den billigsten Trenntrafo. Obwohl auch diese sich klar unterscheiden, in Aufbau und Filterung. Wenn man gewillt ist, etwas mehr für Qualität zu bezahlen.
Ein Problem sehe ich jedoch weiterhin bei Trenntrafos: Geräte, die bewusst nach PE ableiten (3polige SNT) oder wegen Brummspannung mittels R oder RC gegen PE liegen. Einige Netzteile wie Farad 3 legen auch gewollt den DC-Minus an PE. Dann kann es passieren, das es durch PE-Trennung an diesen Geräten nicht mehr gut klingen will. So prüfe, was sich ewig bindet.
Es bestätigt auch, das es schon damals keine schlechte Entscheidung war, einfach billigste SNT durch ein Zerozone zu ersetzen. Man hat intuitiv einige Schwachstellen abgestellt.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Frage mich überhaupt, warum das Thema noch nicht längst mal im Bereich Netzentstörung diskutiert wurde.
Das ist leicht zu beantworten. Weil man immer mal einen Harry hat, der überall rein platzt, und „sich das nicht vorstellen kann“. Und anderen suggeriert, es würde nicht lohnen. Nicht jeder baut sich eine unabhängige, eigene Meinung auf.
Was wurden z.B die Low-Frequenz Ferrits verteufelt, und mit windschiefen, überhaupt nicht dazu passenden Messungen wiederlegt. Ich erzähle, die müssen schon bei 500khz wirken, und andere zeigen auf, das 99 China-Dinger für High-Freq dann statt ab 5 Mhz schon bei 1 Mhz anfangen. Darum gings doch gar nicht. 500khz bleibt dann weiterhin unbehandelt.
Und jetzt ist es beim Dreadlock ein Low-Frequenz. Ich hatte bei DC Ersatzweise einen Nanocrystal gewählt, weil der sehr tief greift, und oben erst später abfällt. Das ist auch der Plan, wenn ich deine Ur-Version vom Dreadlock fertig habe, als Vergleichsmaßstab. Ich werde dann mit dem 61mm Ring Induktivität messen, bei 8 Windungen, und diese auf einen Nano-Kern übertragen, da dieser mit weniger Windungen zum gleichem Wert kommt. Ich meine, 8x fädeln waren schon relativ hohe 4mH. Ich nehme an, bisher nur Theorie, das die Spulen-Funktion durchs fädeln mit da eingreift.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Das hatte ich noch gar nicht erwähnt. Dieses „Dreadlock“ hatte ich früher schon an Netzkabeln versucht. Totales Desaster, nur für „Mumpfis“. Aber an Beipacknetzteilen, zb von Fritzbox, den Ring mehrfach mit dem DC-Kabel fädeln, war gar nicht schlecht. Da ich von Wühltisch-Power weg bin, kann das ja mal jemand versuchen, der sowas nutzt.
Gruß
Stephan
Hallo Torben
Es geht ja darum, was will ich eigentlich erreichen. Der „Dredlock“ Kern ist dieser, es wird bereits der
Wirkbereich angegeben.
WUE 74270191
WÜRTH Ferritkern
• axial-Ferritkern, WE-AFB LFS Serie
• besonders für Anwendungen im Niederfrequenzbereich von 150 kHz…30 MHz geeignetIn Erics Messung vom Spektrum sieht man doch, linksseitig, also im unterem Frequenzbereich, ist der Störpegel deutlich höher. So kaufe ich den Ferritring auch so, das er diesen Bereich erfasst. Hinzu habe ich durch das 8fache wändeln ja noch eine echte induktive Spulenfunktion, die einen Tiefpass bildet, auch ohne Ferrit. Das unterstützt die Wirkung. Die Anzahl der Windungen bestimmt die Induktivität, und damit den Frequenzbereich, wo es anfängt zu dämpfen.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Da kann ich Eric nur beipflichten. Seine Ur-Version kann man bedenkenlos einsetzen.
Aktuell laufen noch einige Versuche hinsichtlich anderer Kabel oder dessen Aufbau. Da sollte man abwarten, ob sich allgemein ein „Final Aufbau“ heraus kristallisiert, und dieses dann gegen die Ur-Version vergleichen. Ich habe dieses mal den Luxus, in Ruhe mit zu lesen, und abzuwarten, wo es landet. Was ich typischerweise immer selber mache, und dann anderen weitergebe.
Da sich bisher die Ergebnisse nur hier im Forum sammeln, und falls wieder mal jemand auf die Idee kommt, das ganze als seine eigene Erkenntnis verkaufen zu wollen, kann man hierauf verweisen und ihn „übler Klaubock“ nennen, hehe. Vielleicht bremst ihn dieser Satz schon aus. Wäre ja gut.
Eins wollte ich noch anmerken. Der Ferritring ist übrigens ein Low-Frequenz Ferrit. Hatte diese Bauform schon vor einem Jahr vorgeschlagen. Da tanzte dann ein von sich überzeugter Ingenieur in die Story und erklärte, das seih alles Schwachsinn. Billigste Fernost-Ferrite für hohe Frequenzen wären ja so viel besser. Hat sich wohl vertan, der Gute.
Gruß
Stephan
Hallo Ulrich
Den Hauptunterschied sehe ich erstmal darin, das man Pärchen-weise eine strom-kompensierte Drossel erhält. Was aber für das Nutzsignal nicht wichtig ist, da die Daten ja nicht über ein Paar hin, und über das andere gleichzeitig zurück wandern. Ich könnte mir eher „vorstellen“ (Ratemodus), das die Paare dichter und alleine direkt am Ring aufliegen, im Verbund gäbe es ja immer ein „außen-liegendes“ Paar. Vielleicht ändert sich auch die Übersprechdämpfung unter den Paaren, da sie getrennt verlaufen. Der nächste Versuch wird sein, am freiem, grade Stück Kabel die Pärchen nicht direkt zu verdrillen, sondern pärchen-weise sowas wie einen Baumwollmantel über zuziehen.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Gegen deinen gezeigten Trenntrafo spricht erstmal nichts. Obwohl sie im Datenblatt so gut wie nichts angeben.
Er wäre aber zumindest „Plug and Play“ für Jedermann. Grade heute morgen telefonierte ich mit einem Bekannten, der grade mit dem Audioplan Powerplant 100 (Trenntrafo mit eingebautem Netzfilter, natürlich mit Hifi-Kaufkraft-Abschöpfung) experimentiert.
Davon gibt es verschiedene Neuauflagen, der aktuelle heisst 100 S3. Im Testbericht vom S3 steht: Klingt offener, besser als S2.
Der Kollege hat den normalen, und einen S1, und sagt das gleiche. Auffällig dabei: Er hat alle seine Geräte (außer Amp) damit durchprobiert. An allen entstand „Mumpf“, nur an einem nicht. Einem Funk-Symmetrierer mit 2-pol Wandwarze. Seine anderen Geräte haben „ordentliche“ Netzteile.Mit einem externem DC-DC Wandler für jedermann wird nicht so einfach. Die Dinger streuen in beide Richtungen. Oftmals am Eingang sogar mehr. Die Ripple-Messung, wenn man ins Kleingedruckte schaut, wurde bereits mit einem externem 10uF Keramik X7R beim Traco, und 10uF Folie mit 1uF Keramik beim Bicker, gemacht. Ohne diese geht er deutlich höher. Es ist also wieder Zusatz-Arbeit gefordert.
Auf der Traco Homepage findet man bereits fertige Vorschläge für einen Eingangs-Filter. Den zeigen sie ja nicht aus Spass. Sie haben sogar eigene CM Spulen dafür im Programm.
Also ohne weitere Beschaltung empfinde ich die Dinger als zu unsauber.Ich stelle mal gegenüber, was auffällt, wenn man den Bicker mit dem Traco vergleicht:
Isolier-Kapazität In/Out:
Bicker 1000 pF
Traco 12 pFLow leakage current
Bicker keine Angabe
Traco <2 uADie Schaltfrequenzen liegen dicht beieinander, 350 zu 250khz. Zu hoch sollte sie nicht sein, einfach weil dessen
Filterung dann schwieriger wird.Hinzu sind 0,8A für 12V z.B Router etwas wenig. Ok, da gibts bestimmt eine Variante mit mehr Leistung.Gruß
Stephan -
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