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Hallo Matthias
Nie gehört, aber grade mal Bilder im Google geschaut. Vergleich mal selbst. Die 106 hat grade mal 1 Filterboard. Der 156 hat pro Abgang einen 2-stufigen Filter, verhindert also gegenseitige Beeinflussung aller Geräte, und zum Netz hin nochmal einen weiteren 2-stufigen Filter, und darüber hinaus noch einen DC-Filter und PE Drossel. Also deutlich aufwendiger. Ein Platzproblem sehe ich jedoch nicht. Entweder stellt man ihn ganz normal, er ist nicht tief nach hinten, oder mittels der Bügel (Zubehör) kann man ihn auch hochkant stellen, auf der Frontplatte sind keine Schalter, dann passt er auch hinter oder neben die Anlage. So nutze ich ihn. Hatte ihn damals 1:1 gegen eine 6er Aluleiste mit Silber im Stern verdrahtet, und Furutech Einsätzen, getauscht. Gefiel mir sofort besser. Bin nur etwas faul, die ABL im Puritan gegen Furutech Schukodosen zu tauschen. Die passen 1:1. Hinzu ein kleiner „Schönheitsfehler“. Die Kabel zu den Schukodosen sind teilweise mit Rasterbändern mit den Kabeln der daneben liegenden Dosen befestigt. Sieht ja schöner aus, rappelt nicht, könnte aber 2 Geräte koppeln. Wer sich das zutraut, sollte sie einzeln für sich legen. Dazu braucht man außer dem Deckel nichts losschrauben oder löten. Ansonsten ist das Ding wirklich gut gemacht, und durchdacht.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Den Puritan PSM156 nutze ich ebenfalls. Ein guter Allrounder. Nehme mal an, Lyravox nimmt diesen aus gleichem Grund. Musste aber zum Netzwerk hin weitere Filter addieren.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Das ist bei allen Nanocrystalinen Kernen so. Auch bei den Common-Mode Filterspulen.
Gruß
Stephan
Und noch ein Nachtrag, wenn wir scon bei dem Thema sind.
Nicht uninteressant. Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, das viele Geräte mit analogem Netzteil (Trafo) besser mit den Netzfiltertypen laufen, die nieder-im-pedant im Ausgang sind, sprich mit Kondensator enden. Endet er mit Spulen, einfach mal elektrisch betrachten: Eine Spule trifft auf eine Spule. Was passiert ?
Bei Schaltnetzteilen wieder voll egal, man schaue sich mal deren Eingangsschaltung an.
Nachtrag:
Zum Glück habe ich mehrere Hifi-Kollegen in meiner Nähe. Wir besuchen uns hin und wieder, und probieren auch vieles gegenseitig aus. Einer davon hat die kleinste, denkbare Konstellation. Nur ein CD, Meridian G08.2, und ein Marantz Vollverstärker. Das EMi-Meter zeigt bei ihm meist 800mV ungefiltert. Gute Basis für Tests. Das war schon interessant. Hatten 6-8 verschiedenste Netzfilter, von Auth bis Tempest, und wild kombiniert, was dann klanglich am besten passte.
Am CD wirkten die meisten Filter hörbar. Dabei der Hinweis, manche so eben wahrnehmbar, und wenige deutlich hörbar, andere hingegen deutlich besser. Somit: Filter ist nicht gleich Filter. Dies war auch nicht abhängig davon, ob oder welcher Filter zeitgleich am Verstärker war.
Am Amp jedoch wirkte kaum ein Filter, die kleinen Einsteigerdinger wie Auth waren unhörbar. Die Tempest brachten zumindest eine ganz leichte Verbesserung, aber der Corcom 6FC (mit reduziertem Ableitstrom, weil ab Werk zu hoch) war der totale Knaller. Weiträumiger, mehr Tiefe, viel relaxter, langzeit-tauglicher, „seidiger“.
Wundere mich schon sehr lange, das fast kein anderer von ähnlichen Vergleichen berichtet. Da ist viel zu holen, wenn man ein paar Versuche macht, und „zuhört“.
Mit Ferrit zusätzlich anbringen verhält es sich ähnlich. Immer am Stör-Erzeuger. Kennt man diesen nicht, ausprobieren! Sonst erhält man statt relaxter, positiver Wirkung prima Mumpf.
Meine selbst gebauten 6mm² Eupen Ferritstromkabel haben z.B 3 Nano-Ringe außen auf dem Kabel. Verschiebbar (um es an den Einsatzzweck anzupassen). Schiebt man diese hin- und her, hört man es sofort.

Gruß
Stephan
Hallo Eric
Seh ich zumindest ähnlich. Meine Erfahrung dahingehend: Viele Billig-Geräte, und fast alle beigelegten „Wandwarzen“ zu Geräten, profitieren teils enorm von jeglicher Entstörung. Da ist es auch egal, welchen Netzfilter man verbaut. Je stärker, umso besser.
Mehrmals habe ich jedoch erlebt, das vor allem ältere, warme, musikalische Geräte, wie z.B Meridian 500er Serie, ältere Marantz und sowas, teilweise mit „Mumpf“ reagieren, und man daran tatsächlich auch verschiedene Netzfilter deutlich heraushört. Ein Beispiel: Ein Corcom 6FC hat eine sehr ähnliche Filterkurve, „klingt“ aber an diesen Geräten ganz anders als ein Corcom 6EQ. Erklärt sich wohl durch die Filterschaltung selbst. Der 6FC dickere Kondis, kleinere Spulen, der 6EQ genau anders herum.
An einem großen, teuren Marantz klang z.B ein Schaffner Tempest einfach nur belegt mit „Bollerbass“. Grauenhaft. Ein anderer Tempest, Corcom 6VAQ, klang daran viel besser. Wobei der Corcom 3VAQ wieder Richtung „Mumpf“ wanderte. Alle 3 haben aber zumindest ähnliche, sehr hohe Filterkurven. Der gleiche „Bollerfilter“ Schaffner an einem Fritzbox-Beipacknetzteil, spielt einwandfrei.
Oder mit schnellen Worten: Je mehr Billo, umso eher Erfolg, und Schaltnetzteile generell ebenso.
Gruß
Stephan
Hallo Torben
Dein gewählter Ring macht nen guten Eindruck. Sollte auch super für SNT sein, da er dessen tiefere Schaltfrequenz erreicht. Nur nicht grade günstig. Am falschen Ende sparen ist dennoch der falsche Weg.
Hallo Eric
Das erklärt zumindest, das unterschiedliche LAN Kabel trotz dickem Drosselring auch unterschiedlich klingen. Was sich anders misst, ist meist auch in irgendeiner Form hörbar.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Die offene Frage wäre, wenn man sich ein Drosselkabel selbst baut, liegt der hörbare Unterschied in der Laufrichtung am Kabel, oder der Position des Ferritrings ?
Wäre dieser genau mittig im Kabel, und gleiche Anzahl Ferritclips in beiden Richtungen, gibt es dann immer noch eine hörbare Laufrichtung ? Oder positionieren wir falsch ?
Gruß
Stephan
Nachtrag:
Und hier mal die Würth Varianten. Bezieht sich auf Common Mode Spulen, die wir ja daraus machen.

Hallo Eric
Dann müsste für DC ein Nanocrystal ja genau richtig sein. Fängt sehr tief an, und geht nach oben auch weit genug.
Hier mal die Material-Vergleiche der Ferrit-Typen:
Man muss aber immer bedenken, bei mehrfachem Fädeln knickt der obere Bereich etwas ab, dafür setzt das Material im unterem Bereich etwas eher ein. Sieht man auch schön in Torbens Tabelle unter Choke.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Ich habe mal einen sehr deutlich kleineren Nano Kern (orange) rausgesucht, der dem „Monster-Ring“ in der Dämpfung sehr ähnlich ist. Reagiert anscheinend gut auf mehrfaches Fädeln. Bezeichnung steht im Bild.
Gruß
Stephan
Hallo Torben
Den Vergleich verstehe ich nicht. Wohl aber was anderes. Die Dicke des Rings, oder aufs Bild bezogen die Höhe, bestimmt die Stärke der Dämpfung. Wie bei Ferritkernen. Länger = Stärker. Das Material bestimmt den Frequenzbereich, der Radius oder Umfang kaum was, den wählt man nach Kabeldicke, oder Menge der geplanten Windungen, sie müssen ja rein passen.
Ich gehe davon aus, das Eric da verschiedene Versuche gemacht hat, mit Messungen, und das schon optimiert hat.
Was mir noch einfiel: Wenn man sich sowieso ein LAN Kabel selbst baut, mit Pärchen, kann man besser Ferrit-Hülsen, statt Klappferriten, nehmen. Der Luftspalt als Klappversion erzeugt Verluste. Die Hülse dann möglichst lang wählen.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Vielen Dank. Dann habe ich das richtig in Erinnerung.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Ja, genauso fädeln wie immer. Über Kopplung hat er nicht gesprochen.
Gruß
Stephan
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