Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen – 1,156 bis 1,170 (von insgesamt 1,295)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #1390
    Eric
    Administrator

      Hallo Hubert,

      Bzgl. der Schaltuhren bin ich noch am suchen. Diese hier ist leider nicht mehr lieferbar: https://www.amazon.de/IVT-Mechanische-Tageszeitschaltuhr-2-polig-abschaltbar/dp/B003A6I8TQ

      Wenn meine Vermutung sich bestätigt, das, wenn der WLAN Sende Bereich komplett vom Stromnetz getrennt ist, es auch zu keinen Klangauswirkungen mehr kommen kann, dann sollte es egal sein, ob Du den iPurifier einsetzt. Aber man wird sehen.

      Welchen Durchmesser hat denn das QED LAN Kabel bzgl. der Ferrit-Auswahl?

      Beste Grüße,

      Eric

      als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #1388
      Eric
      Administrator

        Hallo Hubert,

        vielen Dank für die ausführlichen, spannenden Schilderungen!

        Hierzu ein paar Frage, bzw. Anmerkungen:

        – 5m vollflächig ferritiertes QED LAN Kabel

        Das QED Kabel hat ja meines Wissens eine Ferrit Beschichtung. Hast Du zusätzliche Klappferrite darauf platziert?

        Fritzbox 4040 Als Musik-WLAN-Accesspoint an Keces LNT

        Um zu prüfen, ob es wirklich über WLAN eine Klangveränderung gibt und auszuschließen, das es Störungsflüsse über das Stromnetz sind, müsste die Fritz-Box auch im Akku Betrieb sein – aber das kommt ja noch, wenn die TP Links wider zurück sind.

        Da die gesamte Musikanlage ab dem WLAN-Client Hama 3in1 an einem eigenen Sttromkreis mit Glassicherung und hinter einem Puritan 1512 hängt, hatte ich das Keces LNT für den Accesspoint immer an einem anderen Stromkreis hängen. Da nun ja das Nokia Glasfasermodem galvanisch völlig vom Rest des Hauses – und von der Aussenwelt sowieso – getrennt war, Steckte ich die Netzleitung des Keces LNTs am Puritan 1512 an. Das toppte die vorher beschriebene akustische Darbietung noch einmal. Bei mir habe ich so noch nie Musik gehört.

        Das freut mich – da hat sich doch der „Urlaub“ Deiner Geräte schon gelohnt 😉
        Also ich entnehme der Aussage, das Du hier den Innuos Switch nicht vermisst – und das mit einem 39€ WLAn Client – dem HAMA 3 in 1.

        Mich würde es interessieren, was passiert, wenn Du den WLAn Accesspoint und den Client in den Akku Modus versetzt – ich denke, das passiert ja dann wieder nachdem die guten Teile von mir zurück bei Dir sind.
        Somit könnte man dann bewerten, ob wirklich Klangbeeinflussung über die WLAN Strecke erfolgen oder diese über den Stromweg erfolgen.

        Als letztes steckte ich – da ja die Nokia-Kiste galvanisch isoliert war – das 5m lange QED LAN-Kabel direkt am Streamer an. Und alles brach wieder zusammen. Es hörte sich kühl, eng und flach an. So will ich nicht Musikhören.

        Das spricht dafür, das der Nokia Router eine „Dreckschleuder“ ist.

        Eine Idee, wie ich die Nokia-Kiste praktikabler mit Akku versorgen kann, habe ich noch nicht. Vielleicht muss ich einfach mal ein deutlich besseres LNT testen.

        Eine Option, die ich schonmal angedeutet hatte, ist die PowerBank mit einer allphasig schaltenden Zeitschaltuhr über Nacht zu laden.

        Beste Grüsse,
        Eric

        als Antwort auf: OLD6000 #1386
        Eric
        Administrator

          Hallo zusammen,

          im OEM Forum wurde auf einen Post vom Taiko CEO im Whatsbestforum aufmerksam gemacht.

          https://www.whatsbestforum.com/threads/taiko-audio-sgm-extreme-the-cr%C3%A8me-de-la-cr%C3%A8me.27433/page-933#post-890795

          Hierin erklärt der CEO von Taiko, das über Ethernet gezielt mittels HF Sounding realisiert wird.
          Spannend, da ich ja diese These von Anfang an seit Jahren vertrete, aber hierdurch bei einigen heftig angeeckt bin bis hin zur technisch grundlosen Infragestellungen meiner Messungen.

          Diese Aussagen untermauern auch, das die starken Störungen im Gleichtakt des OLD6000 im Orginal-Zustand bei dem einen oder anderen den „Klang-Nerv“ treffen könnten und auch hier die anfängliche Einschätzung bzgl. des OLD6000 nicht abwegig ist.

          Noch ein kleiner Ausblick:

          Neben dem schon angekündigten audiophilen Neuzugang ist aktuell auch ein Innuos Phoenix Net und noch einige SFP Module und Konverter, die mir alle Hubert zur Verfügung stellt auf dem Weg zu mir. Sodass hier das gemessen werden kann, von dem wir wissen, was relevant ist, nämlich die Gleichtaktstörungen im reellen Betrieb. Natürlich werden auch Jitter Messungen gemacht um zu schauen, ob die hochwertigen Clocks in den Switchen einen Effekt bewirken.

          Beste Grüsse,

          Eric

           

          als Antwort auf: OLD6000 #1383
          Eric
          Administrator

            Hallo Matthias,

            Ich denke, das das auf jeden Fall was bringen kann, kenne jedoch den IFi iPurifier selbst nicht.

            Ich habe einen Palmer Purifier als DC Filter und der hat bei den meisten Netzteilen auch bei den Gleichtaktstörungen im Ethernet positiv gewirkt. Ich könnte den mal an einer PowerBank messen. Das Teil kostete ca 20€, ist aber aktuell nicht lieferbar.

            Es gibt auch von IanCanada ein UltraCap. Conditioner Board für 5V, das USB C ein und Ausgang hat – somit auch für nicht Bastler geeignet. Hubert hatte die Idee das auch für PowerBanks zu verwenden. Allerdings nur für 5V.

            Beste Grüße,

            Eric

            als Antwort auf: OLD6000 #1381
            Eric
            Administrator

              Hallo Stephan,

              Was ich nicht ganz verstehe bei der Diskussion um den OLD6000 ist, das es doch eigentlich für die aufgezeigten Defizite eine Lösung gibt – sofern man nicht WLAN einsetzen möchte.

              Zwei Medienkonverter, der zum Streamer im Akku Betrieb, räumlich getrennt.

              Und ich hatte ja mal einfache Konverter gemessen, die geringere Störungen als der OLD6000 produzieren.

              Wenn man jetzt den OLD6000 bevorzugt, dann kann es zum einen nicht am Jitter Wert liegen, da der sehr schlecht ist. Eventuell gefällt einem einfach das Klang Ergebnis mit den Störungen vom OLD6000 besser.

              Einen Einsatz des OLD6000 hinter einem Akku betriebenen Medienkonverter kann ich ebenfalls nicht verstehen, außer, auch hier schönt der OLD6000 durch seine Störungen etwas den Klang, was gefallen kann.

              Beste Grüße,

              Eric

              als Antwort auf: OLD6000 #1379
              Eric
              Administrator

                Hallo Stephan,

                Gut das Du das klarstellst. Ich denke für die Bastler ist das Ian Canada schon eine sehr saubere Lösung, vor allem wenn man die Ultracaps auch noch nutzt. Das LHY ist bestimmt auch sehr gut, konnte ich selbst aber noch nicht testen.

                Ich denke das die Entkopplung vom Netzt ja zwei Aspekte hat. Zum einen die Vermeidung von Störungen, die in das Stromnetz gesendet werden, aber auch die Unterbrechung eines möglichen Stromfluss von über Ethernet ausgesendeten Störungen zurück über das Stromnetz.

                Aber trotzdem kann man die Qualität der Spannungsversorgung nicht ignorieren.

                Beste Grüße,

                Eric

                als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #1375
                Eric
                Administrator

                  Hallo Hubert,

                  vielen Dank für Deine Berichte!

                  Bei mir spielt der BS lose WR902AC ja direkt vor den KEFs und ich muss sagen, das gerade Stimmen so natürlich dargestellt werden, das man sich immer wieder wundert. Sibilanten scheinen nur noch dort aufzutreten, wo es auf der Aufnahme ist.

                  Ich bin gespannt wie langzeittauglich es bei Dir sein wird. Die OpenWRT Installation ist allerdings etwas holprig. Können gerne mal sprechen, wie man das hinbekommt.

                  Bzgl. des zweiten WA902AC würde ich noch auf Deine Tests mit dem Akku betriebenen Nokia Modem warten. Es könnte sein, das sich das dann erübrigt.

                  Beste Grüße,

                  Eric

                  als Antwort auf: OLD6000 #1372
                  Eric
                  Administrator

                    Hallo Martin,

                    Also isoliert der OLD6000 nicht 100%.

                    So ist es!

                    Ist das dann mit der neuen Version auch so, oder wird hier dann 100% getrennt?

                    Keine Ahnung, ob die neue Version diesbezüglich besser ist. Aber 100% wird diese m.E. auch nicht schaffen.
                    Dazu müsste allerdings der Promotor / Hersteller was sagen können – aber es wurde ja schon beim ursprünglichen OLD6000 behauptet, das dieser 100% trennt, obwohl er es nicht tut. Würde mich wunder, wenn es hier andere Statements geben würde.

                    Beste Grüsse,

                    Eric

                     

                    als Antwort auf: OLD6000 #1369
                    Eric
                    Administrator

                      Hallo zusammen,

                      da ich mich ja in meinem letzten Kommentar etwas aus dem Fenster gelegt habe und meinte, das der OLD6000 nicht nur Störungen von den Netzteilen auf die Sekundärseite durchlässt, sondern das auch für Störungen des davor gelagerten Netzwerks sein kann, hier nun der Beleg dafür.

                      Der OLD6000 (Urversion) wurde hierzu mit dem Netgear Hub mit dem Belden ungeschirmten Kabel verbunden, sodass auch wirklich bei Netzwerk-Traffik gemessen wird und nicht nur im Ruhezustand. Auf dem Belden Kabel befand sich die DIY Stromsonde, da hiermit jegliche Störungsstöme, egal aus welchen Stromkreisen, im Gleichtakt gemessen werden.

                      Gemessen wurde das Störungslevel, wobei ich die 50kHz Störung des DC-DC Konverters nicht berücksichtigen wollte. Daher die Messung bei 250MS/s, sodass sich die 50kHz Störung nur in der Mitte darstellt. Dann eine Histogramm-Fester, das vor der 50kHz Störung aufhört, sodass diese nicht berücksichtig wird.

                      Jetzt wurde einmal der OLD6000 mit meinem Heimnetz verbunden:

                      Peak-Peak: 60mV
                      Effektivwert: 3.8mV

                      Als nächstes habe ich einen Delock Isolator mit einem 25cm Patchkabel zwischen Heimnetz und OLD6000 gehängt, damit sich bzgl. der ankommenden Störungen etwas ändert.

                      Peak-Peak: 51.2mV
                      Effektivwert: 3.9mV

                      Schön zu erkennen ist, das sich der Peak-Peak Wert der Gleichtaktströme der Sekundärseite um fast 10mV verringert hat. Der Effektivwert ist dagegen leicht um 0.1mV angestiegen.

                      Ich habe diese Messung mehrfach mit gleichem Ergebnis gemacht, um einen Fehler auszuschließen.

                      Dann habe ich noch meinen TP-Link SG105e mit dem 25cm Patchkabel im Akkubetrieb an den OLD6000 angeschlossen:

                      Peak-Peak: 41.6mV
                      Effektivwert: 3.8mV

                      Auch hier nochmal eine Reduktion der Peak-Peak Werte um 10mV.

                      Wer nun immer noch rätselt, wie sich eine vor dem OLD6000 vorgenommene Änderung klangliche dahinter auswirken kann und weiter zweifelt, das es Störungen von der Primärseite auf die Sekundärseite schaffen können, dem ist leider nicht mehr zu helfen.

                      Beste Grüsse,

                      Eric

                      als Antwort auf: WLAN Lösungen #1368
                      Eric
                      Administrator

                        Hallo Max,

                        jetzt nochmal ein paar antworten

                        Noch eine simple Frage, wenn man nur mit 100Mbit/s Überträgt, werden dann immer nur 2 Adern Paare genutzt ?
                        Oder gibt es auch einen Modus bei dem die 100Mbit/s auf 4 Adern Paare verteilt werden ?

                        Hier mal die Bob Smith Terminierung bei einem 100base TX gerät (kann allerdings variieren):

                        4+5 und 7+8 werden nur terminiert und auf Gehäuse-Masse(falls vorhanden, ansonsten auf Systemmasse) über den gemeinsamen Kondensator geführt.

                        ah okay, also eine Masseverbindung die es beim LAN Kabel egal ob 2×2 oder 4×4 Kabel nicht gibt.
                        Spannend daraus eine Analogie zum Unterschied zwischen 2×2 oder 4×4 Kabel zu bilden, das versuchst Du gerade?

                        Die Masseverbindung gibt es ja auch über 4+5 und 7+8 halt nicht DC, durch den Kondensator. Beide Gräte im Test sind 100base TX.
                        Und diese Masseverbindung hatte ja nur für einen ersten indikativen  Test herhalten müssen. Danach wurde ja von mir mit den wirklichen Kabeln gemessen – m.E. mit dem gleichen Ergebnis.

                        Habe ich es überlesen oder hast Du meine Frage
                        „Zwischen welchen zwei Geräten sind die Messungen erfolgt ?“
                        noch nicht beantwortet ?

                        Spezielle wie waren die Aderpaare 4+5 und 7+8 auf beiden Seiten dabei verwendet
                        offen ?
                        als PoE ?
                        am LAN Übertrager ?

                        Eine Seite WA801AC, weil ich den aktuell auf der Messbank habe und andere Seite 100base TX Hub Netgear.
                        Der WA801AC hat ja sogar 4+5 direkt auf Masse liegen, 7+8 über Widerstand und Kondensator. Beim Hub sind die Enden wie bei der Bob Smith Schema oben terminiert. Somit ergibt dies eine AC Masseverbindung.

                        Hat dann 1000BASE-T eventuell sogar Vorteile in Hinblick auf „Isolation“ ?

                        Muss ich mir mal anschauen.

                         

                        Beste Grüsse,

                        Eric

                         

                        als Antwort auf: WLAN Lösungen #1362
                        Eric
                        Administrator

                          Hallo Max,

                          Du misst mit Deiner Sonde (ausschließlich) die Gleichtaktstörungen ?

                          Ja, bei den Aderpaaren. Bei einer einzelnen Ader allgemein den Ac Strom.

                          Was meinst Du mit „Masse“-Ader ? Die Aderpaare 4+5 und 7+8 ?

                          Das Kabel, das ich parallel gelegt habe, um Messung mit und ohne diesem Kabel zu machen.

                          Welcher Strom fließt in Aderpaaren 4+5 und 7+8 ?
                          nur (Masseausgleichs-)Störungen und aus Modenkonvertierung?

                          Ob die nur aus Modenkonvertierung stammen ist mir nicht klar, aber siehe nächste Antwort. Ich interpretiere mal die Messung so, dass hier Störungen Fliessen und zwar die gleichen wie auf 1+2 und 3+6 in entgegengesetzter Richung, sonst würde es keine Reduktion der Störungen in Summe geben.

                          wo ist der Unterschied zu Adern 1+2 und 3+6 ?

                          Das aus 1+ 2 und 3 + 6 ein Differentialsignal übertragen wird, bei dem durch Modenkonvertierung zusätzliche Gleichtaktstörungen entstehen.

                          Beste Grüsse,

                          Eric

                          als Antwort auf: WLAN Lösungen #1360
                          Eric
                          Administrator

                            Hallo Martin,

                            ich kann sehr gut verstehen, das einem als „externer“ der Kopf rauchen kann, bei all den unterschiedlichen Messereien, die inzwischen seit der Initiierung des Themas so betrieben werden.

                            Zu Deiner Frage:

                            Zum aktuellen Zeitpunkt würde ich nur bei einer 100%-igen Trennung wie mit WLAN und Akkubetrieb realisiert (Alternativ ein LWL Medienkonverter mit Akku), ein 2 x 2 Kabel empfehlen. Ich habe selbst schon länger ein 2 x 2 Kabel bei mir zum Test im Einsatz, das komplett auf beiden Aderpaare ferritiert ist und sich hervorragend macht.

                            Bei anderen Lösungen wäre es mir aktuell zu unsicher, ob bei den 2 x 2 Kabel die Störungen dann über andere Pfade ihren Weg zurück finden.

                            Beste Grüsse,

                            Eric

                             

                            als Antwort auf: WLAN Lösungen #1358
                            Eric
                            Administrator

                              Moin MAx,

                              wenn die Aderpaare 4+5 und 7+8 normal verbunden sind ?

                              Ja!

                              oder wenn bei 4×4 Kabeln die Aderpaare 4+5 und 7+8 abgeklebt sind ?

                              Auch ja, also bei 2×2, Entfernen der BS oder beim Abkleben, sodass keine Ströme mehr fliessen können.

                              das ist die große Frage, was ist das kleinere Übel.

                              Ja, das ist die Grosse Frage. Die Frage ist ja auch, an welcher Stelle man dies messen kann. M.E. müsste man die Störungen der Masse im Empfänger messen.

                              P.S.:
                              Folgende Überlegung:

                              Bei einer wirklich isolierten Lösung ist die Aufhebung der Verbindung besser. Bei einer Lösung, bei der die Gefahr besteht, das über andere Wege, z.B. Stromnetzt / PE die Störungen ungeregelt fließen können, ist der „geregelte“ Strompfad besser.

                              Beste Grüsse,

                              Eric

                               

                               

                              als Antwort auf: WLAN Lösungen #1356
                              Eric
                              Administrator

                                Hallo zusammen,

                                ich habe gestern noch etwas rumgetüftelt und denke, das jetzt klarer ist, was über die Kabel bei 100base TX passiert.

                                Zuerst habe ich mal das Kabel mit den abgeklebten Pins weiter untersucht. Dazu habe ich parallel zu dem Kabel eine Ader als Verbindung zwischen den Massen der Switche /Router gelegt. Also zuerst den Stromfluss ohne diese Ader, dann mit der Ader, aber die Ader nicht durch die Stromsonde, sodass der Rückfluss hierüber nicht gemessen wird und dann die Ader in die Stromsonde. Das ganze sollte die Situation mit den extra Adern 4+5 und 7+8 simulieren, da diese ja eine Masseverbindung herstellen und Störungsrückflüsse ermöglichen.

                                Hier das Ergebnis:

                                https://ethernet-sound.com/wp-content/uploads/hm_bbpui/1356/g7osfab2x3h5v613mn4ng5rby5cm6s24.jpg

                                Pink: Ohne Masseverbindung
                                Grün: mit Masseverbindung, aber Ader nicht in der Sonde
                                Violet: mit Masseverbindung, Ader in der Sonde

                                Was zu erkennen ist, das der Stromfluss auf den Adern 1+2 und 3+6, also durch TX und RX zunimmt, wenn der Rückfluss über die „Masse“-Ader möglich ist – was ja zu erwarten war. Und wenn die Ader mit dem Rückfluss mit gemessen wird, das Gesamtergebniss aber so aussieht, als würde weniger Störungen fliessen – ist aus „Sicht“ der Sonde ja richtig, aber gesamtbetrachtet nicht.

                                Darauf hin habe ich ein Kabel gebaut, bei dem ich den Mantel über eine kurze Strecke entfernt habe, u die einzelene Adernpaare getrennt zu messen.

                                Hier das Ergebnis:

                                Die oberen Kurven sind die Einzelmessungen der Adernpaare. Darunter in Pink dann die Messung aller Adernpaare gemeinsam. Hier auch schön zu erkenne, das die Summ nicht grösser, sondern kleiner ist, sich also Störungen gegenseitig aufheben dadurch das sie auf beiden Adernpaare vorhanden sind, jedoch mit unterschiedlicher Fliessrichtung.

                                Hier nochmal etwas deutlicher:

                                Blau: Aderpaar 1+2 und 3+6
                                Grün: Adenpaar 4+5 und 7+8
                                Pink: Alle Adernpaare

                                Was bedeutet das nun?

                                Bei 4×4 Kabel fliessen über die nicht belegten Aderpaare 4+5 und 7+8 Störungsströme zurück zur Masse des Verursachers. Bei 2×2 Kabel oder durch Lahmlegen der Bob Smith Terminierung ist diese Rückflussmöglichkeit nicht vorhanden, sodass der gesamte Störungsstromfluss geringer ist, obwohl bei einer Messung mit einer Stromsonde es so aussieht, als wären geringere Störungsstromflüsse bei der 4 x4 Variante vorhanden (weil sich Störungsströme in der Messung aufheben). Die trotzdem vorhanden Spannungen könne aber m.E. über Abstrahlung wirken.

                                Da durch unterschiedlichste Implementierungen der Bob Smith Terminierung nicht ganz klar ist, wie denn diese Ströme im Empfänger fliessen, bin ich der Meinung, das der Stromfluss riskanter ist als die Abstrahlung. Wenn dem so wäre, dann muss ich meine bisherigen Vermutungen bzgl. 2×2 Kabel revidieren.

                                Noch ein Discaimer: Ich bin zwar Dipl.-Ing. und habe auch ein paar Semester Physik studiert, aber bin keine Elektrotechnik Ingenieur. Allerdings haben mir diverse Gespräche mit Elektro Ingenieuren gezeigt, das diese bei dem Thema HF und HF Signaltechnik alle passen und mir inzwischen mehr Erfahrung zugestehen. Die hier getroffenen Annahmen und Begriffe können bestimmt angegriffen werden über Lehrbuchwissen, meine DIY Sonde bzgl. Kalibrierung schlecht gemacht werden, aber ich bin mir sicher nicht das grundsätzliche Modell.

                                Wenn jemand hier Anregungen hat, wie das korrekter verfasst werden soll, dann bin ich für Anregungen offen. Für Besserwisserei und Rechthaberei jedoch nicht – das hatten wir schonmal.

                                Fortsetzung wird noch folgen.

                                Beste Grüsse,

                                Eric

                                als Antwort auf: WLAN Lösungen #1355
                                Eric
                                Administrator

                                  Moin Max,

                                  Achso – du meinst die Enden der Adern 4+5 und 7+8 verbinden. Das macht Sinn.

                                  Beste Grüße,

                                  Eric

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 1,156 bis 1,170 (von insgesamt 1,295)