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  • als Antwort auf: Drosselkabel #3555
    Eric
    Administrator

      Hallo Tom

      na da sind wir aber alle sehr gespannt…

      Ich war es ebenfalls. Das ganze ist ein Experiment. Ich habe soeben mal diese Transformer eingesetzt, jedoch zeigt sich auch hier, dass wenn man prototypisch was in den Signalweg setzt ohne dass die Impedanz eingehalten werden kann, man es wieder mit einem starken Anstieg durch Modemkonvertierung im Ethernet Signal Frequenzbereich zu tun bekommt.

      Den Einsatz von Isolatoren oder Transformatoren ist m.E. nur sinnvoll und dann auch klangwirksam, wenn man noch 50Hz Leckströme hat. Das Drosselkabel V3 filtert aktuell schon ausreichend die Frequenzen der Schaltregler und Schaltnetzteile.

      Beste Grüße,

      Eric

      als Antwort auf: Drosselkabel #3553
      Eric
      Administrator

        Hallo zusammen,

        kurze Preview auf das Drosselkabel V3:

        https://ethernet-sound.com/wp-content/uploads/hm_bbpui/3553/glnpikgqwz0xvy2ko87obg5fieneg7dj.jpg

        Soeben eingetroffen: Transformer zur Bekämpfung der nieder-frequenten Störungen.

        Beste Grüße,

        Eric

        als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #3551
        Eric
        Administrator

          Hallo zusammen,

          auf der Suche nach möglichen Alternativen zum WR902AC hatte mit Stephan/Solidcore den Mikrotik mAP lite zugesendet.

          https://mikrotik.com/product/RBmAPL-2nD#fndtn-specifications

          Der MikroTik ist im Vergleich zum WR902AC nochmal ein gutes stück kleiner. Wie der WR902AC hat er einen Micro USB Eingang zur Versorgung mit 5V DC, kann aber auch per PoE versorgt werden.
          Ethernet läuft mit 100mBit und WLAN ist 2.4GHz.

          Gemessen wurde mit einem linear Labornetzteil als Stromversorgung. Im Vergleich dazu der WR902AC unmodifiziert auch mit linear Labornetzteil.


          Gleichtaktmessungen

          Mikrotik mAP lite

          Peak-Peak: 55.2mV
          RMS: 6.0mV

          Die Werte sind im Vergleich nicht so schlecht, jedoch sieht man sehr schön die Schaltfrequenz des Schaltreglers.

          Nochmal ohne DPO Modus:

          Im Vergleich der WR902AC

          Peak-Peak: 42.4mV
          RMS: 4.3mV


          FFT 0 – 125MHz

          Mikrotik mAP lite

          Interessant zu sehen die „Delle“ im Bereich 30 – 75MHz. Zurückzuführen auf ein unsauberes Ethernet Signal, was wir später noch sehen werden.

          WR902AC

          Klassische Verteilung, wie man sie bei Ethernet kennt.


          FFT 0 – 1,25MHz

          Mikrotik mAP lite

          Hier nun schön zu sehen die Schaltfrequenz des Reglers bei 67MHz und die Harmonischen Oberschwingungen.

          WR902AC

          Insgesamt sehr „ruhiges“ Gesamtbild, jedoch im Bereich von 1MHz ein leichter Peak.


          FFT 0 – 25kHz

          Mikrotik mAP lite

          Allerdings scheint noch zusätzlich eine Störung im Bereich von 17kHz vorzuliegen.

          WR902AC

          Keine Auffälligkeit hier beim WR902AC


          Eye-Pattern

          Mikrotik mAP lite

          Das Eye Patter, bzw. das Ethernet Signal zeigt eine starke Welligkeit, die anscheinend auf die Stromversorgung zurückzuführen ist. Das Signal scheint gerade noch innerhalb der Spezifikation zu sein, jedoch habe ich solche Welligkeit noch nicht gesehen.

          WR902AC

          Schön weit geöffnetes „Auge“. M.E. nichts zu beanstanden


          Fazit

          Im unmodifizierten Zustand ist der Mikrotik mAP lite m.E. keine ernstzunehmende Alternativ zu dem WR902AC.
          Aktuell prüfe ich, ob der Mikrotik mAP lite uch direkt mit 3.3V betrieben werden kann und ob sich hierdurch die entdeckten Schwachstellen beseitigen lassen.

          Beste Grüsse,

          Eric

          als Antwort auf: Stromversorgung #3550
          Eric
          Administrator

            Moin Matthias,

            vielen Dank für die offenen und ehrlichen Schilderungen!

            Dass die PowerStations suboptimal sind, wurde ja auch schon klar durch Berichte im OEM, die Netzfilter hinter der PowerSation als vorteilhaft bezeichneten und man auch hier von Störungen ausgegangen ist, die trotz 100% Trennung von Netz wirksam werden. Das zeigt auch nochmal, dass die Isolation und somit die Verhinderung des Stromfluss über das Netz / PE nur ein Teil ist, die Gleichtaktstörungen sich aber auch mit dieser Trennung klanglich bemerkbar machen.

            Ich denke, das die PowerStation (unabhängig ihres Brandrisikos) eine Lösung sein kann, wenn man bzgl. der Stromversorgung bisher keine großen Anstrengungen gemacht hat oder wenn die verbauten Netzteile in den Geräten nicht so hochwertig sind.

            Hier noch ein Tip für diejenigen, die es nicht lassen können: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/1000w-tragbare-energiestation-lifepo4-1038wh-230v-12v/2627511120-230-5347

            Beste Grüsse,

            Eric

            als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #3548
            Eric
            Administrator

              Hallo Stefan,

              ich habe auch bei mir den Schaltregler entfernt, damit hier nicht noch rückwirkende Effekte auftreten bei der Einspeisung der 3.3V.
              Ich habe dann die USB Buchse entfernt und an dieser Stelle eine 5,5mm DC Hohlbuchse gesetzt und diese dann intern auf die Anschlüsse der GPIO Pins verdrahtet.

              Beste Grüsse und viel Erfolg.

              Eric

               

              als Antwort auf: Drosselkabel #3544
              Eric
              Administrator

                Hallo Torben,

                Da ich hier im Forum davon abgeraten wurde, habe ich keine LF im Drosselkabel:

                das würde ich von meiner Seite ungern so stehen lassen.

                Ich habe hier https://ethernet-sound.com/forums/topic/drosselkabel/page/28/#post-3373 dargestellt, das der Einsatz von LF Ferriten bei Dir durchaus Sinn machen kann, ich dies aber noch nicht systematisiert sehe.

                Und hier https://ethernet-sound.com/forums/topic/drosselkabel/page/29/#post-3375 habe ich auch klargestellt, das dies was bringen wird, jedoch als Ergänzung zum bisher erarbeiteten und man hier systematisch mit Messungen vorgehen sollte.

                Obwohl ich selbst in meinem Setup diese Störungen nicht habe, bin ich aktuell dabei der Bekämpfung dieser auf den Grund zu gehen.

                Dass sich hierdurch dynamisch auch mal was ändern kann, ist der Sache geschuldet. Aber ich verfolge hier keinerlei kommerzielle Interessen oder biete Produkte oder fertige Bauanleitungen an. Ich nehme mir daher die Freiheit auch mein bisher herausgefundenes mal in Frage zu stellen und auch mal über den Haufen zu werfen.

                Beste Grüsse,

                Eric

                als Antwort auf: Sonstiges #3539
                Eric
                Administrator

                  Hallo Stephan,

                  das Schlöder wäre ja auch ein Kandidat für diejenigen, die die Chinesischen Brandbomben, also die PowerStations, verwenden.

                  Beste Grüße,

                  Eric

                  als Antwort auf: Drosselkabel #3537
                  Eric
                  Administrator

                    Hallo Torben,

                    gehen wir mal von folgenden Störungen aus:

                    a) 50Hz Leckströme von Schaltnetzteilen (auch Linearnetzteile haben diese, jedoch minimal)

                    b) Störungen von den Schaltfrequenzen der Schaltnetzteile um die 10 – 500kHz

                    c) Störungen von den Schaltfrequenzen der Schaltregler in den Geräten selbst (z.B. FMC oder WLAN Client) und sonstigen Störungen in den Geräten auch meist unter 1MHz

                    d) Modenkonvertierung auf dem gesamten Signalweg 5MHz – 125MHz mit Schwerpunkt um die 20MHz

                    In meinem Setup habe ich a), b) und c) weitestgehend eliminiert, sodass das Drosselkabel V1 und V2 sich um d) gekümmert hat. Hierdurch wurde ein Mittel gegen d) gefunden, das weiterhin seine Gültigkeit hat und am besten am Ende der Kette eingesetzt wird, weil auf dem Signalweg ständig neue Störungen entstehen können durch Modenkonvertierung.

                    Jetzt arbeite ich daran auch ein nachvollziehbares Mittel gegen a), b) und c) zu finden mit Drosseln und Isolatoren. Diese können dann vor die „Modendrossel“ gesetzt werden.

                    In Deinem Setup hast Du mit b) (allerdings durch die Powerbank), c) und d) zutun.
                    Daher bin ich auch ausgegangen, das bei dir die LF Ferrite in deinen Experimenten Wirkung gezeigt haben.

                    Hoffe das macht es etwas transparenter.

                    Beste Grüsse,

                    Eric

                     

                    als Antwort auf: Drosselkabel #3535
                    Eric
                    Administrator

                      Hallo zusammen,


                      @solidcore

                      Ich verstehe auch nicht, wieso die technisch versierten nicht einfach die Schwachpunkte in den Geräten abstellen.

                      Ich frage mich auch aktuell bei der Drosselschar, die es anscheinend braucht um den Schrott wieder aufzuräumen, ob das zielführend ist.

                      @torben

                      Die korrekte Bezeichnung ist eigentlich Modenkonversion bzw. Englisch: „Mode Conversion“.

                      Hier ein Link zu einem Dokument, das ich schon mal vor langer Zeit hierzu empfohlen hatte: https://www.repo.uni-hannover.de/bitstream/handle/123456789/5450/25_Spaegele.pdf

                      ich zitiere mal einen Abschnitt:

                      3.3.2 Gleichtaktdrossel CMC
                      Die Gleichtaktdrossel ist ein zentrales Element in Bezug auf die EMV-Eigenschaften
                      eines Ethernet-Systems. Die Drossel hat die Aufgabe Gleichtaktstörungen zu unterdrücken (z.B. die Modenkonversion des LPF) und das Gegentaktsignal, möglichst mit wenig
                      Beeinflussung, passieren zu lassen. Zusätzlich ist sie aber auch eine Quelle für Gleichtaktstörungen. Durch den asymmetrischen Anschluss der Einzeladern an die Pins des
                      Drosselgehäuses können Längen- und Impedanzunterschiede zwischen den zwei Anschlussleitungen auftreten (vgl. Bild 4). In Bereich 3 sind die Anschlussleitungen
                      zu sehen, die durch ihre Längen- und Impedanzunterschiede zu Modenkonversion führen.
                      Die dadurch erzeugte Gleichtaktstörung wandert ohne weitere Beeinflussung auf die
                      Leitung und wird dort als Störaussendung erkennbar. 

                      Das ist auch der Grund, warum Isolatoren Gleichtaktstörungen produzieren und postulierte „Fakten“, wie „4. LAN-Isolatoren produzieren keine Störungen, sondern blocken sie ab.“ einfach falsch sind und gutgläubige Leser in die irre führen.

                      Beste Grüsse,

                      Eric

                      als Antwort auf: Drosselkabel #3530
                      Eric
                      Administrator

                        Hallo Stephan,

                        bzgl.:

                        Öööööhh was der wieder schreibt, ist eh Quatsch

                        Das ist echt atemberaubend, auf welches hohes Ross man sich dort immer schwingt und selbst falsche Tatsachen postuliert. Wenn ich mir z.B. diesen Post anschaue, in dem man „Fakten“ auf basis falschen Wissens und falschen Messungen bzgl. LAN Isolatoren verfasst und unter die gutgläubige Gemeinde bringt. Da sind 4 von 6 der postulierten Fakten definitiv belegbar falsch: https://www.open-end-music.com/forum/privatforen/thomas-michael-rudolph-tmr/697196-ethernet-sound-reloaded?p=713073#post713073

                        Im OEM mit diesem Ghoostknight war echt geil.

                        ja, da kommt man in Versuchung das Popcorn zu holen, sich im Sessel bequem zu machen und sich den schön vorhersehbaren Verlauf mit bekannten Hauptakteuren und lustigen Zwischenmeldungen von Nebendarstellern in ruhe als Abendprogramm anzuschauen. Eigentlich ist die einzige Frage das wie lange? Wie lange hält der klügere durch, bis er aufgibt, weil der andere zuviel Zeit hat . . . .

                        Frage zum Drosselkabel v3.  Wieso ist denn ein reiner Verbinder mit drin ? Hätte an der Stelle nicht auch der Isolator, oder ein dritter, sitzen können ? Nehme aber eher an, das Kabel war einfach zu kurz.

                        Das ist aktuell alles experimentell. Damit ich schnell was tauschen kann sind die einzelnen Drosseln mit Verbindern zusammengesetzt. Ein Isolator sitzt am Anfang – aber da bin ich noch varianten am testen. Auch bzgl. der Kerne. Jedoch macht der Kemet Nano-Kristall im unteren Bereich mit vielen Windungen einen recht guten Job.

                        Nochmal für alle, die sich aktuell Wundern: Ich selbst habe in meinem Setup keinerlei tief frequente Störer mehr, daher hatte ich mit dem Drosselkabel V1 und V2 darauf konzentriert dieses Setup zu optimieren. Die aktuelle arbeit geht dahin auch alle tiefen Frequenzen verursacht von Schaltnetzteilen und Schaltreglern entsprechend zu filtern – was sich als nicht so trivial heraus stellt.

                        Beste Grüsse,

                        Eric

                         

                        als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #3525
                        Eric
                        Administrator

                          Hallo Stefan,

                          natürlich wäre es m.E. besser, wenn die „Supercaps“ auf dem 3.3V „End-Niveau“ wären.

                          Aber ich würde den Mod bei Dir etwas anders begreifen: Du modifizierst nicht die externe Sannungsversorgung, sondern tauscht den internen 5V->3.3V Schaltregler gegen einen guten LDO und stellst somit eine bessere 3.3V Versorgung sicher.

                          Bzgl. der anderen Themen bin ich auf Stephan gespannt.

                          Fertig mit Gehäuse sieht dies ja ganz gut aus: https://www.ldovr.com/product-p/dxp-1a5s.htm
                          Allerdings out of stock……

                          Beste Grüsse,

                          Eric

                           

                          als Antwort auf: TP Link TL-WR902AC #3523
                          Eric
                          Administrator

                            Hallo Stefan,

                            das sollte so funktionieren. Mit den LDOs kenne ich mich nicht so gut aus – eventuell kann hier Stephan weiterhelfen.

                            Beste Grüsse,

                            Eric

                             

                            als Antwort auf: Sonstiges #3522
                            Eric
                            Administrator

                              Hallo zusammen,

                              ich hatte das Schaffner Netzkabel IF13-SE-H05-3100-WF-200 auch schon mal auf der Liste, aber konnte auch keinerlei Erfahrungsberichte finden. Ich gehe auch davon aus, das hier Eupen Kabel verwendet wird.

                              Der gute soundcheck aka Klaus……
                              Ich hatte zu meiner Squeezebox Zeiten einiges von Ihm gelernt.
                              Er hatte auch mal den WL902AC als WLAn Client Lösung vor langer Zeit ins spiel gebracht (hatte ich erst letztens gesehen)

                              Das Allo Shanti ist garantiert ein gutes Netzteil. Sobald ich etwas mehr Luft habe machen wir mal einen Versand aus, damit ich das messe.

                              Beste Grüsse,

                              Eric

                               

                               

                              als Antwort auf: Drosselkabel #3515
                              Eric
                              Administrator

                                Hallo Torben,

                                das sind noch Werte im alten Setup ohne die Störungen des Schaltnetzteils, auf die das.Drosselkabel 1 und 2 nicht.ausgelegt sind.

                                Hier die Werte, die das verlinkte Kabel „Drosselkabel V2“ im neuen Setup hat: https://ethernet-sound.com/forums/topic/drosselkabel/page/33/#post-3484

                                Peak-Peak: 440V

                                RMS: 20mV

                                Beste Grüße,

                                Eric

                                als Antwort auf: Drosselkabel #3513
                                Eric
                                Administrator

                                  Hallo zusammen,

                                  nochmal neue Bestwerte vom Drosselkabel:

                                  Peak-Peak: 80mV

                                  RMS: 2,5mV

                                  Hier mal eine Vorschau wie das aktuell aussieht:

                                  Eine Kaskadierung für Störungen, die durch Modemkonvertierung zustande kommen, machte ja keinen Sinn, wohl aber bei hartnäckigen Störungen der Schaltnetzteile mit.unterschiedlichen Ferrit Kernen. Wer immer noch glaubt, diese mit einer Perlenkette an Ferrriten auf einem Kabel beseitigt zu bekommen, soll weiter Träumen, aber bitte nicht im Traum nicht ständig Schrott erzählen……

                                  Beste Grüße,

                                  Eric

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