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Hallo zusammen
Ich mach mal nen passenden Vorschlag:
https://de.aliexpress.com/item/1005007079135843.html
2 getrennte, komplette NT in einem kleinem Gehäuse. Man kann customized Volt angeben, würde vorher nachfragen, ob 3,3V auch geht.
Ansonsten 5V wähle und den 3,3V Regler dahinter.zb diesen:
https://www.ebay.de/itm/115745541000
Fertig mit Kühlkörper. Mit dem Mikro-Poti kannst du 0-15V stufenlos einstellen. Dabei sollte die Eingangsspannung mindestens 0,5V höher sein, als die Ausgangsspannung, damit der Regler arbeiten kann. Typisch wären 1-3V Unterschied ab 6V wird er deutlich warm. Passieren kann nichts, der 3045 hat intern Temperatur- Überstrom- Kurzschlußschutz und schaltet sich auf 0V. Aus und Einschalten resettet ihn.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
@Matthias
Ich rate mal etwas. NF und HF im Gleichtakt suchen sich einen Weg zu PE. Somit auch denkbar über ein USB Kabel. Verbinde ich jedoch Gerätemassen nieder-impedant zu PE, könnte sich der Weg anders gestalten, folglich auch weniger übers USB Kabel fließen. Was auch erklären könnte, wie es dann zum DAC gelangt. Über PE. Alles ohne Gewähr.
Wenn ich doch nieder-impedant verbinden möchte, wären 50 Ohm nicht die bessere Wahl ? Der Wellenwiderstand wird im Megahertz Bereich gemessen, und ist Frequenz-abhängig. Zu noch höheren Frequenzen steigt er an (Skin-Effekt). Habe mal google befragt:
Der Wert von 50 Ω ist ein guter Kompromiss zwischen Leistung und Spannung, wie sie beispielsweise von einem Sender ausgegeben werden . In Situationen, in denen eine geringe Dämpfung das Hauptziel ist, wie etwa bei schwachen Signalen von einer Antenne oder einer analogen Videoverbindung, sind dagegen 75 Ω die bessere Wahl
Die Kapazität vom Kabel ist zumindest dann unbedeutend, wenn du den Innenleiter nicht anschließt. Darauf bezieht sich diese Angabe. Ob man aber nun PE-Steckdosenseitig den Innenleiter doch mit auflegen soll, gute Frage. Dann würde die Kapazität vom Kabel den Wirkbereich Schirm/Innenleiter bestimmen, da sie darüber koppeln.
Den Kondensator würde ich zumindest erstmal PE-Steckdosenseitig setzen, aus 2 Gründen. Alle Kauf-Lösungen arbeiten so. Und es ging ja um die definierte, nieder-impedante PE (HF-) Ankopplung am Erdungspunkt PE.
Wahrlich kein einfaches Thema. Muss mich da ebenfalls weiter einarbeiten. Somit alles genannte ohne Gewähr, aber als denk-anstoß vielleicht schon mal brauchbar.
Gruß
Stephan
Hallo Matt
Ich empfehle wärmstens den von Eric behandelten 3,3V Umbau/Mod. In meinem System empfand ich den WR902 selbst mit 5V LHY Akkunetzteil einen Hauch schlank. Direkt mit 3,3V versorgt empfand ich als klare Verbesserung. Stabiler, runder, relaxter. Falls du nur ein gutes 5V Netzteil hast, wäre es dennoch von Vorteil, dahinter ein kleines LT3045 Reglerboard auf 3,3V zwischen zu schalten. Es ersetzt dann den board-eigenen, störenden Schaltregler.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Vielen Dank.
Das dachte ich mir schon. Gegenüber LAN hat USB eben den Nachteil, 2 vollkommen verschiedene Aspekte, Strom und Daten, zu vereinen. Mit unterschiedlicher Störbelastung. Würde mich nicht wundern, wenn dadurch auch eine erhöhte Modenkonvertierung stattfindet.
Dazu passend: Da ich auch USB Kabel selbst baue, hatte ich mal folgenden Vergleich gemacht. Jegliches verwendete Material, wie Adern, Schirm usw, blieb dabei gleich. Einmal klassisch, also 4 Adern zusammen im Kabel, und einmal für Strom und Daten eine eigene, natürlich geschirmte Leitung. Beim Umstecken hörte man auch sofort einen klaren Unterschied zwischen den beiden.
Hier das mit einzelnen Paaren, könnte man auch paarweise „Erdrosseln“ (Keine Schleichwerbung, biete keins an):

Gruß
Stephan
Hallo Eric
Super !
Eine Anmerkung erlaubt ?
Wir reden ja weiterhin über CM-Störungen, außen am Kabel gemessen. Dieses führt ein Pärchen mit 5V, ein anderes mit Datensignalen. Nun liefert nicht jedes Gerät 5V ins Kabel, und wenn, mit unterschiedlichen Güten. Speise ich zb einen hochwertigen DAC oder DDC, der intern seinen XMOS vom USB Kabel versorgt, wird sich dies mit einbringen. Da lohnt es fast immer, die 5V linear per Adapter einzuspeisen. Dadurch würden aber CM-Störungen der 5V Leitung ganz anders aussehen. Ich nehme auch an, wohl bemerkt geraten, das die Störspektren Strom und Daten nicht gleich aussehen. Bei Strom mit Peaks im Takt des Schaltreglers (30 – 300khz), bei Daten im Bereich der Übertragungsfrequenz, bei USB 2.0 48Mhz, bei USB 3.0 sogar 5 Ghz.
Wobei Netzwerke bei 100 mbit mit rund 30 Mhz, gbit mit rund 125 Mhz senden. So sollten evtl auch andere Kerne vorteilhafter sein.
Gruß
Stephan
Hallo Stefan
Den 0,47uF kannst nehmen. Der wird aber platzmäßig nicht mehr in den Schuko passen. Und auch mal versuchen, den zweiten hinzu zu nehmen, parallel zum ersten, ergibt 0,94 uF.
Hier der Puritan Groundmaster:

Gruß
Stephan
Hallo Eric
Freut mich. Bin gespannt.
Ich zähle 25 User, die bestellt haben. Der Fairness halber würde ich mir von jedem ein Feedback der Wirkung wünschen.
Zwingen kann man niemanden, wäre auch der falsche Weg. Und nicht jeder findet passende Worte. Da würde aber schon ein: Gefällt mir klar/eindeutig/nur minimal/leider nicht besser als ohne mehr helfen als gar nichts.
Ein Tip: Als Kabel von dessen Ausgang/Eingang idealerweise das gleiche nehmen, wie von der Drossel, bzw das vorher verwendete. Sonst hört man ebenso den Kabelunterschied, nicht zuweisbar.
Gruß
Stephan
Hallo Matthias
Mal ganz ohne Vorurteile. Kennst du diesen TV-Tierarzt, der dem Tier schon auf 5m ansieht, was es hat ? Oder Automechaniker, die beim auf den Hof fahrendem Auto schon hören, was im argen liegt ? Es wäre durchaus denkbar, das derlei Menschen in Zukunft weniger werden. Umso wichtiger wird eine Ki.
Aktuell betrachte ich Ki-Mithilfe ungefähr so: Man hat einen Arbeitskreis von meinetwegen 5 Teilnehmern, für ein Projekt. Und ein Teilnehmer ist eine Ki. Was sowohl helfen kann, als auch deren Fehler minimiert.
Gruß
Stephan
Nachtrag 3 (hab anscheinend Langeweile, hehe)
Habe nochmal präziser nach dem Kabeltyp zwecks HF-Erdung gefragt. Wenn ein Koaxkabel zum Einsatz kommt, was macht man mit dem Innenleiter ?
Hier die Ki-Antwort:
Fazit: Nur das Schirmgeflecht erden!
Der Innenleiter trägt nichts zur effektiven HF-Ableitung bei.
Hochfrequenzströme fließen bevorzugt auf dem Schirmgeflecht (Skin-Effekt).
Eine Erdung des Innenleiters kann zusätzliche parasitäre Kapazitäten und Induktivitäten erzeugen.
Praktisch ist es einfacher und zuverlässiger, nur das Schirmgeflecht anzuschließen.Ki-Antwort, ohne Gewähr.
Nachtrag 2: (Sorry für die Stückelung)
Habe meine Frage an die Ki nochmal umformuliert, mit Bezug auf Komponenten-Zusatzerdung. Dabei kam etwas neues, durchaus sinniges:
Eine einfache Erdungsverbindung kann bei HF-Signalen jedoch als induktiver Widerstand wirken, was die Ableitung behindert.
Hinzu:
In vielen Systemen werden HF-Filter eingesetzt, die Kondensatoren als Teil ihrer Schaltung nutzen. Eine direkte Masseverbindung könnte die Filtercharakteristik stören.
Habe dann mal nach dem Groundingkabel gefragt:
(Dem aufmerksamen Leser wird Ähnlichkeit zum Gutwire auffallen)
Und letzte Frage in Bezug zu Matthias seiner Frage (Eupen)
3. Wann sind Ferritkerne kontraproduktiv?
Gezielte HF-Ableitung: Wenn das Ziel ist, HF gezielt über das Kabel abzuleiten (z.B. in einen Erdungspunkt), kann ein Ferritkern diesen Pfad stören.
Definierter Impedanzpfad: Ein Ferritkern kann die Impedanz des Ableitungspfades erhöhen und dadurch die Effektivität der HF-Ableitung verschlechtern.
Frequenzbereich: Ferritkerne sind nur in einem bestimmten Frequenzbereich wirksam. Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Frequenzen können sie nutzlos oder sogar störend sein.
Kurz gesagt: Wenn das Kabel hauptsächlich als HF-Ableitungsleiter dienen soll, können Ferritkerne diesen Effekt reduzieren, indem sie den HF-Stromfluss behindern4. Praktische Empfehlung
HF-Ableitungskabel direkt zur Erde: Wenn das Kabel primär für die direkte Ableitung von HF-Störungen verwendet wird, sollten keine Ferritkerne verwendet werden, um den Ableitpfad nicht zu beeinträchtigen.
Signal- oder Versorgungskabel mit HF-Störungen: Wenn das Kabel HF-Störungen trägt, die unerwünscht sind, können Ferritkerne sinnvoll sein.
Testen und Messen: Oft ist der Einsatz von Ferritkernen eine Frage der praktischen Messung und Optimierung. In manchen Fällen können sie Störungen reduzieren, in anderen stören sie die gezielte HF-Ableitung.Alles bis hier genannte sind Ki-Auszüge. Ohne Gewähr.
Wenn ich neue, komplexe Projekte beginne, mache ich gerne so eine Art Brainstorming. Alles erstmal in einen Pott werfen, und diesen später sortieren. In der Hoffnung, die Betrachtung auszuweiten.
Gruß
Stephan
Nachtrag:
Eins wundert mich dennoch beim Gutwire Kabel. Wenn doch ein Entwickler sich was dabei gedacht hat, den Signal GND per Widerstand, C oder RC gegen PE zu legen, hebel ich das mit dem Gutwire wieder aus. Außer auch dieses hat innen einen Kondensator.
@Matthias: Ki finde ich dahingehend hilfreich, das man seine Frage als normalen Satz stellen kann. Ohne über Suchbegriffe nachdenken zu müssen. Mir ist natürlich bewusst, das diese nur das wiedergibt, was sie aus dem WWW zusammenfasst, sprich ebenso Fehler machen kann. Als erster Anlaufpunkt aber allemal nützlich.
Hallo zusammen
Ich hab mal auf Doof bezüglich des Kondensators die Ki gefragt. Schlecht geraten habe ich nicht. Auszug:
2. Direkte Verbindung vs. Kondensator
Eine direkte Verbindung zur Erde würde sowohl HF- als auch DC-Ströme ableiten. Das könnte zu Brummschleifen, Masseschleifen oder Störungen im Nutzsignal führen.
Ein Kondensator blockiert den Gleichstromanteil und leitet nur die HF-Störungen ab.
Vorteil: Der Signalpfad für Nutzsignale bleibt unbeeinträchtigt, während HF-Störungen effektiv abgeführt werden.3. Impedanz bei Hochfrequenz
Bei hohen Frequenzen wirkt ein Kondensator wie ein niederohmiger Pfad zur Masse (Erde).
Ein einfacher Drahtanschluss kann hingegen eine unkontrollierte Impedanz haben, die von Länge, Material und Geometrie abhängt. Das kann dazu führen, dass die HF-Störung nicht effektiv abgeleitet wird.4. Verhindern von Masseschleifen und Potentialunterschieden
Ein Kondensator verhindert Potentialdifferenzen zwischen unterschiedlichen Massepunkten, die zu ungewollten Störsignalen führen könnten.Fazit:
Ein einseitiger Kondensator zur HF-Ableitung sorgt für:Effektive Filterung von HF-Störungen
Vermeidung von Masseschleifen
Reduzierung von Brummschleifen
Bessere Kontrolle der Impedanz
Dadurch wird die Funktionsweise von Signalkabeln stabilisiert und die HF-Störungen gezielt abgeführt, ohne das eigentliche Nutzsignal zu beeinträchtigen<hr />
…. den Impedanzübergang hatte ich bisher nicht bedacht. Gibt klar Sinn, wie bei Klangunterschieden von Netzsteckern. Was aber auch wieder bedeutet, das man beim Erden auf die Verbindung nach PE achten sollte. (Wie Steckdose + Stecker).
Den Gutwire Bericht habe ich auch mal gelesen. Da gehts aber um je ein Kabel, was von je einem Gerät zur Steckdose führt. In 2 Varianten, mit verschiedenen Querschnitten. Aufbau unbekannt. Müsste man auch wieder raten.
Gruß
Stephan
Hallo Stefan
Ich kann deinen Gedankengängen absolut folgen. Eine echte Antwort habe ich leider nicht, was den Kondensator betrifft.
Aber raten kann ich. Ohne den Kondensator, also hart aufgelegt:
- Man baut so eine Art Brummschleife
- Potentialunterschiede könnten zu ungewolltem Stromfluss führen
2 Dinge fielen mir auf. Einmal, das die ganzen Grounding-Verteiler eben einen Kondensator verbaut haben, doch nicht nur aus Spass. Und zum zweiten, was im Elektronik Kompendium steht. Das man HF an einen Schirm nur einseitig mittels Kondensator ableiten kann, obwohl der Schirm am anderem Ende schon auf PE liegt. Fällt mir schwer, mich da rein zu denken.
Zu deinen Messungen:
Wenn du die Messstrippen zusammen hälst, hast du dann auch 0,003 kOhm ? Sonst wären es ja 3 Ohm bis Steckdose. Erscheint mir viel. Hätte <1 getippt.
Das Gutwire erscheint mir einfach auf möglich nieder Impedant im HF Bereich ausgelegt. Feine Lackdrähte in Nylon oder Seide wäre die bezahlbare Alternative. Ob nun ein Ferritkabel nutzen bringt, gute Frage. Das müsstest probieren.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Da sprichst du ein Thema an, wo ich auch drüber nachdenke. Einmal das verschiedene Streamer verschieden ins Kabel streuen können. Aber ebenso das Drosselkabel. Ferrit hat eine „saugende, vernichtende“ HF-Wirkung. Beginne ich aber nun zu fädeln, besonders bei einem Nano-Kern, habe ich wieder eine spiegelnde Spulen-funktion (8x fädeln ergibt bereits 4mH Induktivität am Nano). Oder unterliege ich einem Denkfehler, und warum ?

Gruß
Stephan
Hallo Matthias
Deine Überlegungen sind durchaus sinnig.
Das Hauptproblem sehe ich generell im Bezug von Theorie und Praxis. Wir wissen nie alles, und können auch Dinge übersehen. Deshalb rate ich bei diesen komplexen Themen generell den Versuch an, einfach alles mal auszuprobieren. Kostet nichts, und schaden kann es auch nicht.
Man kann dennoch schon mal die wichtigen Eckpunkte solcher Zusatz-Erdungen aufführen, die sich immer wiederholen.
z.B das eine „Zusatz“-Erdung immer über einen Kondensator stattfinden soll, und nicht als alleinige Erdung zulässig wäre, wie auch Russ Andrew bereits beschrieb. Ob nun im Stern verkabelt, oder an der Vorstufe entlang der Signalrichtung, oder auch nur an Digitalgeräten, lässt sich oft „mal eben umstecken“.
Fängt ein Klangbild an hart zu werden, lästig, nervt beim laut machen, zischeln, spratzeln, schlechte Sprachverständlichkeit von Sängern, liegt ein Denkfehler vor. Schnell wieder umrüsten, hehe.
Gruß
Stephan
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AutorBeiträge


