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Hallo Eric
Zum Wiim, bzw der Thematik:
Was nun mal so mancher „übersieht“, das Audiogeräte auch einen Innen-aufbau haben. Meine Erfahrung ist, das grade, und vor allem, Billo Geräte sehr von Netzfilterung oder Entstörung hörbar profitieren. Das kann durchaus den Eindruck erwecken, man hätte nun ein „gutes“ Gerät. Es wurde ja klar besser. Auch voll logisch, denn wo kann an einem Gerät sparen ? An der internen Entstörung, bzw sauberer Versorgung im Gerät, und hochwertigen Bauteilen.
Ich gebe mal ein simples Beispiel, was man nachstellen könnte. Hinzu ergänze ich „Klang“ in Prozent. 100% = Top.
Man nehme einen 80,- Blurayplayer (Klangniveau = 30%) und einen 4-8k teuren Player (80%). Nun kommen Netzfilter/Lichtleiter blabla.. hinzu. Der BluRay wandert schlagartig nach 60%, man meint, doppelt so gut. Und denkt, wäre gut. Aber eigentlich liegt er immer noch 20% unter dem gutem Gerät. Bekommt dieser teure dann Netzfilter, steigt er „nur“ um 10% auf 90%. Wird also besser, als weniger deutlich. Liegt aber in allen Fällen immer höher als der Bluray. So veralbert man sich selbst.
In Kurzfassung: Irgendwann limitiert ein Gerät durch seine Konstruktion, da ist jegliche Filterung/galvanische Trennung usw machtlos. Der Fehler liegt ja nicht außerhalb des Geräts. (Der 3,3V Mod innen im TPLink 902 zeigt dies ebenso auf)
Ausnahme könnte natürlich ein sehr extrem stark verseuchtes Netz sein. Was selten vorkommt. Das kann man ja heraus finden.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Manche sind eben noch nicht so weit. Auch nicht, wenn sie schon 40 Jahre Hifi machen. Ich vergleich es in etwa mit dem hifi-forum, wo billigste 2,5mm² Rollenware als Top Highend Lautsprecherkabel gepriesen werden. Aus deren Sicht ist das so. Allgemein betrachtet natürlich Käse. Andere Preisen eben sowas wie Wiim. Fügt man: „fürs Geld betrachtet sehr gut“ hinzu, passt es wieder.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ich meinte das anders. Ferrit verändert nicht das Signal, sondern es bleibt so. Beim Recklocken hingegen wird es neu aufbereitet. Wenn da die Clock und Versorgung besser ist, wäre es sauberer als vorher. Was Ferrit nicht bewirken kann.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Du gehst genau den richtigen Weg. Das gemessene mit Hören verifizieren. Passt das nicht zusammen, übersieht man irgend etwas.
Ich hatte zb mal einen DAC von Theta. Da konntest du davor andere Kabel, Reclocker und Co, ändern, alles war kaum hörbar. Am Ende fand ich heraus, das im DAC Eingang ein aufwendiger Jitterkiller verbaut war. Während bei einem NOS DAC jegliche Änderung davor deutlich hörbar war. In dem Fall übersah ich den Jitterkiller, bzw die Eigenart eines bestimmten Gerätes.
Aus diesem Grund prüfe ich alles, was ich mal so bastel, wie Kabel oder Mods, immer in mindestens 3 Anlagen der Kollegen, um allgemein gültige Ergebnisse zu bekommen.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Dein gezeigtes Bild zeigt es vernünftig auf. Der ADUM4166 wird, entgegen dem 4165, sekundär neu getaktet. Das Signal wird also zuerst isoliert, um dann „besser“ aufbereitet zu werden. Über Linearregler und ordentlicher Clock. Könnte mir vorstellen, das dadurch dann die Signalqualität, durch weniger Jitter, Noise oder verschleppte Flanken, steigt. Und das diese Kombination dann erst zu wohlwollendem Klang führt.
Wogegen ein reines Drosselkabel ein verbogenes Signal nur durch reicht. Zwar mit weniger CM, aber weniger Güte.
So ein Singxer SU-1 macht das nicht anders. USB Input hat eine eigene Versorgung. Das Signal geht isoliert auf die Ausgangsseite, wird dort linear und mit ordentlichen Clocks neu generiert. Was in so manchen Fällen besser „klingt“ als direkt per USB zum DAC verbunden.
Aber auch hier vertut man sich schnell. Selbst wenn das Signal isoliert wird, fallen Unterschiede auf der (anliefernden) Zuleitungs-Seite auf. Sowohl das USB Kabel hört man, als auch, wenn man die einzigen Schaltregler, 1V und 3,3V für den XMOS, gegen einen linearen Tauscht. Sofort kehrt hörbar mehr Ruhe ein. Obwohl das Signal dahinter erst isoliert, und neu getaktet, wird.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Vielen Dank. Ich hoffe ich verstehe das nun richtig, das beim addieren von LAN-Isolator und/oder Drosselkabel im LAN der Störpegel auf der USB Strecke zum DAC steigt ?
Im Forum schrieb Gabriel, das dieser Störstrom sich verkleinert, wenn man die Gehäuse untereinander verbindet.
https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?p=243077#p243077
(zurück scrollen, Gabriels Beitrag)
Evtl kannst du das mal mit messen. Vielleicht reicht es schon, USB Masse (Senderseitig?) an PE zu legen ? Zumindest gibt das Sinn, einen Isolator bei USB einzusetzen. Ich denke mal die alten Varianten kränkelten an sich selbst, wie schlechte DC/DC Wandler. Dieser Intona liest sich erstmal gut.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ich schick dir meinen ADUM 4166 kommende Tage mal zu. Man kann ihn ebenso extern mit 5V speisen.
Nikolaus:
Du kannst auch dieses Kabel für den USB Bau verwenden. Das kommt mit dem Querschnitt besser hin. Die 95 Ohm bleiben noch innerhalb der Zulässigkeit.
https://www.metrofunk.de/koaxiale-hochfrequenzleitung-rg-22-b-u-2-adern.html
Einfach die Außen-Isolierung abmachen, dann wirds dünner. Schirmung natürlich beibehalten.
Gruß
Stephan
Nachtrag, kann den Beitrag nicht mehr editieren:
Kommando zurück. Die Formel auf der Webseite nutzt einen Näherungswert. Habe das grade mal von Hand ausgerechnet, dadurch ergibt sich ein anderer Wert.
Richtig wäre:
Ein o,5 mm Silberdraht dürfte also mit Teflon-Isolierung 0,8 mm dick sein, dann passts
Oder auch ein 0,3 mm in Teflon 0,5 mm Gesamtdurchmesser ergeben 93 Ohm (Die Website sagt 102 Ohm)
je dicker der Draht wird, umso genauer zeigt die Webseite an. Das hatte Dr. Gerd Volk mal festgestellt und die Formel aufgezeigt.
Falls du beliebige Drähte aus deinem Bestand dafür passend raus sortieren möchtest, bietet sich eine Schieblehre dafür an.
https://www.ebay.de/itm/116352576240
Sollte dir der Klang deiner Mühen später zu hell, harsch,giftig vorkommen, brauchst das nicht wegschmeißen. Dann gehst einfach hin, und überziehst beide Paare mit einem Basalt Gewebeschlauch. Dann wirds angenehmer, wärmer.
Mein Tip: Carbon Geflechtschlauch
Happy Diying
Gruß
Stephan
Hallo Nikolaus
Das USB vom Bild hat 2 verdrillte Stränge. Einer ist 5V/GND, einer Daten +-. Beide einzeln geschirmt. Die könntest du auch Freiluft auseinander entfernt legen. Wobei erhoffe dir nicht zuviel davon, mein Aufbau zielt ja auf den gleichen Gedanken. Weniger gegenseitige Beeinflussung. (Alle Schirme enden leitend verbunden auf den Steckergehäusen)
Den Anschluss auf dem Board vom NUC kenne ich, USB2.0, er klingt auch besser als die nach außen geführten USB-Buchsen. Da könntest du so ein Kabel, bzw 2, auch direkt anlöten, oder den passenden Gegen-Stecker anlöten, und aufstecken.
Das Strom-Paar, da geschirmt, kannst du verdrillen wie du willst. Wenig oder viel. Beim Daten-Adernpaar musst du sogar enger verdrillen, um sicher zu stellen, das die Adern auf der ganzen Länge den gleichen Abstand zueinander haben, auch beim Biegen. Sonst haut dir der Wellenwiderstand ab, und es kommt zu Reflexionen im Kabel.
USB haben 90 Ohm, hier nochmal den damals von Eric verlinkten Wellen-Widerstands-Rechner als Hilfe:
https://www.omnicalculator.com/other/cable-impedance
Da gibts du Aderndicke, Isolierdicke, und Art des Isolators an. (Teflon 2.0, PVC 4.0, PU 2.5 usw siehe google)
Ein o,5mm Silberdraht dürfte also mit Teflon-Isolierung 0,72mm dick sein, dann passts.
+/- 10% von 90 Ohm gehen noch klar. Weichst du stärker davon ab, kommt es zur Fehlanpassung, im schlimmsten Fall hörst du in der Musik so eine Art Knacksen, ähnlich wie bei verschmutzten Schallplatten. Dann verwerfen, und neues bauen.
Stecker nehme ich Kontakte auf Kupferbasis mit 24k Vergoldung. Die findest bei Ebay oder Ali-Express.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Dein Isolator ist nicht kaputt. Hab auch son ähnliches Ding.
https://www.ebay.de/itm/116128637983
2x angeschlossen, für Hifi unbrauchbar. Der Knackpunkt, aber bei vielen solcher Isolatoren, ist wirklich der schwarze DC/DC Wandler Baustein. Macht etliches mehr an Störungen als zb mein Lapptop selbst. Habe das sogar mal gemessen. Lapptop USB hat rund 1mV, hintern Isolator 100mV. Hab jedoch nur symmetrisch auf den Spannungsadern gemessen.
Und genau wie bei Dir, Baustein ausgelötet und extern neu eingespeist, konnte man was damit anfangen. In dem Punkt sind die Bekannten wie iFi, Intona und Co weitaus besser.
Gruß
Stephan
Hallo Sebastian
Dein link ist ein Account, welcher ein Passwort benötigt.
Schau mal hier:
https://www.ionos.de/digitalguide/server/knowhow/filesharing-dienste/
Gruß
Stephan
Hallo Gert
Ich kann nur wiedergeben, und darauf weise ich meist extra nochmal hin, was wir an diesem Tag, in dieser Kette gehört haben. Ich denke wir sind uns alle Einig, das nicht immer alles und überall identisch wirkt. Somit kann dein Bericht auch stark von meinem abweichen. Ich nehme an, wenn auch geraten, bestimmen viele Faktoren ein Ergebnis. Netzfilter, Trenntrafos, Netzteile, Akkus, Switche, LAN Kabel und Co, und der Streamer selbst.
Zumindest sind wir uns beim Delock wieder absolut einig. Der scheint in den wenigsten Ketten zu überzeugen (im Vergleich zu anderen Isolatoren).
Bitte weiterhin keine Scheu auch mal gegensätzliche Ergebnisse zu präsentieren.
Gruß
Stephan
Hallo Harve
Vielen Dank.
Falls du die Tips mal probierst, würde mich das Ergebnis interessieren. Auch mal ohne Delock.
Zum USB-Powerpack:
Im Ausgang sitzt ein Schaltregler, der für unsere Anwendung unerwünscht Ripple und Noise symmetrischer Natur erzeugt, hinzu ein asymmetrisches CM-Störspektrum. Ferritclips oder Drosseln wirken nur auf letzteres, und nur Asymmetrisch. Ein echter DC-Filter bedämpft dann zusätzlich die nieder-frequenten Störungen symmetrischer Natur. Bei einem LHY Akku mit Linearregler wäre dies weniger bedeutend. Kann aber ebenso manchmal helfen, wenn das Gerät dahinter „zurück“ streut, und den Regelkreis beeinflusst.
Habe mal etwas weiter ausgeholt, um den Sinn des Drosselkabels V3 zu erklären. Zum einem wirkt es auf die Störungen aus dem 230V Netz, welche über ein SNT „drüber weg huschen“. Zum anderen aber ebenso auf die Schaltregler und Modenkonvertierungen (DM Störungen werden zu CM Störungen) die im LAN Sender/Empfänger und im geringerem Maß auch im LAN Kabel selbst erzeugt werden. So bleibt dessen Einsatz in jeglichem Fall mindestens einen Versuch wert.
Gruß
Stephan
Hallo Harve
Danke für deine Beschreibung. Und freut mich, wie dich jede Maßnahme weiter nach vorn brachte.
Kann ich fragen dazu stellen (die deinen Aufbau keinesfalls kritisieren sollen) ?
Muss der ES-1 an genau diese Stelle, oder hast du sie einfach gewählt ? Könnte mir vorstellen, das der Delock VOR dem ES-1 besser aufgehoben ist, evtl benötigst du ihn gar nicht mehr ?
Hast du auch mal versucht, den OLD zu drehen, d.h. Eingang und Ausgang mal zu tauschen ? Dann „klingt“ er definitiv anders.
Vielleicht noch ein kleiner Tip. Da die Powerbänke Schaltregler enthalten, könnte man auch mal einen DC-Filter versuchen. Messungen findest du hier im Forum. Ich meine, z.B der von Mr. Nixie wirkte sehr gut. Oder auch DC-Kabel-Verdrosselung.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ja richtig. Es war kein Drosselkabel dabei, nur dein einzelner Isolator. Was ich auch nicht als falsch empfinde. Ich drück mich mal diplomatisch aus: Wenn jemand ein „Lieblings-“ Lan hat, kann man mittels Isolator dennoch etwas erreichen. Auch ein Motto: Lieber die halbe Miete, als gar keine, sehe ich als sinnvoll an. Hinzu gab es kein Schaltnetzteil, was beweist, das der ES-1 dennoch sinnvoll ist. (Entgegen der Annahme, das Spektrum einer Wandwarze heraus zu filtern).
Den ES-1 um CMC zu erweitern wäre ja in etwa vergleichbar eines mehrfach gefädelten Ferritkerns. Da kann ich nur raten, ob dies entweder ein Drosselkabel ersetzen, oder aber auch verkleinern (weniger Ferritkerne) könnte.
Mit meinem bescheidenen, gesundem „Halbwissen“, und mangels geeigneter Messgeräte, kann ich nur mögliche Ideen aufzeigen, und natürlich in einer, aber auch mehreren Anlagen (Freundeskreis) das ganze per Hören verifizieren.
Da ich mehrere ES-1 habe, ist mein nächster Schritt:
Einen davon werde ich mit einer EMi-absobierenden, nicht leitenden Ferrit-Matte umhüllen, ähnlich, wie ich es im OLD6000 getan habe.
Sowas:
https://www.we-online.com/de/components/products/WE-FAS
Evtl füll ich den Hohlraum innen noch mit Turmalin-Pulver auf, obwohl ich mir davon am wenigsten verspreche. Darüber dann Schrumpfschlauch. Diesen kann ich dann gegen einen unbehandelten mit Schrumpfschlauch vergleichen.
Gruß
Stephan
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