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Nachtrag: PE Schutzleiter sieht dann so aus:
(Hatte leider nur das eine Bild gemacht)

Gruß
Stephan
Hallo Max
Das einfachste wird sein, wie schon erwähnt, wenn du mal eine deutlich höhere Induktivität wählst, und nochmal beide Akkus misst. Dann kann man eine Fehler-Ursache schon mal ausschließen.
Falls keine vorhanden, gehen auch 2 in Reihe.
PS: Deshalb habe ich mir ein 5V Oszi 100Mhz gekauft, das kann man potentialfrei mit einem USB-Akku betreiben, und damit sogar PE an der Steckdose messen.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Ich zitiere:
Wie kann ich messen ob die Powerbank selbst unterschiedliche Gleichtaktanteile haben ?
Das hatte ich schon erwähnt. Du nimmst eine Serienspule, an der du misst. Führst du beide Adern des Akkus hindurch, am Ende eine Last, heben sich Gegentaktstörungen (SYM) auf. Du misst also Gleichtakt. Der höchste Pegel im Spektrum ist dann die Schaltfrequenz.
Falls du dir eine Filterspule selbst wickelst, bedenke eins: Eine Common Mode Wicklung ist 1:1, wie oben beschrieben, und erfordert für deren Stromkompensierung einen geschlossenen Ringkern. Eine Serienspule benötigt einen Luftspalt. Fehlt dieser, heizt man den Kern auf. Er ist also grob nur auf ein Viertel belastbar. Stellt kein echtes Problem dar, wenn man den Kern einfach umso größer wählt, das er nicht sättigt. Deshalb ist die Coilcraft P3717 auch anders aufgebaut. Dessen Kern bekommt man auch leer bei Mouser und Co.
Gruß
Stephan
Hallo Fred
Kein Problem, immer gern.
Ich finde es übrigens wie du unmöglich, wie man fremden Menschen etwas verbieten will, ohne deren Kompetenz einschätzen zu können. Das würde ja bedeuten, ich halte jeden für Unfähig. Urgh..
So beschränke ich mich darauf, zu sagen, Vorsicht, Lebensgefahr, und das ich niemanden animieren möchte, etwas gefährliches oder unerlaubtes zu tun.
So fiel mir noch eine saubere Lösung ein, um Y-Kondensatoren im Si-Kasten gefahrlos einbringen zu können. Ein Fachmann installiert eine ganz normale Steckdose im Kasten, das ist erlaubt, die an die gleiche Phase wie für die Anlage geht. Steckt man dort zb einen Auth Netzfilter hinein, hat man Y-Kondis eingebunden. Bei der EMX Reihe auch einen 4uF X-Kondensator. Dabei ist es egal, ob weitere Filter folgen. Die Wirkung addiert sich.
Vielleicht verkauft jemand in 2-3 Monaten diesen Tip so, als wäre es seine Idee gewesen, hehe.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Da kann man nur raten….
Verwendest du beim Messen eine „Ground-Plane“ ? Falls ja, könnten beim Messen des 2. Akkupacks, incl der Spule, die Komponenten evtl anders liegen, und dadurch auch anders „ungewollt“ gegen PE koppeln ?
Denkbar ist auch die Schaltfrequenz. Liegt sie beim 2. Powerpack niedriger, und deine CM-Spule hat eine kleine Induktivität, „greift“ sie im unterem Frequenzbereich auch weniger/schwächer/gar nicht. Je nach Frequenz. Faustformel wäre bei 6dB Filterung: Einsatzfrequenz 1/10 der Schaltfrequenz. Weil die Dämpfung ja flach beginnt und dann nur langsam ansteigt.
Du kannst auch mal die Serieninduktivität der CM-Drossel messen, ob diese sauber gewickelt ist. Man schließt die beiden Ausgänge kurz und misst an den beiden Eingängen Induktivität. Diese sollte 0,00 betragen.
Bei der überaus genialen P3717 Netzfilterdrossel ist zb gewollt eine 0,5mH Serieninduktivität durch eine geschickte Wicklung enthalten, so übernimmt eine Spule die Zusatzaufgabe symmetrischer Entstörung, und wirkt dadurch einfach universeller und besser.
Du könntest dir auch einfach so eine selbst wickeln, mit einem Nanocrystalkern. Dieser wirkt noch breitbandiger. Da würde ich Seriell 0,1mH vorschlagen, im CM-Mode wenigstens 5mH.
Gruß
Stephan
Hallo Fred
Schön wieder von Dir zu lesen. Ich hätte dich am Username auch so erkannt, da ich bei Kleinanzeigen deine Filter gesehen hatte.
Das folgende nimm bitte nicht persönlich, ich wills nur mal erwähnen:
Zu deiner Frage: Es fällt mir immer wieder auf, das User meine Texte nicht richtig lesen, folglich auch falsche Schlussfolgerungen daraus ziehen. Besonders extrem ist es z.B bei einem Ingenieur, der in einem Forum das Thema Netzfilterung sehr ausführlich beschrieben hat.
Ich wiederhole meinen Satz aus Beitrag 1:
Symmetrisch in der Steckdose zeigt es bei mir auf allen 3 Phasen 120mV – 150mV an. Ein guter Wert. Asymmetrisch vorm Fi gemessen zeigen alle 3 Phasen 1540mV.
Folglich sind im Sicherungskasten nicht mehr Störungen als an der Anlage. An der Anlage ist die Messung SYM, Phase-N, also normaler Betrieb des Emi Meters. An dieser Stelle kann ich ASYM gegen PE nicht messen, da sonst der Fi fliegen würde. Das Emi Meter benötigt ja Strom zum arbeiten, mehr als 35mA.
Aber vor dem Fi „könnte“ (möchte niemanden dazu inspirieren, da gefährlich) man so Messen, weil er dort nicht überwacht.
Ok so ?
Hast du zuhause fürs Wohnzimmer keinen Fi, also klassische Nullung, „könntest“ du auch an der Stelle ASYM messen.
Die Idee, Y-Kondensatoren direkt im Sicherungskasten unterzubringen, muss erst geklärt werden, wie weit das zulässig ist. Sie würden aber dort schon, weit vor der Anlage, hochfrequentes sofort gegen PE ableiten, und garnicht zur Anlage kommen lassen, was uns helfen würde.
Zu guter letzt noch ein Tip. Wenn dein Handy-Lader den Wert am Emi Meter erhöht, weg damit. Macht nur Ärger. Ich empfehle mal eins, was dies nicht tut, und nebenbei auch noch sehr gut ist. Wenig Ripple, und unterstützt alle Schnellade-Modusse.
https://de.aliexpress.com/item/1005005368198990.html
Gruß
Stephan
Hallo Max
Interessant wäre es, ob du damit einen Unterschied hörst. Gleichtaktstörungen kannst du in DC auch messen. Nimm einfach eine Spule, und führe Plus und Minus hindurch. Misst du an der Spule AC, kann es nur eine Gleichtaktstörung sein. SYM-Störungen würden sich aufheben.
Das gleiche mit der USB-Masse. Einfach mal verbinden und hören.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Bei der 7590 kenne ich diese Option, hatte ich sogar selbst mal im Forum vorgeschlagen. Beim Fritz Repeater 3000 finde ich leider keinen Menue-Punkt dafür.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Der Repeater 3000 benötigt natürlich 12V. Ich wollte sagen, der Akku war der gleiche, nur am 3000er mittels 12V PD Kabel. Meines Wissens kann ich daran die LAN Ports weder abschalten, noch auf 100mBit setzen. Jedenfalls finde ich diese Funktion nicht in dessen Benutzer-Oberfläche. Nur die Einstellung für die Leuchtdioden.
Ich nutze jedenfalls den unteren LAN Port, ob der obere anders spielt, hab ich nicht mal ausprobiert. Könnte man mal machen.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Bei den WLAN Empfängern bin ich weiterhin der Meinung, das sie unterschiedlich „klingen“.
So habe ich mal den Fritz Repeater 3000, als auch den von Eric vorgeschlagenen TPLink, beide mit 5V USB-Akku versorgt. Der 3000er „klingt“ etwas vollmundiger, der TPLink etwas schlanker. An beiden hört man ebenso eine „bessere“ Spannung, entweder mittels LHY-Akku, oder Pi-Filter. Beide Geräte waren intern (Tuning) noch unbehandelt, also Auslieferzustand.
Vor einigen Monaten, alles noch ohne die Idee mit Akku versorgen betrachtet, verglich ich zusätzlich 2 Netgear WLAN-Empfänger. Den WNCE 2001 und 4004. Das war sehr eindeutig. Der 2001 „klang“ mumpfig, dumpf, matt, wogegen der 4004 weitaus ausgewogener daher kam. Der Fritz 3000 hatte beide in die Schranken verwiesen, von daher nicht weiter betrachtet. Man kann ja immer nur vom aktuellem Wissens-Stand aus agieren.
Aber passend zum Thema WLAN Empfänger: Mein Meitner MA-3 DAC hat eine interne Streamerkarte, einmal mit LAN Anschluss, und einmal eine USB-Buchse für einen WLAN-USB-Stick.
Den Vorteil bei USB sehe ich im Fehlen der Bob-Smith Probleme. Steckt man aber einfach den Stick in den Meitner, und verbindet WLAN, „klingt“ das genau so übel, wie Beipack LAN Kabel einfach in den Router. Nervös, tonal krumm, instabil. Aber jetzt kommts: Speist man den WLAN-Stick mittels eines Y-USB-Adapters mit einem externem Netzteil, und trennt die 5V vom DAC, macht er einen deutlich hörbaren Satz Richtung High-End. Stabiler, stimmiger, runder, oder kurz: in allen Punkten besser.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Nein, leider nicht. Alles kann man nie testen.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Ich möchte ein Akkupack empfehlen, das sich sehr sauber misst, sehr gut klingt, und alle Lade-Arten unterstützt.
Das Romoss PEA 40 Pro. Genau das vom Bild:
[img]https://up.picr.de/46453001dt.jpg[/img]
Her nochmal ein Pi-Filter, den man hinter einem Akku gut einsetzen kann, aber auch hinter normalen Schaltnetzteilen, zb das für die Fritzbox. Akkupacks haben fast den identischen Ripple/Noise wie normale Steckernetzteile.
Die Spule hat 0,1mH und die beiden Kondis je 470 uF.
[img]https://up.picr.de/46453002jy.jpg[/img]
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Zitat Martin:
Nur absolute Schlussfolgerungen, die man dann nach und nach wieder revidiert, am besten so, das es nicht auffällt. Beispiel: „Am ODL6000 muss nichts optimiert werden, der macht alles richtig“, ……
Genau das sage ich schon sehr lange. Erst werden andere, z.B auch ich, nieder gemacht, Ripple wäre ja Quatsch, den OLD tunen wäre ja Quatsch, ein LHY-SW10 wäre ja Quatsch… Eigentlich alles Quatsch, was Dr. Spätzünder erstmal nicht begreifen kann. Und dann, plötzlich, ist der gleiche Quatsch wichtig, den OLD muss man doch tunen, blabla…
War mir vom ersten Moment an klar, das man den OLD nicht im Auslieferzustand für Highend gebrauchen kann. Nach Tuning war er wesentlich besser.
Gleiches mit den Akkupacks USB. Deren Ripple stört ebenso, das LHY Akkunetzteil zeigt es sofort auf. Somit sehe ich einen DC-Filter am USB-Akku für unabkömmlich. Ich hatte ja bereits einen kleinen Pi-Filter vorgestellt, womit man schon ganz ordentlich hören kann.
Was mich auch heute noch wundert: Wie kann man alles als Quatsch abtun, ohne es je versucht zu haben ? Das hört man doch sofort heraus. Oder meinetwegen auch nicht, dann wäre es eben nicht wichtig.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ich denke zusätzlich, jede gemessene Störung, auch auf Signal-Adern, muss ja irgendwo her kommen. Aus dem Nichts geht nicht. Der OLD ist schon ein gutes Beispiel, da er die Daten-Adern ja per LWL galvanisch vollständig entkoppelt. Somit kann die im Ausgang erzeugte Störung nur auf unsauber versorgte Schaltkreise, und die Eigenstörung bestimmter ICs, auf der isolierten Seite beruhen. Je weniger Störschmutz in irgendeiner Form ich einleite, umso weniger kann daraus entstehen. Seih es ungewollt parasitär kapazitiv, oder wie auch immer. Ein geringer Rest wird immer übrig bleiben, da ja auch selbst Regler ein eigenes Rauschen erzeugen. Oder anders erklärt: Ein LM7805 Onboard-Regler hinter einem LT3045 Netzteil (in dem Fall >5,4V) hat wesentlich schlechtere Werte wie der LT3045 allein. Er wird also zum „Saulus“.Und dennoch verschlechtert sich der LM7805 nochmals, wenn er mit einem billigem Schaltnetzteil gefüttert wird, obwohl er so befeuert zum „Paulus“ wird.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Ich schreibe immer gerne simpel „Akku“. Möchte aber nochmal betonen, das z.B ein LHY Akkunetzteil, und ein Ian Canada bestimmt ebenso, deutlich besser als ein USB-Akkupack „klingt“. Das hat sich bei mehreren Vergleichen immer wieder gezeigt. Das nicht der Eindruck entsteht, Hauptsache Akku und weg vom Strom-Netz wäre die Lösung.
Erst gestern hatten wir ein Treffen, wo ein USB-Akku am streamerseitigen LWL Konverter „schlechter“ klang als ein Farad3 mit Netzfilter, das LHY aber besser, und eigenartigerweise am Konverter am anderem Ende der LWL Leitung bereits mit USB-Akku (per 9V PD Kabel) besser gefiel als ebenso ein Farad3 mit Netzfilter. Da das LHY fest 5V ausgibt, konnten wir es dort nicht ausprobieren.
Gruß
Stephan
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