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Hallo zusammen,
Vielen Dank schon mal für Eure Berichte, deren Ergebnisse auch für mich erklärbar sind.
Ich melde mich hierzu am WE etwas ausführlicher, da ich aktuell etwas Zeitnot habe.
@mister-g: Hast Du den SOTM und den Delock mit dem gleichen Stummel-Kabel betrieben?Beste Grüsse,
Eric
Hallo Ian,
ich verwende die P6248 Differential-Sonde.
Ja, das ist PTFE Band, das ich zur Fixierung verwendet habe.
Die Abschirmung mit Kupfer-Band habe ich noch nicht realisiert – aber danke nochmal für die Hinweis – ich werde das mal probieren.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Protegimus,
wenn Du uns Deinen Namen nennst, würde ich Dich lieber damit ansprechen.
Die DIY Sonde wurde inspiriert von diesem Artikel: https://interferencetechnology.com/the-hf-current-probe-theory-and-application/
Als Klapp-Ferrit habe ich allerdings einen Würth 74271221 verwendet. Dann 7 Wicklungen mit HF Litze. Anstelle eines BNC Anschlusses habe ich einen 2 Pin Anschluss für meine Differentialsonde angelötet, die ich inzwischen ausschließlich hierfür verwende.
Die Sonde kann natürlich nur zu Vergleichsmessungen genutzt werden, da sie nicht Kalibriert ist und ihre Empfindlichkeit über die Bandbreite nicht genau bekannt ist.
Ich habe inzwischen eine Sonde als Mess-Fixture installiert mit einem Stück Kabel, sodass ich dieses zwischen Empfänger Switch und das zu messende Objekt setzen kann.
Das ganze sieht dann so aus (Achtung, viel Heisskleber):

Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stefan,
leider kann ich nicht mit Sicherheit sagen, das die von Dir vorgeschlagenen Modifikationen sich am Ende wirklich positiv auswirken. Dazu habe ich inzwischen schon zu viele Überraschungen gesehen / gemessen, die so zuvor nicht abzusehen waren. Daher kann ich da leider nicht meine Hand ins Feuer legen.
Grundsätzlich sollte das aber keine Nachteile bringen mit den zusätzlichen Wicklungen und den 742 711 22 / 742 712 22.
Ich hoffe das hilft Dir weiter – wenn auch nicht die gewünschte ja/nein Antwort.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Ulrich,
vielen Dank für Deine Schilderungen auch von meiner Seite!
Es freut mich einfach zu hören, dass die hier gefundenen Erkenntnisse bei vielen ihren Beitrag zum „Musikgenuss“ leisten.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stefan,
Vielen Dank für Deine Schilderungen, die natürlich spannender sind als das Halbfinale Dahoim ohne uns…..
Schön, dass das V3 auch bei Dir Wirkung zeigt und ich mit dem Teil nicht daneben liege. Zeigt auch, dass die Messungen mit dem „Hören“ korrelieren.
Die verwendeten Klappferrite sind wirklich nur dort gelandet, weil ich das Kabel nicht mehr durch den Ring bekommen habe und die Klappferrite noch vorhanden waren.
In der Tat ist das V3 etwas unhandlich, aber auch die V1 und V2 brauchen bei mir Unterstützungskonstruktionen.
Beste Grüße,
Eric
Moin zusammen,
@steklo : Hier werden, nachdem die EM ja aus unserer Sicht leider gelaufen ist, mit Hochspannung Deine Hörberichte erwartet.So siehts aus. Und da sowas noch von gar keinem gemessen wurde, sind wir aktuell bei könnte, müsste, sollte …
Also wer mit DAC experimentiert und Lust hat, mal genauer zu erfahren was da passiert, kann mir nach Absprache auch mal was zusenden, das dann genauer messtechnisch untersucht wird. Ich bin da aktuell ergebnissoffen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
Habe gestern im OEM auch nochmal die flachen Betrachtungen angesprochen. z.B WLAN gegen LAN. Wenn man nicht gegenüber stellt (durch Messung), ob die WLAN Karte mehr Noise erzeugt, was sie definitiv tut, als Noise übers LAN herein kommt, ist es nur eine wage Annahme, das WLAN wegen seiner galvanischen Trennung im Vorteil liegt.
Das gleiche gilt ja auch mit dem aktuellen Streitthema DAC Kabel, das in diversen Foren diskutiert wird.
Kann schon sein, dass eine direkte Verbindung zwischen den PHY der beiden Geräte mit dem DAC Kabel weniger Noise produziert als beim Betreiben des SFP LWL Moduls im Empfänger – müsste man halt mal messen. Und vielleicht sind hierbei auch Frequenzen betroffen, die schwerwiegender ins Klang- Geschehen eingreifen – das kann m.E. aktuell niemand mit Gewissheit sagen.Diese DAC Kabel gibt es ja schon länger. Ich bin über diese gestolpert, als ich mal nach alternativen Ethernet Verbindungen geschaut habe. Diese gibt es oder gab es auch von Gore: https://www.itinstock.com/gore-530-4442-01-3m-sfp-to-sfp-passive-direct-attach-copper-dac-cable-78058-p.asp
In wieweit hier ePTFE als Dielektrikum zum Einsatz kommt erschließt sich mir jedoch nicht.Ich habe selbst schonmal vor langer Zeit LAN Kabel aus TwinAx Kabeln gebaut. Diese gibt es als 100Ohm TwinAx von Molex – das ist ähnlich aufgebaut wie die DAC Kabel: https://www.mouser.de/ProductDetail/Molex-Temp-Flex/100068-0108
Die Ergebnisse waren im nachhinein betrachtet suboptimal bei längeren Kabeln – messtechnisch, aber auch gehört. Ich verwende diese nur noch für Protypen bei denen ich kurze 100Ohm Signalwege brauche.
Bei den DAC Kabel fehlt auf jeden Fall im Vergleich zu Ethernet die Bob Smith Terminierung, sodass nicht unmittelbar eine Verbindung im Gleichtakt mit der Masse besteht, was sich vorteilhaft im Vergleich zu Ethernet auswirken könnte.
Allerdings geht natürlich die galvanische Trennung trotzdem verloren.
Ohne ordentliche Messungen im Betreib und im Gleichtakt kann man sich da aber auf nix festlegen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stefan,
gibt es schon druckreife Erkenntnisse aus Deinen Tests?
Zusätzlich interessant wäre auch nochmal zu erfahren, wie sich das Drosselkabel bei „100%“ Isolierung mit WLAN / LWL und Akkubetrieb so macht.
Bei allen mir bekannten Anwendern, die ihre Hörergebnisse teilen, bringt dies auch in einem solchen Setup grosse Wirkung, sodass die teils herrschende Meinung, dass HF Störungen nur bei Stromfluss relevant sind und 100% Isolierung alle Probleme beseitigt, Blödsinn ist. Eigentlich auch ganz einfach zu testen, in dem man ein Batterie betriebenes Handy (somit 100% isoliert und Störungen nur per Abstrahlung) mal neben ein Abspielgerät legt 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Tom,
ich glaube Matthias hatte auch ähnliches berichtet.
Eventuell werden hierdurch Abstrahlungen verhindert, die ich mit der Strommesssonde nicht erfasse.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stefan,
Furutech: wir haben ein Furutech LAN NCF als Basis genutzt – das hat sogar einen negativen Effekt auf den Klang unabhängig davon, wie der Schirm geklemmt ist.
Das ist wirklich interessant, da das Furutech ja auch bei Tom allergisch gegen Ferrite reagiert hat.
Schrumpfschlauch: es hat mich gereizt, das Drosselkabel ohne Schrumpfschlauch aufzubauen und gegen die geschrumpfte Variante zu hören. Auch dies hat bei mir einen negativen Effekt auf den Klang, vielleicht weil der Schrumpfschlauch zu Knicken im Kabel führt.
Ich denke auch, das dies höchst wahrscheinlich an den damit einhergehenden engeren Biegeradien (bzw. Ecken) liegen kann.
Interessant wäre eine Variante, bei der man die komplette Drossel in einem Holz- oder Plastikgehäuse mit Gießharz oder einfach nur Silikon einbettet. Ich werde das versuchen, dauert aber!
Ich hatte mal ein „Gehäuse“ aus einer Pappschachtel mit Kupferfolie zur Schirmung gebaut, konnte aber keinerlei Unterschiede messen. Bin auf Deine Ergebnisse gespannt.
Beste Grüss,
Eric
Hallo zusammen,
bzgl. der Materialwahl für das Drosselkabel folgenden Anmerkungen von meiner Seite.
Sinn und Zweck des Drosselkabel ist ja die Gleichtaktstörungen zu minimieren, da diese die Klangveränderungen bewirken.
Die Klangunterschiede bei LAN Kabeln sind m.E. hauptsächlich darauf zurück zu führen, wie diese mit den Gleichtakt-Störungen umgehen – also ob und wie sie diese durch Modenkonvertierungen verstärken. Und ich denke auch, das es hier durchaus auch zu Sounding Effekten kommen kann, sodass eine ganz gewisse Konstellationen von Störungen sich positiv bemerkbar machen kann.
Die starke Filterung durch die Drosseln bei dem Drosselkabel reduziert jedoch den Einfluss des Kabels auf das Gesamtergebnis immens. Eventuell fehlt einem jetzt die zuvor gefundene Konstellation.
Um bzgl. des Kabels beim Drosselkabel Optimierungen zu machen, müsste man zuerst mal die Kabel im „Rohzustand“ bzgl. ihres Störungsverhalten bewerten durch Messungen, ähnlich wie ich dies schon getan habe. Das garantiert dann aber nicht, dass ein gutes Kabel auch im verdrosselten Zustand gut performed, da es hier durch Knicke etc. wieder zu Modenkonvertierungen kommen kann (was bei selbst gebauten Twisted Pairs m.E. vorprogrammiert ist). Daher steht bei mir bzgl. der Wahl des Kabels die Flexibilität an oberster Stelle – alles andere ist nachgelagert.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
Schau mal nach dem zweiten Link, da ist ein kleiner Film bei.
Die teile kannst Du einfach so verwenden – besser natürlich im Gehäuse.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
iFi hat ja einen aktiven Isolator herausgebracht, der der Funktionsweise des OLD6000, aber auch des mit einem früheren Patent geschützten GigaFoil sehr nahe kommt: IFI AUDIO LAN IPURIFIER PRO

In einer Diskussion mit Alex wurde ich auf diese Konverter aufmerksam, die für 3,60 das Stück im Zehner Bundle angeboten werden und doch sehr ähnliche LWL Module verwenden https://de.aliexpress.com/item/1005006151296951.html

Da gibt as auch noch billigere Varianten: https://de.aliexpress.com/item/1005005488837041.html
Also wer keine Lust auf WLAN als Isolator hat, und eine Budget Lösung sucht, könnte dies mal probieren.
In ein Gehäuse mit getrennter Stromversorgung – somit auch nicht die Probleme der DC/DC Converter mit den starken Gleichtaktstörungen wie beim OLD6000.Natürlich sollte man bzgl. Eigenstörungen von den Teilen keine Wunder erwarten – aber vielleicht mit einem Drosselkabel dahinter eine echte Option.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Jürgen,
vielen Dank für die Schilderungen!
Das ist in der Tat ein ganz schönes Arsenal an edlen Geschützen!
Ich stelle mir hierbei die Frage, ob vielleicht durch die massive Filterung mit dem V3 etwas davor entfallen kann.Hast Du mal eine Verdrosselung des XLR Kabels zwischen Mutec und DAC probiert?
Beste Grüsse,
Eric
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