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Hallo Stephan,
ich habe aktuell auf USB eigentlich auch nicht Prio, da das Kopfhörer Setup etwas wenig genutzt wird bei mir.
Ich hatte ja auch schonmal vor längerer Zeit das Lindy LWL USB Kabel ins Spiel gebracht, jedoch auch hier gab es keine Resonanz. Inzwischen denke ich, das hier der Pferdefuß in den LWL Umsetzern liegen wird, die sehr wahrscheinlich auch einiges an Störungen produzieren.
Ich würde nach wie vor aus den gleichen Gründen wie hier bei Ethernet erklärt die Modenkonvertierung ganz am Ende mit hoher Impedanz bekämpfen.
Allerdings haben wir ja bei USB nicht nur Datenleitung, sondern auch Spannungsversorgung. Interessant wäre mal die Spannungsgüte bei verschiedenen Streamern zu messen um hier mal erste Qualitätsunterschiede festzustellen.
Ich würde bei USB Kabel aktuell ähnlich herangehen wie beim Ethernet Kabel. Also zuerst mal eine Isolierung (die ja bei Ethernet sowieso schonmal durch die integrierten Transformer da ist – wenn auch suboptimal durch Bob Smith). Allerdings gibt es ja hierbei zweierlei Fallstellen. Zum einen ist ja die Frage, welche Auswirkung die USB Signalgüte (im Timing) hat und zum Anderen welche die Qualität der 5V DC. Am saubersten wäre natürlich anstelle eines isolierenden DC/DC Konverter die 5V neu einzuspeisen (am besten mit Akku).
Soweit ich das probiert habe und verstehe, benötigen manche DACs die 5V eigentlich nur, damit das Pairing funktioniert. Danach könnte m.E. eigentlich die 5V lahmgelegt werden. An meinem Stack Audio Link II ist ein Schalter um die 5V auszuschalten. Sobald der RME ADi 2 DAC nach Start den Link II erkannt hat, kann ich die 5V ausschalten. Vielleicht ist das mal eine Anregung an die Streamer Herstelle dies zu automatisieren.
Aber anscheinend benötigt man nicht die 5V, sondern nur eine GND Verbindung. Wenn ich an einem USB Kabel die Pins für die 5V beide abklebe, gibt es keinerlei Verbindung, wohl aber, wenn ich GND Pin nicht überklebe, sondern nur den 5V+ – so wie hier auch erklärt.
Nach der Isolierung würde ich dann den Ferritring als Drossel vor dem Empfänger, sprich DAC, platzieren.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
da nicht nur der DAC und der Streamer Störungen produzieren, sondern auch bei USB durch Modenkonvertierung einiges auf der Kabelstrecke generiert wird, würde ich wie schon beim Ethernet Drosselkabel den Ferritring so dicht wie möglich vor den DAC setzen, damit diese auch erfasst werden
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
also Platinen sind bei JLCPCB bestellt!
Allerdings Lieferzeit ca. 9 Tage – aber wir sind ja nicht auf der Jagd…..
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
hier die Layouts:


Ich werde jetzt eine erste Charge bestellen zusammen mit der „Advanced“ Version und dann Tests machen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
ich selbst bin ja absoluter Verfechter des technischen Fortschritts und auch Fan von günstigen, sinnvollen Lösungen, aber bei mir kommt aktuell an kritischen Stellen keinerlei SMPS zum Einsatz. Alle IFIs wurden nachdem ich gesehen habe, was die im Gleichtakt produzieren, verkauft.
Ich find nur lustig, dass man aus besagter Quelle alle dumm angemacht hat, die LNTs bevorzugten, dass sie keine Ahnung hätten und sich aber bei genauerer Betrachtung jetzt herausstellt, das diese Kollegen ganz richtig lagen. So kann man sich seine, sofern jemals vorhandene, Reputation auch versauen…..
Wie gesagt, kann man ja gerne ein billig SMPS Netzteil mit Trenntrafo und tausenden DC Filtern pimpen, bis man mit eigenen subjektiven Messungen belegt, das die SMPS doch was taugen – mir ist da als Ausgangsbasis jedes billige Linearnetzteil ehrlich gesagt lieber.
Ja, bzgl. des Zerozone hast Du recht, dass hier ein Unterschied in der Betriebsspannung ist und das auch beachtet werden sollte. Ich halte das Zerozone S11 Netzteil nach wie vor als ein absolut empfehlenswertes Netzteil und sehe auch den Vorteil in dem R-Core Trafo.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
Hast Du schon mal die DC Leitung des XT Power verdrosselt?
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
was ist das für ein Akku?
Eventuell schaffen wir ja doch noch ein breiteres Revival des guten LNTs (weil wir jetzt besser wissen, was wir an ihm haben) nachdem man aus lauter Unwissenheit aber mit höchster Überzeugung jahrelang allen eingebläut hat, das SMPS mindestens ebenbürtig wären ( vielleicht mit Trenntrafo, viel DC Filterung und sonstigen Kompensationsmassnahmen, die man so anstellt, um keinen Fehler zugeben zu müssen).
Beste Grüße,
Eric
Hallo Matthias,
das ist der iPurifier?
Ich hatte diesen mal hier und auch gemessen, allerdings sind diese Messung irgendwo im Nirvana verschwunden, aber der war recht gut.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
Pierre könnte sich inzwischen etwas mit dem Isolator Board beschäftigen und ich habe mich soeben.mot.ihm ausgetauscht.
Wir werden zuerst mal zwei Varianten als Test machen. Eine sehr simple und dann eine etwas komplexere mit Terminierungen der nicht benötigten Paare und GND-Planes.
Dann wird gemessen und entschieden.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe mal ein paar Messungen an Schaltnetzteilen aber auch Linearnetzteilen bzgl. des Themas Patienten Leckstrom gemacht.
Hierbei wurde direkt von der Masse des Netzteils gegen PE über folgende Schaltung die Spannung gemessen:

Leider hatte ich keinen 0.15uF Kondensator, sodass hier ein 0.1uF herhalten musste, was aber m.E. nicht gravierend ist.
Gemessen wurde die Spannung vor gegen hinter dieser Parallelschaltung von Wiederstand und Kapazität, sodass der hier fließende Strom berechnet werden kann. Die gemessenen Werte können wie folgt umgerechnet werde: 1mV = 1uA.
Achtung bei der Darstellung, diese hat teilweise unterschiedliche Y-Skalierung.
Standard RME ADI 2 DAC Netzteil 12V, 2A

Peak-Peak: 198mV = 198uA
RMS: 48mV = 48uAMit den 48uA würde das Netzteil eigentlich die b oder BF Anforderung von <100uA erfüllen.
Standard Wandwarze aus Grabbelkiste 5V, 2A

Peak-Peak: 592mV = 592uA
RMS: 128mV = 128uAMit den 128uA würde das Netzteil nicht die B oder BF Anforderung von <100uA erfüllen.
Netgear Linear Wandwarze 12V, 1,5A (von altem Hub)

Peak-Peak: 16,8mV = 16,8uA
RMS: 1,8mV = 1,8uADas sind Spitzenwerte und ein vielfaches geringer – selbst als das RME Netzteil, das ja auch ein Medical Grade sein könnte.
Teking Linear Netzteil 12V, 1,8A aus Restbeständen gekauft

Peak-Peak: 19,2mV = 19,2uA
RMS: 2,4mV = 2,4uAZerozone S11 Linearnetzteil 18V

Peak-Peak: 26mV = 26uA
RMS: 1,8mV = 1,8uAFazit
Man sieht sehr schön, wie bei linearen Netzteilen der Anteil an 50Hz Störungen im Gleichtakt bedeutend geringer ist als bei Schaltnetzteilen. Gemessen wurde nach Vorgabe, wie man den Leckstrom bei medizinischen Geräten misst.
Fun Fact dabei ist auch, dass ich genau solche Leckströme beim OLD und seinem Netzteil damals im OEM Forum gemessen habe und diese Messungen, da das ganze Thema Gleichtaktstörungen bei SK2 Netzteilen dort nicht verstanden (und immer noch nicht verstanden wird) und als „Starker Tobak“ bezeichnet wurde, zu heftigen Diskussionen geführt hat. Die damit verbundene Art und Weise der Kommunikation, bzw. das gespielte Ego-System anstelle eines von mir vermuteten Eco-Systems, hat ja dann zum Austritt geführt.
Interessant ist, das das S11 Netzteil mit grossem R-Core Trafo leicht stärkere Leckströme aufweist als die kleinen Wandwarzen.
Natürlich ist diese Bewertung nicht alles. Es kommen da noch Störungen im höheren Frequenzbereich, die man untersuchen muss und natürlich auch Ripple und Noise im Gegentakt.
Nach dieser Messung sollte jeder eigentlich mal in seiner Grabbel-Kiste suchen, ob er nicht auch noch ein altes Trafonetzteil findet.
Ich denke, wenn man z.B. das Netgear mit einem guten DC Filter versieht, dass man damit schon weit kommen kann.Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
einige der letzten Posts habe ich in den Thread „Stromversorgung“ verschoben.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
noch zur Ergänzung:
PE ist nicht nur ein Pfad zur Erde, sondern stellt auch einen Ausgleichspfad dar, sodass hierüber auch Störungen, die keinen Erde-Bezug haben, hierüber zurück zum „Sender“ fließen können. Und solche existieren durchaus auf DC Leitungen, aber auch auf Ethernet. Und auch ohne dass CM Störungen fließen, können Sie auch über Abstrahlung Unfug ausrichten.
Die Frage ist ja, ob es sich lohnt an dieser Stelle weiter zu machen. Allen hier jedenfalls sollte klar sein, das ein Linearnetzteil, sofern man nicht auf Akku Betrieb setzen will, zielführender ist, als die Schwächen der Schaltnetzteile meist ohne Gewissheit durch Zusatzmassnahmen auszubügeln.
Wenn ich ein vergleichbares Ergebnis mit Schaltnetzteil bekommen will, dann habe ich zuerst mal einen Netzfilter für Störungsrückflüsse zu vermeiden. Will ich den Leckstrom begrenzen, brauche ich (wenn ich DC nicht auf PE legen will) einen Trenntrafo oder einen nachgelagerten DC/DC Konverter. Und dann noch DC Filter bzw. UltraCaps um dem Ripple beizukommen. Und dann muss ich die DC Leitung nochmal verdrosseln, damit ich CM Störungen beikomme. Und dann alles ohne Gewähr, weil das Gesamtkonstrukt meist nicht gemessen wird, bzw. das was man an Messungen so im Internet dazu findent meist nur einen Aspekt beleuchtet, weil man z.B. zum Thema Gleichtaktstörungen auf DC keinerlei Ahnung hat.
Allerdings kann man bei Linearnetzteilen in der Regel natürlich auch keinerlei Angaben bzgl. Gleichtaktstörungen oder Leckströmen finden, die es auch bei Linearnetzteilen, jedoch weitaus geringer als bei Schaltnetzteilen, gibt.
Das Allo Shanti wird mit „Extremely low differential and common mode noise“ beworben. Das zeigt wenigstens, das Allo das Thema Common Mode Noise beachtet.
Dann bin ich noch auf diese durchaus interessanten, aber auch nicht ganz günstigen Netzteile Aufmerksam geworden: https://www.osaelectronics.com/product/ulps3025md/
Auch bei Mouser wird man, wenn man sucht, fündig:
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
richtig! Es kann keinerlei Rückschluss auf die Restwelligkeit getätigt werden.
Diese sind meist getrennt in den Datenblättern angegeben, aber nicht relevant für die medizinische Eignung.
Das Problem grundsätzlich ist, das bei den Netzteilen meist nur Ripple beachtet wird und.keinerlei Augenmerk auf CM liegt,.was m.E. mindestens genau so wichtig ist. Daher kommen m.E. auch die Klangunterschiede verschiedener Netzteilen bei Ethernet zustande, obwohl die Netzteilen vielleicht ähnlich gute Ripple Werte angeben.
Gegen die schlechten Ripple.kann man in der Regel was mit DC Filter oder UltraCaps machen. Dem niederfrequenten Leckstrom ist da schon schwieriger beizukommen.
Beste Grüße,
Eric
Moin Moin,
Bevor ich später detaillierte auf das Thema eingehe noch eine kurze Klarstellung.
Die Klassifizierung in B BF und CF bei Netzteilen bedeutet, das das jeweilige Netzteil für diesen Anwendungsfall geeignet sein muss. Also dass bei CF nicht mehr als 10uA fließen darf, wenn der Patient mit dem medizinischen (vom Netzteil versorgten) Gerät in Berührung kommt. Und das kann auch mit DC sein.
Daher muß dann bei für CF geeigneten Netzteilen der Strom (gemessen von DC Ausgang) unter 10uA sein, der über den Körper gegen Erde (oder PE) fließt.
Hier wird nicht irgend ein Berührungsstrom am Netzteilgehäuse gemessen, wie man vielleicht naiv vermuten würde.
Wäre dies der Fall, dann würden so ziemlich alle Netzteile CF tauglich sein, was natürlich Nonsens ist.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Matthias,
bevor ich viel Texte hier mal ein Artikel, der einiges erklärt.
Beste Grüße,
Eric
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