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Hallo Eric
Wäre es dann sinnvoll oder nicht sinnvoll, am Silencer Schirmanschluss gegen PE abzuleiten ?
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Die Meinung teile ich. Es wird immer wieder vergessen, das die kaum gefilterten Schaltregler, grade in den günstigen Geräten, selbst Störungen produzieren. Da hilft auch kein Akku davor nicht, besonders keiner, der selbst simple Schaltregler hat. Deshalb tauscht man sie ja gerne gegen Linearregler, oder filtert sie zusätzlich. Die Störungen suchen sich immer irgendeinen Weg. So erscheint es mir sinnig, diese vor dem Gerät abzuleiten, das darauf mit klanglichen Änderungen regiert.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Hätte noch ne Frage bezüglich Schirmung der Kabel. Bei Stromkabeln sagt man ja, Schukoseitig Schirm hart auflegen, KG-seitig Schirm über 15nF anbinden. Der Puritan Groundmaster verwendet ein ähnliches Prinzip. Wäre das vielleicht bei Lan-Kabeln auch sinnig ?
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ja, zu tun gibts immer was. Bin gespannt.
Der Knopf „Bearbeiten“ hier im Forum funktioniert schon, wie er soll. Nur die Zeit dafür ist etwas klein. Ich tippe mal auf 5-10 Minuten, danach wird er de-aktiviert.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Das mit einer Spule selbst wickeln, wie die 3717, das sie sowohl CM als auch eine Serienspule beinhaltet, ist gar nicht so einfach.
Beispiel: Ein Ringkern, 2 Kabel 10x gleichsinnig fädeln. Ergibt meinetwegen 2x 3mH CM. Wickel ich eine der Adern einmal mehr, also 11x, erhalte ich zwar eine Serienspule von 0,1mH, jetzt hat aber die CM Spulenfunktion 3mH + 3,1mH. Das ist tricky. Messe ich an der P3717, erhalte ich 2x 25mH CM, und 1x 0,5mH Serie. Falls du da eine einfache Lösung für hast, immer her damit. Ich bin aktuell bei „Try-and-Error“.
Gruß
Stephan
Nachtrag, kann nicht mehr editieren:
Ich meine nicht einfach einen Draht mit einem VNA auf Dämpfung mit einem Kern messen, das keine Praxis. Der Schirm wird ja sowohl von außen, als auch von den inneren Adern beaufschlagt. Sowohl Strom- als auch Signalkabel. Ob sich das, und wie genau, auswirkt.
Hallo zusammen
Ihr weicht zwar vom Thema ab, aber dazu passend hätt ich auch ne Frage. Ein Ferritring über den Schirm eines Kabels. Ferrit sollte immer nahe dem Stör-Erzeuger sitzen, nicht am anderem Ende. Nimmt man nun einen Ferritkern, der einen Tick zu groß ist, kann man ihn beim Musikhören auf dem Kabel (Schirm) verschieben, und hört dabei auch sofort einen ansteigenden Klangunterschied. Fast wie von einem Mischpult-Schieber. Mich würde interessieren, wie sich das Messtechnisch genau auswirkt, da ich sowas mit meinen Mitteln nicht messen kann.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Deshalb rate ich auch jedem zum Umbau des OLD6000. Dann treten seine Vorteile mehr in den Vordergrund. Ganz egal was wer davon hält, oder nach Monaten die Idee nach-ahmt, fakt ist: Meiner spielt gut. Jetzt in naher Zukunft baue ich noch einen um, für einen Bekannten von mir, der das selbst nicht kann, auf seinen Sonderwunsch bekommt er 2 DC-Buchsen, an die er je einen LHY Akku plant.
Da bin ich mal gespannt, wie der performt. Es entfällt ja jeglicher DC-DC Wandler, auch wenn Tracos ok sind, noch besser ist, gar keinen DC-DC Wandler zu verbauen. Regler werden natürlich wieder durch gute ersetzt. Die verbauten erzeugen ja von sich aus mehr Noise, gegen das, was vom LHY reinkommt. Für das Original-Konzept ausreichend, für unsere Bedürfnisse veraltet.
Nochmal zurück zu den Schaltreglern. Mir ging es um die Betrachtung, auch da kann man mal genauer hinsehen. Sonst versteift man sich möglicherweise zuviel auf eine andere Stelle, und übersieht es.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Vielleicht wäre das folgende noch als Nebenprojekt mit in deine Messung zu nehmen.
Taiko schreibt, Klangunterschiede entstehen auch durch Onboard Schaltregler, die bei höherer Last mehr Noise erzeugen. In der Fritzbox sind z.B mehrere. Hat man mehr CPU-Last, oder Zusatzgeräte daran, geht der Strom hoch, und der interne Noise auch. Das wäre z.B eine Erklärung, wieso Streaming dann schlechter klingt. Ich hab das mal nachgemessen, an externen Schaltnetzteilen. Das ist so. Komischerweise nur die, die schon im Leerlauf und kleiner Last, 0,2A, viel Noise haben, gehen bei 1,5A um das dreifache noch hoch. Wogegen die sauberen bei der gleichen Sache grade mal vielleicht 50% hochgehen, von 20 auf 30mV, die unsauberen von 70 auf 220mV. Klar, das die dann übelst sounden.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Mal laut gedacht:
Eingestreutes nennt man ja „Nicht-Leitungsgebunden“. Und beginnt erst ab einer gewissen Frequenz.
Hinzu haben UWK, MW, WLAN usw auch bestimmte Frequenzbereiche. Kommt man eventuell darüber der Sache näher ?
Gruß
Stephan
Hallo Max
Super.
Eins verstehe ich aber nicht. Ich wiederhole deinen Satz verkürzt:
Gleichtaktdrossel ….. dämpft nur Gleichtakt?
Ja, dafür ist sie da. Hehe. Kleiner Scherz.
Lass uns mal genauer überlegen…. Wir haben eine Batterie, PE-Frei, am Ende ein Widerstand, PE-frei. Wo soll der Gleichtakt ein Gegenpotential finden ?
Das wird erst interessant, wenn irgendwas dahinter hängt, was irgendwie zu PE koppeln kann. Seih es auch nur ungewollt kapazitiv (parasitär), in dem Falle also nur sehr hochfrequent, da geringe Kapazitäten. Wie z.B ein Switch, sogar weiterführend gedacht der dann über ein Lan Kabel am geerdetem Streamer einen Weg findet. Nur mal als Beispiel.
Oder laienhaft vereinfacht: Ich nehme eine 9V Batterie und messe mit beiden Messspitzen nur auf Plus. Was zeigt mein Messgerät ?
Es wäre also denkbar, das dein Netzbetriebenes Oszi da reinwirkt.
Man könnte ein NanoVNA nehmen, und damit die Dämpfung eines Ferrits aufzeigen. Die aber nur zum tragen kommt, wenn auch genau im Wirkbereich ein Störpotential vorhanden ist. So lote ich also nur aus, was so ein Ferrit maximal schaffen kann. Nicht, wie er sich in der Praxis verhält. Somit kann es auch passieren, das eine Maßnahme keine Wirkung zeigt, weil einfach im Wirkbereich nichts da ist.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Dann muss ich zugeben, ich bin überfragt. „Kann ich nicht checken“. hehe.
Ach von Dir kam das LHY damals ? Hatte schon überlegt, woher ich überhaupt das LHY kannte. So genau kann ich das nicht mal mehr sagen, sonst hätte ichs erwähnt. Das IAN Canada war mir zu aufwendig, und etwas teuer. Da kam das LHY grade Recht. Obs eins davon besser ist, oder klingt, keine Ahnung.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
UKW Radio wäre ca 88 – 110 Mhz, vielleicht daher der Peak. Die ideale Antenne dafür wäre 3m, geviertelt wäre 75cm eine recht gute UKW Antenne. Wobei ich rate. Irgendwo muss das ja her kommen.
Wieso geht ihr eigentlich nicht auf ein LHY-Akkunetzteil ? Da bestehen diese Probleme überhaupt nicht.
Kann aber verstehen, wenn man die Thematik jetzt ausreizen will. Ich bin da genauso. Tüftel gerne rum.
Habe gestern mein erstes USB-Akkupack an die Tochter verschenkt. Wurde vom LHY ersetzt.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Nicht das wir 2 Themen in einen Pott schmeißen. Bei der P3717 bezog ich mich auf 230V Netzfilter. Und zog sie heran, weil sie eine der wenigen mit Serienspulen-Funktion ist. Als Beispiel. Die Impedanzkurve vom Bild bezieht sich auf 50 Ohm, was bei 230V sehr viel deutlich eher passt als bei 12V. Man bedenke: verschiebt sich die Impedanz des Verbrauchers, verschieben sich auch die Einsatzbereiche von Spulen, Kondensatoren ebenso. Man kann es sinngemäß, zum Verständnis, wie bei Weichen in Lautprechern betrachten. Ein 4 Ohm Hochtöner benöitgt für die gleiche Trennfrequenz die doppelte Kapazität des Kondensators davor, als wenn man einen 8 Ohm Hochtöner nehmen würde.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Du bist einer de wenigen, der eine der großen Vorteile der 3717 erkannt hat. Ihr Dämpfungsmaximum liegt fast genau in dem Bereich, wo typische Schaltregler ihre Frequenz haben, bzw am meisten stören.
Man bedenke, die Tabelle ist nur die reine Spule, kein vollständiger Netzfilter. Durch die restliche Beschaltung des Filters ergibt sich eine sehr wirkungsvolle Dämpfung, im Vergleich zu anderen Lösungen. Bis 3A oder 690W wüsste ich keine bessere, um mit wenig Aufwand viel zu erreichen. Diesen Filter verbaue ich z.B gerne sofort in Geräte fest ein, da er nach meinem MOD die Eigenschaft hat, niemals je mumpfig zu klingen, ganz egal, was man mit weiteren Filtern verbockt hat. Er „klingt“ bei sehr geringem Störpensum neutral, mit steigendem Störpegel immer besser. Das gleiche Konzept nutzen mittlerweile auch einige bekannte Entwickler.
Gruß
Stephan
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