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Nachtrag:
Nun hatte ich so viel geschrieben, und DC – Filterung nicht erwähnt. Da ist es genau das gleiche. In Geräten mit Schaltreglern, aber auch Kauf-DC-Filtern, werden oft sehr kleine Spulen mit 0,01mH oder weniger verbaut. Auf dem Oszi sieht man auch die Wirkung. Filtern tun die schon. Aber hat mal jemand in Frage gestellt, klingt das auch besser ? So ein „Spülchen“ z.B an einem USB-Powerpack bringt hörbar garnix. Da musste ich wirklich hoch bis 0,1mH, die hört man sofort, mit gesteigerter Sauberkeit, besseren Sybilanten, langzeittauglicher. Was sagt uns das ? Genau.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Klar gibt es da Erkenntnisse, sie wurden dank Mr. Nichtvorstellenkönnen aber nie ins Forum geschrieben. Das Hauptproblem beim Entstören bleibt weiterhin die Ungewissheit, welche Bereiche dominieren denn bei einem selbst zuhaus ? Bei mir z.B messe ich 300mV SYM, und 1500mV ASYM. Aber kenne die Frequenzen nicht.
Also bin ich mal „Baby-Schritte“ gegangen, und habe mal Einzelfilter gebaut, die eben nur SYM, z.B Pi-Filter oder nur X-CAP, oder auch nur ASYM, z.B CM-Spule oder nur Y-CAPS, beeinhalten. Also bewusst nicht Breitbandig und nicht beide Störungsarten zusammen bekämpft. Um zu „hören“ was wirkt denn klanglich am stärksten ? Über den Wert der Kondensatoren, und die Wicklungszahl der Spulen, bestimmt man die Einsatzfrequenz. Das gleiche mit den Ferrits. Low und High. Das ist schon interessant. Dachte aber immer, das wird kaum jemanden interessieren, da die wenigsten ja DiY Filter verwenden, und in Kauf-Filter sowieso alles drin ist. Mir selbst hat es geholfen, Schwachpunkte zu lokalisieren.
Beispiel: Ein Filter eines Studioausstatters beginnt laut Homepage erst ab 300khz. Da ensteht doch die Frage, ist der Bereich darunter uninteressant ? Oder schöpfe ich Potential nicht aus ?
Ich könnte nun ganz viel darüber erzählen, würde aber den Rahmen sprengen. Ich versuche mal einiges davon anzusprechen.
Ist z.B noch niemanden aufgefallen, das ein Ferritstromkabel klanglich supergut an billigen Blurayplayern funtioniert, an teuren CD-Spieler jedoch so gut wie gar nicht ? Das war damals meine erste Erkenntnis. Heute ist es sehr simpel. Ist ein Gerät vollgepackt mit Schaltreglern, oder auch mit Schaltnetzteil, z.B günstige Blurayplayer, aber auch Mini-PC, billige Switche, einfache Streamer wie z.B Bluesound NODE, Ferritkabel dran, wirkt prima. Was lässt sich daraus ableiten ? Ferritkabel wirken ab 100Mhz. Somit hilft auch jeder Netzfilter, der hoch ASYM dämpft.Klick. Es dämmert.
Nun kommt eine Analog-Endstufe hinzu. Wirkung: Fast garnicht. Hmm wieso ? Simpel. Ihr Gleichrichter streut tief SYM zurück, das Gerät reagiert ebenso eher auf symmetrische Störfelder. Ferrit wirkt nicht/kaum. Der erwähnte Pi davor: Neue Klänge fluten den Raum. Sauberer, entspannter, stabiler, deutlich hörbar.
Schwieriger wirds, wenn PV-Störungen von außen kommen. Da helfen tief SYM wirkende Filter ebenso wunder, einen Auth z.B kann man stecken, und hört fast keinen Unterschied. Er erreicht nicht die tiefe Schaltfrequenz. Nimmt man z.B einen Corcom 6FC, wirkt das schon ganz anders. Dafür wurde er entwickelt. Auch ein Symmetriertrafo wirkt hier Wunder, da er bereits bei 500 Hz einsetzt, z.B Audes. Normale Netzfilter dämpfen bei 500hz garnix.
Z.B eine ASYM Dämpfung muss man nicht tief auslegen. Das bringt meist gar nichts. Ich bin bis zu einer CM-Spule mit sagenhaften 90mH gegangen, eine mit 20mH erreichte genau die gleiche Wirkung. Die wirkungsverstärkenden Y-Kondis ist auch wieder so ne Sache. Nimmt man die blauen dünnen Scheiben-Keramikkondensatoren, als Beispiel 6,6nF, und die gleichen mal als gute Folie, tut sich einiges. Ein Punkt, an dem man bei verschlossenen Kauffiltern nicht eingreifen kann.
Ich kürze mal ab. Typische Netzfilter machen eine hohe ASYM Dämpfung meist am besten. Ergänzt man diese mit tief SYM, fällt einem der Kit aus der Brille, was man bisher an Klang verschenkte.
Selbst an Hypex Modulen mit SNT. An Billo-Streamern,Rechnern und Switchen muss man jedoch weiterhin schwere Geschütze auffahren, um sie auszureizen. Und 60kg Ferrit. Nimmt man als Beispiel mal einen Linn Streamer, ist die Wirkung sehr gering.
Deshalb decken sich auch viele Berichte nicht. Die Situation und der Fuhrpark entscheidet.
Ein Laie ist vollkommen überfordert. Da bietet es sich an, alle Maßnahmen gleichzeitig zu probieren, und seinen Ohren zu trauen. Irgendeine davon wird schon die Störung treffen. So wundere ich mit auch heute noch, wieso z.B Symmetriertrafos so selten eingesetzt werden. Er macht 2 Dinge, die man sonst überhaupt nicht erreicht. Tiefste Filterung, und minimiert Ausgleichströme unter den Geräten, über die Signalkabel. Ein wesentlicher Faktor, der uns stört.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Wäre es dann sinnvoll oder nicht sinnvoll, am Silencer Schirmanschluss gegen PE abzuleiten ?
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Die Meinung teile ich. Es wird immer wieder vergessen, das die kaum gefilterten Schaltregler, grade in den günstigen Geräten, selbst Störungen produzieren. Da hilft auch kein Akku davor nicht, besonders keiner, der selbst simple Schaltregler hat. Deshalb tauscht man sie ja gerne gegen Linearregler, oder filtert sie zusätzlich. Die Störungen suchen sich immer irgendeinen Weg. So erscheint es mir sinnig, diese vor dem Gerät abzuleiten, das darauf mit klanglichen Änderungen regiert.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Hätte noch ne Frage bezüglich Schirmung der Kabel. Bei Stromkabeln sagt man ja, Schukoseitig Schirm hart auflegen, KG-seitig Schirm über 15nF anbinden. Der Puritan Groundmaster verwendet ein ähnliches Prinzip. Wäre das vielleicht bei Lan-Kabeln auch sinnig ?
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Ja, zu tun gibts immer was. Bin gespannt.
Der Knopf „Bearbeiten“ hier im Forum funktioniert schon, wie er soll. Nur die Zeit dafür ist etwas klein. Ich tippe mal auf 5-10 Minuten, danach wird er de-aktiviert.
Gruß
Stephan
Hallo Max
Das mit einer Spule selbst wickeln, wie die 3717, das sie sowohl CM als auch eine Serienspule beinhaltet, ist gar nicht so einfach.
Beispiel: Ein Ringkern, 2 Kabel 10x gleichsinnig fädeln. Ergibt meinetwegen 2x 3mH CM. Wickel ich eine der Adern einmal mehr, also 11x, erhalte ich zwar eine Serienspule von 0,1mH, jetzt hat aber die CM Spulenfunktion 3mH + 3,1mH. Das ist tricky. Messe ich an der P3717, erhalte ich 2x 25mH CM, und 1x 0,5mH Serie. Falls du da eine einfache Lösung für hast, immer her damit. Ich bin aktuell bei „Try-and-Error“.
Gruß
Stephan
Nachtrag, kann nicht mehr editieren:
Ich meine nicht einfach einen Draht mit einem VNA auf Dämpfung mit einem Kern messen, das keine Praxis. Der Schirm wird ja sowohl von außen, als auch von den inneren Adern beaufschlagt. Sowohl Strom- als auch Signalkabel. Ob sich das, und wie genau, auswirkt.
Hallo zusammen
Ihr weicht zwar vom Thema ab, aber dazu passend hätt ich auch ne Frage. Ein Ferritring über den Schirm eines Kabels. Ferrit sollte immer nahe dem Stör-Erzeuger sitzen, nicht am anderem Ende. Nimmt man nun einen Ferritkern, der einen Tick zu groß ist, kann man ihn beim Musikhören auf dem Kabel (Schirm) verschieben, und hört dabei auch sofort einen ansteigenden Klangunterschied. Fast wie von einem Mischpult-Schieber. Mich würde interessieren, wie sich das Messtechnisch genau auswirkt, da ich sowas mit meinen Mitteln nicht messen kann.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Deshalb rate ich auch jedem zum Umbau des OLD6000. Dann treten seine Vorteile mehr in den Vordergrund. Ganz egal was wer davon hält, oder nach Monaten die Idee nach-ahmt, fakt ist: Meiner spielt gut. Jetzt in naher Zukunft baue ich noch einen um, für einen Bekannten von mir, der das selbst nicht kann, auf seinen Sonderwunsch bekommt er 2 DC-Buchsen, an die er je einen LHY Akku plant.
Da bin ich mal gespannt, wie der performt. Es entfällt ja jeglicher DC-DC Wandler, auch wenn Tracos ok sind, noch besser ist, gar keinen DC-DC Wandler zu verbauen. Regler werden natürlich wieder durch gute ersetzt. Die verbauten erzeugen ja von sich aus mehr Noise, gegen das, was vom LHY reinkommt. Für das Original-Konzept ausreichend, für unsere Bedürfnisse veraltet.
Nochmal zurück zu den Schaltreglern. Mir ging es um die Betrachtung, auch da kann man mal genauer hinsehen. Sonst versteift man sich möglicherweise zuviel auf eine andere Stelle, und übersieht es.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Vielleicht wäre das folgende noch als Nebenprojekt mit in deine Messung zu nehmen.
Taiko schreibt, Klangunterschiede entstehen auch durch Onboard Schaltregler, die bei höherer Last mehr Noise erzeugen. In der Fritzbox sind z.B mehrere. Hat man mehr CPU-Last, oder Zusatzgeräte daran, geht der Strom hoch, und der interne Noise auch. Das wäre z.B eine Erklärung, wieso Streaming dann schlechter klingt. Ich hab das mal nachgemessen, an externen Schaltnetzteilen. Das ist so. Komischerweise nur die, die schon im Leerlauf und kleiner Last, 0,2A, viel Noise haben, gehen bei 1,5A um das dreifache noch hoch. Wogegen die sauberen bei der gleichen Sache grade mal vielleicht 50% hochgehen, von 20 auf 30mV, die unsauberen von 70 auf 220mV. Klar, das die dann übelst sounden.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
Mal laut gedacht:
Eingestreutes nennt man ja „Nicht-Leitungsgebunden“. Und beginnt erst ab einer gewissen Frequenz.
Hinzu haben UWK, MW, WLAN usw auch bestimmte Frequenzbereiche. Kommt man eventuell darüber der Sache näher ?
Gruß
Stephan
Hallo Max
Super.
Eins verstehe ich aber nicht. Ich wiederhole deinen Satz verkürzt:
Gleichtaktdrossel ….. dämpft nur Gleichtakt?
Ja, dafür ist sie da. Hehe. Kleiner Scherz.
Lass uns mal genauer überlegen…. Wir haben eine Batterie, PE-Frei, am Ende ein Widerstand, PE-frei. Wo soll der Gleichtakt ein Gegenpotential finden ?
Das wird erst interessant, wenn irgendwas dahinter hängt, was irgendwie zu PE koppeln kann. Seih es auch nur ungewollt kapazitiv (parasitär), in dem Falle also nur sehr hochfrequent, da geringe Kapazitäten. Wie z.B ein Switch, sogar weiterführend gedacht der dann über ein Lan Kabel am geerdetem Streamer einen Weg findet. Nur mal als Beispiel.
Oder laienhaft vereinfacht: Ich nehme eine 9V Batterie und messe mit beiden Messspitzen nur auf Plus. Was zeigt mein Messgerät ?
Es wäre also denkbar, das dein Netzbetriebenes Oszi da reinwirkt.
Man könnte ein NanoVNA nehmen, und damit die Dämpfung eines Ferrits aufzeigen. Die aber nur zum tragen kommt, wenn auch genau im Wirkbereich ein Störpotential vorhanden ist. So lote ich also nur aus, was so ein Ferrit maximal schaffen kann. Nicht, wie er sich in der Praxis verhält. Somit kann es auch passieren, das eine Maßnahme keine Wirkung zeigt, weil einfach im Wirkbereich nichts da ist.
Gruß
Stephan
Hallo Eric
Dann muss ich zugeben, ich bin überfragt. „Kann ich nicht checken“. hehe.
Ach von Dir kam das LHY damals ? Hatte schon überlegt, woher ich überhaupt das LHY kannte. So genau kann ich das nicht mal mehr sagen, sonst hätte ichs erwähnt. Das IAN Canada war mir zu aufwendig, und etwas teuer. Da kam das LHY grade Recht. Obs eins davon besser ist, oder klingt, keine Ahnung.
Gruß
Stephan
Hallo zusammen
UKW Radio wäre ca 88 – 110 Mhz, vielleicht daher der Peak. Die ideale Antenne dafür wäre 3m, geviertelt wäre 75cm eine recht gute UKW Antenne. Wobei ich rate. Irgendwo muss das ja her kommen.
Wieso geht ihr eigentlich nicht auf ein LHY-Akkunetzteil ? Da bestehen diese Probleme überhaupt nicht.
Kann aber verstehen, wenn man die Thematik jetzt ausreizen will. Ich bin da genauso. Tüftel gerne rum.
Habe gestern mein erstes USB-Akkupack an die Tochter verschenkt. Wurde vom LHY ersetzt.
Gruß
Stephan
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