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Hallo Max,
Super – Danke für den Tip.
Mit welchen Kondensatoren hast Du denn die beste Erfahrung gemacht?
Ich spiele sowieso OpenWRT drauf, daher ist auch die V3 OK für mich.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
da ich für weitere Experimente einen zusätzlichen WR902AC benötige, bin ich auf folgendes Angebot aufmerksam geworden: https://www.dealclub.de/tp-link-tl-wr902ac-wlan-nano-router-dualband-5ghz-3g-4g-b-ware/#
17,99€ incl. Versand. Wurde gestern von mir bestellt.
Es ist B-Ware und sehr wahrscheinlich Version 3.
Vielleicht ist der Preis ja für den einen oder anderen ein Hindernis, das Teil ernst zu nehmen.
Günstiger und besser kommt man allerdings nicht an einen komplette Isolierung.
Beste Grüße,
Eric
Nochmal hallo,
ich habe in diesem Setup auch nochmal den Delock LAN Isolator gemessen, da dieser ja aktuell anscheinend wieder durchs Dorf getrieben wird.
Zuerst habe ich mir das ganze angehört. In meinem Setup direkt an den Ausgang des WR902AC und dahinter dann das komplett ferritierte LAN Kabel zur LS50 WII.
Das Ergebnis war wie schon zuvor bei meinen alten Versuchen, eine höhere Räumlichkeit, die schon etwas unnatürliches haben kann.Jetzt die Messergebnisse im Messaufbau als FFT 0 – 250MHz:

Pink: ohne Delock Isolator
Blau: mit Delock IsolatorMan sieht hier sehr schön, dass der Delock einiges an Störungen hinzufügt. Da dies entsprechend dem Frequenzspektrum des 100base TX Ethernet Signals passiert, ist auch klar, wo diese Störungen herkommen – nämlich durch Modenkonvertierung. Diese kann man nur Erfassen, wenn im Betrieb gemessen wird. Macht man Messungen, ohne dass wirklich Signale gesendet werden, sieht die Welt vielleicht in Ordnung aus – spiegelt jedoch nicht die Realität wieder.
Hier zur Überprüfung das Frequenzspektrum mit dem TinySA Ultra auch 0-250MHz

Gleiches Ergebnis (jedoch mit geringerer Y-Skalierung).
Dass die Störungen durch Modenkonvertierung entstehen, lässt sich auch am Differentialsignal ableiten.
Hier eine Messung des Differentialsignals im gleichen Setup ohne Isolator mit schönem Eye-Pattern:

Und nochmal mit Isolator mit erhöhtem Jitter, aber auch höherem Amplituden-Noise:

Was bei den Isolatoren noch hinzu kommt, sind m.E. Reflexionen die in das Gerät zurück wirken und hierdurch nochmal das Störungslevel erhöhen. Dies wird in dem aktuellen Setup noch nicht erfasst – ich versuche eine Lösung hierfür zu finden. Der Streamer sendet ja auch permanent Signale. Da der LAN Isolator in der Regel keinerlei Terminierung hat und m.E. auch bzgl. Impedanz der Signalpfade alles andere als 100Ohm hat, entstehen Reflexionen, die in den Streamer wirken. Eventuell ist hierin auch der Effekt erklärbar, den viele Berichten, das der Isolator direkt vor den Gerät (Streamer) stärker wirkt, als weiter weg (hierdurch können sich Reflexionen etwas ausbalancieren).
Wenn ich mir die Schaltung auch anschaue, frage ich mich, was denn der Isolator machen kann, das es zu einer solchen Klangänderung kommen kann. Beim WR902AC ist Bob Smith Terminierung aufgehoben, sodass es auch ohne Isolator zu keinen direkten Störungsflüssen unter den Adernpaaren kommen kann. Der WR902AC wird mit Akku betrieben und ist somit auch komplett isoliert, sodass es zu keinen Stromflüssen über PE kommen kann, die der Isolator unterbinden könnte. 50Hz Störungen, die der Isolator ja nachweislich gut reduziert, existieren hier nicht. Eine Verbindung per Schirm besteht nicht, die der Isolator aufheben würde.
Sounding über HF bleibt weiterhin eine Möglichkeit.Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Ich arbeite aktuell an einem neuen / alten Setup zum Messen der CAT Kabel.
Um genaue Aussagen bzgl. der Gleichtaktstörungen zu treffen, die in einem Gerät ankommen, muss man im Betrieb messen – also beim Senden von Signalen. nur so kann man die Gleichtaktstörungen erkennen, die über Modenkonvertierung erfolgt. Macht man das im Leerlauf, ist das alles witzlos, da man den größten Teil gar nicht erfassen kann und falsche Schlussfolgerungen anstellt.Das Problem dabei ist jedoch, das man ein Setup hinbekommen muss, das möglichst wenig fremde Einflüsse aufweist. Bei den Compliance Tests wird das zu untersuchende Gerät in einen Testmodus versetzt, sodass nur auf TX (also auf der Sendeleitung) Signale gesendet worden, ohne das ein entsprechender Link-Partner angeschlossen werden muss. Das ist natürlich mit Switchen oder WLAN Router nicht möglich, da mir hierzu die Tools fehlen – daher die Messung mit dem Mess-Kabel mit integriertem Trafo.
Bei den Kabeln sieht es natürlich anders aus. Da habe ich die Developer Tools von Intel und kann die i350 Netzwerkkarte in einen Testmodus setzen, sodass nur auf TX permanent Signale gesendet werden.
Am anderen Ende habe ich ein spezielles Test-Fixure mit Pierre als Platine layoutet, das dem Test-Fixture für die Gleichtaktstörungen bei den Complience Tests entspricht.

Hierbei wird dann die Masse mit der Masse des sendenden Rechner verbunden, sodass ein Störungsstromfluss gewährleistet ist und gemessen werden kann.
Damit experimentiere ich aktuell und die Ergebnisse bei den verschiedenen Kabeln sind schon erstaunlich – ähnlich wie auch schon in den ersten CAT Kabel Messungen von mir.
Hier ein Beispiel einer Messung des Frequenzspektrums 0-500 MHz von zwei verschiedenen Kabeln:

Beste Grüsse,
Eric
Moin Max,
Ja, ich habe die KI mal mit ein paar Schlagworten für einen Ethernet Isolator gefüttert.
Vielleicht ein Vorbote von den kommenden OLD9000 Versionen mit vielen Trenntrafos, integrierten mehrfach LAN Isolatoren und vielen für den Klang so entscheidende Zerhacker.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
als Vorschau auf das, was uns 2024 erwarten wird, hier mal ein Preview von einem Prototypen für einen neuartigen Isolator:

Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Das Jahr 2023 neigt sich rapide dem Ende zu und das Unwort des Jahres 23 in meinem audiophilen Sprachgebrauch ist mit großem Abstand: Drei Großbuchstaben, dann eine 6 mit drei Nullen dahinter
Mein Unwort des Jahres im audiophilen Kontext besteht auch im Grunde aus drei Buchstaben und beginnt mit dem gleichen Buchstaben an wie deins: „OEM“ – Forum.
Was man sich dort in diesem Jahr geleistet hat und duldet, ist für mich eigentlich ohne Worte:
- Verdiente Akteure, die das Forum mit einem komplett neuen Thema interessant machen und unzählige neue Mitglieder generieren, rausekeln.
- Wissen und Erkenntnisse von anderen einfach übernehmen und so darstellen, das sie von einem selbst kommen.
- Urheberecht einfach ignorieren.
- Den Account sperren, sodass man noch nicht mal die Bilder seiner eigenen Artikel mehr sehen oder darauf zugreifen kann.
- Jegliche Posts, die dieses Vorgehen mal kritisch hinterfragen einfach löschen.
Auch von mir einen guten „Rutsch“ und ein gutes neues Jahr 2024!
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Hast Du bei Dir mal versucht Dein Handy (am besten bei laufenden Telefonat) auf den
TP-Link und oder ein LAN-Kabel zu legen ?
Kannst Du Unterschiede mit und ohne Handy messen oder hören?Nein, habe ich noch nicht gemacht. Um Rückschlüsse auf WLAN zu machen, müsste man das LTE Modul deaktivieren.
Das POE ist hoffentlich nicht störend, wenn es nicht benutzt wird ?
Bei POE wird am Mittelabgriff der Transformer die POE Spannung abgegriffen und dann für die Systemversorgung verwendet. Ich bin da kein Spezialist, aber kann mir Vorstellen, das wenn man POE zwar nicht benutzt trotzdem Störungen vom Gleichtakt der Datenleitung in die Spannungsversorgung gelangt.
1000BASE-T hat eventuell sogar Vorteile in Hinblick auf „Isolation“ da es eine Echokompensation gibt? Weiß jemand ob das optional oder Standard bei 1000BASE-T ist ?
Das DSP, das hier gemacht wird, bezieht sich ja nur auf das Differential-Signal – die Gleichtaktstörungen werden ja zuvor auf Masse gelenkt. Ich denke, das bei 1000base TX auch das Problem mit Crosstalk grösser ist, da ja auf allen 4 Adernpaare Daten gesendet werden. Aber auch bei 100base TX wird das Signal aufbereitet mittels adaptiver Equalizer.
Bei der Konstellation, den Wavlink zwischen die TP-Links ohne Netzwerkanschluss zu stellen bei 50cm Abstand frage ich mich wer wird gestört: Der W-Lan Sender oder Empfänger? oder der Analoge Teil der Anlage ?
Genau diese Frage ist noch zu klären.
Noch eine Alternative: Störung des Hörers 😉Da die durch den Wavlink verursachten Störungen nach dessen ausschalten noch etwa 10 Sekunden hörbar sind, kann es eigentlich keine Auswirkung auf ein analoges Gerät sein. Die Störung muss sich im Puffer des Streamers befinden.
Die Einwirkung auf die analoge Seite schliesse ich dann auch aus. Ich kann mir aber leider bei besten Willen nicht erklären, wie die Störungen des Wavlink über reine Abstrahlung in den Puffer des Streamers gelangen können. Allerdings will ich das nicht abstreiten. Es gibt ja genügend Berichte im Netzt, die über Klangunterschiede durch verschiedene Speicherungen von Daten berichten.
Eine weitere Erklärung, die ich nach wie vor nicht ausschließen möchte: Die Strahlung beeinflusst das Hörempfinden, das etwa 10s braucht, sich wieder zu normalisieren.@Eric: würde den blog noch nicht in WiFi. com umbenennen, bevor das nicht geklärt ist 🙂
Das wäre ja dann ein generelles Phänomen, das unabhängig von der Datenübertragung per WLAN ist.
Aber vielleicht denken wir viel zu kompliziert und die Lösung ist ganz einfach, liegt auf der Hand und heißt auch hier Trenntrafo 😉 („trenntrafo.de“ ist leider schon belegt)Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
Noch keine Bitte, kannst Du bitte Beschreiben wie sich für Dich der Klang des original WR902AC V4
hin zum direkt 3,3V Versorgten geändert hat ?Ich kann nur zu der Konstellation mit dem Ian Canada (inzwischen mit den Ultra Caps) aus dem Gedächtnis im Vergleich mit dem Original sprechen. Und zwar zur V3.
Der Klang wurde etwas weniger nervös und etwas Spitzen und Schärfen haben sich gelegt.
Ich habe leider keine Messmöglichkeit, daher bleibt so ein Bauchgefühl ob sich die 100mW der 2,4GHz bei dem geringen Abstand nicht doch auf das LAN Signal auswirken ?
Da sich bei Hubert und auch bei mir durch Reduktion der Sendeleistung keine Änderungen ergab (erste Meldung von mir war nicht reproduzierbar) bin ich mir wirklich Unsicher wie weit dies eine Rolle spielt.
Sehe gerade den TL-WA1201, der hat sogar 1 Giga-Bit Port, hatten wir über den schon mal gesprochen ?
Bin mir unsicher, ob denn GBit und POE so der richtige Weg ist.
Ich werde die Tage einen TinySA Ultra, der bis 5,3GHz arbeitet, bekommen und mal schauen, was Messungen damit zeigen werden.
Beste Grüsse und noch schönen zweiten Weihnachtstag,
Eric
Hallo Max,
Könntest Du bitte messen wie hoch der Stromverbrauch bei direkter Zuführung der 3,3V ist ?
Was ist der Hintergrund davon?
Hallo Hubert,
Versorge ich den Wavlink während einer Wiedergabe mit Strom, gibt es nach etwa 5 Sekunden eine bleibende Veränderung. Diese ist in ihrer Wirkung ähnlich, aber nicht so ausgeprägt wie im ersten Versuch beschrieben. Trenne ich den Wavlink wieder vom Akku, wird das Klangbild nach gut 10 Sekunden wieder normal.
Vielen Dank für die Tests. Das deutet ja alles auf eine Veränderung des Klangs durch Einstrahlung hin und nicht über den Signalweg.
Interessant dabei ist, das Du und auch ich nachdem ich das länger getestet habe, keinerlei Veränderung wahrnehmen durch ändern der Sendeleistungen.
Oder vielleicht sind es ja doch Beeinflussungen der Hörempfindlichkeit / Verarbeitung. Ich würde das wirklich nicht ausschließen. Da ich selbst auf den Schuhmann Generator nicht reagiere, würde dies auch erklären, warum ich auch keine Klangänderungen bei anderen Accesspoints höre – vielleicht bin ich ja neben einem Sendemast geboren und immun 😉 Das ist höchst Spekulativ – aber ich schließe grundsätzlich keine Lösung, die sich einigermaßen erklären lässt, aus.
Beste Grüsse und allen ein frohes Fest,
Eric
An die Administration: Bitte meine Sinnfreie Äußerung löschen
Tja, Spuren lassen sich hier jedenfalls nicht unter Vorwand „Typo“ verwischen . . .
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
Die Nuss ist noch nicht geknackt 🙂
Nein, das ist wahr. Vielleicht sollte ich die Seite in wifi-sound.com umbenennen.
Hubert könnte man mal den ersten TP-Link, der das W-Lan Signal sendet, ein Kupfermäntelchen verpassen, ob das irgendeine Veränderung bringt. Spasseshalber auch am zweiten TP-Link, der letztendlich das finale Lan Signal generiert.
Der TP Link WR903AC hat interne Antennen. Das Einpacken wäre da keine gute Idee.
Abstrahlung oder passiert da was im Signal? Ist doch deine Überlegung?
Das gilt es herauszufinden. Ich werde mal in den freien Tagen nach Weihnachten etwas intensiver mit dem neuen 2Ghz Scope Messungen machen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Matthias,
Zum Testen für Geräte besser eine Hülle Basteln( Klebefolie dran lassen) und über das Gerät schieben.
Das hört sich in der Tat zum Testen besser an 😉 Die Folie klebt wirklich sehr stark.
Meine Interpretation: Der Primo ist ein Störer, was nicht per Netzrückfluss oder via Signalleitung entweichen kann wird abgestrahlt. Das Kupfermäntelchen behindert die Abstrahlung und so gelangt mehr HF über den elektrischen Weg in die Anlage.
Die Fritzbox ist, was Eigenstörungen angeht, bestimmt kein Saubermann. Ein HF Dichtes Gehäuse wäre ev. Kontraproduktiv.
Bei dem Test von Roland – soweit ich das richtig interpretiere – wäre die Fritzbox nur über WLAN aktiv und der einziger Weg für Störungen zum Ausbüchsen wäre die DSL Leitung.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert,
Vielen Dank für den Bericht. Dann sind ja Störungen über das Stromnetz ausgeschlossen.
Dann bleiben noch zwei Optionen:
- Wirkung über Abstrahlung vom Gerät / Accesspoint
- Wirkung über den Signalweg
Da ich bei mir leider keinerlei Unterschiede bzgl. des WLANs höre, eine Frage:
Kannst Du mal im präferierten Setup mit den beiden WR902AC einfach den Wavlink einschalten ohne Verbindung und schauen, ob sich was am Klang ändert? Das wäre dann eine erste Überprüfung bzgl. Option 1.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Max,
Der ist verklebt. Ich habe ihn zuerst mit der Heißluftpistole erhitzt und dann mit einem flachen Schraubendreher nach und nach aufgehebelt.
Beste Grüße,
Eric
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