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Hallo Max,
Die Drossel und die Ferrite wirken ja über Magnetismus, der von der Schirmung nicht geblockt wird. Daher muss diese m.E. nicht entfernt werden. Hatte ich auch zuerst nicht richtig interpretiert, aber auch die Messungen zeigen das auf.
Bzgl MDI/MDI-X verwende ich ja den Netgear Hub, der nur MDI-X hat und somit dies ausgeschlossen werden kann.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Stephan,
das werde ich noch weiter untersuchen. Aber prinzipiell sollte die Schirmung ja auch eine gewisse Wirkung ohne Konnektivität haben.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
bei Torbens Produktivität kann man auch mal den Überblick verlieren 😉
Torben hatte dieses Kabel schon mal eingesetzt: https://ethernet-sound.com/forums/topic/drosselkabel/page/4/#post-2448
Ist dann nach meiner temporären Empfehlung, Abstand von geschirmten Kabeln zu nehmen, anscheinend raus geflogen – sorry dafür, aber wir sind auf einer langen Reise.
Soweit ich das sehe, ist dies bei Torben die standard Variante und die ich bestellt habe die Industrievariante, die es auch in 1,5m gibt.
Beste Grüsse,
Eric
Moin zusammen,
grundsätzlich haben die ersten Messungen gezeigt, das die geschirmten Kabel nicht schlechter sind (was zu erwarten war).
Das beste Kabel ist ein S/FTP. Wobei man dies nicht verallgemeinern kann.
Ich hatte mich vor kurzem dafür ausgesprochen vorerst keine Geschirmten Kabel einzusetzen, da sie a) meist zu steif sind und hierdurch wieder Probleme mit Knicken entstehen können und b) man durch auflegen des Schirms (was ja auch unbeabsichtigt passieren kann) man wieder eine zusätzliche Komplexität einführt.
Das erneute gute Abschneiden des S/FTP Kabels hat mir etwas zu denken gegeben.
Bei der Wicklung um den Kern können durch die Steifigkeit zwar Knicke entstehen, aber die Adern von jeder Wicklung sind auch gegenseitig durch Schirmung getrennt, was dann die Kapazitive Kopplung reduzieren müsste.
Ich habe dann gestern Abend noch etwas recherchiert und dieses Kabel gefunden, das ich bestellt und messen / hören werde:
Dieses Kabel hat einen minimalen Biegeradius von min. 10mm und ist für Industrieanwendungen vorgesehen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
nachdem ich heute 15 Kabel mit der Länge von 1m gemessen habe schonmal ein paar Highlights.
Bestes Kabel
- Peak-Peak: 76,8mV
- RMS: 5,1mV
Schlechtestes Kabel
- Peak-Peak: 200mV
- RMS: 26mV
Soviel zum Thema, wo kommt der Kabelklang her 😉
Nächstes Beispiel (wobei die anderen Kabel nur geringe Unterschiede in der Laufrichtung hatten)
Ein 1,5m Kabel, das ich auch gemessen habe in der einen Richtung:
- Peak-Peak: 244mV
- RMS: 29mV
Andere Richtung
- Peak-Peak: 117,6mV
- RMS: 10,8mV
Hier die FFT der beiden Richtungen:

Soviel zum Thema Laufrichtung der Kabel ist egal.
Ihr seht schon, dass dies auch wieder ein komplexes Thema ist.
Ich muss hier noch ein paar Messungen an ein paar Abenden machen, bevor ich genauere Angaben machen kann.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
Ich werde wie immer mein bestes geben 😉
Ich vermute jedoch, dass es keine klare Aussage geben wird, sondern man nur aufgrund der Messergebnisse entscheiden muss. Dazu gibt es auch hier zuviele Randparameter, sodass Pauschalaussagen wie „nimm einfach ein beliebiges AWG28 UTP“ oder „nimm Solidcore oder Silberlitze“ schwierig werden.
Daher das Angebot, falls jemand ein Lieblingskabel (das man kaufen kann) hat, dass dieses gemessen werden kann.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
nachdem jetzt etwas Klarheit bzgl. der Kerne herrscht, geht es jetzt weiter mit den Kabeln.
Hierzu habe ich inzwischen ein paar Kandidaten bei mir, die ich vermessen werde.
Erste Messungen zeigen recht interessante Unterschiede, wie auch schon hier gemessen: https://ethernet-sound.com/draft-messung-von-lan-kabel-part-i/Das in dieser Messreihe am besten abgeschnittene Kabel https://ethernet-sound.com/draft-messung-von-lan-kabel-part-i/#PATCH-C7_1_GE schneidet auch im neuen Setup mit der Störungsstromflussmessung hervorragend ab – leider ist es etwas zu steif, weil mit Schirmung. Zeigt aber, das die alten Messungen nicht falsch waren – obwohl von einigen möchtegern Experten und Wichtigtuern so dargestellt.
Die Ergebnisse als Artikel werden aber etwas auf sich warten lassen.
Wer spezielle Wünsche bzgl. Kabelmessungen hat, kann mir gerne welche zusenden. (@trhh gehe davon aus, das diese preislich nicht in der Region der KEMET Kerne liegen – obwohl diese ja nicht umsonst sind).
Ich werde die Kabel zuerst mal ohne Kern messen, da man diese dann eventuell auch nochmal im Rahmen der 14 tägigen Rücknahmepflicht zurück senden kann.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
danke für den Hinweis. Das dürfte aber nur bei Slim Kabeln gehen.
Zusätzlich werde heute ich das gegeben Zeitpunkt mal nachmessen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Torben,
Ja, das ist schon beeindruckend.
Und schon alleine mit nur dem Würth Kern erreicht man für 7€ Peak-Peak: 28mV und RMS: 2,5mV. Das nenne ich mal gelungenes Preis-Leistungsverhältnis das in der audiophilen Welt seines gleichen sucht. Der Klangewinn bei mir incl. den 2 Drosseln in dem Interconnect Kabel der KEF LS50 ist eindeutig höher als der Einsatz der 2 x Tempestfilter für je über 400€.
Daher mein Tip, wenn man erstmal loslegen will und erfahren will was denn Entstörung bringt, damit anzufangen (das Problem stellt sich dann aber, das man erhofft, das geht dann in gleichen Schritten so weiter)
Beste Grüße,
Eric
Hallo Hubert,
interessant wäre mal vor dem Streamer die V4 mit Original-Firmware zu setzen. Nicht das OpenWRT noch ein internes Bottleneck hat. Aber dann hast Du das Problem vor dem PC…..
Vielleicht dann nur mal die 24/192 Tracks von Tidal direkt probieren.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert,
bzgl. der Konfiguration des OpenWRT mit 5GHz setzt Dich bitte mit mir in Verbindung.
Bei der V4 Version muss ein anderes Image aufgespielt werden, da bei der freigegeben OpenWRT Version 5GHz nicht unterstützt wird. Es gibt aber einen Mod, sodass dies dann funktioniert.Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
so, nun habe ich folgende drei Kerne nochmal im Vergleich gemessen:
- Würth 74270191
- Fair Rite 240-31
- KEMET ESD-R-613325H-NC23
Damit ich keine großen Unterschiede durch Toleranzen bei den Kabel bekomme (was anscheinend die Ursache für die Ergebnisse der ersten Messungen war), habe ich immer das gleiche 1m Nanocable 10.20.0101 verwendet, die Richtung immer beibehalten und auch die Länge des Kabelschwanz zum Empfänger immer gleich gelassen. Ich habe acht gegeben, das keine grossen Knicke entstehen. Das kann man natürlich nicht ganz ausschliessen, jedoch ist mir dies sicherer als die Serienstreuung bei den Kabeln.
Würth 74270191

Peak-Peak: 28mV
RMS: 2,5mVFFT im Vergleich zum Kabel ohne Drossel 0-125MHz

Fair Rite 240-31

Peak-Peak: 28,4mV
RMS: 2,5mVFast exakt gleiche Werte wie der Würth Kern.
FFT im Vergleich zum Kabel mit Würth 74270191 0-125MHz:

Auch hier fast keine Unterschiede.
KEMET ESD-R-613325H-NC23

Peak-Peak: 28,8mV
RMS: 2,4mVLeicht bessere RMS Werte, was aber auch im Rahmen der Mess-Toleranzen liegen kann.
FFT im Vergleich zum Kabel mit Würth 74270191 0-125MHz

Hier sieht man nun, das der KEMET Nanokern im Unteren Bereich um die 10-20MHz etwas besser dämpft als der Würth, dafür aber im Bereich um die 100MHz noch mehr Störungen durchlässt als der Würth und der Fair-Rite.
2 x Fair Rite 240-31
Dann habe ich zwei Fair Rite 240-31 zusammen als ein Kern genommen mit interessanten Ergebnis.

Peak-Peak: 28,8mV
RMS: 2,6mVSogar leicht schlechtere RMS Werte, als mit nur einem Kern – was aber auch im Rahmen der Mess-Toleranzen liegen kann.
FFT im Vergleich zum Kabel mit Würth 74270191 0-125MHz:

Fast keine Änderungen, allerdings leichter Anstieg der Störungen im Bereich 100MHz.
Interessant ist zu sehen, dass Mehr nicht immer Besser bedeutet.
KEMET ESD-R-613325H-NC23 mit 1,5m Nanocable 74271222S und 4 x 74271222S
Nachdem der KEMET Kern im Bereich 10-20MHz leicht die Nase vorne hat, habe ich diesen Kern mit einem 1,5m Nanocable 74271222S eingesetzt und 4 x 74271222S mit Doppelwindung, da diese den Bereich um die 100MHz aus Erfahrung recht gut bekämpfen.

Peak-Peak: 26,4mV
RMS: 2,2mVBeste Werte.
FFT im Vergleich zum 1m Kabel auch mit KEMET ESD-R-613325H-NC23

Schön zu sehen die gute Dämpfung im Bereich 100MHz, aber auch im Bereich von 25 – 50MHz bessere Dämpfung.
Diese Kabel spielt gerade bei mir und macht richtig Spass.
Bin gespannt auf die Hörberichte von Torben (Die 100€ sind eventuell doch nicht für die Katz).
Fazit
Der Unterschied zwischen den Kernen ist recht gering. Der Würth 74270191 macht als „Zufallstreffer“ immer noch sehr viel richtig und ist für 7€ ein Nobrainer, der überall in der Kette bedenkenlos eingesetzt werden kann.
Der KEMET ESD-R-613325H-NC23 macht m.E. Sinn, wenn man den Bereich um die 100MHz zusätzlich mit dem 74271222S kombiniert.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Tom,
vielen Dank für den Hinweis.
ich habe ein Message Plug-In installiert, sodass jetzt unter dem Menüpunkt „Nachrichten“ Persönliche Nachrichten ausgetauscht werden können.
Bitte seht es mir nach, wenn das alles noch etwas holprig ist, da ich hier als One-Man-Show agiere.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe einen Marktplatz eingeführt, auf dem gebrauchte „Ethernet-Ware“ 😉 angeboten werden kann. Zu erreichen über den Menüpunkt „Foren“.
Bitte nur Dinge ohne kommerziellen Hintergrund und auch keinerlei Bastelware ohne Zulassungen hier anbieten.Eigentlich eingeführt, damit ich mal mein „Lager“ etwas aufgeräumt bekomme.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
das Vögelchen, dass da gezwitschert hat, bin natürlich ich.
Hierzu ein paar Worte:
Ich habe erste Vergleichsmessungen zwischen dem Kemet Nanokern und dem Würth gemacht und hierbei hat es sich so dargestellt, dass der Würth über den gemessenen Frequenzbereichs besser dämpft.
Allerdings habe ich aktuell etwas viel um die Ohren, sodass ich dies noch nicht weiter untersuchen konnte. Zusätzlich würde.ivh gerne noch weitere Kerne im Vergleich messen, sodass man dann etwas mehr Sicherheit hat, welcher Kern dann am.bwsten geeignet ist. Gehe ich mit solchen noch nicht abgeschlossenen Erkenntnissen zu früh hier public, dann sorgt das m.E. zu zu grosser Verunsicherung.
Beste Grüße,
Eric
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