Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
P.S.:

Das ist die aktuelle Version die ATL als Filter „inspired by Fo-Felix Project“ verkauft. Hier nun doch mit Y- Kondensator Schaltung (die man ja nicht unbedingt nutzen muss)
Quelle: https://www.atlhifi.com/shop/assembled-pcbs/emi-rfi-common-mode-filter-assembled-and-tested-pcb/
Beste Grüße,
Eeic
Moin Stephan,
Der Corcom 6FC hat doch auch einen Y-Kondensator auf PE. D.h. doch, er wird seine Leistung bzgl. Gleichtakt bei der Powerstation nicht ganz ausspielen können.
Hast Du Angaben von Fo Felix bzgl. dessen Dämpfungsverhalten?
Der KEMET Nano Toroid und auch der #31 Fair Rite Kern haben ja schon besser Dämpfung im unteren Bereich. Ich hätte gehofft, das die hier wenigstens noch etwas Wirkung zeigen.
Dieser zuletzt dargestellte Bereich wird dann auch mal das Testbed für das Drosselkabel sein. In meinem Setup mit Ian Canada LiFePo4 und Bypass des 5->3.3V Schaltregler, gibt es da nichts mehr zu dämpfen. Aber in anderen Setups anscheinend schon, was durch das aktuelle Drosselkabel nicht abgedeckt wird.
Beste Grüße,
Eric
P.S.: ob die PowerStation nun eine HF Sounding Maschine ist, lässt sich noch nicht eindeutig sagen, da die Isolation durchaus auch positive Aspekte hat (Leckströme). Allerdings zeigt sich wie schon vermutet, das es eine HF Dreckschleuder ist. Wenn Personen, die z.B. auch einen OLD9000 zwar mit seiner (nicht perfekten) Isolation, jedoch mit starken Gleichtaktstörungen positiv zwischen schon komplett isolierten und Akku betriebenen FMC und Streamer als klanglichen Fortschritt bewerten, dies auch beim Einsatz der PowerStation tun, kann man m.E. auch spekulieren, das hier die HF Störungen im Sinne des Salz in der Suppe zum Sounding dient. Ausschließen kann man dies faktisch aktuell nicht. Aber wie immer wird es hierzu bestimmt noch genug alternative Fakten geben.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
Deine Idee, ein Netzkabel zu erdrosseln, entspräche eigentlich nichts anderem wie einer Common-Mode Spule.
Das ist der Sinn und zweck der Verdrosselung. Bei einem Schutzklasse II Strippe ist das recht einfach und Kostengünstig von jedem auch ohne weitere Fachkenntnisse zu erledigen.
Hast Du ein Datenblatt von dem Fo-Filter mit Impedanz Kurve?
Ich habe noch ein paar Messungen mit folgenden Filtern nach der Powerbank gemacht und mal die FFT angeschaut:
- Schaffner FN352z mit Schutzleiterdrossel
- Audioplan Volksfilter (Danke an Sebastian für die Leihstellung)
- Auth EDMZ 503
- 2 Drossel mit dem Netzkabel: Kemet Nano Kristall Toroid (7 Turns) und Fair-Rite Toroid Materil #31 mit 6 Turns.
In der FFT 0-125MHz konnte nur die Drossel Lösung überzeugen (Bilder kommen noch, da One-Drive zickt).
FFT 0-125MHz mit Netzanschluss(Violett) und dann mit Powerstation (Pink):

Da geht ganz schön die Post ab mit der PowerStation.
Hier nun FFT 0-125MHz mit den Drosseln

Im tiefen Bereich konnte keine Lösung grosse Wirkung zeigen.
FFT 0-500kHz, ohne Filter. mit Filter ähnliches Bild

Unten ist die Kurve bei Netzanschluss, oben die Pinke die der Powerstation.
Die Powerstation hat recht starke Störungen mit der Frequenz von 40kHz, die man hier mit ihren Harmonischen sieht.Unten in der Violetten Kurve kann man bei genauerer Betrachtung die Schaltfrequenz des RME Netzteils, die bei 25MHz liegt, erkennen
Diese ist allerdings auch bei PowerStation betrieb vorhanden, in der FFT aber von den starken 40kHz Störungen der Powerstation überdeckt.
Das einzige, was beim PowerStation Betrieb besser ist, sind die 50Hz Leckströme, die natürlich nicht mehr vorhanden sind. Im Netrzbetrieb kann hier zwischen Gehäuse des Empfänger TP Link SG105e und PE ca. 80V mit 4uA Stromfluss mit dem Multimeter gemessen werden. Der Stromfluss ist natürlich bei der PowerStation 0.
Beste Grüsse,
Eric
P.S.:
wie ist denn eigentlich die Schaltung vom Fo-Felix Filter? Der hat doch keinen Y-Kondensator und filtert Gleichtakt nur über eine grosse Gleichtaktdrossel – soweit ich das noch im Kopf habe.
Das wäre dann auch ein erster Hinweis, warum ein Fo-Felix Filter in einigen Setups mehr begeistern kann, als ein Tempest Filter, der zwar mit tollen Werten und idealisierten Messung aufwarten kann, aber dann vielleicht an der Realität der PE Situation scheitert.
Wenn das mit dem Fo-Felix Filter so ist (grosse Gleichtaktdrossel, kein Y-Kondensator), dann wäre dies eine schöne Ergänzung für die Powerstation und garantiert effektiver als der Auth.
P.S.P.S.: In Anbetracht dieser Zusammenhänge sollten wir vielleicht einen Thread „Netzentstörung – Reloaded“ aufmachen – wollte ich eigentlich nicht, aber ist ja anscheinend notwendig.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan/all,
Ich bin mir nicht sicher, wie der Auth aufgebaut ist, aber wenn die Hauptwirkung bzgl. des Gleichtakts über den Y-Kondensator und Abführung auf PE erfolgt, dann könnte auch das der Grund sein, das er hier nicht so viel bringt – gibt ja keinen PE mehr….
Ich habe inzwischen auch die Vermutung, dass auch bei der Stromversorgung die Gleichtaktstörungen das eigentliche Problem sind und Störungen im Gegentakt über die gesamte Aufbereitungsstrecke „weg-geregelt“ werden. Auch Jim Brown spricht ja davon, das normale Netzfilter nicht wirklich zu gebrauchen sind, da sie die Gleichtaktstörungen auf PE abladen, womit niemanden geholfen ist. Er empfiehlt ja auch hier eine Verdrosselung der Netzleitung – das habe ich bei der PowerStation mal mit Erfolg gemacht, wobei der Frequenzbereich noch besser angepasst werden muss.
Falls ich mit der These, dass generell die Gleichtaktstörungen und deren Stromflüsse an Klangveränderungen schuld sind, richtig liegen würde, dann erklärt sich m.E. damit auch, warum Filter in verschiedenen Setups unterschiedlich Wirken und klingen (ja, ja, ja, schon klar, Netzfilter klingen nicht, aber es ist einfache dies so zu beschreiben). Je nachdem wie die Weiterverarbeitung, bzw. die Stromflüsse dann über PE erfolgen kann es dann zu unterschiedlichen Klangausprägungen kommen. Wenn man dann bedenkt, das ein Hauptprotagonist der Netzentstörung mir noch vor einem Jahr erklärt hat, das Geleichtaktstörungen auf DC „starker Tobak“ sind und das Thema auch ansonsten nirgends (z.B. auch bei Messungen von Netzteilen) beachtung geschenkt wird, kann jedenfall ich mir nun etwas besser Vorstellen, wo denn viele der bisher ungeklärten Klangänderungen begründet sind.
Ich glaube inzwischen, dass die Verdrosselung, erstmals bei Ethernet in der Art herausgefunden, auf alle Kabel, über die Gleichtaktstörungen sich ausbreiten und fliessen können (und keine Signale laufen, die beeinflusst werden, also vornehmlich Differentialsignale), eine der effektivsten Massnahmen ist, die man machen kann. Vielleicht macht Jürgen ja demnächst mal den Test mit XLR AES/EBU. Mit USB habe ich das ja schomal aufgezeigt. Vielleicht will auch mal jemand einen Test mit einer Verdrosselung des Netzkabels machen. Ich habe das ja bei der Powerstation und dem RME Netzteil gemacht – wobei es hierbei ja um ein Schutzklasse II Gerät handelt.
Jim Brown spricht auch davon, das ein Grenzwert überschritten werden muss, damit eine signifikante Reduktion der Störungen erfolgen kann. Er spricht von 5kOhm Impedanz, die seines Erachtens erfüllt sein muss um zum Ziel zu kommen – diese Zahl habe ich auch schon von anderen Experten gehört/gelesen. Das deckt sich ja auch mit den Erfahrungen des Drosselkabels – erst eine sehr hohe Impedanz durch Mehrfachwicklungen führt zum Erfolg.
Ich habe inzwischen ein DC Kabel aus einem AWG22 von dem Draka CAT 8.1 gebaut und dieses mit Erfolg verdrosselt.
Und auch die Isolation vom Stromnetz ist zwar ein guter Schritt, aber selbst dann finden Stromflüsse im Gleichtakt statt – bei Ethernet anscheinend über das komplexe Kabelsystem, oder die Spannungsstörungen entladen sich woanders ins System hin, sodass Stromflüsse erfolgen – anders kann man sich die Stromflüsse, die ja nachweislich durch die Messungen festgestellt sind, nicht erklären.
Beste Grüsse und schönen Feiertag,
Eric
Halbzeit Meldung:
Vielleicht sind es Rückstände meines rheinischen Braunkohlestroms , mit der ich die Kiste geladen habe, die man da sieht 🙂
Interessanter Gedanke! Bei den Daten hört man ja auch immer wieder, dass es je nachdem woher diese abgespeichert werden, zu Klangunterschieden kommt…. Warum dann nicht auch beim Strom? Ich füll den Tank dann mal vor Rücksenden mit saubersten französischem Atomstrom….
Ein neues Top Thema für „Akte X – Die unheimlichen Fälle der Goldohren“….

Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
ich konnte der Versuchung dann doch nicht widerstehen mal erste Messungen mit der UA551 PowerStation als Stromlieferant für ein Ethernet Setup zu machen. Das ist jetzt ganz frisch nur als Preview. Ich habe auch noch keine FFTs gemacht, um die Frequenzbereich genauer anzuschauen – also nur Peak-Peak und RMS Werte die als Volt ermittelt werden und Aufschluss über den Stromfluss der Gleichtaktstörungen über das CAT Kabel geben.
Ich habe dazu folgenden Messaufbau gewählt (der auch der Messaufbau mit möglichst viele Störungen wird):
230V Quelle (Wechselnd)-> RME 12V DC Netzteil (das vom ADI 2 DAC) -> NetgearHub -> 25cm Belden 1305a -> Messstummel mit DIY HF Stommesssonde -> TP Link SG105e (Gehäuse auf PE geerdet, damit Stromflüsse über PE möglich sind) -> 5V Batteriepack
Hausnetz als Quelle

Peak-Peak: 1,54V
RMS: 50mVDas sind schon hohe Werte – eigentlich gut für einen Messaufbau mit einem hohen Störungsanteil.
UA551 als Quelle

Peak-Peak: 2,08V
RMS: 180mVHuch – was ist denn da los? Eigentlich sollte doch der Stromfluss geringer sein mit der PowerStation.
Ich habe diese Messung natürlich mehrfach wiederholt und auch geschaut ob der Messaufbau in Ordnung ist – war er leider. Einzig positve daran: Die Störungen sehen recht gleichmässig aus, sodass die Hoffnung besteht, das man diese Bekämpfen kann.Wie schon gesagt habe ich keine Frequenzanalyse gemacht. Was mit der PowerStation definitiv wegfallen müsste, sind Leckströme – eventuell liegt hierin der positive Klang, von dem berichtet wird. Allerdings gibt es ja dafür auch andere Mittel dies zu reduzieren. Aber wie gesagt, das muss alles weiter untersucht werden.
UA551 als Quelle – mit Drossel in der 230V Netzkabel zum RME 12V Netzteil

Peak-Peak: 2,06V
RMS: 90mVAuch hier zeigt die Drossel auf dem AC 230V Kabel seine Wirkung, wobei diese natürlich bzgl. der zu bekämpfenden Frequenzen noch optimiert werden muss.
UA551 als Quelle – Auth EDMZ 503 + Drossel in der 230V Netzkabel zum RME 12V Netzteil

Peak-Peak: 2,04V
RMS: 70mVAuch der Auth EDMZ 503 zeigt weitere Wirkung – das ist ja gehörtechnisch auch von Matthias berichtet worden – wobei ich hier doch eher auf eine Drossel setzen würde und diese optimieren. Ich werde die Tage mal Messungen mit einem Tempest Filter machen und schauen was passiert.
Zwischenfazit
Das mit der Powerstation im Gleichtakt über Ethernet geringer Störungsstromfluss erreicht wird, kann nicht bestätigt werden. Wie schon gesagt, ist es noch zu früh, hier Schlüsse zu ziehen und eventuell lassen sich die Störungen ja einfach in den Griff bekommen. Allerdings zu glauben, dass man mit einer solchen Lösungen „sauberen“ Strom bekommt und das Thema Netzentstörung gegessen ist, ist Wunschdenken.
Beste Grüsse und schönes Fußball schauen,
Eric
Kurze Zwischenmeldung:
Die PowerStation von Matthias und die Acoustic Networks Filter von Jürgen sind heute angekommen. Morgen wird es voraussichtlich losgehen damit.
Ich bin inzwischen etwas weiter mit dem Verlinkten Dokument von Jim Brown gekommen und es ist wirklich teilweise erschreckend, was dieses Dokument in seiner Revision 7 von 2019 geballt enthält und sich weitestgehend deckt mit dem hier ermittelten. Ich kann das nur wärmstens jedem empfehlen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Stephan,
nachdem ich die Auswirkung von einem Kurzschluss bei dem Ian Canada gerochen und gesehen habe, bin ich da auch vorsichtiger geworden. Ich hoffe die Powerstation hat wirklich CE, sodass auch ne Hausratversicherung das abdecken wird.
Beste Grüße,
Eric
P.S. anstelle von Waste of Time im OEM ließ doch mal das von mir als Attachment geteilte Dokument, da ist die Zeit besser angelegt: https://ethernet-sound.com/wp-content/uploads/2024/05/HF-Ferrit.pdf
Hallo Stephan,
ja, der eine Ferritkern ist eine homöopathische Dosis. Und selbst die viel zitierte Vollbestückung bringt ja nicht so viel: https://ethernet-sound.com/das-drosselkabel-minimierung-der-gleichtaktstoerungen-auf-dem-letzten-meter/#Messungen-2
Das kann man aber nur nachvollziehen, wenn man die Störungsgenerierung bei Ethernet über Modemkonvertierung durchdringt und versteht – eigentlich ist das nicht so schwer zu verstehen und alles in dem Drosselkabel Artikel beschrieben.
Ebenfalls in den Messung schön zu lesen, dass hier keinerlei Probleme durch die Modemkonvertierung durch den engen Radius bei dem Slim Kabel hinzukommt.
Ich werde die Tage hier mal weiter machen mit Kaskadierungen, wie schon beschrieben. Allerdings kommt am Freitag ein Paket von Jürgen mit den Network Acoustics Geräten und die PowerStation von Mathias – es wird nochmal spannend.😉
Beste Grüße,
Eric
Hallo Max,
Um auf Deine #3390 noch umfänglich zu antworten, fehlen noch ein paar Puzzles.
Nein, da sind noch keine zusätzlichen Störer. Es ging in erster Linie mal darum aufzuzeigen, das eine einfache Befolgung von irgendwelchen Angaben nicht automatisch zum Ziel führt. Zusätzlich diente dies dazu die 4 Turns zu überprüfen.
Aber auch, das die hintereinander gesetzte Ferrite mit einzeln mehr oder weniger kalkulierbaren Ergebnissen in der Summe nicht kalkulierbar sind.
Alles weitere wenn meine Grippe etwas verschwunden ist.
Beste Grüße,
Eric
P.S.: Die Y Rasterweite ist 4dB.
Nochmal hallo,
in den obigen Messungen sieht man, dass der „Frequenzberg“ von ca. 5 – 25 MHz am effektivsten ab einer Windungszahl 4 bekämpft wird. Die 5-fach Wicklung ändert hieran dann nicht mehr viel.
Bei der 4-fach Wicklung sieht man auch, das der Bereich von ca. 100MHz – 112,5MHz etwas weniger gedämpft wird, was aber in der Summe trotzdem für die Anwendung von 4 Wicklungen bei dem 74271222S spricht.Die Peaks bei 97 MHz ist der Funkturm mit seiner Sendefrequenz, die u.a. über das Kabel als Antenne eingefangenen werden und auch gedämpft werden.
Darauf hin habe ich erste Messungen gemacht, indem ich einen weiteren 74271222S mit 2-fach Wicklung vor den 74271222S mit 4-fach Wicklung gesetzt habe, in der Hoffnung, dass sich hierdurch der Bereich 100MHz – 112,5MHz nochmal reduziert – das ist aber nicht der Fall. Ich werde die Messungen noch nachreichen, aber der Bereich hat sich nochmal verstärkt. Das zeigt nochmal eindrücklich, dass man bzgl. der Wirkung nicht einfach den Rechenschieber aufmachen kann und damit fertig ist. Man kann dies natürlich alles ignorieren und so machen, als gäb es diese Ergebnisse hier nicht und sich in Sicherheit wiegen – weiter kommt man damit aber auf jeden Fall nicht.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
da es ja bzgl. der Auswirkungen von Wicklungsanzahl diverse und auch diffuse Diskussionen gibt hier mal eine Messung mit einem 74271222S, einem Slim CAT6 UTP Kabel und 1 – 5 Turns. Das alles mit reeller Ethernet Signal Belastung!
Hier eine Serie von FFT 0 – 125MHz, jeweils eine Messung ohne Ferrit als Referenz in Blau hinterlegt
1 Turn

2 Turns

3 Turns

4 Turns

5 Turns

Alles weitere hierzu später.
Beste Grüsse,
Eric
Moin zusammen,
Was spricht für einen ersten Versuch zur Verdrosselung gegen solch ein Slim Kabel: https://shop.klotz-ais.de/pd1-3xk.html
Beste Grüße,
Eric
-
AutorBeiträge













