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Hallo Matthias,
ich denke das diese 8kHz Störungen in der Tat durch die 125 μs Microframes kommen.
Hier gibt es ein paar Posts dazu: https://audiophilestyle.com/forums/topic/38582-usb-source-and-the-8khz-phy-microframe-packet-noise/
Und bei Archimago: http://archimago.blogspot.com/2015/05/measurements-usb-hubs-and-8khz-phy.html
Ich bin mir allerdings noch nicht der gesamten Zusammenhänge davon klar, da ich aktuell mich erst beginne mit dem USB Thema intensiver zu beschäftigen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
nachdem ich ja mit dem Versand der Isolatoren hier vorerst mal ruhe habe, habe ich mich weiter dem Thema USB Drosselkabel gewidmet. Hierbei habe ich auch nochmal meine Idee vom Smartphone als Streamer beleuchtet und hier heute erstaunliche Messungen gemacht.
Wie gesagt, hat m.E. das Smartphone ja durch seine komplette Isolation schon einen beachtlichen Vorteil als Zuspieler.
Ich habe also mal Messungen der Störungen des USB Kabels mit der DIY Strom-Sonde vor dem RME ADI 2 DAC zum einen mit dem Stack Audio Link II Streamer im Akku Betrieb und dann mit dem Google Pixel 6 Pro als Zuspieler gemacht. Der RME befand sich ebenfalls im Akku Betrieb.

Hier die Oszi-Messung des Stack Audio Link II (mit Standard USB A – USB B Kabel an den RME angeschlossen) Mit Streaming von FLAC Dateien:

Peak-Peak: 246mV
RMS: 24mVJetzt die Messung mit dem Smartphone (mit Standard USB C – USB C Kabel) mit USB Audioplayer Pro und Streaming per WLAN von Quobuz

Peak-Peak: 108,8mV
RMS: 3,6mVTrotz den Peaks mit einer Wiederholfrequenz von ca 8kHz sind das beachtliche Werte gegenüber dem Stack Audio Link II.
Danach habe ich das Standard USB C Kabel gegen eine erste Version eines USB C Drosselkabel ausgetauscht:

Und siehe da:

Peak-Peak: 46,6mV
RMS: 1,9mVDas ist fast zu schön um Wahr zu sein – daher habe ich das mehrfach mit fast identischen Werten gemessen.
Ich werde jetzt mal anfangen Hörtest zu machen und bitte Euch, wenn ihr die Möglichkeit hierzu habt, dies auch mal zu tun.
Beste Grüsse,
Eric
Update:
die 25 Paket wurden heute morgen von mir bei DHL aufgegeben – eventuell habt Ihr auch eine E-Mail Bestätigung erhalten.
BG, Eric
Hallo Stephan,
eine Frage zu dem Netzteil: Meines Erachtens kann ich doch die zwei TP Link mit ihren ca 400mA Aufnahme parallel hängen, bzw. die 3.3V Reglermodule. Was bringt eine separate Regelung im Netzteil?
Das verlinkte Reglermodul hat ja zwei Regler, sodass damit dann beide TP Links versorgt werden können – der Preis ilt ja für 4 Stück davon.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Dirk,
leider keins mit 3.3V.
Alternativ müsstest du ein 5V nehmen und dann mit einem Regler auf 3.3V regeln, wie schon von @solidcore Stephan vorgeschlagen.
Dazu würde sich dann wenns klein sein soll das Topping P50 eignen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Matthias,
der LAN Optimizer ist ja eigentlich nix anderes als eine externe Ethernet Karte, die per USB angeschlossen wird. Wenn man hier davon spricht, das diese vor den Streamer gesetzt wird, dann muss der Streamer auch einentsprechendes USB Interface haben.
Musste mich zuerst mal durch das ganze Geschwurbel lesen, um herauszufinden, was das eigentlich sein soll.
Und ob und wie hier eine Isolation realisiert wurde ist mir nicht klar.
Also sowas hier nur im teuren Kästchen und mit eigenem Netzteil: https://www.amazon.de/UGREEN-Ethernet-Netzwerkadapter-Ultrabook-Aluminum/dp/B07M91X2NW/ref=asc_df_B07M91X2NW
Der USB Isolator ist ja vielleicht noch zu gebrauchen, aber da gibts ja genug günstigere Alternativen.
Das ein Fair Audio eine Verdrosselung oder auch einen Bericht über die eigentlich günstigst umzusetzenden Lösungen für das Problem Ethernet Sound nie zeigen wird, hat mir ihrem Geschäftsmodell zutun.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Dirk,
prinzipiell kannst Du beide TP Link an die vorher genannten Netzteile parallel z.B. mit einem Splitter Adapter anschließen. Allerdings teilen sich dann beide TP-Links die gleiche Masse (natürlich auch „+“). Allerdings wäre das ja bei einem WLAN Client mit 2 Ports genauso.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Paco,
also eine Option wäre ein Linear Labornetzteil, das man auf 3.3V einstellen kann. Das Peaktech 6080 genoss eine gute Reputation (ich habe dieses selbst als Labornetzteil). Allerdings gibt es hier inzwischen eine neue Version, zu der ich nichts sagen kann: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/labornetzgeraet_0_-_15_v_0_-_3_a_stabilisiert-263206
Eventuell kann das ZeroZone S11 auch mit 3.3V Output geliefert werden, müsste man anfragen: https://www.ebay.de/itm/121818621995
Auf die schnelle habe ich noch dieses Netzteil bei Ebay gefunden, das auch in 3.3V Version geliefert werden kann: https://www.ebay.com/itm/316100100467
Allerdings ohne Gewähr bzgl. Qualität.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matt,
vielen Dank für die Ausführungen.
Die Platzierung eines Drosselkabels im Ethernet LAN vor der Wifi Strecke kann m.E. nur durch ausprobieren herausgefunden werden. Hierbei handelt es sich ja meines Erachtens hauptsächlich um Störungen, die dann über das Stromnetz und PE (Sicherheitserdung) auf die Audio Geräte wirken. Diese Stromflüsse sind recht schwierig vorherzusagen.
Setzt Du den TP-Link WR902AC mit der Modifikation zur 3.3V Versorgung ein, oder fütterst Du ihn mit 5V von einem der Gieseler LPS?
Wenn Du den TP Link mit 5 V fütterst, dann prognostiziere ich, das das V2.5 Kabel einen Fortschritt bringen wird und selbst ein LAN Isolator vor dem Drosselkabel könnte auch noch einen leichten Vorteil verschaffen.
Beste Grüsse,
Eric
P.S.: Ich bin wirklich gespannt Auf Deine Erfahrung mit dem USB Drosselkabel!
Hallo zusammen,
die Isolatoren sind heute alle von mir verpackt worden, sodass ich am Montag die 25 Pakete zu DHL bringen kann.

So sollte es dann aussehen, wenn Ihr die Pakete öffnet:

Und hier ein Bild von einem fertig „verschrumpfschlauchten“ Isolator:

Hat irgendwie was von einem Stealth Bomber . .
Aber wie schonmal angesprochen: Mit dem Schrumpfschlauch beim Erhitzen etwas aufpassen, sonst reißt er gerne an den Kanten der Platine ein.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen
@mrwurf
Es freut mich, das das V3 auch bei Dir große Wirkung zeigt – vielen Dank für die Rückmeldung!Herzlich willkommen hier bei ethernet.sound.com!
Ich freue mich immer wieder, wenn Kollegen rund um den Globus hierher finden und sich auch beteiligen!
Das ist ein sehr beeindruckendes Setup, das Du hast! Leider ist der Weg nach Australien etwas weit, sonst würde ich dieses sehr gerne mal live hören!
Es freut mich um so mehr, dass die hier gemachten Entdeckungen und Entwicklungen bei Dir Wirkung zeigen und Du diese ausprobiert hast. Oftmals erlebe ich es, dass man das zwar ausprobiert, ganz nett findet, aber dann wieder in das alte Muster mit esoterischen Kabeln und Gadgets verfällt, da „billig ohne Gold und Silber Glimmer nichts sein kann“ oder man sich in seinem sozialen Kontext schwer tut mit solchen „Billiglösungen“.
Kannst Du noch etwas über Deine Ethernet-Kette sagen?
Eventuell kann das V3 Kabel bei Dir nochmal eine Verbesserung bewirken.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
also der Versand der Isolatoren wird voraussichtlich erst am Wochenende erfolgen können, da ich die nächsten Tage noch auf Geschäftsreise muss.
Die Versandetiketten sind schon für alle gekauft auch mit Angabe Eurer Email Adresse, sodass ihr eventuell schon eine Nachricht von DHL erhalten habt.
Ich werde jedem Isolator einen auf ca 72mm zugeschnittenen Schlumpfschlauch beilegen, sowie ein 15cm Stummel CAT6 Kabel zum kurzen Anschluss.
Mit dem Schrumpfschlauch muss man beim Erhitzen etwas vorsichtig sein, sonst reißt er gerne an den Kanten der Platine.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
nachdem heute morgen 65 Schrumpfschläuche im Akkord zugeschnitten wurden, hatte ich jetzt nochmal Zeit den Isolatoren etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Vorweg nochmal das Ziel, das wir mit dem Isolator verfolgen: Maximal Reduktion von Störungen im untersten Frequenzbereich zur Ergänzung des Drosselkabels.
Bei der Analyse der Isolatoren ist jetzt aufgefallen, das die Newava Transformer im Oberen Frequenzbereich durchaus eine stärkere Seitenstreuung haben. Das ist nicht weiter schlimm und das eine Erhöhung der Störungen im oberen Frequenzbereich stattfinden war klar – dafür gibt es ja dann das Drosselkabel.
Ich habe zur Analyse die zwei Extreme (Worst-Best) genommen, die ich mittels einen Quick-Checks ermittelt habe.
Die Frequenzanalysen habe ich mit dem neuen Spectrum Analyzer gemacht, der m.E. stärker auf äussere Störeinflüsse reagiert. Ich bin daher dabei das Messsetup noch zu optimieren, aber für die Vergleiche hier reicht es schon aus.Zuerst mal eine Analyse 0-250Mhz:

Gelb: Kabel ohne Isolator
Pink: Best
Blau: WorstMan sieht hier schön, das im Bereich bis ca. 10MHz die Isolatoren fast identisch sind, darüber es allerdings zu stärkeren Abweichungen kommt.
Jetzt mal genauer im relevanten Bereich 0 – 10MHz

Farben sind identisch wie oben:
Man sieht hier genauer, dass die Isolatoren fast identisch sind in diesem Bereich.
Danach wurde mal ein Eye-Pattern Vergleich gemacht. Hier vermutete ich zuerst mal, das der „Worst“ Isolator sehr schlecht abschneidet, da er ja im oberen Frequenzbereich wo auch Oberschwingungen des Ethernet Signals sind, nicht gut abschneidet.
Hier das Ergebnis von dem „Best“:

Und von dem Worst:

Das Eye-Patter vom „Worst“ Isolator ist nicht optimal, aber immer noch im akzeptablen Bereich – der SOTM Isolator hat hier auch keine besseren Werte geliefert.
Aber uns interessiert ja, wie sich die Isolatoren als Ergänzung zum Drosselkabel schlagen:
Hier nun ein vergleich der Isolatoren mit dem Drosselkabel:

Hier kann man sehen, das die Unterschied nur noch marginal sind.
Nochmal im Bereich 0-10MHz

Gelb: normale UTP Kabel
Grün: Drosselkabel V3 ohne Isolator
Pink: Best Isolator
Blau: Worst IsolatorMan sieht, das der Isolator hauptsächlich im sehr tiefen Frequenz-Bereich wirkt in der Kombination und das die Isolatoren hier fast identisch sind.
Danach habe ich mit dem Oszi mal Messung des Störstromlevels gemacht:
Hier mit dem „Best“-Isolator

Peak-Peak: 120,8mV
RMS:3,2mVMit dem Worst-Isolator

Peak-Peak: 124,8mV
RMS:3,3mVDas sind marginale Unterschiede.
Darauf hin habe ich mehrere Hörtests gemacht um zu schauen, ob es irgend einen Unterschied zwischen den beiden gibt. Hierzu wurden die beiden Isolatoren vor jedem Einbau „gemischt“, sodass ich am Ende des Mischvorgangs nicht mehr wusste, welche Best“ oder „Worst“ ist. Ich konnte hierbei keine klare Zuordnung treffen, sodass die beiden Isolatoren in Kombination mit dem Drosselkabel gleich wirken. Ich hatte den Tst extra mit dem Heim-LAN gemacht und nicht mit dem TP Link WIFI Setup und ich muss sagen, das was ich da gehört habe, hat mir durchaus gefallen, sodass ich mit dem Drosselkabel und Isolator den TP Link Wifi Client nicht groß vermisst habe.
Dass es bei den Newava zu so großen Unterschieden kommt im hohen Frequenzbereich hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht. Allerdings hat auch der Science Conversation Transformer im höheren Frequenzbereich ähnlich schlecht abgeschlossen, wir die schlechten Exemplare von Newava, sodass nicht zu vermuten ist, das man hiermit besser gefahren wäre.
Ich habe den „Worst“ aus der Menge der zu versendenden Isolatoren aussortiert.
Die Zusammenstellung der Isolatoren für den Versand wird komplett zufällig erfolgen, sodass dort niemand angst haben muss, benachteiligt zu werden.
Jetzt werden Kartons bestellt und Versandmarken organisiert.
Beste Grüsse,
Eric
Kleines Gruppe Bild der Isolatoren Garde:

Soeben alle erfolgreich auf Funktion getestet.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Stephan,
interessant wäre auch die DC Leitung mittels DC Hohl-Stecker+Buchse aufzutrennen, sodass man DC Filter einsetzen und testen kann.
Beste Grüsse,
Eric
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