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Hallo Matthias,
das die Paketbeschleunigung zur Entlastung der eigentlichen CPU dient ist auch abseits der KI nachzulesen.
Ich bin aktuell am Experimentieren mit dem Control-Point – sprich dem Handy.
Ich habe jetzt mal eine Firewall auf mein Handy installiert, sodass nur noch Bubble UPnP per WLAN kommunizieren darf. Hierdurch sollte dann jeglicher Datenmüll und Broadcasts aus dem Gastnetz und somit vom Streamer ferngehalten werden.
Ich werde darüber noch berichten.
Beste Grüße,
Eric
Ergänzung um das PDF generiert von ChatGPT im Anhang.
Und mit folgenden Hinweis der KI:
„Hinweis:
Wenn der Router in einer audiophilen Umgebung betrieben wird (z. B. mit einem Netzwerkstreamer),
empfiehlt es sich, die Paketbeschleunigung anzulassen, um mögliche EMI-Emissionen zu reduzieren.“Also doch alles HF Sounding?
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You must be logged in to view attached files.Hallo Matthias,
eine Frage zu dem Thema Paketbeschleunigung.
Hast Du hier auch Unterschiede bei der WLAN Übertragung gehört?Gibt es irgendeine genauere Begründung hierfür oder wurde das von den Tunern per Try and Error gefunden?
Hier eine Erklärung von der KI zum Thema Paketbeschleunigung.
Danach sinkt die CPU Last mit Paketbeschleunigung ja, bzw. steigt ohne die Paketbeschleunigung.Was genau passiert bei der Paketbeschleunigung?
Ohne Paketbeschleunigung:
Der Prozessor (CPU) des Routers muss jedes Datenpaket einzeln verarbeiten.
Dabei prüft er z. B. die Zieladresse, leitet es weiter, filtert ggf. (z. B. durch Firewall-Regeln) und zählt Statistiken mit.
Diese „Software-Verarbeitung“ kostet Rechenzeit und ist bei starker Last ein Flaschenhals.Mit Paketbeschleunigung:
Spezielle Hardware oder optimierte Softwarepfade übernehmen einfache Weiterleitungen direkt (z. B. von LAN zu WAN).
Der Router „merkt sich“ etablierte Datenströme (z. B. ein Video-Stream oder eine große Dateiübertragung) und reicht diese am Prozessor vorbei über eine schnellere Verarbeitungseinheit weiter.
Dadurch sinkt die CPU-Last deutlich, und die Durchsatzrate steigt.
Techniken der PaketbeschleunigungVorteile
Höherer Datendurchsatz (z. B. 1 Gbit/s oder mehr)
Weniger CPU-Last → Router bleibt reaktionsschneller
Besseres Erlebnis bei Streaming, Gaming, VPN etc.Nachteile / Einschränkungen
Inkompatibilität mit bestimmten Funktionen: Einige Firewalls, QoS-Regeln oder Protokolle wie PPPoE können durch die Beschleunigung umgangen werden oder funktionieren nicht richtig.
Fehlende Statistiken: Pakete, die nicht mehr durch die CPU laufen, tauchen ggf. nicht in Logging- oder Traffic-Statistiken auf.
Fehlerquellen: Manche Geräte können durch Firmware-Bugs instabil werden, wenn Paketbeschleunigung aktiv ist.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
vielen Dank für die Ausführungen!
Interessant ist ja, das sich hier an dieser Stelle tatsächlich was tut – hatte ich erst durch die Diskussion mit dem Wrouter in Auge gefasst und nun wissen wir ein wenig mehr warum.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
würde mich wirklich interessieren, ob es denn noch den ein oder anderen gibt, der das ausprobiert hat. Oder muss man hierfür zu wenig Goldmunzen einwerfen, hat zu wenig Esoterik oder ist zu einfach, sodass dies dem Audiophilen nicht würdig ist.
Der Microtik hap lite kann in der Tat als Router konfiguriert werden, sodass diejenigen, die nicht WLAN zum Streamer einsetzen möchten, diesen als Ethernet Router mit Optionalem WLAN Accesspoint nutzen können.
Hierzu muss der Mikrotik hap Lite im WISP AP Modus betrieben werden und als Router konfiguriert. Dann den Port 1 zur Fritzbox oder Internet-Router nutzen und Port 2-3 für den Streamer. WLAN kann man in der Config-Software deaktivieren oder für die Steuerung mit Handy nutzen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Frank,
vielen Dank für die Deine Schilderungen!
Bin gespannt, ob sich dies auch bei weiteren bestätigt – ich werde jedenfalls nicht mehr umstellen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
Wenn dies wirklich Klangauswirkung hat, dann sollte man das auch bei Ethernet machen – also eine „isolation“ über einen Router, der ein eigenes Netz verwaltet. Allerdings muss man hier dann noch einen WLAN Accesspoint integrieren, da die meisten ja mit Handy oder iPad steuern.
Dafür wäre eigentlich der MikroTik hAP lite bei richtiger Konfiguration eine ideale Basis.
Der kann m.E. als Router konfiguriert werden und hat auch noch den WLAN AC integreiert.Werde ich mir mal über den Feiertag anschauen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe jetzt meinen WR902ac an das Fritzbox Guest WLAN angebunden und mein Handy zur Steuerung auch.
Beim Guest Netz bitte beachten, dass die Option, damit WLAN-Geräte untereinander kommunizieren dürfen, aktiviert ist.
Was hat sich nun im Klang getan?
Das ist natürlich etwas schwer mit 100%iger Sicherheit zu sagen, da man nicht so schnell mal eben den WR902ac in ein anders Netzt hängen kann und somit mal a/b Vergleiche machen kann.
Ich kann nur sagen, dass das, was ich aktuell höre, sehr sehr gut gefällt und ich das Gefühl habe eine grössere Ruhe im Klangbild zu haben – kann aber auch Einbildung sein.
Jedenfalls macht es nichts schlechter.
Wenn dies wirklich Klangauswirkung hat, dann sollte man das auch bei Ethernet machen – also eine „isolation“ über einen Router, der ein eigenes Netz verwaltet. Allerdings muss man hier dann noch einen WLAN Accesspoint integrieren, da die meisten ja mit Handy oder iPad steuern.
Ich bin nach wie vor gespannt ob sich da was bei dem ein oder anderen tut.
Beste Grüße,
Eric
Nachtrag:
Ich habe jetzt mal eine Wireshark Messung gemacht bei Verbindung zum FritzBox Gast-Wlan mit interessantem Ergebnis. Das Gast-Wlan ist ja komplett vom normalen WLAN separiert und stellt eigentlich einen eigenen Internet Router dar.
Hier die Ergebnisse:
Paketanzahl über 10 Min: 860 Pakete
Davon eingehende Pakete: 402 PaketeDas ist nochmal weniger als mit dem TP link.
Ich werde dies im Laufe des Wochenende mal bei mir im Setup umstellen und schauen, ob sich da was tut.Wer also eine Anbindung vom Streamer über WLAN betreibt und sicher gehen will, dass das WLAN interface geringstmöglich belastet wird, sollte sein Setup in das FritzBox Gast-WLAN legen. (Goldenes Gehäuse drum, Web-Interface mit neuen Farben und fertig ist das neue 5.000€ Kistchen, das man, wenn man was auf sich hält und sich nicht als Holzohr im Sozialen Umfeld outen möchte, einfach haben muss).
Vielleicht gibt es ja schon Erfahrung im Netz darüber.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe mal meine Erkenntnisse zum Thema WLAN Router als Netzwerktraffic Filter hier eingestellt: https://ethernet-sound.com/forums/topic/wlan-loesungen/page/14/#post-5183
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
also ich bin heute mal dazu gekommen, den Netzwerktraffic hinter einem WLAN Route im Vergleich zu einer direkten WLAN Verbindung zum WLAN der Fritzbox zu messen.
Hierbei hatte ich auf meinem Laptop Wireshark laufen gehabt, das den Netzwerktraffic auf der WLAN Interface Karte 10min lang mitgeschnitten hat. Einmal direkt mit der Fritzbox verbunden und dann mit dem TP Link WR902AC, der als Router an die Fritzbox gehängt wurde und ein eigenes Netzwerk bereitgestellt hat.
Ergebnis:
Paketanzahl über 10 Min
– Fritzbox WLAN: 2737 Pakete
– TP Link Router: 1218 PaketeDavon eingehende Pakete
– Fritzbox WLAN: 1388 Pakete (817 direkt adressierte Pakete + 571 Pakete von einem Broadcast der Fritzbox)
– TP Link Router: 453 Pakete (hier kommen die Broadcast ja nicht durch)Der Netzwerktraffic und somit die Belastung des WLAN Interfaces wird bei der Router Lösung über halbiert. Hierdurch könnte sich natürlich auch die Störungsbelastung durch das Netzwerkinterface reduzieren.
In wieweit sich hierdurch Klangverbesserungen ergeben, ist noch nicht ganz klar, allerdings könnte hierdurch das ein oder andere Phänomen erklärt werden.
Vielleicht gibt es ja „Hörer“, die dem mal systematisch auf den Grund gehen wollen und den Test bei sich durchführen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Rainer,
das sollte mit dem WR902AC funktionieren.
Du musst ihn im Accesspoint Mode betreiben. Da ist Default mässig der DHCP Server aktiviert, sodass dies klappen sollte.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Rainer,
ist denn der PC ansonsten ohne jeglichen Netzwerkanschluss?
Falls ja sollte der WR902ac für Deinen Anwendungsfall passen. Du musst auf ihm den DHCP Server Funktion anschalten.Beste Grüße,
Eric
Hallo Hubert,
dein WR902 ist im Router Mode.
Der Router unterscheidet sich vom Access Point, dass der Router ein eigenes Netzwerk verwaltet und Pakete zwischen den verbundenen Netzwerken managed. Ein Accesspoint verwaltet keine IP Adressen sondern erweitert nur das bestehende Netzwerk mit WLAN .
Der Router lässt nicht zielgerichteten Traffic wie z.B. Broadcasts aus dem angrenzenden Netzwerk nicht durch..Somit sollte die Belastung der WLAN Interfaces oder des Streamers geringer sein, was sich eventuell auf den Klang auswirken könnte.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
also das V3 unterscheidet sich schon beachtlich in seinem Wirkbereich von dem V2 und ist vor allem im unteren Frequenzbereich wirksamer.
Und der Isolator wurde für die Kombination mit dem Drosselkabel entwickelt.
Wenn jetzt wahllos diese „Zutaten“ in alter Manier einfach mal an irgendwelche Stellen im Netzwerk gehängt werden und dann mit Geräten verglichen werden, deren Funktionsweise garnicht ganz klar sind, dann wird das nie was und am Ende gefällt dann das, dem man schon rein optisch und vom Preis her mehr zutraut und man bei den Kollegen abgesicherter ist, das man was richtig gemacht hat. Oder es überzeugt das, das durch Zufall irgendwas macht. Ich behaupte nicht, das dies überall derFall ist, aber die Vermutung liegt nahe, das dies durchaus mal vorkommt.
Ich fand eigentlich den Trigger von Matthias bzgl. der Control App spannender, da sich hier vielleicht nochmal ein Potential ergibt, das man strukturiert angehen kann.
Wenn ich mal wieder zuhause bin und Zeit habe, werde ich mal schauen in wieweit die WLAN Interface Belastung reduziert wird, wenn man einen WLAN Router verwendet anstelle eines Accesspoints, da hierdurch ein separates Netzwerk aufgezogen wird und hierdurch das restliche Netzwerk getrennt ist.
Beste Grüße,
Eric
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