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Hallo Stephan,
ich werde zuerst mal schauen, dass ich die Störungen ohne die Störungen der Schaltfrequenz vergleiche.
Hieran wird man mal sehen, ob wirklich die Schaltnetzteile weniger „Random“ Noise produzieren.Noch zum Vortrag:
a) glaube ich, das RF hier als Synonym für HF verwendet wird
b) ist sein Anwendungsfall ja der für die Versorgung von Amps, also analogen Verstärkern, soweit ich das richtig interpretiere komplett ein anderer als bei uns
c) ein Hauptvorteil den er aufführt ist ja, das SMPS in der Regel Filter eingebaut haben – das lässt sich auch bei linearen Netzteilen machen 😉
d) Was versteht er unter „signal related hums“?Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
wie schon gesagt, spielt bei mir 1000mBit keine Rolle, weil der WR902AC keine 1000mBit hat und ich 100mBit nicht benötige.
Ich hatte nur nach einer Antwort auf die Frage (die Du ja auch gestellt hast) gesucht, ob denn bei 1000mBit die Störungen geringer sind und man sich hier vielleicht umorientieren sollte – anscheinend nicht.
Hörversuche kann eigentlich jeder machen und ist hiermit eingeladen diese ebenfalls hier zu berichten.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusamen,
noch ein Nachtrag:
Das soll alles nicht heißen, das es keine guten SMPS gibt oder man keine guten konstruieren kann. Allerdings muss hierzu doch einiges bedacht werden. Natürlich kann man die Störungen durch die Schaltfrequenzen gezielt bekämpfen – muss man dann aber auch tun – und auch im Gleichtakt.
Ich werde heute nochmal das Schaltnetzteil „verdrosseln“ und schauen, ob man hierdurch die Störungen im Gleichtakt in den Griff bekommt. Der Purifier, der Gleichtaktdrosseln auf dem Board hat, hat hier nicht so viel gebracht. Zusätzlich wird mal abseits der Störungs-Peaks gemessen um zu überprüfen, wie sich denn der „random“ Noise wirklich verhält.
Ich neige dazu, weiterhin den Stromfluss zwischen den Geräten über das CAT Kabel zu messen – weil genau dies ist, was m.E. relevant ist. Misst man z.B. einfach die Spannung am Ausgangsgerät (+ gegen Masse) und untersucht hier nach Störungen, wird man sich die Finger wund messen und nichts finden – eventuell ja gewollt, wie in einigen Fällen demonstriert, da man zu stolz ist, getroffene Aussagen zu revidieren.
Hinsichtlich des Verständnis von Gleichtaktstörungnen bei DC wäre dann doch die Veröffentlichungen einiger PMs aus dem OEM interessant – allerdings möchte ich diese Peinlichkeit ersparen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert
Wie wäre es damit:
https://www.audiophonics.fr/en/hifi-power-supply/lhy-audio-lps25va-5v-3a-p-19034.htmlDas LHY LPS25VA Netzteil läuft auch unter dem Brand JAY und hat eine gute Reputation. Wurde mir schon mehrfach von Kollegen aus anderen Foren ans Herz gelegt.
Allerdings war ich mir bei AliExpress nie sicher, ob man nicht eine Kopie erwischt.
Beste Grüße,
Eric
Moin Torben,
Die Punkte von Mr. Watts mögen stimmen, jedoch fehlt leider der für unseren Anwendungsfall wichtigste Punkt:
„SMPS have huge common-mode interferences, which are usually ignored because they are not listed in the specifications and nobody checks them.“
Beste Grüße,
Eric
Hallo Torben,
Linearnetzteile findest Du in der Regel nur noch im Bereich Audio oder für Laborausstattung.
Im normalen Bereich wurden diese von Schaltnetzteilen komplett abgelöst.
Man findet auf eBay manchmal noch Restbestände oder bei Kleinanzeigen gebrauchte Stecker-Linearnetzteile.
Bekannte Hersteller von Linearnetzteilen im Bereich Audio sind z.B. Farad, Keces, Teddy Pardo oder ZeroZone oder auch LHY, wenn man in China einkaufen möchte.
Wie schon beim OLD9000 oder zuvor schon bei anderen Messungen zeigt sich auch wieder hier, das die Probleme nicht mit normalen Messungen offen gelegt werden. Die iFi Netzteile haben bei normalen Messungen der Spannung bzgl. Noise und Ripple ja gute Werte. Allerdings wird hierbei der Gleichtakt bei DC nicht berücksichtigt – der sich aber in den obigen Messungen zeigt.
Das gleiche Desaster bzgl. dieses Verständnis bzw. verursacht wegen des nicht Verstehens dieses Sachverhalts von Gleichtaktstörungen hatte ja seiner Zeit zum Dissens im OEM bzgl. des OLD9000 geführt. Weil man einfach nicht verstehen wollte (und es eventueller immer noch nicht tut) das es bei DC Gleichtaktstörungen gibt und man keinen blassen Schimmer hatte, wie man diese messen kann.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe gerade mal ein paar Messungen bzgl. der Qualität der Netzteile, die ich für die LiFePo4 Board Einspeisung einsetze, gemacht.
Ich hatte ja berichtet, dass ich mir ein günstiges 5V 1,8A Linearnetzteil auf Kleinanzeigen geschossen habe:

Ich habe dieses jetzt an einem TP Link SG105E als Sender im Vergleich zu einem Standard Schalt-Netzteil gemessen.
Das Gehäuse des Empfängers, der Netgear Hub, wurde auf PE gelegt, um zu schauen, wie gut die Netzteile auch vom Stromnetz isolieren.Gemessen wurden wieder die Störungsstromflüsse auf dem CAT Kabel vor dem Empfänger.
Hier das Standardnetzteil:

Peak-Peak 1360mV
RMS: 58mVStarke Störungen mit einer Wiederholfrequenz von ca. 2,8kHz
Dann habe ich mal den Purifier von Palmer (DC Filter) eingesetzt:

Peak-Peak 704mV
RMS: 23mVOK, schon besser, aber noch nicht wirklich gut.
Jetzt das 5V 1,8A Linear billig Netzteil (Achtung! andere Y-Skalierung)

Peak-Peak 131mV
RMS: 6mVGeht doch – das sind hervorragende Werte.
Jetzt das 5V 1,8A Linear billig Netzteil mit eine kleinen Drossel aus Würth 74271222 und 4-fach Wicklung

Peak-Peak 89mV
RMS: 4,5mVDie kleine Drossel zeigt auch bei der DC Zuleitung beachtliche Wirkung.
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Ich wollte dann noch einen Vergleich zwischen einen ifi Schaltnetzteil und einem Linearnetzteil messen. Leider hatte ich inzwischen das 5V ifi iPower Elite verkauft. Daher musste ich Ausweichen und habe ein noch vorhandenes ifi iPower 12V MK I mit einem 12V billig Linearnetzteil, das das Standardnetzteil des Netgear Hubs war, verglichen. Als Sender kam ein Asus Switch mit 12V DC W Eingang zum Einsatz. Ansonsten war der Messaufbau gleich
ifi iPower MKI 12V

Peak-Peak 1120mV
RMS: 62mVBeachtliche Werte für ein so hochgepriesenes Netzteil!
Starke Störungen in der Wiederholfrequenz von ca. 70kHzJetzt das billo Netgear Linearnetzteil (auch hier andere Y-Skalierung)

Peak-Peak 308mV
RMS: 10mVAuch das ifi Netzteil versagt hier total und das billig Linearnetzteil zeigt, was geht. Das muss eventuell nicht für die ifi iPower X oder Elite Versionen gelten.
Eventuell bekommt man diesen Unterschied mit einigen Trenntrafos und DC Filtern kompensiert – allerdings ist Fragwürdig, ob dieser Aufwand lohnt und erfolgreich ist.
Also ich würde aktuell ein billig Linearnetzteil jedem Schaltnetzteil ohne weitere Filterung vorziehen. Auch die „random“ Störungen sind hier m.E. einiges Geringer – nicht nur das Fehlen der Schaltfrequenzen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
ich spreche von Major Releases 😏
Wenn ich alle Varianten zählen und veröffentlichen würde, dann wären wir auch gefühlt 5-stellig.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Tom,
Du machst mir Angst… 😧
Keine Angst, von der Wirkung her wird sich nix ändern – alle Drossler können beruhigt weiter hören.
Der Aufbau wird etwas modifiziert.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
Und ich kann “nur” hören 🙂
Das ist ja auch die Hauptsache!
Bzgl. „sag niemals nie“:
Das Drosselkabel 2.0 ist in der Mache 😉
Ich sage nur: Die Drossel ist tot – es lebe die Drossel!Bessere Separation von den Instrumenten und noch mehr Klarheit bei Klavier, Becken und Saxofon.
Aber nicht, dass Du auf einmal Deine Musik nicht mehr hören kannst, weil Du die miese Qualität der Aufnahmen erkennst und mir dann noch die Schuld daran gibst 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
Aber jetzt ist aber auch genug 🙂
sag niemals nie!
Leider habe ich die 74272151 und 74271151 nicht da, daher kann ich das messtechnisch nicht nachvollziehen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe soeben mal eine Messung zum Vergleich zwischen 100Mbit und 1000Mbit gemacht.
Sender: TP Link SG105E Port 2 (zuerst 100Mbit, dann 1000Mbit)
Empfänger TP Link SG105 Port 1Dazwischen das Belden 1305a und die DIY Messklemme vor dem Empfänger.
Werte bei 100Mbit
Peak-Peak: 84mV
RMS: 3,1mVWerte bei 1000Mbit
Peak-Peak: 86,4mV
RMS: 3,7mVAlso geringere Strörungsstromflüsse bei 100Mbit!
Hier der Vergleich des Frequenzspektrums 0-250MHz: (leider farblich etwas schlecht)

Obere Linie (Hellbleu/pink): 1000Mbit
Untere Linie (dunkelbau): 100MbitSchön zu sehen, dass es im Bereich von 25MHz – 125MHz bei 100MBit zu verstärkten Störungen (durch Modenkonvertierung des höher frequenten Signals) kommt.
Also wenn man 1000Mbit nicht unbedingt braucht, sollte man es meiner Meinung nach vermeiden.
Beste Grüsse und schönen Sonntag,
Eric
Moin Hubert,
Bei mir ist das Board so eingebaut, dass es nicht direkt an das Gehäuse grenzt – daher benötige ich eine Klemm- oder Lötstelle für den DC Eingang.
Prinzipiell könnte man an J2 eine DC Hohlstecker Buchse direkt auflöten – allerdings sind die Lötstellen eventuell für eine DC Buchse etwas herausfordernd.
Man kann an J2 auch mit einem AC Netzteil einspeisen, was dann nichts anderes ist als ein Trafo.
Allerdings stellt sich die Frage, ob hierdurch nicht mehr 50Hz Leckströme entstehen.
Ich teste aktuell die Einspeisung an J2 mit einem billigen gebrauchten 5V Linearnetzteile um Störungen ins Stromnetz zu vermeiden.
Prinzipiell ist das Board ja so gestaltet, das man mit einem USB C Ladegerät einspeisen kann – da habe ich allerdings ein ungutes Gefühl bzgl. Störungen ins Stromnetz.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
Für alle, die an der Ian Canada LiFePo4 Lösung interessiert sind, hier ein paar wichtige Infos.
Ich habe ja das LiFePo4 3.3V Board mit UltraCaps in ein Gehäuse eingebaut. Hierbei wollte ich einen Hohlstecker DC Anschluss ins Gehäuse einbauen, um das Board mit der externen Spannung zu versorgen und nicht mehr über den USB C Anschluss zu gehen.
Hierfür ist J2 vorgesehen, wo man einen Schraubklemmblock verlöten kann.
Auf dem Board ist die Versorgung über J2 mit 9-12 V AC oder 5-12V DC spezifiziert. Dies ist auch in alten Dokumentationen so spezifiziert.
Hinter J2 sitzt eine Brückengleichrichter Schaltung mit Dioden.
Die Spezifikation 9-12 V AC oder 5-12V DC ist jedoch leider falsch. Ian gibt hier nach intensiven Mailaustausch mit ihm nun AC 4-5V oder DC5.5-6V an.
Da ich mit DC 5 Volt versorgen will und ich vom Platz J2 als Anschluss benötige, habe.ich.die Gleichrichterschaltung durch auslöten der Dioden elemeniert. Dann die zwei relevanten Dioden-Plätze überbrückt, sodass ich nun einen polarisierten J2 Anschluss habe und nicht mit Problemen durch einem Spannungsabfall durch die Dioden zu kämpfen habe.
Wer hier genauere Infos haben möchte bitte melden.
Beste Grüße,
Eric
Das Drosselkabel macht mobil!
Hallo zusammen,
ich mache aktuell ein paar neue Experimente, die ich Euch gerne hier kurz mitteilen möchte.
Ich bin aktuell dabei zu überlegen wie ich mein Kopfhörer Setup minimieren kann.
Ich höre wirklich nur noch selten Kopfhörer und dafür ist mir mein Setup einfach zu groß.Das stationäre Setup besteht es aus Denon D9200, Silber-Litze DIY Kabel mit Furutech Stecker, RME ADI DAC 2, Stack Audio Link II. Für den mobilen Genuss kommen dann einige IEM dazu und ein paar E1DA USB DACs.
Die E1DA DACs sind m.E. wirklich sehr feine Teile – genauso wie ihr Entwickler. Ivan ist ein überaus begabter Ingenieur und ein sehr feiner Mensch (was bei mir jedenfalls immer noch eine Rolle spielt – Produkte von offensichtlich selbstverliebten Kotzbrocken, und mögen sie noch so hoch gelobt werden, komme mir nicht ins Haus, das Geld dafür ist woanders besser aufgehoben). Ich stand früher intensiver mit Ivan in Kontakt und war auch der Initiator und erste Besitzer der Susum Edition seines 9038S. Der 9038s ist auch in der Lage, den D9200 sehr gut zu versorgen.
Jedenfalls bin ich aktuell dabei verschiedene Szenarien zur Minimierung durchzuspielen.
Hierbei habe ich heute mal folgenden Versuch gemacht und habe nicht schlecht gestaunt:
Mein Google Pixel 6 pro über ein 1m USB-C zu USB-C Kabel angeschlossen an den E1DA 9038S G3 der die TDK IE800 (Dual Dynamic Driver) antreibt, die ich zum balanced Anschluss umgebaut habe. Die TDK IE800 sind gerade was Voices angeht phänomenal und diesbezüglich eine meiner Lieblinge.
Dann habe ich das ganze mal kurz vor dem E1DA 9038S G3 mit der DIY Strommessklemme über dem USB Kabel gemessen:

Peak-Peak: 80,8mV
RMS: 2,8mVStarke Störungen in einer Wiederholfrequenz von ca. 8kHz
FFT 0 – 250MHz:

Und in der FFT Störungen im Bereich um die 50MHz und bei ca 90MHz
Dann habe ich mal eine kleine Drossel mit 3 Wicklungen um einen Würth 74271222s eingeführt:

Dann nochmal gemessen:

Peak-Peak: 25,6mV
RMS: 1,8mVFFT 0 – 250MHz:

Keinerlei Auffälligkeiten mehr.
Und wie klingt es?
Einfach sehr, sehr gut!!
Wie immer ein plus an Natürlichkeit und Separation der Instrumenten.Ich werde hier jedenfalls weiter machen und kann nur jedem, der mobil unterwegs ist, hier auch aktiv zu werden.
Beste Grüsse,
Eric
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