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Hallo zusammen,
ich versuche mal alternative Erklärungsversuche:
a) „Mehr“ an Störungen kommt durch „Antennen-Wirkung“
Da das Frequenz-Spektrum sich beim kompletten Entfernen der Kabelpaare 4+5 und 7+8 ( 2 x 2 Kabel) ähnlich verhält, würde ich dies ausschließen.b) „Mehr“ an Störungen durch Reflektionen, weil nicht terminiert
Würde ich auch ausschließen aufgrund der 2 x 2 Kabel Erfahrung. Das Ganze wurde ja auch bei Geräten gemessen, die beide 100base TX sind, sodass auf den nicht benutzten Kabeln keinerlei Signale oder sonst was „gesendet“ wird, sondern nur Gleichtaktströme vorhanden sind.c) „Mehr“ an Störungen kommt daher, weil zuvor per Übersprechen Störungen auf die die Kabelpaare 4+5 und 7+8 über gegangen sind und zurück zur Masse des Senders geführt werden und sich dann in der Messung aufheben.
Ist m.E. möglich. Sehr wahrscheinlich in Kombination mit Alternative d).d) „Mehr“ an Störungen kommt daher, weil zuvor Störungen über die Bob Smith Terminierung im Empfänger auf die die Kabelpaare 4+5 und 7+8 zurück zur Masse des Senders geführt werden und sich dann in der Messung aufheben.
Ist m.E. möglich. Sehr wahrscheinlich in Kombination mit Alternative c).
e) Ohrwurm/Eric kann halt nicht messen
Das würde nur jemand argumentieren, der selbst Ideenlos ist, keine Erklärung hat oder diese nicht ins verkündete Weltbild passt.Ich hatte genau diese Thematik ja schon mal im OEM mit den 2 x 2 Kabel angebracht – jedoch konnte mir hier auch die Front der Elektrotechnik Ingenieure nicht weiter helfen.
Die Frage die man m.E. beantworten muss, bevor wir eine Lösung haben, ist ob es besser ist, das die Störungen zurückgeführt werden oder diese ruhig per Abstrahlung wirken können. Je nachdem wie die Antwort aussieht kommt m.E. bei einer isolierten Lösung auch nochmal das Thema Schirmung als Ausgleichspfad ins Spiel.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
Modenkonvertierung beschreibt den Wechsel von Energie aus dem Gegentakt (bzw. bei Ethernet das Differentialsignal) in den Gleichtakt, durch z.B. Asymmetrien im Signalweg – oder umgekehrt.
Hier auf die schnelle mal was zum nachlesen:
https://resources.altium.com/p/guide-mode-conversion-its-causes-and-solutionsIch bin leider noch nicht bei einer allgemein gültigen Lösung.
Die Frage die sich da ja stellt ist, ob ist es geschickter ist, Störungen einen direkten, geordneten Rückfluss-Kanal zu geben, oder nicht, sodass Sie nur über Abstrahlung wirken können. Was ist Besser? Eventuell hängt dies auch von der Bob Smith Implementierung beim Empfänger ab.
Beste Grüsse,
Eric
Nachtrag:
Bei den Störungen, die hier fliessen könnten, müsste es sich m.E. hauptsächtlich um Störungen aus Modenkonvertierung handeln. Auch das Frequenzspektrum nähert sich stärker dem des 100base TX Signals an.
Moin Max,
das ganze hat mich natürlich auch weiter beschäftigt.
Das gleiche habe ich schon erlebt mit „gestrippten“ Kabeln, also beim kompletten Entfernen der Adernpaare 4+5 und 7+8.
Ich habe dazu eine erste Theorie, wobei die noch ganz wackelig ist:
Wenn bei der 4×2 Belegung über 4+5 und 7+8 Störungen die auf den anderen Leitungen hin fliessen zurück fliessen können (das zählt ja für beide Richtungen), könnten sich dies dann bei der Strommessung mit der Sonde, die ja die Summe misst, aufheben.Das würde auch erklären, warum ich bei 2×2 Kabeln im Empfänger in der Masse (also hinter Bob Smith) mehr Störungen messe, als bei 4×2. Weil bei 4×2 mehr Störungen direkt wieder über die anderen Leitungen „return to sender“ gehen können – allerdings auch in Abhängigkeit der Implementierung von Bob Smith.
Jeder kann sich hier dazu äußern, wenn ich damit auf dem Holzweg bin.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen nochmal,
ich habe jetzt mal an dem CAT Kabel PIN 4+5 und Pin 7+8 abgeklebt, sodass keine Verbindung mehr besteht. Das ganze dann vorher und danach mit der DIY Stromsonde gemessen. Das Ergebnis überrascht doch etwas.
Hier die Störungen gemessen vor dem Abkleben:

Nach dem Abkleben:

Hier die FFT 0-125MHz

Violet: ohne Abkleben
Pink: mit AbklebenDas ganze erinnert mich an die Messungen, die ich bei CAT Kabeln gemacht habe. Da hatten die 2×2 Kabel auch eine ähnliche Steigerung der Störungen aufgezeigt.
Das ganze zeigt jedenfalls mir wieder, das das Konstrukt mit 4×2 Adernpaare, Bob Smith Terminierung, eventuell noch Schirmung und Transformer doch etwas komplexer ist, sodass Messungen einzelner Sachverhalte, ohne dass diese im wirklichen Betrieb mit Übertragung gemacht werden, nur zu falschen oberflächlichen Schlüssen führen. Aber auch, das hier kleinste Änderungen einen grossen Einfluss auf das Störungsverhalten haben können und somit auch auf den Klang.
Es werden ja mit der DIY Sonde wirklich die Stromflüsse gemessen. Warum diese höher sind, wenn PIN 4+5 und PIN 7+8 isoliert sind, erschließt sich mir noch nicht ganz und muss ich nochmal etwas überdenken.
Aber vielleicht hat ja einer der Mitleser oder Aktiven hierzu eine Meinung.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
achso – ich habe das Teil gebraucht nur mit Netzteil gekauft.
Da wird bestimmt nur 9V über das Kabel gefahren – jetzt macht das Sinn.Besten Dank!
Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
noch eine kurze Ankündigung:
ich werde zeitnah einen Vergleich des GigaFOIL mit dem OLD6000 als Blog Beitrag veröffentlichen, in dem ich auch gesammelt mit dem BS, der über den OLD6000 verbreitet wird, aufräumen werde. (Wobei dies für den Fakten orientierten Leser ja eigentlich klar sein sollte)
Eine Frage hierzu in die Runde:
Hat jemand einen GigaFOIL schon mal bei sich gehört oder Erfahrung damit gesammelt? Hubert hatte ja schon mal einen bei sich testen können.
P.S.: Es ist auch ein interessanter neuer audiophiler Switch zu mir auf den Weg mit SFP Slot, sodass hierbei dann auch mal der Einfluss der SFP Module auf den Gleichtakt gemessen wird, damit man mal endlich sieht, was hier im realen Betrieb los ist und nicht weiter rumrätseln muss.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
Aber der Elko hat nur 16V Spannungsfestigkeit, wenn POE über 16V haben kann, sollte es noch einen Vorregler geben?
Dachte ich auch – aber ich kann da nix finden.
PoE hat normalerweise 48V – allerdings ist passives PoE anscheinend nicht standardisiert.
Eventuell muss man die Spannungsanforderungen des zu versorgenden Geräts beachten.
In der WA801ND Anleitung steht über PoE allerdings gar nichts drin.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
Sorry – das ist natürlich ein Flash Chip beim genaueren Hinsehen!
Ich war etwas irritiert nachdem ich nochmal festgestellt habe, das da 48VC ankommen können per POE und dachte, das dies nicht der Regler auf der Oberseite macht, sondern das die zuerst runter geregelt werden durch den Chip unten.
Beste Grüsse und Danke fürs Aufklären!
Eric
Hallo zusammen,
@stephan: da bin ich mal gespannt. M.E. wirst Du ohne Trennung beim Zerozone landen . . .
P.S.: Für alle, die erst hier bzgl. des OLD6000 eingestiegen sind:
Hier die Artikel, in denen schon vor längerer Zeit durch Messungen des realen Signals im Betrieb aufgezeigt wurde, dasa) der OLD6000 durch den DC-DC Konverter starke Störungen produziert und hier Handlungsbedarf ist
b) Störungen der Primärseite es auf die Sekundärseite schaffen (und zwar nicht über den LWL-Weg – wie auch) auch bei unterschiedlichen Netzteilen
c) die Primärseite geringere Störungen im Gleichtakt aufzeigtBeste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
Oder gibt es seit Auto MDI/X Mechanismus keine Standard Belegung mehr ?
Meines Wissens nein – aber sicher bin ich mir nicht. Alle Interfaces haben inzwischen diese Auto MDI/X Funktion.
Aber vielleicht ist der „Startpunkt“ des Aushandel/Probier-Mechanismus der Ursprüngliche.Beste Grüsse,
Eric
Moin Stephan,
3. Im DC-Ladekabel einen 2poligen Schalter (wie z.B an Stehlampen) direkt ins Kabel setzen.
Genau an dieser Stelle könnte man eine Zeitschaltuhr einsetzen – so meine Idee.
Ich denke, das das vorgelagerte Ladegerät auf jeden Fall einen Einfluss haben wird. Was nimmst Du hier?
Ich habe bei mir vor dem Ian Canada das iFi Elite sitzen – da das noch über war. Aber eigentlich gefällt mir nicht, das hier Masse auf PE liegt. Aber wird ja nur zum Laden per Relay zugeschaltet.P.S.:
Natürlich schaue ich auch nach vorne – sonst hätte ich ja diese Seite nicht gestartet.
Allerdings ist m.E. ein gewisses Mass an Vergangenheitsbewältigung notwendig – auch als Lehre für andere.Beste Grüsse,
Eric
Moin zusammen,
also bei einer normalen Verkabelung muss das eine Netzwerk Interface im MDI Modus sein und das andere im MDIX. Früher war es so, das aktive Netz-Teilnehmer (PCs, Server) das MDI Interface hatten und Switche und Hubs MDIX, also RX und TX vertauscht. Ich verwende aus diesem Grund einen alten Netgear Switch, der fest MDIX hat, sodass ich sicher gehen kann, das die angeschlossenen Geräte im MDI Modus sind.
Wollte man früher PCs miteinander verbinden, brauchte man das Crossover Kabel, bei dem an einer Seite dann TX und RX getauscht waren, damit sich die PCs unterhalten konnten. Wenn Du heute ein Cross-Over Kabel verwendest, dann sind beide Interfaces im gleichen Modus, weil das Vertauschen von TX und RX (also das „X“) das Kabel übernimmt.
Die Auto MDI/X Funktion handelt aus, ob das Gerät im MDI oder MDIX Modus ist, je nachdem was auf der anderen Seite ist. Ist auf der anderen Seite auch ein Auto MDI/X Mechanismus am Werk, ist es mehr oder weniger Zufall, wer MDI und wer MDIX ist. Eventuell gibt es hierbei jedoch bei bestimmten Gerätekonstellationen ein Muster – das ist aber nicht ohne weiteres bestimmbar.
Dieses Muster denke ich beim WA801ND gesehen zu haben, der, sobald er einmal einen Link hat und dann durch die Konfiguration den Link neu aufbauen muss, in den MDI Modus geht. Das ist aber noch nicht sicher, ob dies bei allen Gegenstellen (Switchen/Streamer) so funktioniert.
Sicher kann man sich eigentlich nur sein bzgl. MDI/X, wenn man dies im Treiber einstellen kann – was anscheinenden bei dem Mediathek Treiber nicht geht 🙁
Noch ein Hinweis bzgl. OpwenWRT und den Client Modus. Anscheinend gibt es Probleme bei der aktuellen Version von OpenWRT mit dem 5GHz Treiber bzgl. Stabilität. Bei mir gab es immer wieder Abbrüche. Daher besser das 2,4GHz Band verwenden, da dies stabil läuft.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Ich konnte nicht warten und habe soeben OpenWRT auf dem WR902AC installiert und zum laufen gebracht.
Gemessen habe ich noch nichts, aber klanglich habe ich das Gefühl, das alles, insbesondere Stimmen, noch etwas natürlicher und ruhiger dargestellt werden. Ich kann leider keinen direkten A/B Vergleich machen, weil das schon etwas Zeit kostet OpenWRT zu installieren.
Morgen kommt der Vergleich mit dem WA901ND.
Beste Grüße,
EricHallo Stephan,
Ich hatte mir mal eine Ladelösung mit einer allphasig schaltenden Zeitschaltuhr zum Laden über Nacht überlegt.
By The Way, hast Du die aktuellen Messungen der neuen Version des OLD6000 gesehen? Was wird denn da gemessen? TX- gegen TX+? Was soll das denn? Da bräuchte mal jemand Nachhilfe……
Letztendlich sieht man aber trotzdem hier die 50kHz Störungen, die schon zu Beginn von mir im Gleichtakt nachgewiesen wurden und angezweifelt wurden.
Und auch das das Netzteil durchschlägt.
Eigentlich unglaublich, das man genau das aufzeigt, womit man mir unterstellt hat ich könnte nicht messen, ohne sich überhaupt dazu auszulassen.
Aber jetzt wird ja alles gut, nachdem man endlich etwas verstanden hat, was andere schon längst aufgezeigt haben, und es jetzt als das Geschenk an die Fans offerieren kann…..
Beste Grüße,
Eric -
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