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Hallo Hubert,
ich tippe auf Störungen über PE.
Das Nuprime LNT ist ja ein Schutzklasse I Gerät, das PE Anschluss hat. Eventuell ist sogar die DC Masse direkt auf PE gelegt. Der Auth Filter EMD 503 hat eine Schutzleiterdrossel, die dies eventuell aufzeigen könnte.
Alternativ könnte an dieser Stelle auch ein Schutzklasse II Netzteil z.B. ein einfaches IFI iPower X mit Auth Filter davor auch eine Option sein.P.S.: Hast Du schon die BS entfernen lassen und hast Hörerfahrung damit gemacht?
Beste Grüsse,
EricHallo Hubert,
ich kann mir vorstellen, das dies mit Störungen, die dann ihren Weg über das Stromnetz in die Audio Kette finden, zusammenhängt. (Ich gehe davon aus, es geht um den TP Link, der Access-Point spielt)
Eine Methode, dies einzugrenzen, wäre mal einen Auth Filter mit Schutzleiterdrossel vor das Nuprime LNT zu setzen und zu schauen, ob die Klangänderungen dann weiterhin genauso stark ausgeprägt sind.Ich bin immer noch am rätseln, wie es bei Dir zu den Klangänderungen kommt, wenn Du das eigene WLAN mit dem zweiten TP Link aufziehst. Die Situation an der Fritzbox hat sich ja nix geändert und der TP Link Acesspoint wird mit Akku betrieben.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe mir nochmal das Signal und Gleichtaktstörungen von dem WA801ND bei Belastungen durch Streaming und ohne angeschaut. Eindeutig ist das allerdings noch nicht, ob sich da was ändert. Suche noch weiter.
Allerdings ist mir hierbei ein Peak im Frequenz Spektrum bei 500kHz auf gefallen, was eventuell die Schaltfrequenz des Schaltreglers ist, die dann beim Linearregler von Max oder bei einer LiFePo4 3.3 Versorgung schonmal wegfällt.Beste Grüße,
EricHallo Max,
im Gleichtakt von Ethernet hat sich das ja bisher nicht gross bemerkbar gemacht.
Die Caps haben Klanglich einen Unterschied gemacht, jedoch kann ich die Stärke davon inzwischen nicht mehr genau einstufen, da ich inzwischen zu viele Schritte gemacht habe (BS Terminierung, Filter am LAN-Ausgang und DIY ferritiertes Kabel).Ich werde mich jetzt mal dran machen das Ethernet Differentialsignal nochmal genau hinsichtlich Unterschiede zu untersuchen. Zum einen wird ja immer wieder Berichtet, das durch Änderungen vor den Isolatoren Klangänderungen wahrnehmbar sind (auch wenn die Kette hier ebenfalls mit Akku läuft und auch über WLAN). Ich nehme dies ernst und werde mal schauen, ob im Jitter oder auch anderen Werten des Eye-Diagramms hier nicht doch etwas zu sehen ist. Bisher habe ich mich ja auf den Jitter Wert Konzentriert – eventuell sind ja andere Werte wie z.B. SNR etc aus dem Eye Diagramm aufschlussreich. Wenn es zu Klangänderungen kommt, muss dies m.E. entweder im Differentialsignal oder im Gleichtakt zu finden sein.
Das Gleichtakt einen sehr grossen Teil ausmacht, das wissen wir inzwischen, aber noch nicht, ob dies die einzige Stellschraube ist.Beste Grüsse,
EricMoin Max,
gestern abend nochmal die Drossel bei WA801ND im Vergleich zur WR902AC angeschaut. Die bei dem WA801ND ist eine normale Drossel, was man recht leicht erkennen kann. Darauf hin habe ich mir nochmal die beim WR902AC angeschaut. Es gestaltet sich so, das die Lötpads auf jeweils einer Seite durchgehen, aber nur an den Ecken sichtbar sind (Diese Seiten hatte ich jeweils auf Durchfluss gemessen . . . . ). Somit sieht es aus wie eine 4-Pin Drossel, ist aber eine mit 2 – also eine normale Drossel.
Beste Grüsse,
EricHi Max,
4 Lötstellen jeweils auf dem Eck.
Gerade eben gemessen – das ist eine.Beste Grüsse,
Eric
Hi Max,
ja die meine ich. Habe die zwar nicht gemessen, aber m.E. sollte das eine Gleichtaktdrossel sein.
P.S.: Hier hatte ich mal Messungen mit dem DC Filter gemacht, der ausser bei einer Ausnahme, die Gleichtaktstörungen im Ehernet Signal reduziert hat: https://ethernet-sound.com/auswirkungen-der-stromversorgung-auf-das-ethernet-signal/
Beste Grüsse,
Eri
Hallo Max,
auch beim WA902AC ist hinter dem Schaltregler eine kleine Gleichtaktdrossel.
Die Gleichtaktdrosseln wirken natürlich am besten, wenn sie direkt im Signalweg sitzen.
Beim OLD6000 sind Gleichtaktdrosseln im TX und RX auf beiden Seiten verbaut (Zusätzlich zu denen, die in der Transformer RJ45 Buchse sind).
Diese sitzen bestimmt nicht dort, weil der Konstrukteur den OLD6000 für Goldohren konstruiert hat, sondern, damit das Teil überhaupt die Compliance Tests bestehen kann. Zusätzlich bedeutet die Drossel im Signalweg nochmal andere Probleme. Hierdurch riskiere ich wiederum Störungen zu produzieren.
Beim OLD6000 reichen die Drossel nicht aus, um die Störungen komplett zu eleminieren – da ist ja immer noch gehörig was los im Gleichtakt.Eine einfache Tuning Massnahme wäre jedoch, eine Gleichtaktdrossel in den DC Weg z.B. der Power-Bank Versorgung zu hängen und mal testen, was sich da tut.
Ich habe ja auch den Palmer Purifier als DC Filter, den ich auch schon mal getestet habe. Dieser hat auch ein paar Gleichtaktdrosseln verbaut:

Beste Grüsse,
EricHallo Max,
also ich bin keine Regler Spezialist.
Anscheinend produzieren die Schaltregler Gleichtaktstörungen durch ihre Schaltfrequenz. Daher sieht man doch auch meist Gleichtaktdrosseln hinter Schaltregler.
Aber wie gesagt, das ist ein Feld, das ich gerne anderen überlasse. Ich schaue mir nur an, was dann im Ethernet Signal landet und kann darüber Rückschlusse ziehen.Beste Grüsse,
EricHallo Max,
wie schon geschrieben, ist es sehr schwer die Gleichtaktstörungen in der Spannungsversorgung nachzuweisen. Diese machen sich dann aber im Ethernet Gleichtakt bemerkbar.
Eine direkte Abhängigkeit von Ripple zu Gleichtaktstörungen ist auch m.E. nicht direkt gegeben.
Um sich anzuschauen, was in der Sekundärseite des OLD6000 an Gleichtaktstörungen von der Primärseite steckt, kann man eine Messung machen, indem man die beiden Massen über einen Widerstand verbindet und dann durch Messung vor gegen nach dem Widerstand den Stromfluss misst. Ich habe das mal getan (müsste nachschauen, wo ich das habe). Dann sieht man schön, was in der Sekundärmasse (und auch in „+“) steckt und das deckt sich mit den Erkenntnissen aus den Ethernet Signal-Messungen. Aber bei einer normalen Ripple Messung wird dies nicht sichtbar. Daher sind die ganzen Ripple Messungen auf der Sekundärseite beim OLD6000 witzlos und Augenwischerei, was jedem, der sich mit der Materie etwas intensiver beschäftigt oder der sich als Experte bzgl. Störungen und jetzt auch noch bzgl. Ethernet ausgibt, klar sein müsste. Daher kann ich das nicht mehr ernst nehmen.Beste Grüsse,
EricMoin Max,
ich gehe davon aus, das durch den Linearregler auch die Gleichtaktstörungen in der Stromversorgung geringer werden, was sich dann im Ethernet Signal zeigt – so mal meine bisherigen Erfahrungen. Die Gleichtaktstörungen direkt in der Stromversorgung zu messen ist m.E. sehr schwer, da diese ja nur per Abstrahlung wirken und ich jedenfalls hierzu keine Werkzeuge habe.
Beste Grüsse,
EricHallo,
da ja hauptsächlich dieser Thread betrachtet wird, ein kleiner Hinweis:
Ich habe einen Thread zum OLD6000 aufgemacht und hier im ersten Post interessante Erkenntnisse geteilt: https://ethernet-sound.com/forums/topic/old6000/#post-1134
Gruss,
Eric-
Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 4 Monaten von
Eric geändert.
Hallo,
ich bin aktuell dabei mich mit Messungen der „Isolationsgüte“ von z.B. dem GigaFOIL und auch dem OLD6000 zu beschäftigen.
Dabei habe ich aktuell beim OLD6000 eine interessante Entdeckung bzgl. der Gleichtaktstörungen gemacht. Der Messaufbau hierzu ist wie folgt:
OLD6000 mit LiFePo4 Akku – Sekundärseite mit 25cm CAT6 Kabel (einseitig isoliert) – Netgear Switch mit fixem MDI/X mit LiFePo4 Akku
Das ganze mit 15cm Styrodur abstand zur Ground-Platte.Gemessen wurde nun, welche Störungen vom OLD6000 im Empfängerswitch (oder auch im Streamer) durch Gleichtaktstörungen ankommen und sich von hier weiter in der Masse ausbreiten. Hierzu wurde die Masse deser Empfängerswitch mittels 49,9Ohm Widerstand an die Ground-Platte angebunden. Gemessen wurde mit Differentialsonde die Spannung vor dem Widerstand gegen hinter dem Widerstand, wodurch der Stromfluss über den Spannungsabfall ermittelt werden kann.
Damit die Störungen auch dahin über die Grund-Platte fließen können, wo sie hingehören, wurde zuerst die Masse der Sekundärseite auch an die Grundplatte angebunden.
Hier das Ergebnis:

Peak-Peak 88mV
RMS: 3mVDie bekannten Entladungsspitzen verursacht durch Störungen des DC-DC Konverters im DC Stromkreis der Sekundärseite.
Das ist ja nix neues für diejenigen, die sich an Fakten orientieren und nicht an Meinungen.Als zweites habe ich die Masse der Primärseite an die Ground-Platte anstelle der Sekundärseite angebunden. Das Ergebnis verwundert auch nicht, wenn man sich das ganze mal genauer überlegt:

Peak-Peak 320mV
RMS: 23mVEs gestaltet sich anscheinend so, das im Gleichtakt der Sekundärseite das OLD6000 Störungen aus zwei DC Stromkreisen sind. Zum einen die, die im Sekundärkreis sind – als Resultat von Störungen des Stromkreis durch den Dc-Dc Konverter. Diese werden bei der ersten Messung aufgezeigt. Zum Anderen sind hier Störungen auch direkt aus dem DC Stromkries der Primärseite (über kapazitive Kopplung), die erst komplett sichtbar werden, wenn sie einen Weg zu ihrem „Heimat-Stromkreis“ haben und bei der normalen Gleichtaktstörungsmessung überhaupt nicht komplett erfasst werden, geschweige denn in Ripple Messungen der Stromkreise auftauchen. Mit 320mV Peak-Peak ist das eine Ansage.
Das ein Akkubetrieb beim OLD6000 klangliche Vorteile bringt, liegt m.E. hauptsächlich daran, das genau diese hohen Störungen keinen Weg mehr über des Stromnetz/PE zurück habe und dann nur noch über Abstrahlung wirken. Ob die Abstrahlung dieser Störungen klanglich einen Effekt haben, mag ich nicht zu sagen. Verneinen kann dies m.E. auch niemand mit absoluter Sicherheit. Ebenso, das diese Stromspitzen keinerlei Relevanz hätten.
Sollten sich diese Erkenntnisse erhärten, fällt es mir schwer, den OLD6000 als „Störungsverhinderer“ wirklich noch ernst zu nehmen.
Ich erhebe hier keinen Anspruch auf 100% ige Korrektheit und würde mich freuen, dies hier mit interessierten Personen, so wie ich es im OEM Forum mit dem Thema begonnen habe, weiter zu führen. Alle die dies nicht nur nutzen, um Ihr Wissen zur Schau zu stellen und konstruktiv sind, sind hierzu eingeladen.
Wer dazu was zu sagen hat, kann dies hier tun.
Beste Grüsse,
Eric
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 4 Monaten von
Eric geändert.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 4 Monaten von
Eric geändert.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 4 Monaten von
Eric geändert.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 4 Monaten von
Eric geändert.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 4 Monaten von
Eric geändert.
Hallo an Max und alle Mitleser unseres Dialogs ;-),
„GL.iNET AR300M16 „… unruhiger als der WR902ac““
Soll heißen: Das Klangbild ist etwas schärfer, nervöser, Sibilanten treten häufiger auf….
„Keine Ahnung, ob man das beim Gleichtakt, Jitter oder anderen Messungen sichtbar machen könnte?“
Das mit dem Linearregler macht sich auf jeden Fall im Gleichtakt bemerkbar. Bzgl. der Antenne fehlt mir die Bandbreite bis 2,4GHz.
„Hast Du Dir den Überträger und die Bob Smith Terminierung beim GL.iNET AR300M16 angeschaut, wie gut sind die gemacht ?
Hier scheint der WA801nd leider suboptimal zu sein ?“Ich schaue mal danach – aber ich würde dies noch nicht als Ausschlusskriterium betrachten.
Beste Grüsse,
Eric
Moin Max,
also soweit ich das weis, benutzt GL.iNet OpenWRT als Basis für deren Software. Eventuell verbirgt sich dies hinter der Aussage des Marketings.
Ich werde die Tage mal ein paar Hörtests machen – melde mich dann.
Nachtrag: Ich werde auch noch Jitter Messungen machen und dann einen Artikel im Blog schreiben.Den GL.iNet GL-AR300M hatte ich schon mal im Vergleich gehört (auch schon mit einem 3.3V Mod und LiFePo4 Versorgung) und der war mir etwas unruhiger als der WR902AC.
Beste Grüsse,
Eric
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 4 Monaten von
Eric geändert.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 4 Monaten von
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