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Hallo Tom,
vielen Dank für Das Teilen Deiner Erfahrung.
Also auch Wirkung beim OLD. Somit auch hier wiederlegt, das eine Isolation des LAN Weges mit Isolation des Stromweges (ich glaube Du nutz Akku als PS) zum 100% Erfolg führt.
Ich denke, dass es hier folgende Einflussfaktoren gibt, die das Ergebnis beeinflussen können:
- Ferrit-Kern
- Wicklungsgeometrie
Eventuell kann es auch durch geringe Unterschiede in der Wicklung zu leichten Varianzen in der Wirkung kommen wegen unterschiedlicher kapazitiver Kopplung. - Kabel
Hier ist m.E. das Thema Modenkonvertierung am relevantesten. - Stecker
Auch hier wieder das Thema Modenkonvertierung
Ich werde mich jetzt mal dran machen den einzelnen Punkten messtechnisch nachzugehen.
Beste Grüsse,
Eric
Moin Stephan,
“Echte” Störschutztrafos habe ich auch schon länger auf dem Schirm. Diese sehe ich als den besseren Trenntrafo.
Eindeutig, wenn man sich die Dämpfungskurfen anschaut. Damit kann ich mir ja alle Filter sparen und bin auf dem Niveau von einem Tempest Filter. Wurde diese Trafo-Art denn mal im OEM Diskutiert? Meines Wissens nicht, was mich auch hinsichtlich der Expertise des dortigen Protagonisten wiederholt nachdenklich macht.
Es bestätigt auch, das es schon damals keine schlechte Entscheidung war, einfach billigste SNT durch ein Zerozone zu ersetzen. Man hat intuitiv einige Schwachstellen abgestellt.
Das meinte ich ja schon mal. Über Jahrzehnte hat sich das Linearnetzteil bei vielen Audiophilen etabliert – weil es einen besseren Klang ergibt.
Das wurde aber jahrelang von dem OEM Protagonisten bezweifelt, der behauptet hat, das man Schaltnetzteile einsetzen sollte und alle anderen für blöd verkauft hat.Mein Hinweis, das die Schaltnetzteile meist nicht richtig isolieren und dann Leckströme im Gleichtakt haben wurde lächerlich gemacht und denunziert. Und nun erzählt man allen, man muss das Schaltnetzteil zusätzlich mit Trenntrafo isolieren?????
Man posaunt nun herum, dass man ja endlich als erster die Wirkmechanismen bei Netzteile für die Digitalkette verstanden hat (und der liegt in der Isolation) und baut aufwendig eigentlich das Prinzip des Linearnetzteils mit Schaltnetzteil nach – man könnte auch einfach sagen: „Sorry Jungs, habe mich geirrt, die Linearnetzteile machen schon alles richtig.“. Dazu braucht man aber ein Mindestmaß an Grösse.
Hinzu kommt, dass man alle permanent anmacht, man solle doch bitte keine 230V Basteleien ins Forum einstellt (bin auch kein Freund davon). Man erklärt, dass man ja selbst nachvollziehbare Lösungen für die Masse der vielen vielen Fans publizieren will, und macht dann dauernd wie auch hier mit dem Netzteil selber Bastelanleitungen für 230V Arbeit. Und dann erklärt man mit erhobenen Zeigefinger: das dürfen aber nur Elektrofachkräfte! (Das ist bestimmt nicht die Mehrheit der Leser).
Warum macht man das dann? So naiv kann man doch nicht sein.
Das wird doch nur gemacht um sich zu profilieren und allen anderen, die ja keine Fachkräfte sind, die Nase lang zu machen.Sorry, wenn ich hier nochmal Querverweise auf die Aktivitäten im OEM, aber erstens finde ich dies wirklich strange und zweitens wird ja dort auch die Einmischung in Threads anderer Foren aus der Ferne als „gutes“ Benehmen im Rahmen der „Fürsorgepflicht“ angesehen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
da das Drosselkabel ja auch bei isolierten Setups (LAN Isolierung durch WLAN und Netzisolation durch Batteriebetrieb) eine beachtliche Leistung zeigt, ist m.E. nun auch empirisch eindeutig nachgewiesen, dass der Wirkmechanismus nicht ausschliesslich auf Vermeidung von Stromflüssen über das Netz/PE zurück zuführen ist – das ist zu einfach gedacht.
Man sollte hier auch nicht Ursache, Wirkung und Abhilfe verwechseln. Ursache für die Klangveränderungen sind, wie von mir von Anfang schon vor den Aktivitäten im OEM vermutet und nachgewiesen, die Gleichtaktstörungen, die in die Audio-Kette über Ethernet eintreten. Dies können leitungsgebunden mit Stromflüssen (dazu brauch es nicht zwingend ein Stromnetz), oder über Abstrahlung wirken.
Das ganze Thema zusammen mit den Leitungsführungen von 4 x 2 CAT Kabeln und Bob Smith Terminierungen ist m.E. extrem Komplex. Die Stromflüsse, Wirkweisen und Wechselwirkung von HF in diesem Kontext kann mir zumindest keiner der von mir konsultierten Elektrotechnik Ingenieure eindeutig beschreiben. Alle erklären, das Hochfrequenztechnik ein hoch komplexes Thema ist und man hier mit normalem Schul- und Lehrbuch-Wissen nicht unbedingt weiter kommt, sondern man sich ganz schnell in der Sackgasse befindet.
Ich nähere mich daher Lösungen mit der Ausgangslage entsprechend Platons Erkenntnis: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, und nehme hierzu auch stupide Anfeindungen von Leuten, deren Horizont nicht weit genug reicht in kauf.
Die Wirkung des Drosselkabel und die Isolation per WLAN bestätigen mich in dieser Vorgehensweise.
Oberstes Ziel muss zuerst mal sein, so wenig Störungen wie möglich in die Audio Kette eindringen zu lassen. D.H. Netzwerk-Geräte mit möglichst geringen Gleichtakt-Eigenstörungen, am besten eine Isolation des Netzwerks über WLAN oder LWL und Kabel mit geringer Modenkonvertierung, bzw mit einer Filterwirkung wie das Drosselkabel.
Eine Isolation des Stromnetzes mittels Trenntrafo behebt m.E. zuerst mal, dass bei Schaltnetzteilen die Wirkung der 50Hz Leckströme im Gleichtakt der Stromversorgung (deren Existenz manche „Experten“ ja nachweislich nicht verstehen) minimiert wird und hierdurch ein positiver Effekt eintritt. Dies wird m.E. auch mit einem Linearnetzteil erreicht. Daher verstehe ich ehrlich gesagt den ganzen Hype um Trenntraos nicht, da Linearnetzteile das doch sowieso machen. Ein Linearnetzteil mit Trafo ist doch die beste „Simulation“ eines Akkubetriebs – warum rumbastelt und mit Billo-Netzteil, Trenntrafo und DC Filter jetzt meint, dies erfunden zu haben und damit auch noch lebensgefährliche 230V Bastelanleitungen unters Volk bringt, erschließt sich mir auch nicht.
Sebastians Ansatz mit den Störschutztransformatoren, die nicht nur isolieren, sondern auch die Filterung wie Tempest vollziehen, ist m.E. zielführend und obwohl die Teile schon etwas länger auf dem Markt sind im Audio Kontext ein innovativer Move, den wir vielleicht hier etwas näher verfolgen sollten. Ich habe mich hierzu schon mal mit Herstellern in Verbindung gesetzt. Würde mich nicht wundern, wenn auch dies wie immer nochmal im OEM Forum als Blödsinn abgetan (weil nicht von einem selbst „erfunden“) oder auch als eigene Idee oder Empfehlung assimiliert wird.
Für mich gehört das Drosselkabel zur Prio 1 Massnahme bezüglich Entstörungen. In meinem Setup konnte ich hiermit bedeutend grössere Schritte machen, als mit den Netzentstörungen (bei mir mit Tempest, Eupenkabel und gefühlt einer Tonne Klappferriten). Ich kann nur jedem empfehlen, der sich „entstören“ will, beim m.E. grössten Schmutzfink, nämlich Ethernet, zu beginnen, der jahrelang von Entstör-Experten fahrlässig übersehen wurde.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Sebastian,
ich melde mich per Mail bei Dir.
P.S.: Finde das Thema Störschutztransformator wirklich interessant – danke für den Hinweis darauf. Ist mir bisher auch bei einschlägigen Threads von angeblichen Entstörung-Experten noch nicht unter gekommen – was ja anscheinend nix heißen muss.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Sebastian,
das ist natürlich ein interessantes Angebot. Das ist bestimmt kein Voodoo Tisch.
Wenn Du Platz hast, dann ist das bestimmt eine tolle Lösung.Stelle mir gerade meinen WR902AC mini Router vor über so einen Boliden angeschlossen ……
Gegen Material zum Messen bin ich immer offen 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Sebastian,
das ist wirklich interessant. Die Dämpfung ist beeindruckend. Vielleicht ist das ja schon eher der „Ultimative Netzfilter“……
Damit hätte man Tempest und galvanische Trennung in einem.Hier ein Zitat aus der Beschreibung:
spezielle Abschirmung von Primär- zur Sekundärseite, die eine extrem kleine kapazitive Kopplung garantiert
Die Kapazitive Kopplung ist nämlich immer das Problem, das Theoretiker gerne auch mit idealisierten Mess-Setups, nicht ernst nehmen – auch bei den Ethernet Transformern.
Allerdings darf man hinter dem Trafo (das ist ja einer) nur ein Gerät schalten. Dafür ist der 5000VA Bolide natürlich maßlos unterfordert.
Und Du darfst das nur als Elektrofachkraft installieren. Es gibt die aber auch in Gehäuse – soweit ich das sehen kann.
Ich melde mich hierzu nochmal.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Coole Bulgari Kette!
Bin gespannt was noch kommt.
Hier ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen – wer das bzgl. Ethernet Sound selbstgefällig behauptet (weil er anscheinend allen Ernstes glaubt das wäre von ihm ausgesprochen worden), hat halt nichts mehr zu sagen und auch keine Ideen mehr (die er unbemerkt klauen kann).
Das mit der Drossel bei DC find ich gut. Frage mich überhaupt, warum das Thema noch nicht längst mal im Bereich Netzentstörung diskutiert wurde.
Wobei natürlich bei Ethernet der grosse Vorteil des Drosselkabels darin besteht, das der Signalweg nicht gross gestört wird und daher die Wirkung nicht zu vergleichen ist mit der von den Drosseln in Transformern oder auf den Mainboards, wo wieder Modenkonvertierungen ins Spiel kommen.
Bei DC habe ich ja diese Probleme nicht, sodass man hier natürlich auch fertige Drossel einsetzen kann.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Torben,
Mein Bauchgefühl war richtig – bekämpfe eventuelle Störungen am Anfang nicht am Ende. Die Klangqualität hat noch ein “kleinen Zahn” zugelegt. Das Drossel Karussell ist jeztz nach dem FMC:
Also ein grosser Anteil der Störungen entsteht auch „unterwegs“ durch das Kabel. Daher sollte eigentlich der Platz direkt vor dem Streamer am besten sein. Hast Du auch mal probiert, nur das Drosselkabel vom FMC zum LINN einzusetzen?
Beste Grüße,
Eric
Hallo,
Da sich bisher die Ergebnisse nur hier im Forum sammeln, und falls wieder mal jemand auf die Idee kommt, das ganze als seine eigene Erkenntnis verkaufen zu wollen, kann man hierauf verweisen und ihn “übler Klaubock” nennen, hehe. Vielleicht bremst ihn dieser Satz schon aus. Wäre ja gut.
Ist ja verdächtig ruhig in den anderen Foren. Naja, vom selbsternannten Netzentstörungs-Imperator und seinem Padawan wurden ja schon die ersten abfälligen Bemerkungen losgelassen.
Jetzt sind wir in Phase II, des stillen Schlachtplanens, wie man assimilieren kann oder Argumente dagegen findet.
Man wird sich schon noch dazu äussern müssen, jedoch vermute ich dann wieder den üblichen Tonfall der Überheblichkeit, Kleinmachens und Besserwisserei.
Das ganze wird m.E. doppelt interessant, da der Einsatz einer Drossel zur Entstörung (noch nicht bei Ethernet) eigentlich zur Standardausstattung in der Bekämpfumh gehört. Hätte man das Thema Gleichtaktstörungen bei Ethernet wirklich verstanden, hätte man da eigentlich selbst drauf kommen müssen.
Bei Netzkabel benutze ich WUE 74271151S Ø 15.0 mm, 417 Ohm @ 100 MHz – nicht grade günstig aber sehr gut.
Ja, aber erstens interessiert der Bereich um 20MHz und zweitens geht da nicht 8 mal eine LAN Kabel durch.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
Morgen steht eine Horcherei bei meinem Ohrenfreund Mario an. Ich werde einen Rucksack voller Drosselkabel, Ferritringe und Klappferrite mitnehmen.
Aber aufpassen – ich kämpfe selbst mit einem Bandscheinvorfall 😉
Würth Ringkern 74270097 aus 4W620 Material mit den Maßen Ø61mm x 35,5 mm x 13mm Höhe…..ist das gleiche Material wie beim Würth WE-TOF 74270191 den wir bisher verwendet haben, hat den schon jemand ausprobiert ?
Nein, ich habe aber aktuell folgenden FairRite Ring aus Material #31 im Test, der auch nicht so dick ist: https://www.mouser.de/ProductDetail/Fair-Rite/2631803802?qs=P8bU7i9nNAWMk1EJQzshLg%3D%3D
Ergebnisse werde ich posten.
Was ist die (wahrscheinliche) elektrische Ursache für die hörbaren Unterschiede zwischen 4Adern gemeinsam und 2Adern rechts, 2 links gewickelt?
Hallo Ulrich,
erstmal herzlich willkommen hier im Forum!
Die Wickelgeometrie hat bei eine Drossel grundsätzlich schon eine Auswirkung. Das ganze ist aber anscheinend recht komplex. Ich habe mich bei meiner „Ur-Version“ an die Vorbilder der Balluns gehalten.
Man muss verstehen, das es sich bei der Drossel hier eigentlich um zwei Drosseln handelt, die einen gemeinsamen Kern verwenden. Einmal die TX „Hinleitung“ und dann die „Rückleitung“ RX. (Bitte verstehen, das man nie mit Gewissheit sagen kann, welches Adernpaar RX und welches TX ist, da dies mehr oder weniger dem Zufall überlassen ist)
Es kann jetzt sein, das die „Gruppierung“ der „Hinleitung“ auf einer Seite und der „Rückleitung“ auf der anderen Vorteile bzgl. der Wirkung der Drossel hat. Das ist aber zuerst mal Spekulation.
Vielleicht ändert sich auch die Übersprechdämpfung unter den Paaren, da sie getrennt verlaufen. Der nächste Versuch wird sein, am freiem, grade Stück Kabel die Pärchen nicht direkt zu verdrillen, sondern pärchen-weise sowas wie einen Baumwollmantel über zuziehen.
Das mit dem Übersprechen kann durchaus sein, allerdings liegen die Adern so auch etwas dichter beisammen, sodass die Kapazitive Kopplung zunehmen könnte.
Das heißt, die Klappferrite die an so vielen geschirmten Fertig-Kabel zu finden sind,
sind in ihrer reduziert ?Davon gehe ich bei Ethernet aus – wobei es m.E. keine Fertig-Kabel bei Ethernet mit Ferriten gibt. Bei anderen Systemen wie USB kann das anders aussehen, da ich mir hier nicht ganz klar bin, wie denn die Störungsstromflüsse wirklich laufen.
@all
Zum aktuellen Zeitpunkt muss sich noch niemand, der nicht wirklich am Basten Spass hat, durch die hier diskutierten neuen Optionen verrückt machen lassen. Wir sind hier auf einer Reise, die natürlich weiter geht.
Stand heute kann ich jedem die Ur-Variante empfehlen, da der Wirkungsmechanismus verstanden ist, messtechnisch nachgewiesen und schon so einen enormen Vorteil bietet. Sobald es hier neue nachgewiesene Erkenntnisse gibt, wird natürlich dies vorgestellt.
Unabhängig von der Konstruktion gibt es ja noch ein paar Dinge, die man auch ohne Kabelbau realisieren kann: Verschiedene Patchkabel, Einsatz bei USB und bei AES.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Ihr Drosselkinder 😉
Andi kam doch bei seinem gestripptem Draka auf die Idee, je ein Pärchen auf die eine Hälfte des Ferritrings, das andere auf die andere Hälfte, zu wickeln. Siehe Bild, mit den Farben schön erkennbar
Ich werde das die Tage mal ausprobieren. Ich kann mir schon vorstellen, das es durch die Anordnung der Kabel hier Änderungen in der Wirkung geben kann.
Sein Fazit: I Love Drosseln
Ich denke die Drossel hat das Potential zu Everybody’s Darling.
Super, das dies auch bei den Kollegen gefällt und hier fleißig an neuen Varianten gebaut wird.In meiner Kette hat sich bisher das Startech snagless CAT6 utp am Besten bewährt.
Das Kabel gibt es mit drei Stecker-Varianten: a) „Snagless“, b) „Knickschutz“, c) „Vergossen“.
Weist Du welche Version Du hast?
Wie haben sich denn die Kabel bei Dir unterschieden? Sind da grosse Unterschiede zu hören?War heute wieder in der Bastelstube und habe mit ein Telegärtner CAT6 U/UTP ein neues “Drossel Karussell” gefertigt.
Sehr gut! Schön, das es auch bei Dir wirkt. Bin gespannt, auf Deinen weiteren Ergebnisse.
Highend -Voodoo -Kabelkiller könnte man die Drossel dann auch nennen.
So sieht es anscheinend aus. Allerdings sind das ja nicht nur Voodoo Kabel. Das Audioquest und auch das AIM sind m.E. keine Voodoo teile.
Die Drossel ist jedenfalls heißer Kandidat für den Vogel des Jahres 2024. Das mit der Drossel ist so einfach und doch so effektiv – wirklich etwas verstörend, das dies noch nicht zuvor kultiviert wurde.
Ich habe heute erste Tests mit einem DIY Kabel mit je einer Drossel pro Adernpaar gemacht. Allerdings war ich hiermit noch nicht ganz zufrieden. Werde berichten, ob dies eine echte Option darstellt.
Beste Grüsse,
Eric
Moin Stephan,
vielen Dank für die Berichte auch an die Kollegen!
Vielleicht sollten wir eine Drosselkabel-Galerie aufmachen 😉
Wirklich interessante Erkenntnisse.
Ich habe auch mal 2 Drossel hintereinander gemessen und das wurde nicht unbedingt besser. In manchen Bereichen gab es wieder ein geringe Steigerung. Von daher könnte ich das mit den zwei Drosseln nachvollziehen. Eventuell sind dies Reflexionen, die sich gegenseitig beeinfluss – aber m.E. kann man bei HF nicht unbedingt mit normalem Lehrbuchwissen herangehen.
Ist denn das Refine ein2x2 Kabel?
Prizipiell gehe ich aktuell davon aus, das die Wirkung der Drossel bei einem 2×2 Kabel stärker im Verhältnis zu ohne Drossel ist, weil die anderen 2×2 Paare fehlen, über die Rückflüsse laufen. Ab dies aber besser klingt ist die Frage. Wenn die Störungen direkt vor dem Bob Smith Kondensator ihren Weg über die andern Paare zurück finden, können Sie auch im Empfänger eigentlich keinen grossen Schaden anrichten.
Dazu kommt noch, das es darauf ankommt, wie denn Bob Smith ausgelegt ist bei den Geräten. Bei der V4 von dem WR902AC sind ja die Terminierungen der nicht benötigent Aderpaare 4+5 u. 7+8 nicht vorhanden, sodass hierüber kein Stromfluss realisiert werden kann.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan
In einer kleinen Gruppe testen grade verschiedene Leute die Auswirkung deines Drosselkabels.
Schön wäre es, wenn die Teste die Ergebnisse hier teilen könnten.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo an die Drosselgemeinde 😊,
Was uns natürlich brennend interessiert: Wie klingst denn nun?
Bezüglich der Verwendung von geschirmten Kabeln siehe unten.
Einsatz des Drosselkabels bei der TAE Leitung
Ich habe hierzu mal meine TAE Leitung gemessen. Bei mir wird ein VDSL2 gefahren.
Hier eine Messung mit der zwei Daten-Adern des Twisted Pais gemessen mit zwei Single Ended Sonden (grün und weiß)
Schön zusehen, das auf beiden Adern das gleiche anliegt- jedoch gespiegelt.
Also handelt es sich hier um ein Differentialsignal, das ruhig mit dem Drosselkabel behandelt werden kann. Ob sich das auf alle DSL Versionen übertragen lässt, kann ich nicht sagen, da ich kein DSL Spezialist bin.Geschirmte Kabel für das Drosselkabel
Ich habe mir nochmal ein paar Gedanken zur Kabelwahl gemacht.
Grundsätzlich sollte man, um Störungsstromrückflüsse über den Schirm zu vermeiden, den Schirm nicht auf beiden Enden verbinden.
Um zu überprüfen, ob sich mein Verdacht, das ein geschirmtes Kabel, wenn es beidseitig aufgelegt ist, ein geringes Elektromagnetische Feld aufbaut, als wenn man nicht den Schirm verbindet, habe ich eine Messung gemacht, die uns Aufschluss gibt:
Dazu wurde ein geschirmtes CAT7 Kabel verwendet. As Sender diente ein TP Link SG105E (mit Bob Smith und Batteriebetrieb). Zwischen CAT7 Kabel und dem Empfänger, dem Netgear Hub, wurde das Mess Fixture, das ich auch hier verwendet habe eingesetzt.
So wurde einmal der Stromfluss an dem geschirmten Kabel mit der DIY Messsonde einmal mit Verbindung des Schirms zur Empfängermasse und dann ohne gemacht. Und dann das ganze beim Messfixture. Hierdurch kann man sehen, was eigentlich auf den Adernpaaren unter der Schirmung für Änderungen in den Störungsstromflüssen ergeben.
Hier die Messung am Kabel mit Schirm

Blaue Kurve: Schirm nicht verbunden am Empfänger
Pinke Kurve: Schirm verbunden mit dem Empfänger.Wie man sieht ist bei dem Verbinden des Schirms die gemessenen Strome in den meisten Frequenzen ein gutes Stück reduziert. Meine Vermutung: Störungstromrückflüsse reduzieren das Elektromagnetische Feld, aber eigentlich fliessen mehr Störungen.
Jetzt die Messung an dem Mess-Fixture ohne Strom, sodass wir sehen, welche Stromflüsse eigentlich auf den Adernpaaren herrschen:

Blaue Kurve: Schirm nicht verbunden am Empfänger
Pinke Kurve: Schirm verbunden mit dem Empfänger.Hier genau das Gegenteil: Die Störungsstromflüsse sind mit verbundenem Schirm bedeuten höher – eigentlich klar, weil die Störungen über den Schirm ja ein „Rückticket“ bekommen.
Also die Schlussfolgerung:
Mit Schirm aufgelegt auf beiden Seiten erhöhen sich die Störungsstromflüsse, jedoch wird das Elektromagnetische Feld das vom Kabel abstrahlt und auf das Ferrite und auch die Drossel wirken, geringer.Somit sollte, wenn man denn ein Kabel mit Schirmung verwendet, auf jeden Fall der Schirm nicht auf beiden Seiten verbunden werden.
Das ganze erklärt auch, dass eine Verdrosselung von geschirmten Kabeln, die beidseitig aufgelegt sind, nicht die gleiche Wirkung zeigt wie bei ungeschirmten Kabeln.
Ich würde aktuell davon abraten ein geschirmtes Kabel zu verwenden, wenn doch, sollte man darauf achten, das der Schirm nur einseitig verbunden ist.
Beste Grüsse,
Eric
Moin Stephan,
Das mache ich mal, aber meine Recherche sagt das es single ended ist.
Ich habe einem anderen Anwendungsfall für eine Verdrosselung mit erstaunlicher Auswirkung gefunden, über die ich noch detaillierter berichten werde.
Meine KEF LS50WII verwenden auf dem Interconnect CAT Kabel ein Differentialsignal mit gemessener 25MHz Frequenz. Da hier beide Enden letztendlich kritische Störungsempfänger sind wurden vor jedem LS ein Drosselkabel platziert mit erstaunlicher Wirkung. Klarheit Ruhe und Natürlichkeit wurden mindestens im gleichen Masse gesteigert wie beim Einsatz in der LAN Strecke – schon fast unheimlich.
Mir erscheint jedenfalls die Entstörung der digitalen Signalwege mittels Drosselkabel eine höhere Wirkung zu haben als meine Maßnahmen auf der Netzseite.
Beste Grüße,
Eric
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