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  • als Antwort auf: Drosselkabel #3745
    Eric
    Administrator

      Hallo Tom,

      Alles was Du bezüglich Drosselkabel gemessen hast, ist auch klanglich nachzuvollziehen. Da kann mich kein Forumsgott mit seinen Schaubildern davon abhalten.

      Hierzu noch eine Rückmeldung von technischen Support von Würth zur gleichzeitigen Verwendung deren Low Frequency Ferriten (LFS) mit ihren Breitband Ferriten und der Problematik von induktiver und kapazitiver Wirkung der beiden Ferrite-Typen auf einem Kabel : “Ist von unserer Seite absolut unbedenklich”.

      Damit ist das Thema abgehakt.

      Beste Grüsse,

      Eric

       

      als Antwort auf: Drosselkabel #3735
      Eric
      Administrator

        Hallo zusammen,

        heute ist neues „Futter“ angekommen:

        Steklo / Stefan hat mir neue Kabel zugesendet, sodass ich das V3 auch mal mit geschirmten Kabel ausprobieren und auch messen kann – danke an Steklo, bzw. TRIOTRONIK Computer und Netzwerktechnik GmbH, die Stefan hier die Kabel bereit gestellt haben.

        Unterschiedliche Ferrit Typen auf einem Kabel

        Da aktuell missverständliche Pauschalaussagen bzgl. des Einsatz von unterschiedlichen Ferrit Typen (somit auch Drosseln mit unterschiedlichen Toroid Material) im Internet kursieren, die anscheinend mal wieder aufgrund manischer Rechthaberei getroffen wurden, ein paar Worte hierzu, bevor hier einige nervös werden.

        Ich habe frühzeitig darauf hingewiesen, dass bei dem Einsatz von unterschiedlichen Ferrit Materialen gegenseitige Beeinflussungen entstehen und dies letztendlich erst mit Messungen genau bewertet werden kann. Das Drosselkabel V3 zeigt eindrücklich bei Messungen aber auch bei den Hörtests, was positiv möglich ist, wenn die Materialien richtig abgestimmt sind. Werden Ferrite mit unterschiedlichem Wirkungsbereich auf einem Kabel eingesetzt, können sich kapazitive Wirkung des einen Ferrit und der induktive des anderen gegenseitig teilweise aufheben. Allerdings bleibt die resistive Wirkung, die sich immer addiert.

        Ich zitiere hier mal Jim Brown, der m.E. in diesem Bereich die globale Referenz ist: (Quelle)

        Using Different Chokes in Series

        All ferrite chokes along a cable do not need to be identical – indeed, in broadband suppression applications it may be necessary for them to be very different. But we must remember that the complex impedances of these chokes (that is, their resistive and inductive or capacitive elements of their series equivalent circuit) will add algebraically, so we must consider the magnitude and the sign of the reactive components of each choke. Again, the fundamental principle of using ferrite chokes for suppression comes into play – resistance always helps us, but reactance may make things worse. When adding up the total impedance of multiple chokes, the safest approach is to count only the series equivalent resistance of each choke.
        For example, consider a cable wound 5 turns around a toroid to provide good suppression for the HF ham bands. Fig 23a and 23b show measured series resistance, while Figs 24a and 24b clearly show that the impedance of these chokes is capacitive above resonance, just as we would expect from Fig 15. Now, we add one or more of the clamp-ons shown in Fig 22. Between 30 and 100MHz, the clamp-on is below resonance, so it looks like a lossy inductance. Thus, with both the VHF clamp-ons and the toroid in series on a cable, there will be some cancellation of their reactances in this range, but their resistive components will always add (improving the suppression).
        When using multiple chokes to cover different frequency ranges, always place the choke covering the highest frequency range nearest to the equipment being protected. The wire between the equipment and that choke can still function as an antenna.

        Beste Grüsse,

        Eric

        als Antwort auf: Drosselkabel #3734
        Eric
        Administrator

          Hallo Max,

          der Delock produziert ja selbst auch wieder Störungen im Bereich des Ethernet Signals durch Modemkonvertierung. Diese werden zwar durch das Drosselkabel weitestgehend reduziert, jedoch kann da durchaus noch was wirken. Wenn Du jetzt keine tiefliegenden Störungen hast, wo der Delock positiv wirkt, kann es durchaus sein, dass Du besser fährst ohne diesen.

          Beste Grüße,

          Eric

          als Antwort auf: Drosselkabel #3732
          Eric
          Administrator

            Hallo Max,

            ich bin mir nicht sicher, ob das Thema Reflexionen in Empfangsrichtung bei dem Drosselkabel wirklich so ein Thema ist. Ich messe ja praktisch mit ähnlichem Equipment wie der Kollege in dem verlinkten Video (anstelle der prof. HF Stromsonde halt mit der DIY Sonde) zwischen Drosselkabel und dem Empfänger. Und hier kommt es nicht zu Erhöhungen von Störungen, sondern wie schon kontinuierlich dargestellt zu maximalen Reduktionen.

            Hat denn der Delock einen Klangunterschied ausgemacht?
            Da Du den Mikrotik mit Powerbank entkoppelt vom Stromnetz betreibst, würde ich tippen, das der Delock keinen grossen Unterschied macht.

            Beste Grüsse,

            Eric

            als Antwort auf: Drosselkabel #3729
            Eric
            Administrator

              Moin Max,

              Eventuell eine Box für die drei großen Ferrite mit fester Zuleitung die mit Klappferriten bestückt ist ?

              An sowas hatte ich auch schon gedacht. Box mit fester Zuleitung und festem Abgang.

              So würde man das machen, damit man ein 4 stelliges Preisschild dran hängen kann.

              Beste Grüße,

              Eric

              P.S.: Hast Du Adresse von Dolore/ Sebastian für den Versand?

              als Antwort auf: USB Drosselkabel #3727
              Eric
              Administrator

                Hallo zusammen,


                @max

                vermutlich sind die Reflexionen um so größer je größer der Impedanzsprung ist ?

                Ja, das ist ja der Effekt, den man ja erreichen möchte.

                Angenommen wir bauen zwei Kabel mit Ferrite bestückt, jeweils 10kOhm Impedanz bei 25MHz.

                Kabel A hat einen Kern mit 10kOhm Impedanz bei 25MHz
                Kabel B hat 10 Kerne mit jeweils 1kOhm, in Summe auch 10kOhm Impedanz bei 25MHz

                Wie schon im Artikel zum Drosselkabel V1 erklärt, ist die Wirkung von beiden Kabeln bei Ethernet nicht vergleichbar, da über das gesamte Kabel immer wieder neue Störungen durch Modenkonvertierung entstehen.


                @jawed

                I think you ended-up covering the entire length of all the major versions of the throttle cables, e.g. version 1 is a toroid with 8 turns and 5 clip-on ferrites filling the remaining length of the cable. V2 has solely clip-on ferrites along the entire length, each with multiple turns. In V3, 3 toroids with varying turn counts with clip-on ferrites distributed along the full length of the cable.

                Allerdings haben die Klapp-Ferrite messtechnisch keine grosse Relevanz. Sie sind eigentlich da für ein gutes „Gefühl“.

                “Reflections” cause “tuning”, which is what the video refers to. The reflections aren’t perfect, in general. Ideally a cable and its connectors all have uniform impedance, meaning there’s no reflections and so the cable is not tuned (not resonating).

                Ja, ein Kabel sollte am besten über die gesamte Länge die gleiche Impedanz haben um Relfexionen zu vermeiden. Allerdings ist das doch auch bei dem Kabel mit den zwei Ferriten am Anfang und am Ende auch nicht der Fall. ,Das trifft nur zu, wenn denn das gesamte Kabel mit Ferriten bestückt ist – jedoch gibt es ja auch hier Lücken. Bei einer Ferritbeschichtung, wie bei den Eupen Stromkabeln ist dies der fall.

                You have the equipment to measure these effects, so it’s probably more productive to investigate directly. I can only go on listening tests 🙁

                Ich habe hierzu schon erste Test gemacht, konnte allerdings die Effekte im Video noch nicht nachstellen. Ich bleibe hier dran und melde mich nochmal.

                RF noise, via intermodulation, ends up at audio frequencies as noise. There’s fundamentally no difference between DACs and other hi-fi components that have analogue signals inside them. This is why I have ferrites on the AC power cable for my amplifier.

                Die These oder Meinung von Sven Johnson besagt, dass durch das Rauschen in der Masse es unabhängig von Modulationen zu Störungen beim Timing der Wandlung direkt im DAC gibt.

                Beste Grüsse,

                Eric

                als Antwort auf: Drosselkabel #3726
                Eric
                Administrator

                  Hallo nochmal,

                  nur mal so zur Info für alle Nutzer:

                  Der Inhalt von ethernet-sound.com hat, seitdem ich das Tool zur Analyse im September 2023 installiert habe, 155.000 Hits. Davon kommen 30.760 Hits von über 7.000 Besuchern auf den Drosselkabel-Thread. Und die kommen bestimmt nicht aus Voyeurismus, weil wir uns hier die Köpfe einhauen und mit kindischen Clowns Emojis die gegenseitige Überlegenheit demonstrieren, wie in anderen Foren.

                  Leider kann man das nicht in der Übersicht anzeigen lassen.

                  Beste Grüsse,

                  Eric

                  als Antwort auf: Drosselkabel #3725
                  Eric
                  Administrator

                    Hallo zusammen,

                    da mich inzwischen schon Anfragen für eine Bauanleitung für das V3 erreichen, hier mal die Bauliste.

                    Der Reihe nach ausgehend vom Switch/Repeater zum Streamer/Empfänger:

                    Die verwendeten Klappferrite haben keinen grossen Einfluss gehabt, sodass diese unkritisch sind. Falls man noch irgend welche Ferrite hat, die hier passen, können diese genommen werden.

                    Beste Grüsse,

                    Eric

                    P.S.: @solidcore: Da ich Deine Diskussion im anderen Forum gesehen habe, hier meine Empfehlung dazu: Sich mit Personen, die Messungen nur gestalten und subjektiv auslegen, um ihrem krankhaften Drang Recht zu haben zu befriedigen und das Thema Gleichtakt bei Ethernet anscheinend immer noch nicht verstehen, ist es müßig über die Sinnhaftigkeit eines Nanokristall-Toroid zur Bekämpfung von Ethernet Störungen zu diskutieren. Wer weiter kommen will, ist m.E. hier bei ethernet-sound.com besser aufgehoben, als sich mit sinnlosen Rechthabereien zu beschäftigen. (wobei das Beobachten von diesen sich hierbei auftuenden menschlichen Abgründen von außen ja selbst bei fachfremden Threads durchaus seinen Reiz haben kann und anscheinend einige anlockt – der Inhalt ist es garantiert nicht, der die Aufrufzahlen verursacht….)

                    als Antwort auf: Drosselkabel #3724
                    Eric
                    Administrator

                      Hallo Max,

                      vielen Dank für Deine Schilderungen.
                      Kannst Du noch was über die Ethernet Strecke von Dir berichten und ob Du den Delock drin gelassen hast?

                      Klang:
                      Um es kurz zu machen, das V3 spielt bei mir sehr sehr gut.
                      Eine sehr schöne Kombination aus Ruhe, Reinheit, Auflösung und Räumlichkeit.
                      Das V3 schafft diesen schwierigen Spagat aus homogenen Klangbild und toller Auflösung sehr gut.
                      Der Name Mamba passt für mich sehr gut zum Klang.

                      Durch die Bank kann das V3 ja überzeugen – und knockt selbst EtherRegen samt Mutec aus dem Rennen. Das ist für mich eine Bestätigung aller bisherigen Thesen und auch dass die Messungen und die konsequente Ausrichtung hieran zum Erfolg führt. Alles ohne Voodoo und für unter 100€! Wem das zu suspekt ist, kann ja gerne weiter Geld den Wunderheilern hinterher werfen – mit gesundem Menschenverstand ist das aber nicht zu erklären. Aber es soll ja auch Leute geben, die wählen ihre Kleidung nach Außenwirkung in ihrem sozialen Umfeld und nicht nur nach Funktion 😉

                      Die Haptik der Mamba ist einer der ganz wenigen Punkte mit Luft nach oben.

                      Ja, das ist in der Tat ein Punkt. Allerdings ist die Frage, wie man dies optimieren kann. Natürlich könnte man alles wie Network Acoustics in eine „Black Box“ werfen.

                      Beste Grüsse,

                      Eric

                      als Antwort auf: USB Drosselkabel #3719
                      Eric
                      Administrator

                        Hallo Max,

                        Reflexionen entstehen ja dort, wo Impedanzsprünge vorhanden sind. Somit an Ferriten oder auch Drosseln oder sonstigen Impedanzsprüngen durch Materialwechsel, Übergangsstellen etc.

                        Zuerst gilt es mal das empfangende Gerät (Streamer) so weit wie möglich vor den Störungen von außen zu schützen. Das hat Prio 1. Wenn jetzt die an der Ethernet Drossel von aussen ankommenden Störungen reflektiert werden, ist das zuerst mal m.E. wurscht. Da sich Störungen ja den Weg der geringsten Impedanz suchen und dieser Weg jetzt hohe Impedanz hat, werden die Störungen sich andere Wege suchen müssen um zu Ihrer Senke zu gelangen. Oder sie können nur noch durch Abstrahlung wirken.

                        Aus Sicht des Empfängers (Streamer) sieht dies m.E. etwas anders aus. Die hier herrschenden Störungen sind ja mal zuerst da und können nicht weggezaubert werden. Die Frage ist natürlich ob und wie der Stromfluss dieser Störungen eine Relevanz hat. Ist es besser, wenn diese über Ethernet „geleitet“ werden oder der Weg hierüber durch hohe Impedanz „verbaut“ wird (auch mit dem Effekt der Reflexionen), sodass sie sich andere Wege suchen oder nur abstrahlen.

                        Diese Fragestellung erübrigt sich jedoch m.E., da dieser Weg für die Störungen von außen „dicht“ gemacht werden muss.

                        Beste Grüsse,

                        Eric

                        als Antwort auf: USB Drosselkabel #3717
                        Eric
                        Administrator

                          Hallo Jawed,

                          Yes. With very low cost clip-on ferrites, there’s no reason not to cover the entire length of a cable. This also solves the problems caused by mismatched impedances at the ends of the cable.

                          Das ist absolut wahr und die Kosten im Vergleich zu „Audiophilen“ Kabel sind ja gering. Allerdings hat sich bei Ethernet gezeigt, das man die Störungen, die durch Modenkonvertierung über das gesamte Kabel entstehen besser Punktuell mit einer sehr hohen Impedanz kurz vor dem Empfänger bekämpft. Das hatte ich auch im den Artikel zum Drosselkabel dargestellt. Ob dies auf USB übertragbar ist, bin ich mir jedoch nicht sicher.

                          I’m unsure what you’re saying here. At the end of the video he attached a ferrite at the end of the cable closest to the monitor. Are you referring to the ferrites that are built-in to the cable and the placement of the clip-on ferrite with respect to the position of the built-in ferrite?

                          Meine Überlegung ist folgende:

                          Die Erhöhung der Störungen erfolg aufgrund von Reflexion durch die Impedanz des Ferrit. Ferrite arbeiten ja in zwei Ebenen: zum einen werden Störungen in Wärme gewandelt, aber auch reflektiert.

                          Wenn nun der zweite Ferrit an das Ende des Kabels vor dem Monitor gesetzt wird, dann werden jetzt an dieser Stelle die Störungen reflektiert, sodass dieser Anteil in der Mitte des Kabels nicht mehr gemessen werden kann, da dieser hier nicht mehr existent sind, bzw. an dem Ferrit am anderen Ende nicht mehr so hoch sein wird. Allerdings würde dies für das zu schützende Gerät (nehmen wir an das wäre der Monitor) keinerlei Änderung bedeuten, da immer dieser Anteil reflektiert wird.

                          Ich hoffe meine Beschreibung ist verständlich.

                          I suspect that different frequency ranges of RF noise have specific effects on sound quality. I wrote a fairly long list of the different sound quality problems caused by RF noise here:

                          https://www.head-fi.org/threads/chord-electronics-dave.766517/page-1113#post-16160284

                          Das ist eine sehr schöne Zusammenfassung, die ich unterschreiben kann!

                          Welche Theorie hast Du, wie die Störungen auf das Audio Signal wirken können?

                          Zum einen können diese sicherlich über Demodulationen ins analoge Audio Signal im Audio Frequenzbereich gelangen.

                          Zum anderen können diese aber auch direkt bei der Wandlung im DAC stören. John Swenson macht hierfür das Rauschen in der Masse verantwortlich.

                          Beste Grüsse,

                          Eric

                           

                          als Antwort auf: USB Drosselkabel #3715
                          Eric
                          Administrator

                            Halo Jawed,

                            ich finde es wirklich schön, dass Du Dich hier zeigst und Deine Erfahrungen austauschst. Und keine Angst, alle Teilnehmer hier sind an einem Team-Play interessiert und offen für neue Aspekte – auch wenn man hierdurch vielleicht alte Ansichten über Board werfen muss. Die Diskussionen hier gehen um die Sache und nicht ums Recht haben von narzisstischen Platzhirschen, so wie das in anderen Foren praktiziert (und aktuell mal wieder schön zur Schau gestellt) wird. Um dies zu vermeiden habe ich diesen Blog und das Forum gegründet.

                            Um etwas zu zitieren, musst Du den Text kopieren, einfügen und dann als Zitat mit der “ Funktion kennzeichnen. Sorry, das ist hier alles etwas umständlich, aber ich betreibe das alles alleine und für den Austausch reichte es bisher aus.

                            I think the “snags” and other stress caused to the cable are possible reasons for the sound quality problems I heard. I also suspect that the impedance mismatch problem could have been relevant. I admit I did not go back to the multi-turn ferrite toroid to do more experiments after the initial bad experiences.

                            Wir sollten meines Erachtens von zwei unterschiedlichen Impedanz-Problemen sprechen.

                            Zum einen ist da die Impedanz des Datenleitungspaar, das ja bei USB 90Ohm haben sollte. Variiert diese über die Kabellänge (z.B. durch Unterschiedlichen Adernabstand bedingt durch Knicke), kommt es wie bei Ethernet zu Modenkonvertierung, sodass Energie vom Differentialsignal in den Gleichtakt kommt und somit Störungen entstehen. Das könnte ein Grund sein, das es zu den von Dir beschriebenen Effekten kommt.

                            Das andere ist ja die Impedanz für den Gleichtakt, die z.B. Ferrite oder Drosseln erzeugen, wie in dem Video. Meines Erachtens kommt doch die Erhöhung der Störungen im Video dadurch, das Störungen vom Monitor reflektiert werden. Interessant wäre eine Messung beim Anbringen von Ferriten an beiden Enden direkt vor dem Monitor, also zwischen Monitor und den ersten Ferriten. Meines Erachtens wird man dann hier die gleiche Erhöhung sehen, da nun die Störungen hier reflektiert werden. Das ist aber alles nur Spekulation.

                            I wish I knew which frequencies are the most problematic for sound quality. From Eric’s measurements in the thread about the Ethernet Throttle, it’s clear that 10-200MHz is important. And it’s also clear that switch mode power supply noise which is typically 50 to 500KHz, is also important. Unfortunately there’s plenty of evidence that noise between 200MHz and 2GHz is also important.

                            Welche Frequenzen sich wie auswirken, das wüsste ich auch sehr gerne ;-). die 10-200MHz beziehen sich bei Ethernet auf den Fakt, das dies die Frequenzen sind des Ethernet 100base tx Signals, die durch Modenkonvertierung Probleme machen. Diese wurden vornehmlich mit dem Drosselkabel V1 adressiert. In meinem Setup gibt es inzwischen fast keine weiteren Störungen im tieferen Bereich, sodass dies bei mir ausreicht. Nach Hinweisen von Torben @TRHH und Max @Max, das in Ihrem Setup auch Ferrite eine klangliche Verbesserung bringen, die im tieferen Bereich ihre Dämpfung haben, wurde mir klar, das in deren Setup auch Störungen von Schaltreglern und SMPS bekämpft werden müssen.
                            Ich habe darauf hin das Drosselkabel zu dem Drosselkabel V3 weiterentwickelt, bei dem auch ein Isolator zum Einsatz kommt und mehrere Toroids mit verschiedenem Material, sodass ein möglichst breitbandige Wirkung erzielt werden kann. Das alles wurde ständig gemessen in eine Setup mit möglichst vielen breitbandigen Störungen, sodass man nicht einem theoretischen Modell nachjagt, das aber in der Realität keine Relevanz hat.

                            Dieses Kabel ist aktuell auf einer Rundreise und konnte schon einige begeistern, sodass ich, wenn es zurück kommt, einen neune Artikel darüber im Blog verfassen werde.

                            Here is someone who has been doing measurements and developing RF treatment products:
                            https://audiowise-canada.myshopify.com/blogs/news/good-measurements-finally

                            Die Lösungen sind wirklich interessant und der Eigentümer scheint gut zu wissen, was er macht. Vielen Dank für den Link. Allerdings frage ich mich, warum man USB auf SPDIF und dann auf Optical wandelt und nicht gleich Toslink verwendet? Jedoch hat man hier nochmal das Timing problem.
                            Interessant auch, das er den Mojo2 gegenüber dem Dave präferiert.

                            This clever chap:
                            https://www.head-fi.org/threads/my-choral-housed-chord-mscaler.964931/

                            Das ist ja echt eine coole Lösung – ich brauche eine CNC Fräse . . . . . .

                            Bzgl. der Galvanischen Trennung bei USB finde ich nach wie vor die artistic fidelity AFI + USB Lösung von Ralf Koschnike top: https://kopfhoererboutique.com/products/artistic-fidelity-afi-usb-modul?variant=14147847946285

                            Hierbei werden zwei optische Leitung verwendet. Soweit ich das richtig interpretiere, wird auf dem einen Kabel das Signal transportiert und auf dem anderen den Takt, sodass es zu keinen Timing Problemen kommt.

                            Beste Grüsse,

                            Eric

                            als Antwort auf: USB Drosselkabel #3712
                            Eric
                            Administrator

                              Hallo Sebastian,

                              der Topping HS-02 ist ja ein Isolator, der zum einen das Signal isoliert, aber anscheinend auch einen DC/DC Konverter für die Galvanische Trennung der DC Leitung einsetzt. Danach noch ein Filter für DC.

                              Du hattest ja diesen zuletzt bei mir mit den anderen Sachen gelassen – leider hatte ich zuviel zu tun, um diese auch messtechnisch zu untersuchen.

                              Aber die Ergebnisse von Archimago sind nachvollziehbar. Auch er führt dies ja auf die Isolation und somit auf die Unterbrechung von Ground-Loops zurück, die sich im Gleichtakt widerspiegeln.

                              Beste Grüße,

                              Eric

                              als Antwort auf: USB Drosselkabel #3707
                              Eric
                              Administrator

                                Hallo Jawed,

                                herzlich willkommen in unserer audiophilen Ecke des Internets!

                                My original recommendations on this topic appear here:
                                https://www.head-fi.org/threads/does-chord-dave-system-need-a-dcc.809287/#post-13799263
                                which was a result of many experiments.

                                Das ist wirklich interessant, das Du hier schon 2017  damit gearbeitet und experimentiert hast.
                                Bzgl. der Verteilung von Ferriten auf dem Kabel kann ich noch diese Arbeit empfehlen: https://www.repo.uni-hannover.de/bitstream/handle/123456789/12667/2a_4_Schulze_Steffen.pdf

                                Along the way I learnt that it is possible to create sound quality problems:

                                Toroid ferrites with multiple windings
                                Some, but not enough ferrites: 8-10 ferrites
                                In both cases these bring some improvements but also cause some peculiar “etched”, “false detail” effects.

                                Toroids with multiple windings cause a “high Q” resonance where the strongest filtering is applied, which corresponds with “false detail” and “fizzy stereo image”.

                                Welche Kabel hast Du denn verwendet? Ich habe bisher leider keine sehr flexible USB Kabel finden können.
                                Eventuell könnte dieser Effekt bei den Toroids auch damit zusammen hängen, das durch den engen Biegeradius nochmal mehr Modenkonvertierungen entstehen und hierdurch die Sound Effekte auftreten.

                                When treating a cable with ferrites, it’s worth noting that the impedance at each end is relevant to the overall effect of the filtering. When this fact is ignored, some frequency ranges will be made worse by the use of ferrites:

                                https://youtu.be/jYR49UghNj4?si=RU3O39K47drSHEPK

                                Wenn ich das Video richtig interpretiere, kommen doch die unterschiedlichen Wirkungen dadurch zustande, weil die Geräte (Monitor, Adapter und Laptop) alle Störungen produzieren und bezogen auf den Messpunkt (HF Stromsonde) es dann einen Unterschied macht, wo die Dämpfung durch den Ferrit erfolgt.

                                Naturally, I have read Jim Brown’s (K9YC) guide to ferrites. And many many more documents and videos from that community.

                                👍

                                The discussion of ferrites with Chord DACs goes back to here:
                                https://www.head-fi.org/threads/chord-electronics-blu-mk-2-the-official-thread.831343/page-87#post-13696537
                                It transpires that discussion of ferrites on the Head-fi forum is much much older than these postings I’ve linked. Common-mode RF noise has been a well-kept secret for an annoyingly long time, but it’s getting good exposure now.

                                Vielen dank für den Hinweis. Eine wirklich interessante und korrekte Aussage von Chord’s Mastermind Rob Watts schon 2017 aus dem Head-Fi Thread

                                To conclude – don’t bother with expensive BNC – just use quality RF RG59/U. But ferrite clamps on Dave side is a must.

                                 

                                I hope you don’t mind me using English.

                                Dafür gibt es ja das Google Translate Widget. Für die Deutschsprachler: man kann auch auf Deutsch stellen, sodass die Englischen Texte in Deutsch übersetzt werden.

                                Beste Grüsse,

                                Eric

                                als Antwort auf: Drosselkabel #3702
                                Eric
                                Administrator

                                  Hallo Stefan,

                                  Du siehst das gerade genau andersherum?

                                  Aus folgendem Grund:

                                  Das Ian Canada kostet 85€ zzgl. ca. 20€ die Akkus. Dann nochmal das UCCONDITIONER Board für 89€ zzgl. ca 30€ für die Kondensatoren. Macht dann über 200€, genau 224€. Dann kommt noch ein Gehäuse dazu.

                                  Für ca. 55 Euro bekomme ich den Kemet Toroid und für nochmal 20€ die Fair-Rite #77 Toroid 5977000801 als Mehrkosten gegenüber dem V2 / V1.

                                  Zusätzlich kein Risiko bzgl. Ladebrand und auch kein Aufwand mit Löten/Gehäuse.

                                  Wenn die V3 das gleiche bewirkt, dann ist da m.E. die geschicktere Alternative.

                                  Bzgl. Gebäudeversicherung bin ich mir da unsicher. Ich habe eine Alarmanlage und die hat auch einen Akku eingebaut, der unbeobachtet lädt. Ob dies eine spezielle Zulassung braucht ist mit jedoch nicht klar.

                                  Hier mal eine Messung bzgl. meines Isolators:

                                  Ohne Isolator: Störlevel gemessen mit DIY Strom-Sonde in dem „gestörten Setup“ mit Belden 4 x 2 UTP CAT Kabel als Verbindung:

                                  Peak-Peak: 1,92V
                                  RMS: 80mV

                                  Mit Delock Isolator direkt beim Sender und dann das Belden Kabel: (Achtung, andere Y-Skalierung)

                                  Peak-Peak: 1,384V
                                  RMS: 66mV

                                  Mit dem Prototyp Isolator direkt beim Sender und dann das Belden Kabel: (Achtung, andere Y-Skalierung)

                                  Peak-Peak: 600mV
                                  RMS: 22mV

                                  Das ist schon eine beachtliche Reduzierung auch gegenüber dem Delock.

                                  Beste Grüsse,

                                  Eric

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 571 bis 585 (von insgesamt 1,317)