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Moin zusammen,
Ich hatte ja immer betont, dass ich das Thema Jitter, bzw. die These von John Swenson / Uptone, nicht als Marketing und Verkaufspropaganda wie andere Kollegen abgetan habe, sondern mir nur die Belege hierfür fehlen. Eventuell tritt dieser Effekt bei USB, da dies ja direkt vor dem DAC stattfindet, noch stärker auf.
Interessant ist diesbezüglich, dass man aktuell im OEM Forum, wo man lauthals und in üblicher AFD Art postuliert hat, man wäre mit dem Thema Digitalklang schon lange durch und alle die sich hiermit Beschäftigen hätten nix verstanden, aktuell Klangunterschiede bedingt durch Signalqualität bei Toslink diskutiert. (Was ja dem, der Hören kann, schon lange bekannt sein sollte). Eine Erklärung hierfür liefert auch ebenfalls die Theorie von Swenson, die aber dort ja als Marketing angetan wurde – aller Wahrscheinlichkeit nach wegen fehlenden Vorstellungsvermögen, fehlenden Know-How, und falscher Selbsteinschätzung.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
um dem Thema USB Isolator etwas weiter auf den Grund zu gehen, habe ich mal ein Eval Board vom Adum4166 bestellt, mit dem man der Sache etwas genauer auf den Grund gehen kann.

Man kann die Spannungsversorgung auf Sekundärseite umschalten von 5V auf 3.3V 😁.
Die Adum4160 Teile haben anscheinend extreme Kompatibilitäts-Probleme. Mit dem Ulefone habe ich sie am RME zum laufen bekommen, jedoch nicht mit Squeezebox oder Stack Audio LinkII.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Michael,
mich würde interessieren, ob und wie denn Änderungen vor dem Intona klanglich wahrgenommen werden.
Hast Du da schon was ausprobiert?
Beste Grüße,
Eric
Hallo Michael,
hast Du den Intona mit externem Netzteil laufen?
Der Intona hat ja einen Linearregler drin und sie werben mit < 1 µV RMS @ 22 kHz BW.
Interessant wäre mal daneben zu messen, was denn an Gleichtaktstörungen anfällt.Man könnte mal Herrn Stämmler anschreiben, der bei mir immer sehr offen und hilfreich war, ob sie hierzu aussage machen können. Alternativ werde ich das Teil mal messen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Freddiekaberman,
herzlich willkommen hier bei ethernet-sound.com!
Vielen Dank für Deine Berichte.
Das Shunyata-Ethernet-Kabel kannte ich gar nicht. Gibt es die Version mit den Drosseln schon länger?
Ein Drosselkabel für DSL zu verwenden macht auf jeden Fall Sinn – das ist kein Blödsinn, was Du da angefangen hast. Bravo!
Auch hier gibt es diverse Gleichtaktstörungen, die man aus seiner Kette fernhalten sollte. Ich habe selbst ein paar Ferrite mit Mehrfachwicklung auf der DSL Strecke gemacht, jedoch weil ich über WLAN weiter gehe dies nicht gross systematisiert.
Dies macht natürlich bei einem Ethernet Setup noch viel mehr Sinn und sollte jeder, der komplett auf Ethernet setzt ausprobieren und realisieren. Eventuell ist der eine oder andere auch eher Bereit das billige DSL Kabel mal gegen ein Drosselkabel zu tauschen, als sein liebgewonnenes teures LAN Kabel gegen ein billiges Drosselkabel zu tauschen;-)Wenn hier Bedarf besteht, starte ich einen eigenen Thread für das „DSL Drosselkabel“.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
natürlich dürfen wir auch nicht außer Acht lassen, das nach wie vor unklar ist, welche zusätzlichen Faktoren abseits der Störungen es noch zur Klangbeeinflussung gibt.
Das natürlich das zum Einsatz kommen soll, was jedem gefällt ist ja klar. Allerdings geht es hier ja auf dem Blog oder in dem Forum darum dies kritisch zu hinterfragen und die Mechanismen davon zu verstehen. Und ich schließe weiterhin weder die Klangbeeinflussung durch Phasenrauschen der Clocks, noch gezieltes HF Sounding durch audiophile out of Spec Boutique Geräte und Kabel aus.
Mich wundert bei den Streamer Mods, dass man an so vielen Stellen auch sehr aufwendig und teuer modifiziert, allerdings die Ethernet Schnittstelle, die ja wie beim LINN zu sehen (entweder weil sie mässig implementiert ist oder weil der LINN in der Lage ist die Unterschiede aufzuzeigen), nicht unrelevant ist, nicht anfasst. Ich hätte hier durchaus ein paar Ideen zu und denke, das es wenige Leute gibt, die diese Materie so weit durchdringen. Falls Interesse hieran besteht, kann man sich gerne an mich wenden.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
das sollte keinerlei LINN oder Dr. Folk Bashing sein, sondern ich habe nur das, was mir Besitzer eines LINNs berichtet haben versucht einzuordnen. Zusätzlich kenne ich Besitzer, die an der Ethernet Baustelle schon sehr lange rumtüfteln und anscheinend nie zur Ruhe kommen werden, da man hier beliebig Effekte erzielen kann. Und wäre der LINN an dieser Stelle besser implementiert, dann würde es davor doch nicht Kabel im 4 stelligen Preisbereich oder Switche brauchen. Und das ein Drosselkabel, das lediglich Gleichtaktstörungen reduziert, hier teilweise bei Nutzern nicht überzeugt spricht doch für sich. Ich will hier keine Grundsatzdiskussion führen, jedoch sollten wir ehrlich die Dinge bei Namen nennen.
Beste Grüsse,
Eric
Moin zusammen,
ich habe gestern mal ein USB Kabel auf Basis das Molex Kabel konfektioniert.
Dann habe ich mal verschiedene USB Kabel gemessen mit folgendem Ergebnis:

Ich möchte hier noch nicht auf die einzelnen Kabel eingehen, aber dies verdeutlicht m.E. sehr schön, woher der Kabelklang bei USB Kabeln zumindest zum Teil herkommt.
Die Störungslevel (Stromfluss) gemessen mit dem Oszi als Volt ergab folgende Bandbreite:
Peak-Peak: 278 – 580 mV
RMS: 22 – 45 mV
Das alles ohne Verdrosselung.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
danke Für Deine Ausführungen, die ich teile.
Gutes Beispiel ist der Musetec MH-DA006. Da er schon einen USB Isolator sehr gut selbst implementiert hat, wird ein Zusätzlicher davor nur noch sehr wenig bringen. Bei einem DAC ohne diese Implementierung sehr wohl.Letztendlich kann man folgern, dass je weniger ein Gerät auf externe Maßnahmen reagiert, desto besser wurde schon beim Design gearbeitet.
Was mich hierbei aber immer wieder irritiert ist dass die LINN Geräte aller Berichte nach äußerst sensibel an Ihrer Ethernet Schnittstelle sind. Und weil dies so ist, wird an dieser Stelle m.E. auch sehr viel rumgedoktert und auch HF Sounding realisiert. Die LINNs werden ja oft im modifizierten Zustand betrieben. Ein Mod, der sich mal die Ethernet Schnittstelle vornimmt, wäre da m.E. überfällig. Allerdings wird dies dann bestimmt vielen Betreibern nicht mehr gefallen, was einen kommerzieller Erfolg davon in Frage stellt.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
gerade nochmal einen Hörtest gemacht mit gleichem Ergebnis´.
Darauf hin wollte ich mal das USB Detox Feature vom Stack Audio Link II ausprobieren. Der Stack Audio Link II basiert auf einer Entwicklung von John Westlake, der eigentlich einen „USB Detox“ entwickelt hatte um das USB Signal aufzubereiten und Störungen zu reduzieren.
Dieses Feature ist auch im Stack Audio Link II enthalten, sodass man ihn auch als „USB Reclocker“ verwenden kann. Allerdings habe ich noch nirgends etwas von diesem Anwendungsfall gelesen – außer in der Bedienungsanleitung und bei Testberichten in der Feature Liste.
Also wollte ich mal testen, ob das USB Signal vom Ulefone durch den Stack Audio Link II Player aufbereitet besser klingt. Allerdings wurde daraus bisher nichts. Wie schon bei den bisherigen Isolatoren mit dem ADUM4160 kommt keine gescheite Verbindung zustande und nur Gestotter aus dem Kopfhörer. Ich vermute, das im Stack Audio Link iI auch so ein Isolator Modul verwendet wird. Schade.
Eventuell kann ich mal schauen, ob man beim RME die USB Settings beeinflussen kann, sodass man wenigstens im Full Speed Modus testen kann.
Beste Grüsse,
Eric
Moin zusammen,
@mister-g : vielen Dank für die Schilderungen.Prinzipiell sollte der gleiche Aufbau wie bei den Ethernet Drossel Kabeln einen annähernd gleichen Effekt bei USB haben – daher macht man nix falsch, wenn man das Drosselkabel auf USB übertragen.
Hintergrund ist ja, dass die Störungen vom DAC ferngehalten werden sollen. Und wenn der durch das Drosselkabel 1,2,3 adressierte Frequenzbereich bei Ethernet Wirkung zeigt, sollte dies auch der Fall sein, wenn die weiter hinten in der Kette auf dem USB Kabel bekämpft werden. Eventuell kommen hier noch welche dazu, aber das werden wir mal genauer anschauen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Stephan,
ich wollte damit nicht den WIIM schlecht machen, sondern wundere mich immer wieder, wie man unter gleichzeitiger Zurschaustellung von Unkenntnis (nicht von allen bemerkten) solch ein Selbstbewusstsein haben kann, sich selbst immer zu überhöhen und andere für dumm zu deklarieren- ich selbst kann mir das nur durch Drogenkonsum oder durch psychische Krankheiten vorstellen. Eventuell ist das aber der eigentliche Grund, das man sich in solchen Foren nur noch über belangloses Zeugs austauschen will……
Aber zurück zur eigentlichen Sache:
Der WIIM ist bestimmt nicht schlecht für den Preis. Ebenso meine noch einen Schritt konsequentere Lösung der KEF LS50 W II. Allerding ist mir bewusst das die LS50 W II ihre Limitationen hat. Sollte man der reinen Entstörungslehre folgen, dann sollte alles, was man der Kef LS50 W II hinzufügt, schaden – tut es aber nicht, wie klar mit dem Ethernet anstelle des integrierten WLANs zu hören ist (und das ist kein HF Sounding).
Ebenso das Ulefone: Der bisherigen Lehre (Isolation, Störungen etc.) nach sollte es besser sein – ist es aber nicht.
Also ist die Lehre noch nicht komplett. Natürlich könnte man das alles ignorieren, alle Leute, die sowas hören für blöd verkaufen, nur damit man recht behält.
Dass die Reduktion der Gleichtakt-Störungen durch Drosseln, Ferrite oder auch Vermeidung einen grossen oder den grössten Teil ausmacht, steht außer Frage und somit bekommt dieser Teil der „Lehre“ einen Haken. Aber anscheinend gibt es noch mindestens einen weiteren Parameter oder es gibt einen noch nicht beleuchteten Aspekt. Da hilft auch kein WIIM.
Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, aber aktuell kann ich es nicht ausschließen. Ich werde weiter Vergleiche machen zwischen dem Ulefone und dem Link II.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
also ich werde hier noch weitere Hörtests machen.
Oder ich kürze ab, kaufe mir nen WIIM und rede mir den schön . . . . .
Witzig ist, dass man in anderen Foren ernsthaft glaubt, das man mit einem WII nun mit allen Themen durch ist (als wäre der WIIM auf ihrem Mist gewachsen) und alle anderen zu blöd sind und hinterher hinken ( und dabei selbst Jahre lang das Thema Ethernet Klang nicht ernst genommen haben, geschweige denn inzwischen verstehen)- wo gibts denn die Drogen, die solche Leute nehmen?
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Wogegen ein reines Drosselkabel ein verbogenes Signal nur durch reicht. Zwar mit weniger CM, aber weniger Güte.
Das mit dem Durchreichen ist schon richtig, allerdings habe ich bei Ethernet keine Minderung der Güte des Differentialsignals feststellen können.
Vielen Dank für die Schilderungen! Welches USB Kabel hast Du denn als Vergleich?
Zu den Fragen:
1) keine Ahnung
2) muss ausprobiert werden
3) kann man m.E. machen
4) ich denke, wenn man vorsichtig ist sollte dies gehen
5) ausprobieren
6) hier gibt es kontroverse Ansichten und Diskussionen zu
7) bin gespannt
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
also heute habe ich etwas ausgiebiger Hörtests gemacht.
Um nichts zu verfälschen und einen möglichst grossen Unterschied im Störungslevel zu haben, ist das USB Drosselkabel rausgeflogen und durch eine USB Beipackstrippe ersetzt worden.Hierzu zuerst die Messungen, die den Unterschied darstellen.
Zuerst der Stack Audio Link II mit Akku und WR902AC ebenfalls mit Akku:

PK-PK: 252mV
RMS: 13mVJetzt das Ulefone:

PK-PK: 148mV
RMS: 5mVUnd noch das Frequenzspektrum:

Gelb: Stack Audio Link II
Pink: UlefoneSo jetzt wurde mal mit folgenden Songs verglichen:
- Johny Cash: I Want back down
- Dominique Fils-Aime: Nameless
Trotz bester Messergebnisse des Ulefone bin ich beim Stack Audio Link II einfach einen Tick stärker in die Musik involviert. Die Stimmen wirken etwas sauberer und räumlich tiefer und die Gitarren etwas klarer / sauberer. Das sind Nuancen und ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das Belastbar ist, aber ich werde weiter testen.
Interessant dabei ist, das ich den Song Dominique Fils-Aime: Nameless auch damals bei dem Vergleich Etheregen mit und ohne Mutec Clock verwendet habe und hier ein ähnlicher Effekt entstand.
Ich hatte ja immer betont, dass ich das Thema Jitter, bzw. die These von John Swenson / Uptone, nicht als Marketing und Verkaufspropaganda wie andere Kollegen abgetan habe, sondern mir nur die Belege hierfür fehlen. Eventuell tritt dieser Effekt bei USB, da dies ja direkt vor dem DAC stattfindet, noch stärker auf.
So gern ich das Ulefone als klaren Sieger gekrönt hätte, kann ich dies aktuell nicht tun und werde weiter forschen, woher diese Klangunterschiede kommen. Wir sind ja nicht bei Audio Science Review, wo nichts sein kann was nicht sein darf.
Beste Grüsse,
Eric
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