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Hallo Stephan,
auch mit PE Kopplung sollte es eigentlich auch nicht zu einem Stromfluss der Gleichtaktstörungen kommen, da ja keinerlei Verbindung zu dem „Ausgangs-Potential/Stromkreis“ besteht (Ausser hier ist auch an PE gekoppelt).
Allerdings habe ich mit der Strommessklemme ermittelt, das wenn der Empfänger Switch an PE gekoppelt ist, der Stromfluss der Störungen höher ist. Werde das Später am Abend mal posten.Die Gleichtaktstörungen von DC können ja eigentlich nur über Abstrahlung wirken. Wenn dies egal wäre, dann würden sich keine Gleichtaktdrosseln in DC Netzteilen befinden – was aber der Fall ist. Oder es sind Anteile vom Stromnetz als Gleichtaktstörungen in DC (dann 50 HZ), die PE Benötigen, damit sie abgeführt werden.
Beste Grüsse,
Eric
Moin Stephan,
Kein Problem – freut mich doch, wenn ein Thema weiter voran gebracht wird 😉
Ich habe das Ian Canada Mini im Einsatz, das mit LiFePo4 Zellen ca 110€ kostet.
Das LHY für 120€ bei Ali ist natürlich mit Gehäuse eine Ansage.
Apropos Ali: Der LHY SW6, der eigentlich schon bei mir sein sollte, ist nicht durch den Zoll gekommen. Gott sei Dank würde mir das Geld wieder von Ali erstattet.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
ich arbeite aktuell an einem realistischeren Setup um die Geräte und deren Qualität bzgl. Gleichtaktstörungen zu messen.
Folgender Messaufbau möchte ich realisieren und gerne mit Euch zuvor diskutieren:
- Fritzbox mit Original Netzteil, WLAN angeschaltet und DSL, keine anderen Verbindungen. Die Fritzbox hat ein sehr prägnantes Störungsbild, sodass man die Dämpfung hiervon sehr gut bewerten kann. Zusätzlich ist sie gefühlt bei 90% aller Kollegen im Einsatz.
- 15m Cat5 Kabel (bei WLAN Implementierung nicht notwendig). Das simuliert dann eventuelle Wandverkabelungen oder Geschossleitungen.
- Jetzt kommt der Proband / DUT. Wenn möglich im Batteriebetrieb. Das kann ein Switch, ein aktiver Isolator (OLD, Gigafoil), ein Passiver Isolator, zwei LWL Konverter mit LWL Strecke oder auch ein WLAn Client sein.
- 50cm Belden U/UTP Bonded CAT Kabel mit DIY Strommessklemme.
- Netgear Hub im MDI/X Modus im Batteriebetrieb. Der Netgear simuliert hierbei ja den Streamer, bzw. ist in dem Aufbau das Ende der Kette. Da in den meisten Ketten ja irgendwo doch eine PE Verbindung besteht würde ich den Netgear Hub erden, damit dies hierdurch simuliert wird und auch ein möglichst realer Stromfluss der Störungen entsteht.
Das Belden-Kabel zwischen Proband und Netgear Hub kann gegen mein Mess-Kabel für die Gleichtaktstörungen auf TX ausgetauscht werden, jedoch zeigen diese Messungen m.E. nicht alle Aspekte auf.
Beim Netgear Hub wird auch noch der Jitter das ankommenden Signals gemessen.Durch diesen Messaufbau kann man dann bewerten in welcher Konstellation die geringsten Störungsstromflüsse entstehen.
Da ich aktuell noch einige Geräte von Hubert bei mir habe würde ich gerne einen Massentest mit diesem Setup machen und veröffentlichen.
Gerne Kommentare hierzu!
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
ich bin schon bevor der ganze Hype um Akku Betrieb anfing mit dem IAN Canada unterwegs gewesen und damit auch immer noch zufrieden – daher kein Bedarf für das LHY PS(Das ja by the way durch mich als Empfehlung für Torben als Non DIY Alternative ins Spiel gebracht wurde, der dies dann im OEM trug 😉
Das Problem mit der Zuordnung der Störung ist, das Sie bei einer Powerbank auftritt und bei der anderen nicht. Ich habe sicherheitshalber nochmal gemessen ohne Belastung um zu schauen, ob das ein Antennen-Effekt ist und hierbei treten die Störungen aber nicht auf, sodass man davon ausgehen muss, das Sie von der PowerBank stammen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
die Ferrite wirken, wenn man den Ausführungen im OEM glaubt, hauptsächlich über den magnetischen Anteil der Strahlung, der nicht von der Schirmung abgeschirmt wird.
Hatte das mal vor einem Jahr thematisiert und hier der Link zu dem Thread: https://www.open-end-music.com/forum/audiotechnik-und-hörkultur/ungesichertes-audio-wissen/568355-klappferrite?p=632215#post632215
Bestätigt sich allerdings auch durch die Messungen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stefan,
vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrung!
Schön dass auch Deine Erkenntnis sich mit den Erfahrung der meisten, die den TP Link WR902AC auch gegenüber dem OLD6000 getestet haben, deckt.
Die direkte Versorgung mit 3.3V aus dem Ian Canada und auch die Entfernung der BS kann ich eigentlich nur empfehlen. Gegenüber dem sonstigen Aufwand, der so auf der Ethernet Strecke gemacht wird, ist das noch überschaubar und bring nochmal einen Schritt.
Um die CM Störungen beim Empfänger (Streamer) zu minimieren haben wir ja 3 Baustellen, von denen 2 mit dem WR902AC mit Ian Canada Stromversorgung m.E. hervorragend gelöst sind:
- Vom Stromnetz isolierte Stromversorgung mit minimalen Störungen (CM + DM)
- Maximale Netzwerk-Isolation und minimale Eigenstörungen des letzten Geräts vor dem Streamer
- Minimale Modenkonvertierung und Reduzierung der Reststörungen auf dem Weg zum Streamer, also das Kabel.
Zu Punkt 3 kann ich aktuell die komplette Ferritierung des LAN Kabels empfehlen – so wie schon im OEM Forum von mir herausgefunden und empfohlen. Folgendes Kabel hat in meinen Kabelmessungen sehr gut abgeschnitten – besser als CAT8 Kabel – und die Ferritierung (trotz Schirmung) hat hierbei hervorragende Reduktion der Störungen bewirkt: https://www.reichelt.de/de/de/0-5m-patchkabel-cat-7-rohkabel-grau-patch-c7-05gr-p145271.html?r=1
Allerdings bin ich hier noch etwas am forschen und werde Ergebnisse berichten.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe mal eben ein paar Messungen mit der DIY Strommessspule an den Powerbanks mit interessantem Ergebnis gemacht.
Einmal die alte Xiaomi 10000mAh und dann ein Siemens Werbegeschenk PowerBank gemessen bei der Versorgung eines Startech Medienkonverters.
Hier die FFT im Bereich 0 – 250MHz:

Blau die Xiaomi Powerbank mit sehr niedrigem Level. Die Peaks im Bereich 97 und 101 sind Sendefrequenzen eines Sendemasts bei mir in der Nähe.
Pink die Siemens PowerBank. Starke Erhöhung der Störungen im Bereich 100 – 200MHz mit stärkster Ausprägung bei 127MHz.
Interessant, da ich mir eigentlich nicht erklären kann, was denn hier in diesem Bereich die Ursache sein könnte. Wenn dies aber valide ist, das PowerBanks auch durchaus in diesem Bereich Störungen haben, würde dies das von Max geschilderte Phänomen m.E. erklären.
Hier eine FFT im Bereich 0 – 500kHz

Diesmal etwas versetzt die Kurven zur besseren Darstellung.
Blau die Xiaomi Powerbank, die im Bereich 250kHz und 460kHz einen Peak hat.Pink die Siemens PowerBank mit nur einem kleinen Peak im Bereich 440 Khz.
Und hier mal die Siemens Powerbank am OLD600:

Schön zu sehen die sehr starken Peaks der Harmonischen der Schaltfrequenz des Fly-Back Konverters, die sich auch hier schön zeigen.
Interessant ist hierbei m.E. das man doch im OEM Forum Messungen am DC Versorgungskabel bei Medienkonverter gemacht hat, sich aber über solche Ergebnisse beim OLD6000 ausschweigt – ein Schelm, der böses dabei denkt…..
Vielleicht passen die Ergebnisse nicht zu der AFD Mentalität, die dort inzwischen vorherrscht – Einfache Parolen als Antwort auf komplexe Phänomene für das verunsicherte Auditorium.
Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
obwohl es ja in meinem Blog um „Ethernet“ Themen gehen soll, möchte ich andere relevante Themen nicht unterbinden.
Allerdings bitte ich bei Beiträgen, die Arbeiten am Stromnetz betreffen, ausdrücklich in jedem Post darauf hinzuweisen, das dies nur durch eine ausgebildete Elektrofachkraft erfolgen darf.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Schaltfrequenzen der gemessene Powerbanks bei 5V und 0,5A Last
Romoss 250kHz
Xoro 300kHz
Anker 360kHzDas ist interessant. Die Frequenzen liegen ja nicht so weit auseinander, dass man sich hierdurch die unterschiedliche Dämpfung erklären könnte.
@Eric, Du hattest doch mal eine Sonde aus einem Klappferrit gebaut,
ich finde den Post leider nicht mehr, kannst Du bitte den Link hier nochmal posten.Musste auch etwas suchen ;-): https://ethernet-sound.com/forums/topic/old6000/#post-1179
Nachtrag: PE Schutzleiter sieht dann so aus:
Gegen was hast Du denn PE gemessen?
das Dämpfungsmaximum im „common mode„.
Heißt das Du gehst auch davon aus, dass auch Powerbanks Gleichtaktstörungen verbreiten ?Das habe ich mich auch bei der Betrachtung der Charts gefragt.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
Aktuelle im Urlaub, daher etwas ruhig und kurz.
Welche CMC verwendest Du denn?
Die CMCs haben auch eine Impedanz für den Gegentakt. In der Regel im Datenblatt angegeben. Eventuell liegen die Ripple Störungen bei PowerBank 1 eher in dem dämpfenden Bereich der Spüle.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
also eine Möglichkeit 100base TX zu forcieren besteht darin ,die Pius 4+5 und 7+8 abzukleben.
Natürlich entfällt dann auch die Terminierung bei den nicht benutzten Paaren, allerdings entfällt auch ein möglicher Stromflusspfad.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
die WLAN Empfänger klingen genauso unterschiedlich wie auch die LWL Medienkoverter. Die haben alle unterschiedliche Störungsbilder.
Der TP Link hat mit 5V Versorgung bei mir auch noch etwas dünn geklungen. Erst der 3.3V Bypass mittels LiFoPo4 incl. UltraCaps haben das beste Ergebniss hervorgebracht.
Mit dem USB WLAN Stick hast Du direkt noch die Störungsproblematik von USB. Das ist eventuell noch Schlimmer als die BS Problematik.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Max,
ich habe das noch nicht verglichen – kommt vielleicht noch.
Aktuell kämpfe ich mit der Konfiguration des WR902AC mit OpenWRT als WLAN Router.
Schonmal soviel: Für diejenigen, die gerne Plug And Play praktizieren kann ich OpenWRT nur bedingt empfehlen.Beste Grüsse,
Eric
Hallo MAx,
kann man die ungenutzten LAN Buchsen abschalten ?
Leider noch keinerlei Erfahrung damit.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo MAx,
Bei der Version mit 8-Pins, sind die nicht verwendeten Pins angeschlossen oder terminiert ?
Ja, die sind angeschlossen und mit Widerständen terminiert. Interessant ist, das bei der 4 Pin Version die Abschlusswiderstände auch bestückt sind, obwohl nicht dort anliegt.
Beste Grüsse,
Eric -
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