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  • als Antwort auf: Drosselkabel #3477
    Eric
    Administrator

      Hallo Stephan,

      Wo ich mich seit je her in der Logik etwas schwer tue, ist, das im Sicherungskasten der N-Leiter mit dem PE-Leiter fest verbunden wird. Somit wäre rein technisch N = PE (Der Fi mal außen vor). Der PE wurde ja eigentlich nur aus dem Grunde einzeln hinzugefügt, um eine höhere Sicherheit zu Gewährleisten.

      Das ist ja abhängig vom Netz-System. Aber ist anscheinend der Fall, wenn 4 Leiter ankommen als L1, L2, L3, PEN. Dann wird hinter dem Hausanschluss und Zähler PEN „aufgetrennt“ in PE und N. Somit kann dann auch ein FI eingesetzt werden.

      Ich habe bei der ganzen Debatte über Stromflüsse über PE hier auch meine Bedenken. Die Gleichtaktstörungen in DC bei SNT kommen ja aus dem 230V Netz (entweder die 50Hz oder auch die primärseitige Schaltfrequenzen der SNTs) und müssen sich ein Weg zurück suchen, damit sie fließen. Wer sagt, dass diese Störungen bei einem SKII  Gerät nicht auch ihren Weg direkt zu N finden?

      Noch eine kleine Verständnisfrage: Ferrit allgemein, ist dessen Wirkung in irgendeiner Weise von den Ein- und Ausgangsimpedanzen, oder dem Laststrom, abhängig ? Beim Ersatzschaltbild sollte das zutreffen.

      Ich bin der Meinung ja. Da die Wirkung ja auf Basis des Magnetismus basiert, ist der Laststrom auf jeden Fall relevant.


      @dolore

      der könnte auch was helfen im Bereich LF, oder?

      https://www.mouser.de/ProductDetail/Wurth-Elektronik/74272151?qs=u16ybLDytRYWIds0KmzFRw%3D%3D

      Klar, der ist ja auch etwas stärker, jedoch wollte ich eigentlich bei der gleichen Gehäuseform bleiben.
      Aber bei Mouser kommt noch 20€ Versand hinzu, wenn man unter 50€ bestellt.

      Sammelbestellung?

      Beste Grüsse,

      Eric

       

      als Antwort auf: Drosselkabel #3474
      Eric
      Administrator

        Hallo Stephan,

        Wenn ich einen D-Lock ohne Drossel einfach so einbinde, klingt es dünner, frischer, Pseudo-räumlicher, was einen nach ein paar Tagen eher nervt. Zumal verschwindet Körperhaftigkeit, was ich nicht mag. Die Drossel scheint dem also entgegen zu wirken.

        Genau, die Isolatoren erzeugen in der Regel auch einiges an HF durch Modenkonvertierung, was sich klanglich bemerkbar macht.

        Meine Idee zur Bekämpfung der verschiedenen Strörungen ist folgende, sodass es einen Baukasten geben könnte, je nachdem, was man in der Kette hat:

        a) Störungen durch Modenkonvertierung, die ja immer präsent sind: Lösung: Drosselkabel (sollte immer eingesetzt werden)

        b) Störungen im unteren Freqeunzbereich durch Schaltnetzteile / Schaltregler im Bereich deren Schaltfrequenzen. Lösung: Ergänzung des Drosselkabel mit LF Ferriten (was noch geprüft wird)

        c) 50Hz Leckströme, wenn man Schaltnetzteile in der Ethernet Kette hat: Vorgeschalteter Isolator<<

        Zu den 50Hz Leckströmen noch ein paar Worte: Diese fließen auch, wenn man SK II Netzteile einsetzt. Die sich hartnäckig haltende Meinung, dass man hierdurch vor Stromflüssen im Gleichtakt geschützt ist oder das es bei SKII Netzteilen keine Gleichtaktstörungen gibt, ist ein Irrglaube, da über eine PE Verbindung im Empfänger (oder kapazitive Kopplungen zu PE) ein Rückfluss zum Versorgungsnetzt über die Erde erfolgt – das ist ja Sinn und Zweck der Erdung (die ja nicht nur ein Potentialausgleich innerhalb des Hausnetztes darstellt).

        Beste Grüsse,

        Eric

         

        als Antwort auf: Drosselkabel #3473
        Eric
        Administrator

          @dolore

          Danke – ja, die Teile sind echt teuer.

          @All, da ja die meisten auch im OEM Forum mitlesen:

          Ich sehe gerade, dass das Thema Drosselkabel jetzt auch im OEM thematisiert wird, da man dort ja wie üblich Ideen anderer entweder torpediert oder aufgrund eigener Ideenlosigkeit selbst irgendwann Klang-heimlich adaptiert.

          Bitte nicht durch Messungen und Aussagen nun verrückt machen lassen von Leuten die von Ethernet Störungen wenig Ahnung haben, das aber nie zugeben werden, sondern Euch dort stattdessen mit Google Psydo-Wissen  und unrelevanten Messungen von LAN Kabel versuchen zu verunsichern und ihre nur in ihrem subjektiven Weltbild vorhandene Überlegenheit darzustellen.

          Dass die Knicke der Kabel, wenn man das richtige Kabel nimmt,  keine relevanten Auswirkungen auf die Störungen und auch das Ethernet-Signal haben, wurde hier zu genüge diskutiert und auch gemessen. Wenn nun dort Kabelmessungen von Leuten gemacht werden, die noch nicht ein einziges Mal ein echtes Ethernet Signal oder dessen Gleichtakt gemessen haben, die auch zuvor schon keinerlei Erkenntnisse bzgl. Kabelklang gebracht haben, beweist das nur eins, dass man von den Mechanismen bei Ethernet und seinem Signal keinerlei Ahnung hat.

          Ich schreibe dies, damit ich einer sinnlosen, da hier schon geführten und auch belegten Diskussion vorbeuge, da wir hier schon ein gutes Stück weiter sind und uns nicht aufhalten sollten mit solchen Quatsch.

          Beste Grüsse,

          Eric

          als Antwort auf: Drosselkabel #3467
          Eric
          Administrator

            Hallo zusammen,

            eine Frage in die Runde: Hat jemand eine Bezugsquelle in DE für die Würth 74272222 ?


            @blackpepperjam

            @Eric Kann ich etwas beisteuern? Amidonkerne habe ich genug. 43er, 77er, J?

            Hallo Daniel,

            da würde ich gerne darauf zurück kommen. Vor allem der #J/75 interessiert mich.

            Noch eine Info für alle:

            Ich bin aktuell dabei verschiedene käufliche LAN Filter und Isolatoren zu vermessen – auch im Zusammenhang, wie man die tiefliegenden Störungen besser in den Griff bekommt. Gerade die 50Hz Leckströme der Schaltnetzteile (die genauso wie die Gleichtaktstörungen der Schaltfrequenz auch bei SKII Geräten Ärger bereiten) können ja mit Ferriten nicht bekämpft werden, sodass ich hier den Einsatz von Isolatoren teste, die diese zwar nicht ganz beseitigen können, jedoch um einiges reduzieren und hierdurch m.E. ihre positive Klangwirkung Wirkung haben. Wenn man denn unbedingt Schaltnetzteile einsetzen muss, kann ein Isolator als Ergänzung vor einem Drosselkabel als Kombi m.E. interessant sein. Die Isolatoren bereiten ja meist in einem schon „ruhigen“ Netzwerk in den höheren Frequenzen durch Modenkonvertierung einiges an Störungen – aber dagegen haben wir ja ein Mittel – das Drosselkabel, das diese dann im Anschluss bekämpft.

            Ich bin hier noch etwas am rumexperimentierten, aber wer in seinem Setup Schaltnetzteile hat und vielleicht noch einen Delock oder anderen Isolator, kann das ruhig schonmal auch ohne Messungen ausprobieren – also Isolator und dann Drosselkabel. Auch wenn man einen OLD6000 mit einem Schaltnetzteil betreibt, sollte da eine Wirkung stattfinden, da 50Hz Leckströme nachweislich auch dort auf der Sekundärseite vorhanden sein können.

            Bei den aktuell vorliegenden Isolatoren schneidet der GISO LAN Isolator von Ralf Koschnicke, den Dolore/Sebastian mir aktuell ausgeliehen hat, sehr gut ab.

            Beste Grüsse,

            Eric

            als Antwort auf: Drosselkabel #3465
            Eric
            Administrator

              Hallo Daniel,

              willkommen in der Drosselgemeinde!

              Manchmal macht man auch intuitiv was richtig – glückwunsch dazu.

              Was ist denn J für ein Material?

              P.S.: Wer diesbezüglich unverstanden Uni Studien, die ich in meinem Artikel ins Spiel gebracht habe und auch eine Erklärung gebe, warum dies bei Ethernet nicht ausreicht, benutzt um andere Leute, die nachweislich a) Klangvorteile hören, die b) auch Messtechnisch inzwischen abgesichert sind, zurecht zu weisen, bei dem sollte man sich besser aus der Diskussion heraus ziehen.

              Beste Grüße,

              Eric

              als Antwort auf: Drosselkabel #3462
              Eric
              Administrator

                Hi Max,

                Das sind aber ebenfalls nur Spekulationen.

                Hatte ja gesagt, das ich nur spekulieren kann – Absolutismen bei komplexen nicht klaren Sachverhalten zu postulieren liegt mir nicht 😉

                Ich denke, dass die Wirkung grösser ist, wie nur je mit einem Kern, aber kleiner, als wenn man die gleiche Anzahl hintereinander mit  gleicher Windungszahl.

                Zur Schirmung:


                @dolore

                Die starke Isolierung der Kabel wirkt dem Magnetfeld zwar entgegen, die Stärke des entstehenden Wiederstands sollte aber, v.a. bei den Wicklungen, ausreichen um trotzdem einzuwirken.
                Ich frage mich ob die entstehende Kapazität die beim Wickeln ja auch ansteigt, bei sehr stark geschirmten Kabeln auch geringer übertreten oder einwirken kann.

                Wie schon mal beschrieben, denke ich schon, dass die Schirmung eine gewisse Reduktion der Koppelkapazität haben kann – auch wenn die Schirmung nicht aufgelegt ist. Eine Reduktion der magnetischen Wirkung schließe ich eigentlich aus, sodass der Schirm der Drosselwirkung nicht schadet – außer, er wäre aus MU- Metall- Folie.

                Beste Grüsse,

                Eric

                als Antwort auf: Drosselkabel #3460
                Eric
                Administrator

                  Hallo zusammen,

                  Man kann also nur wählen zwischen 10 Ohm, und 0 Ohm. Darin sehe ich noch einen Nachteil.

                  Sehe ich auch so und sehe es nun auf dem Schema.

                  Wäre demnach auch Top für Router und Netzwerk-Kram.

                  Dachte ich sofort dran.

                  Übrigens sind auch normale Wandwarzen und SNT wie Meanwell nicht wirklich schlecht.

                  Zum einen muss man da ja in beide Richtungen was machen (DC und auch 230AC Seite) bzgl. Störreduktion und ich denke, das oft das Thema Gleichtaktstörungen nicht richtig behandelt wird (naja, solange rum erzählt wird, man braucht nur ein paar Ferrite auf die DC Leitung hintereinander zu klippen und dann gäbe es die nicht mehr, kein Wunder).

                  Gelegentlich ist auch eine Art binoculare Wickeltechnik zu sehen, welche Vor- und Nachteile hat diese ?

                  Kann ich ehrlich gesagt nur spekulieren, dass man den Platz optimal ausnutzen möchte. Dadurch, das die anliegenden Kabel aussen fehlen, wird die Wirkung des einzelnen Kerns ja eventuell geringer sein.

                  Wer mal Lust auf ein „ultimatives Drosselkabel“ hat, kann sich ja mal an einen Kellermann-Balun wagen:

                  Beste Grüsse,

                  Eric

                  als Antwort auf: Drosselkabel #3456
                  Eric
                  Administrator

                    Hallo Stephan,

                    Es wurde ja woanders behauptet, Low-Frequenz Ferrite wären nutzlos oder sogar nachteilig.

                    Mit Behauptungen ist man dort ja immer schnell, nur mit den richtigen Beweisen hapert es dann doch meist…..

                    Ich werde mir doch ein paar LF Ferrite besorgen müsse, damit mal Klarheit da reinkommt.

                    By the Way: Habe soeben den Bericht von „Kellerkind“ bzgl. des RME Netzteil gelesen, der meine Meinung, dass das Teil richtig gut sein wird, bestätigt. Bin gespannt, wann der Kellerkind jetzt mal die Welt erklärt bekommt und dass ein 2€ Schaltnetzteil doch ausreicht…….

                    Beste Grüße,

                    Eric

                    als Antwort auf: Drosselkabel #3452
                    Eric
                    Administrator

                      Hallo Sebastian,

                      glückwunsch – schön dass das bei dir jetzt passt mit dem Verdrosseln. Bin gespannt auf Deine Berichte zum WR902ac.

                      Ich bin ja aktuell mein Testbed so am modifizieren, das auch tiefere Störungen vorhanden sind und ich hier Massnahmen dagegen testen kann. Da geht definitiv noch was – ist jedoch abhängig vom Setup. Die 742 72151 sollten da ganz gut wirken.

                      Beste Grüße,

                      Eric

                      als Antwort auf: Drosselkabel #3450
                      Eric
                      Administrator

                        Hallo Jan,

                        zu WLAN gibt es ja unterschiedlichste Meinungen.
                        Jim Brow, der Experte im Bereich Entstörung ist, empfiehlt z.B. auch WLAN, genauso wie Aurelic.
                        Jim Brown meint, das die 2,4GHz keinerlei Einfluss aufs Musikgeschehen haben.
                        Das berichten auch andere Kollegen und ist auch meine Meinung.

                        Der TP Link WR902AC als WLAN Client produziert zwar wie jedes Ethernet Gerät auch Eigenstörungen, diese sind aber mit die geringsten, die ich bisher messen konnte. Das, was noch da ist, wird dann von dem Drosselkabel weitestgehend eliminiert.

                        Durch die WLAN Verbindung hat man dann eine wirklich 100% Trennung zum „schmutzigen Ethernet“.

                        Beste Grüsse,

                        Eric

                         

                        als Antwort auf: Drosselkabel #3448
                        Eric
                        Administrator

                          Hallo Jan,

                          eine Frage noch zu dem Setup: Welches Netzteil verwendest Du denn am D-Link Switch?
                          Hast Du mal über die Variante ein isolation in deiner Netzwerkstrecke entweder per WLAN oder über Optische LWL Trennung zu vollziehen? Ich denke, das dies einiges bringen würde.

                          Ansonsten ist es wie Sebastian auch schon gesagt hat, das letztendlich nur eine Messung eigentlich genaueren Aufschluss geben kann. Ich würde auf jeden Fall am Ende zum Streamer die Verdrosselung durchführen und optional nochmal einen (eventuell mit weniger Kernen) am anderen Ende.

                          Beste Grüsse,

                          Eric

                          als Antwort auf: Drosselkabel #3445
                          Eric
                          Administrator

                            Hallo zusammen,

                            gerade über folgenden Thread gestolpert: The ultimate network – Alpha Audio (alpha-audio.net)

                            Schön, wenn Ideen von hier aufgenommen werden und sich verbreiten – schöner wäre es natürlich, wenn man die Inspirations-Quelle offen nennen würde oder sich vielleicht sogar hier engagieren würde, damit etwas der Arbeit, die man offen verwenden kann, nochmal zurück fließt. Hätte bei Alpha-Audio mehr Respekt erwartet.

                            Aber das scheint in Audiophilen kreisen nicht unbedingt an der Tagesordnung zu sein – es soll ja auch hier in DE sehr schöne Exemplare diesbezüglich geben 😉

                            Naja egal – schön dass es sich verbreitet und funktioniert!

                            Beste Grüsse,

                            Eric

                             

                            als Antwort auf: Stromversorgung #3444
                            Eric
                            Administrator

                              Hallo Stephan,

                              grundsätzlich wird sich überall, wo 230V im Spiel ist, auch ein Leckstrom finden.
                              Allerdings haben diese bei Schaltnetzteilen laut Swenson eine hohe Quellimpedanz / Ausgangswiderstand, sodass diese sehr schwierig bekämpft werden können und auch die Ethernet Transformer nicht ausreichen, diese ausreichend zu dämpfen – das kann ich alles bei den Messungen nachvollziehen.

                              Ich bin aktuell dabei nachzuvollziehen, woher diese hohe Quellimpedanz kommt – die Leckströme bei den SMSPs kommen ja zum einen über den Transformator zustande, aber auch über die Entstör-Kondensatoren, die Primär- und Sekundärseite überbrückt.

                              Beste Grüsse,

                              Eric

                              als Antwort auf: Stromversorgung #3442
                              Eric
                              Administrator

                                Hallo zusammen,


                                @juergen192

                                momentan bin ich erkältungsbedingt etwas außer Gefecht.

                                Willkommen im Club – gute Besserung!


                                @solidcore

                                Wäre ein Trenntrafo nicht möglicherweise ein passender Ersatz für einen Akku?

                                Ich denke wir müssen mal genauer analysieren, bzw. die bisherigen Erkenntnisse zusammenfassen. Welche Störungen gibt es und wie kann ich dies am besten bekämpfen.

                                Ich sehe hier 3 Kategorien von relevanten Gleichtakt-Störungen:

                                • a) Die Störungen die durch Ethernet selbst durch Modenkonvertierung über die gesamte Signalstrecke entstehen. Wirken auch auf den Klang, selbst wenn eine Isolierung vollzogen wird.  -> Lösung: Drosselkabel
                                • b) Störungen durch Schaltnetzteile in der Schaltfrequenz, DC/DC Converter oder sonstige Dreckfinke. Wirken m.E. auch auf den Klang, selbst wenn eine Isolierung vollzogen wird. -> Lösung: Steht noch aus, Drosselkabel V3, Muon, Eno?
                                • c) 50Hz Leckströme von Schaltnetzteilen mit hoher Quellimpedanz, daher schwer zu dämpfen  -> Isolation

                                Ich sehe in Punkt c) genau wie Swenson einen sehr schwerwiegenden Klangbeeinflusser, der natürlich mit der Powerstation, jedoch auf Kosten von Punkt b), eliminiert wird.

                                Die Frage ist, ob man mit einem Trenntrafo dies genau so gut machen kann, ohne Punkt b) zu belasten. (Also da, wo man keinen Einfluss auf das Netzteil haben kann, sondern nur in der 230V Lieferung arbeiten kann) Swesson empfiehlt ja genau aus dem Grund den Topaz Ultra Isolator Trenntrafo, der ja nur 0.005pF Wickelkapazität (auf dem Datenblatt) hat und den ja auch Max hat.

                                Beste Grüsse,

                                Eric

                                 

                                als Antwort auf: Stromversorgung #3439
                                Eric
                                Administrator

                                  Hallo Matthias,

                                  deine These zu Wirkung in Deiner Variante 2 kann ich folgen und würde das bis auf einen Punkt auch so sehen. Der Auth 503 ist bestimmt nicht nutzlos (ich habe keine Ahnung wie er aufgebaut ist, aber etwas wirkt jedenfalls gegen die Gleichtaktstörungen, eventuell eine Drossel), jedoch nicht so effektiv.

                                  Ich habe soeben mal einen ersten Hörtest an meinen KEF LS50WII gemacht. Dabei beide LS einmal über je einen Tempests und Hausnetzwerk versorgt und dann über die PowerStation. Die PowerStation konnte mich hier jedenfalls nicht überzeugen. Das Klangbild war etwas unpräziser und verwaschener und die Sibilanten bei Stimmen waren ausgeprägter. Gehört mit Melody Gardot „There Where He Lives In Me“ und Johny Cash „In my Live“.

                                  Ich werde noch ein paar weitere Messungen machen, bevor ich zu einem abschließenden Fazit komme. Ich denke allerdings schon, das die Powerstation in gewissen Setups eine Berechtigung haben kann. Ähnlich wie der OLD6000, der durch seine (nicht perfekte) Isolation gerade bei Setups, in den Schaltnetzteile mit starken Gleichtaktstörungen eingesetzt werden, positiv durch (weitestgehende) Unterbindung der Stromflüsse wirkt, kann dies auch hier zu einem Aha Effekt führen. Allerdings sollte man dann nicht so blauäugig sein, dass man glaubt, die PowerStation hätte kein HF Problem, was man bekämpfen muss und damit nochmal klanglich grosse Fortschritte machen kann – dies gilt genau so ja auch für den OLD6000. Wem es allerdings ausreicht, die Schwachstellen der Schaltnetzteile (Funfact: die ja meist, von den Fans des OLD6000 und der PowerStation geleugnet, bzw. nicht verstanden werden) zu kompensieren, der kann damit vielleicht leben.

                                  Im Aufbau von Matthias bei kompletter Galvanischen Trennung der Digitalen Aufbereitung durch Toslink macht das Teil jedenfalls auch Sinn, da ja hierdurch Störungen, die ansonsten ins Stromnetz gegeben werden, vermieden werden. In wieweit hier auch ein Trenntrafo oder der Einsatz von Linearnetzteilen zum gleichen Erfolg führen würden, bleibt offen.

                                  Beste Grüsse,

                                  Eric

                                   

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