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Hallo Stephan,
also ich werde hier noch weitere Hörtests machen.
Oder ich kürze ab, kaufe mir nen WIIM und rede mir den schön . . . . .
Witzig ist, dass man in anderen Foren ernsthaft glaubt, das man mit einem WII nun mit allen Themen durch ist (als wäre der WIIM auf ihrem Mist gewachsen) und alle anderen zu blöd sind und hinterher hinken ( und dabei selbst Jahre lang das Thema Ethernet Klang nicht ernst genommen haben, geschweige denn inzwischen verstehen)- wo gibts denn die Drogen, die solche Leute nehmen?
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Wogegen ein reines Drosselkabel ein verbogenes Signal nur durch reicht. Zwar mit weniger CM, aber weniger Güte.
Das mit dem Durchreichen ist schon richtig, allerdings habe ich bei Ethernet keine Minderung der Güte des Differentialsignals feststellen können.
Vielen Dank für die Schilderungen! Welches USB Kabel hast Du denn als Vergleich?
Zu den Fragen:
1) keine Ahnung
2) muss ausprobiert werden
3) kann man m.E. machen
4) ich denke, wenn man vorsichtig ist sollte dies gehen
5) ausprobieren
6) hier gibt es kontroverse Ansichten und Diskussionen zu
7) bin gespannt
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
also heute habe ich etwas ausgiebiger Hörtests gemacht.
Um nichts zu verfälschen und einen möglichst grossen Unterschied im Störungslevel zu haben, ist das USB Drosselkabel rausgeflogen und durch eine USB Beipackstrippe ersetzt worden.Hierzu zuerst die Messungen, die den Unterschied darstellen.
Zuerst der Stack Audio Link II mit Akku und WR902AC ebenfalls mit Akku:

PK-PK: 252mV
RMS: 13mVJetzt das Ulefone:

PK-PK: 148mV
RMS: 5mVUnd noch das Frequenzspektrum:

Gelb: Stack Audio Link II
Pink: UlefoneSo jetzt wurde mal mit folgenden Songs verglichen:
- Johny Cash: I Want back down
- Dominique Fils-Aime: Nameless
Trotz bester Messergebnisse des Ulefone bin ich beim Stack Audio Link II einfach einen Tick stärker in die Musik involviert. Die Stimmen wirken etwas sauberer und räumlich tiefer und die Gitarren etwas klarer / sauberer. Das sind Nuancen und ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das Belastbar ist, aber ich werde weiter testen.
Interessant dabei ist, das ich den Song Dominique Fils-Aime: Nameless auch damals bei dem Vergleich Etheregen mit und ohne Mutec Clock verwendet habe und hier ein ähnlicher Effekt entstand.
Ich hatte ja immer betont, dass ich das Thema Jitter, bzw. die These von John Swenson / Uptone, nicht als Marketing und Verkaufspropaganda wie andere Kollegen abgetan habe, sondern mir nur die Belege hierfür fehlen. Eventuell tritt dieser Effekt bei USB, da dies ja direkt vor dem DAC stattfindet, noch stärker auf.
So gern ich das Ulefone als klaren Sieger gekrönt hätte, kann ich dies aktuell nicht tun und werde weiter forschen, woher diese Klangunterschiede kommen. Wir sind ja nicht bei Audio Science Review, wo nichts sein kann was nicht sein darf.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
eventuell werde ich mal einen USB Isolator Thread aufmachen.
Interessant ist, das diese inzwischen auch in DAC Verwendung finden: beim Musetec MH-DA006 kommt ein ADUm 4166 zum Einsatz: http://www.mu-sound.com/DA006_detail.html

Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
zuerst mal ein paar Hintergedanken, warum ich mich hiermit beschäftige.
Als Lautsprecher Setup habe ich ja schon jeher ein maximal minimiertes Setup mit den KEF LS50 W II und liege hiermit anscheinend schon bevor es diesen gab, im aktuellen Minimierungstrend hin zu 2 Lautsprechern und sonst nix. Da bei den LS50 W II anscheinend das WLAn Modul suboptimal implementiert ist, habe ich hier mit dem Thema Ethernet Sound begonnen.Mein Kopfhörersetup war lange Zeit etwas vernachlässigt und besteht aus dem Stack Audio Link II und dem RME ADI 2 DAC, der per USB angefahren wird und an dem dann hauptsächlich der Denon D9200 mit Silberlitze Kabel hängt.
Auch beim Stack Audio Link II ist das WLAN Modul nicht befriedigend implementiert, sodass hier auch mit LAN gearbeitet werden muss. Um den gleichen Erflog wie bei dem LS Setup zu bekommen, müsste ich hier auch einen WR902AC mit IAN Canada benutzen incl. Drosselkabel und dann den Stack Audio, der aktuell mit dem Zerozone S11 Netzteil gespeist wird, auch mit Akku betreiben. Das erscheint mir etwas aufwendig und ich suchte nach einer Alternative. Hierbei bin ich dann auf die Smartphone Option gekommen.
Das Ulefone Power Armor 14 kann wie schon berichtet mit QI Wireless geladen werden, sodass es ber USB C permanent an den RME ADI 2DAC angeschlossen werden kann und durch die Induktive Ladetechnik eine galvanische Trennung besteht. Das Laden sollte natürlich nicht beim Abspielen passieren, da es hier ja trotzdem zu Störungen durch die Ladefrequenz von ca. 100 bis 200 kHz kommt.
Heute nun das Ulephone über ein USB Drosselkabel an den RME ADI 2 DAC angeschlossen un Probegehört und dann gemessen. Auf dem Phone kommt der USB Audio Player Pro zum Einsatz , die Lautstärkeregelung in der Software wurde deaktiviert, sodass diese dann gleich war wie beim Stack Audio. Der USB Audio Player Pro kann ein UPNP Renderer Interface starten, sodass man dann das ganze bequem z.B. per BubbleUPnP steuern kann.

Das was ich da zu hören bekam konnte durchaus überzeugen. Sehr schöne volle und tiefe Darstellung von Biréli Lagrènes Gitarren und auch Cécile McLorin Salvant war sehr plastisch abgebildet. Ich bin mit den Kopfhörern etwas aus der Übung, daher halte ich mich mal mit den Klangbeschreibungen noch etwas zurück.
So, jetzt das ganze mal gemessen mit Strommesssonde vor dem RME ADi 2 DAC.

PK-PK: 44mV
RMS: 1,7mVJetzt zum Vergleich der Stack Audio im Akku Betrieb mit WR902AC im Akkubetrieb mit Drosselkabel dazwischen und gleiches USB Kabel zum RME ADI 2 DAC:

PK-PK: 45,2mV
RMS: 2,4mVAlso das Ulefone Smartphone mit USB Drosselkabel schlägt bzgl. des Störungslevel den Stack Audio LINK II !
OK, jetzt mal das Frequenzspektrum im Vergleich anschauen:

Gelb: Stack Audio Link II im Akkubetrieb mit WR902AC im Akkubetrieb
Pink: UlefoneRecht deutlich zu sehen, dass fast über das gesamte Frequenzspektrum das Ulefone geringere Störungen produziert.
Als nächstes muss ich mir eine QI Ladestation kaufen, die dann Nachts das gute Ulefone per Zeitschaltuhr laden darf.
Interessant ist auch hier nochmal der Kostenaspekt. Das Ulefone habe ich für 85€ erstanden…..
Bin gespannt, ob dies jemand nachmacht und mal seine Erfahrungen berichtet.
Man könnte ja auch komplett Wlan deaktivieren und, wenn mit SIM Karte gefüttert, über 5G / LTE abspielen.
M.E. hat diese Lösung, wenn man USB nutzt, sehr großes Potential, da komplett galvanisch getrennt, Akkubetrieb eingebaut und wie man sieht sehr geringes Störungslevel – was will man denn eigentlich mehr.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
Vielen Dank. Ich hoffe ich verstehe das nun richtig, das beim addieren von LAN-Isolator und/oder Drosselkabel im LAN der Störpegel auf der USB Strecke zum DAC steigt ?
Ja, so ist es in diesem Setup. Ich würde das noch nicht verallgemeinern, jedoch scheint es so zu sein, das wenn der Streamer Stromnetzbezogene Störungen hat/produziert, dies eintreten kann. Ich habe ja im Hausnetz einen geerdeten Switch, sodass hierdurch ein Pfad zu PE besteht. Es war ja auch eine geschirmte Leitung.
Wenn beide Geräte (Also Streamer und DAC) nach PE geerdet werden, dann werden natürlich die Stromflüsse der Stromnetzbezogenen Störungen keine große Relevanz mehr haben, jedoch eröffne ich ja einen Ausgleichspfad für die Störungen aus den DC Stromkreisen – wobei dieser ja sowieso über die Masseleitung des USB Kabels besteht. Zusätzlich können Dann Störungen aus dem Ethernet über die Geräte nach PE fliessen.
Wenn man eine komplette Trennung durch Akku-Wlan oder LWL vollzieht, dann könnte eine Erdung von Streamer und DAC positiv ausfallen. Hängt aber m.E. auch von der nachfolgenden Kette ab.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
damit ich das Thema Smartphone als Streamer etwas ausführlicher testen kann habe ich mir mal ein Smartphone hierfür zugelegt. Die Wahl ist eigentlich auf eine Powerbank mit Smartphone Funktion gefallen: Das Ulefone Power Armor 14 Pro mit sage und schreibe 10000mAh Akku. Naja, das ganze ist dann auch eigentlich kein Telefon mehr, sondern mit den Abmessungen und 358 g ein kleiner Backstein, mit dem man auch Nägel in die Wand klopfen könnte . . .


Interessant darin ist jedoch, dass das Teil mit QI Wireless Charging geladen werden kann.
Alles weiter hierzu folgt noch.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
neben meinem Renovierungsprojekt beschäftige ich mich aktuell mit den Störungsstromflüssen bei einem Setup mit Streamer und per USB angeschlossenem DAC – auch weil dies ja anscheinend die meisten hier so realisieren.
Ich hatte ja schonmal eine erste Erkenntnis geteilt, dass ein Drosselkabel vor dem Streamer den Störungsstromfluss zum DAC auch erhöhen kann. Dadurch kann es auch durch den Einsatz des Drosselkabel in verschiedenen Setups zu negativen Folgen kommen.
Ich habe dies jetzt nochmal mit dem Isolator getestet und gemessen.
Der Aufbau war wie folgt:
FritzBox – CAT8 Kabel – Asus GB Switch (geerdet) – 15m geschirmtes CAT5 Kabel – Stack Audio Link II, bewusst mit Schaltnetzteil – USB Kabel (Beipackstrippe) – USB Messstation mit DIY Strommessonde – REM ADI 2 DAC
Ohne Isolator gemessen mit dem Oszi

PK-PK: 1,5 V
RMS: 50mVDie Störungen mit einer Frequenz von 1MHz kommen von dem Stack Audio Link II, nicht vom Heimnetzwerk.
Nun mit dem ES-V1 Isoaltor vor dem Stack Audio:

PK-PK: 2,04V
RMS: 60mVAnscheinend strömen nun Störungen, die zuvor über das CAT5 Kabel ihren Weg über das Heimnetz zu PE gefunden haben, in den DAC und suchen sich hier ihren Rückweg.
Um sicher zu gehen habe ich das Heimnetz durch einen Akku betrieben WR902AC ersetzt.
Hier das Ergebnis:

PK-PK: 2,02V
RMS: 60mVÄhnliches Ergebnis.
Was folgern wir jetzt daraus:
a) Der Einsatz des Isolator kann wie schon das Drosselkabel in bestimmten Setups negative Folgen haben.
b) Bei der Verwendung von USB zwischen einem Streamer und einem DAC muss die Konzentration der „Störungsblockade“ auf dieser Strecke liegen.
Ich würde hierzu gerne verschiedene verfügbaren Lösungen testet.
Ein Intona Isolator steht schon bereit, sowie der ADUM4166 Isolator von Stephan.
Natürlich wirds auch eine Weiterentwicklung des USB Drosselkabel geben.Und vielleicht gibts ja auch noch einen ES USB Isolator…….
@dolore : Du hattes mir ja mal einige Gadgets zum Testen und messen vorbei gebracht. Darunter war doch auch ein Topping USB Isolator und ein USB SuperCap Stromfilter. Da ich damals keine Zeit hatte, alles unter die Lupe zu nehmen, wäre es toll, wenn Du mir diese vielleicht nochmal zur Verfügung stellen könntest. Dann würde ich einen größere Vergleichsweisen machen können.Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Wenn Du das Kabel mit einem DAC verwenden möchtest, der die 5V nicht benötigt, dann kannst Du Dir m.E. die Strom Adern ganz sparen. Ich würde dann die Schirmung, bzw. das Drain-Wire auf GND der USB Stecker legen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Nikolaus und Stephan,
bei dem problematischen Querschnitt ging es bei mir um die Stromführung. Bei der Datenleitung ist AWG28 ausreichend – auch Wireworld nimmt meines Wissens bei seinen USB Kabeln AWG28.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
da ja die Mehrheit den USB Weg vom Streamer zum DAC nutzt, würde ich gerne mal Vergleichsmessungen von verschiedenen USB Isolatoren machen. Ein User hat mir schon angeboten, den Intona Isolator für Messungen vorbei zu senden. Eventuell bekommen wir noch mehrere Isolatoren zusammen, sodass wir einen schönen Vergleichstest machen können.
Bitte um Meldungen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Nikolaus,
Obwohl sehr wahrscheinlich in deinem Setup ja keine grossen Ströme zur Versorgung über USB laufen, würde ich hier nicht das KoaxKabel nehmen. USB2 kann bis zu 0.5A ab und die Kabel haben meist AWG24.
Beste Grüße,
Eric
Hallo,
also der in dem Isolator verbaute ADUM4160 Isolator Baustein wird zwar mit „USB 2.0 Kompatibel“ beworben, jedoch nur im Low- (1.5 Mbps) und Full-Mode (12 Mbps) – er unterstütz aber nicht den High-Mode (480 Mbps). Somit für uns nicht zu gebrauchen……
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
bzgl. den DIY Kabel gebe ich zu bedenken, dass die Datenleitung verantwortlich für Modenkonvertierung ist und Ungenauigkeiten der Leitungsführung und ändernde Impedanzen genau dazu führen.
Ich gebe jetzt mal einen Tip an die DIY Bauer:
Es gibt z.B. von Molex TwinAx Kabel, die für Differentialsignalübertragung sehr gut geeignet sind und durch ihren Aufbau den Wellenwiderstand sehr konstant halten. Diese gibt es auch in 90 Ohm (habe noch welches davon bei mir rumliegen). https://www.digikey.de/de/products/detail/molex/1000680085/9947338
Ich habe schon länger vor das mal als USB Kabel zu bauen mit getrenntem Datenkabel – aber das ist aktuell ne lange Liste . . . .
Allerdings wird es hier schwer für die Verdrosselung, da das Kabel recht steif ist.Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
der Adum4160 ist inzwischen bei mir angekommen und erste Tests wurden gemacht.
Es handelt sich dabei um dieses Gerät, was auf eBay und beim Ali Recht weit verbreitet ist:

Hierbei kann der Adum4160 mit einem Schalter von einem „Low“ Mode in einem „High“ Mode umgestellt werden. Zusätzlich kann man den DC/DC Wandler/Isolator auch durch externe 5V Stromzufuhr ersetzen.
Im Low Mode kam keine Verbindung mit dem RME ADI 2 DAC zustande. Im High Mode hat dies dann geklappt, allerdings war das, was dann beim RME ADI 2 DAC ankam, alles andere als petfekt. Es sind Daten angekommen, allerdings anscheinend sehr korrupt. Man konnte zwar noch den Song erkennen, aber das schmerzte schon sehr.
Keine Ahnung ob das Teil defekt ist, oder für die Datenrate nicht zu gebrauchen ist. Ich habe daraufhin das Teil auch vor meinen Mobilen USB DAC gehängt und da ergab sich das gleiche Bild.
Ich habe auch die Störungen gemessen und das sah mit DC/DC Wandler alles andere als gut aus und überstieg bei weitem fast über das gesamte Frequenzspektrum die Störungen ohne Isolator beachtlich. Erst durch die Einspeisung von 5V durch das Linear-Labornetzteil hat sich ein besseres Bild ergeben, sodass die Störungen geringer waren als ohne Isolator.
Es ist noch ein zweiter Isolator im Anflug und ich bin gespannt wie es mir diesem aussehen wird. Aber mein Gefühl/Erfahrung sagt mir, dasd man sehr wahrscheinlich ohne externe Einspeisung mit solchen Teilen nicht glücklich wird. Dazu sind die Störungen der DC/DC Wandler im Gleichtakt einfach zu gross.
Wer einen USB Isolator hat und diesen mal gemessen haben möchte, kann sich ja mal melden. Vielleicht können wir mal Shootout Vergleichsmessungen machen. Leider habe ich meinen Intona Isolator schon lange verkauft.
Beste Grüße,
Eric
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AutorBeiträge













