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#2758
Mister G
Teilnehmer

    Hallo Eric,

    “Ich Frage mich, ob denn Entwickler von Hardware (Lautsprecher, Verstärker, DACs und Streamer) unter absolut “entstörten” Bedingungen Ihre Geräte designen.
    Wenn nicht, dann werden die Geräte ja mit Störungen abgestimmt, sodass sie (subjektiv) den besten Klang hervorbringen.”

    Gute Frage, doch wie will der Entwickler festlegen, wie die individuellen Strombedingungen des jeweiligen Nutzers bezgl externer Störungen sind? Wenig-Mittel- Stark belastet? und dann mit einem “Kippschalter” die jeweilige Abstimmung am Gerät regeln?

    Je nach Budgetlage wird Entwicklerseits versucht, die internen Störungen möglichst zu minimieren um das Produkt gut performen zu lassen. Wie wichtig diese internen Störungen sind zeigt gerade Dein Beispiel mit der Drossel zwischen der Verbindung deiner KEF ‘s doch sehr schön! Was dann als zusätzlicher Schmutz dann noch vom Stromnetz hinzukommt beeinflusst  die Performance zwar negativ, ist aber die Aufgabe des Nutzers das Produkt unter guten Strombedingungen zu betreiben.

    Blöder Vergleich: Liefert ein Automobilhersteller auch den passenden Sprit (bald Strom 🙂 ) für sein Gefährt?

    Der Einfluss der externen Störungen sind den Entwicklern bestimmt bewusst, aber nicht das Kernprodukt bzw. Geschäft.

    Vor kurzem gab es einen Firmenbericht auf low Beats über Lyravox:

    Die wollen jetzt einen eigene Stromconditioner auf den Markt bringen. Warum? Die Jungs liefern ihre LS persönlich inclusive Einmessung aus und haben dadurch, denke ich, einen riesigen  Erfahrungsschatz wie unterschiedlich in den einzelnen Hörumgebungen ihre Produkte performen.

    Da ist der “Strom” wohl ein großes Thema. Idealerweise liefert man die Lösung dann gleich mit für ein prognostisch zuverlässiges  Klangerlebnis.

    War selber mal bei einer Lyravox-Vorstellung und konnte ein bisschen mit den beiden Masterminds plaudern. Voraussetzung für guten Klang ihrer Lautsprecher waren damals folgende Empfehlungen:

    1. Strom => Puritanfilter
    2. Ethernet => Silent Angel switch
    3. Reclocking

    So denke ich ist es fast unmöglich die individuelle Belastung der externen Störungen  im Abstimmungsprozess der Geräte zu berücksichtigen.

    Warum kein Gesamtkonzept a’la Lyravox anbieten?

     

    viele Grüße

    Matthias