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Hallo Stephan,
wenn es um geringsten Leckstrom geht, sollte man nach Netzteilen für Medical CF Anwendungen schauen. Diese haben dann unter 10uA Leckstrom. Ob damit dann ein DC-DC Converter überflüssig wird, wäre zu prüfen.
Mir geht es um eine Lösung, bei der man keine Elektrofachkraft braucht, da ich keine Bastelanleitungen oder Empfehlungen hier aussprechen möchte, die am Ende noch Leben kosten können.
Daher auch der Ansatz mit dem DC-DC Converter. Der Bicker hat z.B. noch recht anständige Ripple werte von 40mV PP Typisch und 80mV maximal. Die meisten Netzteile werden mit 100mV PP angegeben. Scheint mir jedenfalls der sinnvollere Ansatz als der Trenntrafo zu sein.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
hast Du noch Bezugsquellen für das Zerozone? Irgendwie finde ich auf Ebay nur noch einen Anbieter und beim Ali niemanden mehr.
JA, das LHY Batterie PS ist noch eine Option.
Das Thema Ableitstrom ist auf jeden Fall relevant. Wie schon gesagt, ist dieser im Gleichtakt zu finden und auch laut Swenson relevant für die Klangbeeinflussung. Das war ja eigentlich der Aufhänger, an dem der Streit mit TMR im OEM eskaliert ist. Er wollte das nicht wahrhaben und verstehen , dass auf DC Gleichtaktstörungen sein können. (Tut er augenscheinlich immer noch nicht, wie auch das Thema Ethernet immer noch nicht verstanden wird, was seine Messungen klar belegen – kann das inzwischen Gott sei dank nicht mehr anschauen, da ja gesperrt im OEM 😉 )
Aber mal wieder konkret, was soll man jemanden als fertige Lösung aktuell empfehlen, die keine Elektrofachkraft braucht (Das ist ja eigentlich beim Ian Canada der fall)?
LHY Batterie-Netzteil?
Farad Super3?
ZeroZone S11?
Günstiger Trenntrafo im Fertiggehäuse und dann Schaltnetzteil?
z.B. diesen hier: https://www.welectron.com/Breve-Tufvassons-PFS160-230-230V-Trenntransformator-230V-160VA
Schaltnetzteil und dann ordentlichen, isolierenden DC/DC Converter?
Vielleicht diese hier:
https://www.bicker.de/bdcd-1024vc_dc-dc-wandlermodul_mit_din-rail-halterung_10w_9-36v_plus_24v_weitbereich_galvanische_trennung
https://www.victronenergy.de/dc-dc-converters/orion-tr-dc-dc-converters-isolatedBeste Grüsse,
Eric
Moin Matthias,
Habe auf Empfehlung eines bekannte Oberhausener HIFI Studiobetreibers (Keine Schleichwerbung) das FS-COM CAT 6 UTP verwendet. Dies soll sehr “natürlich” klingen, kein “Schirmsounding”
Das ist dann dieses Kabel? https://audiosaul.de/produkt/fs-com-klangtipp-lan-kabel/
Ist das flexibel genug um gut um den Kern zu wickeln?Das hängt jetzt vor dem EherRegen. Die leichte “Schärfe des ersten Kabels ist wieder da? oder ist dies eine Verstärkung des Drosselwirkung?. Also auch hier eine subtile Veränderung.
Meinst Du damit die „Schärfe“ die bei dem FS.COM Kabel fehlt?
Jetzt ist er vor das ER-Dreadlocks-Kabel gewandert. Ist “degradiert” zu einer RJ45 Kupplung und macht dies ganz vorzüglich (In Anbetracht des Preise ganz schön dekadent! Aber wenn’s gut klingt?)
Interessant wäre mal das Drosselkabel direkt vom ER in den Streamer einzusetzen.
Das Thema “noisy networks Signals” war hier nie ein Thema. Wäre es nicht einen Versuch wert diese “externen LAN- Störungen” vor dem Router mit einem Drossel-LAN zu dämpfen?
Das ist auf jeden Fall machbar und Sinnvoll. Ich habe das auch schon ausprobiert, jedoch noch nicht gemessen – kann ich mal die Tage machen. Wenn man per LAN weiter von der FritzBox geht und nicht wie ich per WLAN, dann macht das auf jeden Fall Sinn. Eventuell auch damit Störungen von der DSL Leitung nicht in den Stromkreis / PE über die FritzBox kommen können. Ich hatte die TEA DSL Leitung schon sehr stark ferritiert, sodass ich jedenfalls in der Fritzbox keine Verbesserung der DSL Signalqualität feststellen konnte.
Muss die ganze Zeit an dieses Bild denken:

Quelle: https://facb.ch/images/stories/Balun_dl4zao.pdf
Beste Grüsse aus dem Lockenwickler-Salon,
Eric
Hallo Torben,
auf der Kabelstrecke entstehen durch Modenkonvertierung ebenfalls Gleichtaktstörungen – egal wie gut das Kabel ist – die das Drosselkabel auch reduziert
Beste Grüße,
Eric
Hallo Torben,
ich empfehle aber auch mal dies Kette zu testen:
FMC (LevelOne GVT-2000) – AIM NA9 – “Drosselkabel” – Linn Selekt DSM Classic Surround – Standard DAC
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
das Traco TPP-100 sieht ja wirklich brauchbar aus, aber ich frage mich inzwischen, ob ich bei einem Gerät, das 1-2 Watt (WR902AC) zieht und max. 4 Stunden am Tag läuft, an der richtigen Stelle mit dem Stromsparen beginne. Selbst wenn ich mit dem Schaltnetzteil doppelt so guten Wirkungsgrad hätte.
Für 160€ bekomme ich schon ein brauchbares Linear-Netzteil (Zerozone S11), das zum einen den „Trenntrafo“ schon Systembedingt hat und auch keine grossen Schaltfrequenzen streut und brauchbare Ripple Eigenschaften hat. Alles Dinge, die relevant sind. Jahrelang wird dies von vielen Audiophilen vielleicht auch oft ohne des Wissens um die Wirkmechanismen genutzt. Und auch von einigen immer wieder belächelt und die Nutzer hiervon für Blöd erklärt. Und genau ein solcher Kollege baut jetzt mit Trenntrafo und Filter etc. eigentlich die Wirkmechanismen eines Linearnetzteil nach – wirklich spassig. Die Klangwirksamkeit hiervon liegt auch noch spaßiger Weise in der Reduzierung der 50Hz Leckströme im Gleichtakt, deren Existenz er nicht wahrhaben wollte und mich als Nixblicker abtun wollte.
Lustig ist hierzu auch noch anzumerken, das der Kollege im OEM Forum, der immer wieder betont, das man Arbeiten an 230V nur als Elektrofachkraft machen darf, die ganze Zeit Bastelanleitungen für 230V Geräte ins Netzt stellt. (Netzfilter, Turmalinfilter, Trenntrafo-Netzteil Kombos etc.). Warum macht man dies denn, wenn man immer wieder betont, dass man für die Masse schreibt, ach so viele stille Mitleser reinschauen und Anleitungen für Jedermann geben will?
Aber zurück zum Thema:
Wenn ich jetzt kein Bastler bin und mir was fertiges kaufen muss, dann würde ich aktuell immer noch zu dem Linearnetzteil raten.
Oder was würdest Du denn für die nicht Bastler als fertiges Produkt empfehlen?
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
sieht gut aus! 👍
Bin gespannt auf deine Berichte!
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert,
Der Kern wirkt auch bei geschirmten Kabeln, jedoch ist hierbei meist das Problem, das diese kein ausreichenden Biege-Radius haben.
Du kannst auch einfach eine Kupplung, wie z.B. diese an die 1m Kabel machen: https://www.reichelt.at/at/de/rj45-kupplung-cat-6-value-21993001-p345594.html
Natürlich bzgl. Modenkonvertierung nicht optimal, aber wie schon gesagt, bügelt die Drossel hiervon m.E. das meiste weg.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
da ja auch ein paar elektrotechnisch affine Mitleser hier unterwegs sind möchte ich mal ein Thema hier andiskutieren. Es geht dabei um die optimale Stromversorgung.
Akku-Lösung
Optimal erscheint mir ja die Ian Canada Lösung, die zum einen minimale Störungen hat und zum anderen einen perfekte Trennung vom Stromnetz bedeutet. Jedoch muss man hierzu etwas Basteln.Galvanische Trennung: +
Störungsbelastung: +Power-Bank
Alternativ sind ja Power-Bank Lösungen hinsichtlich Netztrennung optimal, jedoch mit dem Problem, dass diese meist Störungsbelastet sind und man dies mit DC Filtern bekämpfen muss, da ja die alleinige Trennung vom Stromnetz zur vermeidung von Stromflüssen über das Netz/PE nicht ausreicht. Die Störungen wirken und fliessen trotzdem über diverse Weg (z.B. auch über die mehradrigen CAT Kabel)Galvanische Trennung: +
Störungsbelastung: –Schaltnetzteile
Schaltnetzteile weisen eine zu geringe Galvanische Trennung zum Stromnetz auf. Die von mir frühzeitig aufgezeigten oftmals vorhandene 50Hz Störungen im Gleichtakt sind nicht nur m.E. „schuld“ an dem schlechten „Klang“ vieler Schaltnetzteile, sondern diese Meinung vertritt auch John Swensson, der jetzt alles andere als elektrotechnischer Grobmotoriker und Kabelbastler abzutun ist.
Zusätzlich haben sie meist einen hohen Störungsanteil durch die Schaltfrequenzen in der DC Spannung.Galvanische Trennung: –
Störungsbelastung: –Den ersten punkt kann man mit Trenntrafos bekämpfen (wenn man Elektrofachkraft ist) und den zweiten mit DC Filter. Ich frage mich nur, warum? Mit einem guten Linearnetzteil ist man doch super aufgestellt. Geht es hierbei vielleicht nur darum zu beweisen, das Schaltnetzteile genauso gut sein können (mit immensen Aufwand)? Klar der Wirkungsgrad ist natürlich beim Schaltnetzteil ein anderer, aber da kommt ja auch nochmal eine Verlustleistung von dem Trenntrafo hinzu.
Fun-Fact dabei ist noch, das einige, die jetzt Trenntrafos vor Schaltnetzteilen ins Spiel gebracht haben zur Klangsteigerung durch die galvanische Trennung, sich Jahre lang über Linearnetzteile lustig gemacht haben, weil sie den Wirkmechanismus, der bei Linearnetzteilen ja systembedingt vorhanden ist, nicht verstanden haben, wie auch die Wirkung der 50Hz Gleichtaktstörungen.
Linearnetzteile
Linearnetzteile bieten dank Trafo eine sehr gute Trennung vom Stromnetz (sofern nicht DC Masse auf PE liegt). Zusätzlich bieten sie durch das Fehlen der Schaltfrequenzen und durch die Linearregler meist eine störungsarme DC Spannung.Galvanische Trennung: +
Störungsbelastung: +Mein Fazit
Also für mich kommt entweder eine saubere Akku-Lösung in Frage oder ein gutes Linearnetzteil,Bin gespannt auf weitere Meinungen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert,
Nun habe ich das Drosselkabel schon eine Woche in meiner Kette. Und es begeistert mich immer noch!
Das freut mich, da ich auf Deine Hörerfahrung sehr viel gebe!
(Yes!!: Audioquest Diamond (1T€) : Drosselkabel (20€) = 0 : 1)Die nächsten Tage werde ich das QED LAN Kabel zwischen Nokia GlasfaserRouter und dem ersten WR902AC (Accesspoint) durch ein 10m Startech UTP ersetzen. Den Ferritring werde ich dann kurz vor dem AP anbringen.
Du könntest auch überlegen mal ein Drosselkabel mit einer Patch-Verlängerung (Also 1m Patch Kabel bei dem auf einer Seite eine Buchse ist) zu bauen und das einfach mal ans ende des QED Kabels zu setzen, die Zusätzliche Modenkonvertierung durch Stecker-Buchse wird m.E. sehr gut durch die Drossel egalisiert.
Ist es eigentlich beim Abstand zum Endgerät wichtig noch Platz für Klappferrite zu haben? Oder soll der LAN Stecker so kurz wie möglich aus dem Ring ragen?
So kurz wie möglich. Ich hatte bei mir die 15cm nur raus stehen lassen, da ich noch keine Idee hatte, wie ich ansonst das Teil befestige.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Zitat Stephan:
Ja das wär super. Mal mit 2 davon, und vielleicht auch mal mit nur einem, aber jeweils am anderen Ende, zu messen.
Ich habe da nochmal ein paar Messungen gemacht.
Hier mal die Kurzversionen der Ergebnisse:
Die Drossel wirkt am besten direkt vorm Streamer. Eigentlich auch klar, weil der Hauptanteil der Störungen durch Modenkonvertierung auf dem Kabel entstehen. Wir man aber nur sehen, wenn man bei Signalbelastung misst. Eine zweite Drossel zeigt nur recht geringe Wirkung.Noch ein Anmerkung, da Du meintest ich könne mit dem TinySA die Impedanz der Drossel durchmessen: Der TinySA hat leider keinen Tracking Generator, den ich hierzu benötige.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
vielen Dank für den Test!
Vielleicht liegt der Vorteil in der Auslagerung der HF produzierenden Clock von dem Entstehungsort des neu zu regenerierenden Signals . Keine Einstrahlung über die Luft.
Also die Messung hatten ja auch bei der Mutec am ER gezeigt, das die Störungen durch die Clock höher sind bei externer Clock – daher glaube ich da nicht so richtig dran.
Nach wie vor sehe ich immer noch die Theorie von Uptone am glaubwürdigsten.Interessant wäre noch, die Mutec mal mit Batterie zu betreiben – geht aber leider nicht, weil sie ein Netzteil integriert hat. Hierdurch wird m.E. die Isolation beim EtherRegen aufgehoben und Masse auf PE gelegt.
Hatte Max nicht angeregt, die Antennen aus dem TP-Link auszulagern?
Kucks Du hier !
Warum nicht auch die clock aus dem Teil auslagern?
Vielleicht werde ich ja doch mal einen Mod mit besserer Clock durchführen, um mal zu schauen was passiert.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Jens hatte mich ja darauf aufmerksam gemacht, das der TP Link WR902AC ja eine Buchse auf dem Board hat, die eventuell für eine externe Antenne genutzt werden kann:

Es hat sich herausgestellt, dass dies wirklich die von Jens vermutete Hirose MS-156 ist.
Ich habe mir mal auf Verdacht eine Antenne mit entsprechendem Pigtail bei Frixtender bestellt: https://frixtender.de/produkt/frixtender-m2-universal-black/Bei der Bestellung bitte darauf achten Pigtail Hirose Spezial auszuwählen.
Das ganze kann dann so auf die Buchse gesetzt werden:

Allerdings passt das ganze dann nicht mehr ins Gehäuse.
Und die Buchse ist wirklich so ausgelegt, das sie, wenn man den Pigtail mit Stecker einsteckt, die Leitung zur Onboard Antenne unterbrochen wird.Das ganze ist jedoch die 5GHz Antenne, sodass man den Client auf 5GHz umstellen muss.
Funktioniert aber tadellos.
Ob es zu Klangunterschieden kommt, kann ich noch nicht sagen.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Matthias,
vielen Dank für die Berichte zu Deinem „Dreadlocks” Kabel und für die Blumen!
Freut mich, das das Kabel auch in Deinem doch schon hochgezüchtetem Setup seine Wirkung zeigt!
Was mich noch interessieren würde, und Du vielleicht mal die Tage ausprobieren kannst, ob sich der Einsatz der Mutec am ER mit dem Drosselkabel immer noch in der gleichen Weise bemerkbar macht.
An alle stillen Mitleser da draussen , egal welchem Forum sie sich zugehörig fühlen, diese Drosselkabel muss getestet werden
Das kann ich auch nur jedem empfehlen. Meines Erachtens darf das Drosselkabel in keinem Setup fehlen, in dem man mittels Störungsreduktion den Klang verbessern möchte. Bevor man tausende Euros in Switche und Clocks ausgibt, sollte man hiermit beginnen. Auch mit teuren Switchen und Clocks sollte das Drosselkabel bleiben. Es beseitigt nachweislich nur Störungen.
Schon witzig, das eine Lösung eigentlich so offensichtlich und einfach ist, aber man über Umwege darauf kommt. Das Drosselkabel ist so effektiv und auch ohne Nebenwirkungen, das es schon erschreckend ist, das man dies noch nicht thematisiert hat und auch selbsternannte Entstörungs-experten hierauf nicht gekommen sind (und sich anscheinend selbst entlarvend darüber lustig machen). Wobei ja Acoustic Network anscheinend schon früh darauf gekommen sind, dies jedoch nicht der Community als Bauanleitung geteilt haben, sondern ein Gehäuse darum gemacht haben und 500 – 1000€ dafür verlangen.
Für mich ist das wirklich ein Game-Changer – 7€ für einen Ferrit Kern dazu ein billig CAT6 Kabel und man hat schon die halbe Miete. Davor dann noch ein 20€ WLAN Router mit ordentliche Stromversorgung und man ist durch.
Beste Grüsse,
Eric
Moin Stephan,
es war dieses hier

Wurde am Ende des 15m Kabel vor dem Endpunkt (in Realität Streamer, bei mir der Netgear-Hub) mit nur einem Kern platziert.
Ich kann mal eine doppelte Bestückung (also am Anfang und am Ende Messen).
Beste Grüsse,
Eric
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