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Hallo Hubert,
m.E. kann ich mit Kondensatoren nur Störungen im Gegentakt glätten – gegen Gleichtaktstörungen sind diese wirkungslos. Daher macht es bzgl. der gemessenen Störungen, die m.E. aus dem Gleichtakt der Stromversorgung entspringen, auch keinen Unterschied ob man das UltraCap Board von Ian Canada verwendet oder nicht (das hat definitiv Wirkung, jedoch nicht bzgl. des Gleichtakts).
Um diese zu mindern, können m.E. nur Gleichtaktdrosseln helfen.
Allerdings haben die zwei DC Filter, die ich aktuell habe und die Gleichtaktdrosseln haben, sowie auch eine Drossel nach Vorbild des Drosselkabels die Störungen nicht komplett eliminieren.
Selbst wenn man diese in den Griff bekommt, bleiben noch Störungen von den SMPS die rück in Netzt wirken.
Es hilft hier etwas, wenn man DC Masse auf PE hängt, da dann etwas der Störungen hierauf abgeführt wird, jedoch hat man, wenn man dann doch mal im Lademodus hören muss, eine direkte PE Verbind der DC Masse, sodass Störungen hier vom Empfänger (falls dieser PE Bezug hat) zurück fließen können.
Eventuell ist doch die sauberste Lösung das Board im Continuous Mode zu betreiben und dann mit Zeitschaltuhr Nachts die Akkus zu laden.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
leider hat Tom schon einen Käufer gefunden, sodass die Messerei davon nochmal etwas warten muss.
Aber die Berichte von Tom lassen jetzt nicht unbedingt darauf schliessen, das mit der PowerStation Endgame Stimmung eingeleitet wird.Eric’s kritische Betrachtung der ausgegebenen Stromqualität und wie sich die von den Geräten generierten internen Störungen auf das weitergeleitete Nutzsignal auswirken (können ja nicht mehr über PE” abhauen”) sehe ich ähnlich.
Genau diese Ableitung von Störungen über PE hatte ich ja schon vor längerer Zeit schon andiskutiert. Bei der ganzen Euphorie über Schutzleiterdrosseln hat man meines Erachtens vergessen, dass es durchaus Geräte in der Kette gibt, die Störungen über PE ableiten sollten, da die Störungen sonst auf anderem Weg Schabernack treiben. Ich meine der Doktor Volk aus dem AH Forum hatte das auch mal am Linn gemessen.
Ich habe selbst mit den KEF LS50 W II hochintegrierte Teile, die selbst einiges an Störungen produzieren (was man ihnen nur bedingt abgewöhnen kann – z.B. durch auslagern von WLAN ;-)) was über PE abgeführt werden muss. Die Schutzleiterdrossel in PE war hier messtechnisch und gehörmässig kontraproduktive.Bei einer PowerStation Lösung (genau wie auch bei einem Tranntrafo) habe ich ja keinen PE mehr. Oder wird hier auch eine PEN Installation realisiert (bitte nicht als Anlass zum Basteln verstehen!!!).
In diesem Zusammenhang hatte ich auch mal die (leider damals doch leicht blasphemische) Frage gestellt, ob denn bei diesen Geräten eine ferritierte PE Leitung nicht auch kontraproduktiv sein könnte und man hier ein anderes Kabel bräuchte – vielleicht eher eine HF Litze als PE. Eventuell lässt sich hierdurch auch erklären, das Ferrit Kabel und Ferrite auf Netzkabel nicht überall positiv wirken (und dass die Hörer hiervon nicht automatisch als Holzohren oder Dumköpfe, die nix verstanden haben, abgetan werden können).
Anders “klingen” wird er auf jeden Fall. Das tun verschiedene Netzfilter als auch Trafos ebenso. Die Frage ist eher, was höre ich da genau ? HF-Nebel oder saubere Versorgung ? Eigentlich müsste man bei derlei Messung zum Vergleich auch mal mit Netzversorgung und 2-3 verschiedenen Netzfiltern messen, um einen Bezug zu finden.
Würde ich wirklich mal gerne machen. Es erscheint vielleicht auf den ersten Blick etwas schräg, die Qualität der 230V Stromversorgung auf dem Ethernet zu messen, aber vielleicht kommt hier mehr raus, als die Güte der 50Hz mit Oberwellen zu betrachten.
Beste Grüsse,
Eric

Ei, Ei, Ei verriiiiten.. .
Die Arbeiten laufen auf Hochtouren……
Hallo Tom,
Ich Versuche das Geheimnis – was eigentlich keines ist – zu Ostern als kleines Osterpräsent zu lüften.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Tom,
Spannendes Thema.
Wenn Du den UA1101L auf Umwegen zurück schicken kannst, dann gerne über eine Zwischenstation in Karlsruhe.
Ich würde so ein Teil mal gerne messen.
Wie bei den PowerBanks gehe ich davon aus, dass man zum einen zwar durch die Trennung vom Netz Vorteile hat, aber die Teile ja selbst auch Störungen produzieren können, die nochmal negativ wirken. Obwohl ich für Wechselrichter kein Spezialist bin, sind die jetzt nicht bekannt dafür besonders störungsarm zu sein. Eventuell könnte es durch die PowerStations auch wieder zu HF Sounding kommen (auch wenn man eigentlich vom Gegenteil ausgeht, bzw. dies behauptet)
Es soll ja auch Leute geben, die hinter eine schon per LWL 100% getrennte Netzstrecke (mit Akku am FMC) einen OLD setzen, weil’s besser klingt, aber stur behaupten, das die Isolation der Netzstrecke der Weisheit letzter Schluss ist – und letztendlich anscheinend dann doch das Quentschen Sounding durch die Störungen des OLDs brauchen.
Und wie schon erwähnt, ist es m.E. nicht mit der Trennung vom Stromnetz getan. Da wird es ebenso zu Netz-Kabelklang etc kommen. Die Wirksamkeit des Drosselkabels bei Akkubetriebenen WLAN Client ist hierfür ja Beweis genug.
Beste Grüße,
Eric
Moin Tom,
Ich habe bei einem seeeehr günstigen Angebot für so eine Power Station zugeschlagen und habe damit mein letztes Gerät auf Batteriebetrieb umgestellt. Das hat schon was gebracht.
Hast Du hier mal verschiedene Power-Station gegeneinander getestet?
Hast Du dahinter noch Netzfilter gegen Störungen der PowerStation?
Hierzu noch ein paar Anmerkungen:
Bei der Speicherung und wieder Aufbereitung zu 230V AC ist mit ca.30% Verlust zu rechnen. Ich möchte hier nicht den grünen Zeigefinger erheben, aber alle, die bisher Linearnetzteile aufgrund ihrer Leistungsverluste verteufelt haben, sollten dann hier die gleichen Maßstäbe anlegen.
Auch die Meinung, dass man im Batteriebetrieb mit Isolierung zum Stromnetz dann alle Probleme gelöst hat, ist nicht korrekt. Wäre dem so, dann dürften z.B. Drosselkabel an isolierten Netzwerkgeräten (WLAN Clients, FMCs etc) keinerlei Wirkung zeigen – das ist aber bekanntlich nicht der Fall – jedenfalls ist dies bei mir und allen anderen, die neutral von ihren Hörerlebnissen berichten, so.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
Ich habe noch ein GSM40B07-P1J von Mean Well – 7.5V/5.34A:
Das wird nicht benutzt, so das kannst du testen
vielen Dank für das Angebot.
Da ich die Netzteile ja immer im Betrieb und auch dann nur die Auswirkungen im Ethernet messe, bräuchte.ich einen Switch mit 7,5V. Den habe ich leider nicht….
Bzgl. Medical Grade Power Supply ist mir beim Stöbern folgender Anbieter aufgefallen mit einem Medical Grade Linear Power Supply: https://www.osaelectronics.com/product/ulps3025md/
Auch die anderen Netzteile machen mal hinsichtlich der angegebenen Ripple-Werte einen guten Eindruck.
Beste Grüße,
Eric
P.S. Für diejenigen, die den 3.3V Bypass Mod verstehen: Das Netzteil gibt es auch mit 3.3V Spannung.
Hallo Tom,
Das alles wurde mit dem UCConditioner Board gemessen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
eigentlich ist ja inzwischen schon länger klar, dass der Batteriebetrieb mit kompletter Entkopplung vom Netz der optimale Weg ist.
Dass ich Netzteile teste und messe hat damit zutun, das die Ian Canada LiFePo4 Lösungen, so wie jede Batterielösung, auch geladen werden muss.
Bei dem Ian Canada Board ist durch ein zweipolig schaltendes Relais eine komplette Entkopplung/Isolierung von dem versorgenden Stromkreis realisiert – anders als z.B. bei dem LHY Batterie-Netzteil.
Eigentlich dacht ich, dass ich mich daher nur um rückstreuende Störungen ins Stromnetz kümmern muss – daher die Überlegung mit dem günstigen LPS.
Ian gibt in seiner Doku an, das das versorgende Netzteil wegen der galvanischen Trennung keine grosse Rolle spielt, jedoch nicht auszuschließen ist, das dieses doch noch Einfluss hat.
Daher habe ich heute mal zum einen das 5V Schaltnetzteil und das Linearnetzteil an dem Ian Canada Board getestet. Dabei wurde dann der Störungsstromfluss von dem WR902AC zum Netgear Hub gemessen.
Dabei hat sich dann herausgestellt, das trotz der galvanisch sauberen Trennung mittels Relais dennoch die Störungen des Schaltnetzteils auf dem CAT Kabel vorhanden sind und in den Empfänger wirken können.
Hier die Messungen
Schaltnetzteil 5V am Ian Canada

Peak-Peak 464mV
RMS: 11mVSchön zu sehen, das hier die Störungen der Schaltfrequenz als Stromspitzen durchschlagen.
Jetzt mit dem Linearnetzteil (Achtung, andere Y Skalierung)

Peak-Peak 90.4mV
RMS: 5.3mVKeine Störungspeaks mehr vorhanden – woher auch.
Ich habe heute ein Topping P50 Linearnetzteil erhalten, das neben 15V DC auch 5V mit 1A an zwei USB Ausgängen liefert. Das Netzteil macht einen sehr wertigen Eindruck und auch das was man im Netz vom Innenleben sieht, sieht seriös aus.


Dieses habe ich dann auch mal am Ian Canad gemessen:

Peak-Peak 80,4mV
RMS: 5.2mVNochmal eine kleine Verbesserung gegenüber dem billo 5V Linearnetzteil – das Topping Netzteil darf jetzt mal bleiben.
Fazit:
Das Netzteil macht selbst am Ian Canada LiFePo4 Board einen Unterschied. Hätte ich in dieser Deutlichkeit nicht gedacht. Dass bei einer galvanischen Trennung mittels Trafo (Fly-Back Konverter) wie beim OLD6000 Störungen durchkommen, war eigentlich klar, bzw. sollte jedem klar sein, der sich etwas mit der Materie beschäftigt. Dass es Gleichtaktstörungen auch über die Trennung mittels Relais in dieser Deutlichkeit schaffen, ist interessant.
Beste Grüsse,
Eric
P.S.: Natürlich habe ich getestet, ob die Störungen nicht durch Einstreuung in die Messung gelangen. Sie sind definitiv auf dem Kabel.
Hallo Torben,
die medical grade Netzteile finde ich ja schon interessant, hatte bisher jedoch noch keins zum messen hier.
Wenn Du Lust hast, kann ich das gerne mal im Vergleich messen.
Beste Grüsse,
Eric
So, gerade mal in der Mittagspause das 5V Schaltnetzteil gemessen und zwar nur den Bereich ohne die Störungen der Schaltfrequenz (im Histogramm, das linke blaue Rechteck):

Peak-Peak 162mV
RMS: 7mVDas Linearnetzteil hat durchgehend (ohne irgendwelche Optimierungen):
Peak-Peak 131mV
RMS: 6mVMitnichten hat das Schaltnetzteil geringere „Random“ Störungen.
Zwar keine Welten, aber auf jeden Fall sind die Störungen des Linearnetzteils geringer und es fehlen zusätzlich die Störungen der Schaltfrequenzen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
ich werde zuerst mal schauen, dass ich die Störungen ohne die Störungen der Schaltfrequenz vergleiche.
Hieran wird man mal sehen, ob wirklich die Schaltnetzteile weniger „Random“ Noise produzieren.Noch zum Vortrag:
a) glaube ich, das RF hier als Synonym für HF verwendet wird
b) ist sein Anwendungsfall ja der für die Versorgung von Amps, also analogen Verstärkern, soweit ich das richtig interpretiere komplett ein anderer als bei uns
c) ein Hauptvorteil den er aufführt ist ja, das SMPS in der Regel Filter eingebaut haben – das lässt sich auch bei linearen Netzteilen machen 😉
d) Was versteht er unter „signal related hums“?Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
wie schon gesagt, spielt bei mir 1000mBit keine Rolle, weil der WR902AC keine 1000mBit hat und ich 100mBit nicht benötige.
Ich hatte nur nach einer Antwort auf die Frage (die Du ja auch gestellt hast) gesucht, ob denn bei 1000mBit die Störungen geringer sind und man sich hier vielleicht umorientieren sollte – anscheinend nicht.
Hörversuche kann eigentlich jeder machen und ist hiermit eingeladen diese ebenfalls hier zu berichten.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusamen,
noch ein Nachtrag:
Das soll alles nicht heißen, das es keine guten SMPS gibt oder man keine guten konstruieren kann. Allerdings muss hierzu doch einiges bedacht werden. Natürlich kann man die Störungen durch die Schaltfrequenzen gezielt bekämpfen – muss man dann aber auch tun – und auch im Gleichtakt.
Ich werde heute nochmal das Schaltnetzteil „verdrosseln“ und schauen, ob man hierdurch die Störungen im Gleichtakt in den Griff bekommt. Der Purifier, der Gleichtaktdrosseln auf dem Board hat, hat hier nicht so viel gebracht. Zusätzlich wird mal abseits der Störungs-Peaks gemessen um zu überprüfen, wie sich denn der „random“ Noise wirklich verhält.
Ich neige dazu, weiterhin den Stromfluss zwischen den Geräten über das CAT Kabel zu messen – weil genau dies ist, was m.E. relevant ist. Misst man z.B. einfach die Spannung am Ausgangsgerät (+ gegen Masse) und untersucht hier nach Störungen, wird man sich die Finger wund messen und nichts finden – eventuell ja gewollt, wie in einigen Fällen demonstriert, da man zu stolz ist, getroffene Aussagen zu revidieren.
Hinsichtlich des Verständnis von Gleichtaktstörungnen bei DC wäre dann doch die Veröffentlichungen einiger PMs aus dem OEM interessant – allerdings möchte ich diese Peinlichkeit ersparen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert
Wie wäre es damit:
https://www.audiophonics.fr/en/hifi-power-supply/lhy-audio-lps25va-5v-3a-p-19034.htmlDas LHY LPS25VA Netzteil läuft auch unter dem Brand JAY und hat eine gute Reputation. Wurde mir schon mehrfach von Kollegen aus anderen Foren ans Herz gelegt.
Allerdings war ich mir bei AliExpress nie sicher, ob man nicht eine Kopie erwischt.
Beste Grüße,
Eric
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