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Hallo zusammen,
habe soeben den WA801ND mit OpenWRT gemessen.
Die Gleichtaktstörungen (alles mit LiFePo4 und UltraCaps) sind hierbei exakt gleich geblieben auf Peak-Peak: 41.2mV und RMS: 4.1mV.
Die 3.3V Schiene sieht jetzt sauber aus – keine Spannungseinbrüche durch Beacons.Jitter habe ich noch nicht gemessen.
Ich habe mir jetzt nochmal die BS angeschaut und ich denke, das hier das grösste Problem liegen könnte, da der WA801ND passives POE unterstützt.
Also TX (Pin1 und 2) und RX (Pin 3 und 6) haben innerhalb des Transformers eine direkte Verbindung der Center Taps und sind dann über einen gemeinsamen Terminierungswiderstand und Kondensator auf Masse gelegt. Somit kann man diese Verbindung untereinander nicht trennen, sondern nur die zur Masse.
Pin 4 + 5 sind für „+“ und Pin 7 + 8 für „-“ Stromversorgung vorgesehen. Pin 7 + 8 sind daher direkt auf Masse geführt.
Pin 4 + 5 muss ich mir nochmal anschauen, aber hier gibt es auf jeden fall noch einen Terminierungswiderstand und Kondensator und parallel dazu eine Diode zum Regler.
Eventuell könnte hier ein 2×2 Kabel doch eine Lösung darstellen.
Muss ich nochmal etwas drüber brüten.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert,
ok – verstanden. Dachte schon Du hättest die Datenpins geerdet – ist gar nicht soo abwegig 😉
Kannst Du mir mal die Typenbezeichnung des Nokia Modems mitteilen, damit ich nochmal überprüfe, ob denn die Porst wirklich nicht auf Masse liegen?Ich bin wirklich gespannt auf die Tests…
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Zitat von Stephan:
Zumindest Max hats gecheckt. Und die richtige Fragen gestellt. Koppelkapazität eines Würth Wandlers. Sind diese kleinen Baureihen überhaupt isoliert, als auch geregelt ? Wie hoch ist der maximale Ableitstrom ? Bei der Suche nach einem Isolatorbaustein fand ich bei Wuerth nichts taugliches, außer diese Magi3c Powermodul-Reihe, die aber nur für zu kleine Ströme verfügbar waren, und ungeregelt.
Ich denke, das ist ein Würth MagI3C als 5V in – 5V out Version. Auf der Sekundärseite sitzt ja jetzt auch ein LDO, der dann die 5V auf 3.3V regelt.
Interessant ist, das die Gleichtaktdrossel auf der Sekundärseite raus geflogen ist und dafür eine vor den Würth DC-DC Converter platziert wurde – schon spannend zu sehen, da der Präsentator dieser Modifikation Gleichtaktstörungen in DC Stromkreisen und SKII Netzteilen als „Starken Tobak“ bezeichnet hatte und mich diesbezüglich in der üblichen unnachahmlichen Art und Weise belehren wollte……
Aber schön zu sehen, das man dazu lernt – auch wenn man es nicht zugeben kann.Beste Grüsse,
Eric
Moin Martin,
ich selbst mache aktuell meine ersten intensiveren Erfahrungen mit OpenWRT – daher kann ich dazu eigentlich nix sagen. Vielleicht lesen ja ein paar Fritzbox Tuner hier mit und können was berichten.
Ich könnte mir vielleicht durch das Thema Beacon, das ja Max identifiziert hat, eine Auswirkung durch die Fritzbox auf den Klang vorstellen – aber das ist alles noch nicht sicher.
Ich hatte vor einer Zeit mit dem ROCKPro64 eine OpenWRT Version ausprobiert, aber die hatte nicht den richtigen Netzwerktreiber. Ich fand damals auch OpenWRT interessant, weil man hierauf auch den Logitech LMS Server laufen lassen kann, den ich sehr lange benutzt habe.
Beste Grüsse,
Eric
Update: Client Modus läuft nun.
Morgen gibts Messungen und HörtestsHallo Martin,
so weit zu gehen, die Kompetenz bzgl. Netzentstörung komplett in Frage zu stellen, würde ich nicht gehen – die Gefahr besteht jedoch, das genau das bei dem ein oder anderen Lesern passieren kann – sofern Sie überhaupt das alles Nachvollziehen wollen oder können. Es werden ja auch bzgl. Netzentstörung ähnliche absolutistische Aussagen dauernd gemacht, wie auch beim OLD6000, auch hier ohne genaue Nachweise durch Messungen in einem realistischen Setup z.B. bzgl. Störung und Stromflüsse auf PE, sodass da schon Zweifel berechtigt sind.
Die fehlende öffentliche Reaktion zu der ganzen Aktion im OEM Forum hat mir auch zu Denken gegeben und mich in meiner Entscheidung dort nicht mehr tätig zu sein gestärkt.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
ich kämpfe aktuell damit OpenWRT in einen echten Client Modus zu bekommen. Das ist etwas mehr Aufwand als gedacht. Anscheinend will OpenWRT immer einen eigenen Adressbereich für sich selbst und den LAN Anschluss haben. Es gibt aber einen Lösung, die ich aktuell ausprobiere.
MDIX habe ich ausprobiert zu setzen, wird aber anscheinend von Treiber nicht unterstützt – aber ich lasse da noch nicht locker.
Ich werde, wenn alles klar ist und getestet, das ganze als einen Blog Post als Art Tutorial verfassen.
Beste Grüsse,
Eric
So, kurzes Update:
OpenWRT läuft auf dem WA801ND!
Hier ein hilfreiches Video: https://www.youtube.com/watch?v=LIM_2BLi91M
Und hier der Link zur OpenWRT Seite: https://openwrt.org/toh/tp-link/tl-wa801nd
Link zum Image: https://downloads.openwrt.org/releases/22.03.5/targets/ramips/mt76x8/openwrt-22.03.5-ramips-mt76x8-tplink_tl-wa801nd-v5-squashfs-tftp-recovery.binIch habe soeben schonmal das WLAN Interface mit meinem Heimnetz als Client verbunden. Wie man dann die Bridge zum LAN Port einstellt muss ich noch ausprobieren.
Ich habe so mal eine Messung der 3.3V Spannung an dem üblichen Messpunkt gemacht.
Und siehe da: Man sieht nichts – die Spannungseinbrüche sind weg!Jetzt muss ich mal schauen, wie und ob man den MDI/X Status setzen kann.
Beacon Intervall, wenn man nicht im Client Modus sein kann, kann man über das Webinterface einstellen. MDI/X leider nicht.Beste Grüsse,
Eric
Hallo MAx,
bzgl. Stromverbrauch habe ich mal auf mein Labornetzteil geschaut während ich das Beacon Intervall umgestellt habe.
Bei 12V schwankt bei 1000mS Beacon Intervall der Strom zwischen 0,08A und 0,07A.
Bei 40mS (minimum) Beacon Intervall der Strom zwischen 0,09A und 0,08A.Das wären dann ca. 0,01A geringere Stromaufnahme – immerhin über 10% gespart. Dachte jedoch, das dies vielleicht mehr sein wird.
Ich setze mich gleich mal an OpenWRT – vielleicht wird’s ja noch zu eine OpenWRT Audiophile Edition Distribution kommen 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert,
verstehe ich das richtig, das alle PINs des Erdungs-LAN Steckers dann direkt auf PE liegen? Bei dem Nokia Modem haben doch die RJ45 Buchsen keine Schirmung soweit ich das nachvollziehen kann.
Um sicher zu stellen, das die Klangunterschiede nicht durch Störungen über das Stromnetz / PE kommen, würde ich folgenden temporären Versuch vorschlagen:
- Das Nokia Modem mal temporär in Akku Betrieb setzen.
- „Erdungskabel“ entfernen
- Fritzbox ausschalten und LAN Kabel davon aus dem Nokia Modem herausnehmen.
- Dann am besten ungeschirmtes LAN Kabel vom Nokia Modem zum Wavlink WL-WN529R2P
- Jetzt einmal testen mit meinem LAN Filter und dann ohne Filter vor dem Wavlink WL-WN529R2P
Wenn es jetzt noch zu Klangunterschieden kommt, können wir mal ausschließen, das diese über das das Stromnetz kommen, sondern über den Übertragungsweg.
Ich würde in der aktuellen Konstellation auch auf jeden Fall das Erdungs-LAN-Kabel nicht mehr am Nokia Modem verwenden. Bei einer Isolierung über WLAN sollte es egal sein, was an Störungen im Nokia Modem sind. Diese auf PE ableiten zu wollen kann m.E. dazu führen das diese dann einen Weg über PE in die Audio Kette haben. Das ist allerdings aufgrund fehlender Messungen im realen Setup von den Störungsspezialisten immer noch Spekulation. Unabhängig davon ist die direkte Verbindung der PINs (wenn das so ist) schon sehr ungewöhnlich. Ist denn der Port in der Software deaktiviert? Wenn nicht, finden doch auf dem Port zyklisch auch Verbindungsversuche statt, die dann auf PE abgeleitet werden.
Bin gespannt, ob der Test bei Dir durchführbar ist und dann auf die Ergebnisse.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Martin,
vielen Dank für die doch recht passende Zusammenfassung.
Allerdings war es Foren Mitglied Lurg / Uwe, der den OLD 6000 eigentlich ins Spiel gebracht hat.Ich werde versuchen mich nicht mehr um das OEM zu kümmern, da es a) dort zu keiner offenen konstruktiven und weiterführenden Diskussion mehr kommt und ich mich b) doch meist über fachliche oder soziale Inkompetenz und Überheblichkeit der agierenden zu sehr aufrege (man kann halt nicht aus seiner Haut ;-)).
Beste Grüsse und weitehin viel Spass beim Mitlesen 😉
Eric
Hallo Max,
wenn ich in den Client Modus switche kommt wieder die 100mS zu vorschein.
Eventuell ist das wirklich in Bug, das der WA801AC im Client Modus diese Beacon sendet.
Ich denke auch, das es lohnt mal OpenWRT zu probieren, da man hier vielleicht wie Du auch schreibst, MDI/X beeinflussen kann.Ich werden mal die Tage einen Versuch wagen.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Hubert,
Interessante Beobachtung!
Welches Netzteil verwendest Du denn mit dem Nokia Modem?
Beste Grüße,
Eric
Hallo Max,
Gute Frage mit der IP. Die sollte er ja im Repeater Modus vom Accesspoint erhalten……..
Also Ich habe den WA801AC zuerst per Reset auf Werkeinstellungen gesetzt, dann mit dem QuickSetup in den Repeater Modus mit meinem FRITZ!Box Netzwerk verbunden und dann die Einstellungen bzgl. beacon Intervall geändert.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Stephan,
ich musste mir auch wirklich die Äuglein reiben und dachte, ich sehe nicht richtig als ich die „Optimierung“ gesehen habe. Und davor wurde das ja angekündigt zur Reduzierung der CMs. Ja was jetzt? Ich wurde doch die ganze Zeit für blöd erklärt, weil ich CMs verursacht durch den Fly Back Konverter nachgewiesen habe und jetzt sowas……
Und auch Du wurdest die ganze Zeit diskreditiert mit Deinen Optimierungen der Stromversorgung des OLD6000.
Als potenzieller Käufer würde ich mir mal wirklich die Frage stellen, wem ich hier noch trauen soll. Vielleicht finde ich ja noch was, was dann vom Meister in Version 3 umgesetzt wird…..
Aber die ganze Mischpoke im OEM wird weiter dem Meister in blindem Gehorsam alles glauben und dieses Verhalten nicht rügen, sondern bestimmt weiter unterstützen.
Auch die Untersuchungen von Matia100 laufen doch ins off. Mit den Erkenntnissen haben die doch jetzt alle ein Problem. Entweder der OLD6000 trennt nicht richtig oder es gibt dann doch noch andere Wege der Klangbeeinflussung durch z.B. Jitter. Beides wurde ja in gewohnter absolutistischer Art und Weise vom hohen Ross herab vom Meister ausgeschlossen. Tja, was nun?
Beste Grüße,
Eric
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