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Hi Tom,
sorry, ist natürlich 102mm – 102cm wäre dann schon eher die Hula Hoop Drossel 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen nochmal,
da ich für Vergleichsexperimente noch ein paar Würth 74270191 benötigte, habe ich mich umgeschaut, wo diese aktuell denn in DE noch ohne lange Lieferzeiten zu beziehen sind.
Bei DX-Wire gibt es noch welche für 6,90€ zzgl. Versandkosten: https://www.dx-wire.de/ferriteringkerne/ringkerne-zur-funkentstoerung/t60-620.html?type=N
Dort wird auch noch ein
102cm102mm Ring aufgeführt, der eventuell für Drosselbau bei Netzkabel geeignet wäre: https://www.dx-wire.de/ferriteringkerne/ringkerne-zur-funkentstoerung/tx1026625-3c11.htmlBeste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
Sieht dann so aus, wird am Wochenende ausprobiert:

Interessantes Design. Könnte glatt mit etwas Modifikation als Briefständer missbraucht werden 😉
Ich denke allerdings, das bei einer solchen Wicklung die Wirkung der Drossel um einiges geringer ist, da ja der Abstand der Wicklungen außen sehr hoch ist.Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Habe versucht ein “Vergleich” zu machen (nicht so einfach es darzustellen):

Vielen Dank für den Vergleich, durch den man sehen kann, dass der KEMET bei 1MH schon ca. 70Ohm hat und der Würth nur unter 20Ohm. Trotzdem ist der KEMET im Bereich 10-20MHz dem Würth auch überlegen.
Habe ich bei anderen Änderungen in meiner Anlage häufig das Problem, überhaupt Unterschiede wahrzunehmen und dann trotzdem Stunden damit verbringe, krampfhaft nach solchen zu suchen, ist er Unterschied, den das Drosselkabel (mit 1m Nanocable Cat5 U/UTP) macht, sofort klar
Schön, das es auch bei Dir Wirkung zeigt. Ich hatte auch bei dem ersten Test des Drosselkabel die Verbesserung ganz klar wahrgenommen. Die war auch bei mir einer der grössten Schritte, die ich in meinem Setup bisher wahrgenommen habe.
Ich habe gestern an dieser Stelle einen Post verfasst, der irgendwie hier immer noch nicht aufgetaucht ist, während mein danach geschriebener Post im Thread “Akku Stromversorgung” dort sofort erschien…
Sorry dafür – die Forumslösung ist nicht optimal und hat anscheinend ein paar Schwachpunkte. Ich werde mal nach Alternativen suchen.
Ich habe gestern bei uns in der Firma ein interessantes Netzwerkkabel von “justslim.eu” gefunden, ein sehr dünnes und flexibles CAT6 U/FTP Kabel. Ich habe mir mal ein 2 m Exemplar zum testen genommen.
Auf der Website findet man ein noch dünneres CAT6 U/UTP Kabel, welches einen Durchmesser von lediglich 2,8 mm hat. D.h. man könnte es mindestens 4x durch WE Star Tec 742 711 32 führen bzw. bis zu 12 x durch WE Star Tec 742 712 22. Würde es ggf. Sinn machen, eine Kaskade von Klappferriten mit unterschiedlicher Anzahl von Kabel-Durchführungen zu kombinieren, um so möglichst breitbandig und auch tieffrequent zu filtern?Eventuell könnte man hiermit ganz auf den großen Toroid verzichten und den 74271222 für die Drossel verwenden und kombinieren mit dem 74272222.
Wenn Dich die Kabel interessieren, kann ich sie Dir auch gerne zum Testen und Messen schicken.
Auf jeden Fall!
Kemet ESD-R-613325H-NC23 ist heute angekommen. Hier ein Vergleich:

Bin gespannt, ob der KEMET seinem Äußeren gerecht wird 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
Dann werde ich mal 2 bestellen: ESD-R-613325H-NC23 – Ferrite-Toroide / Ferrite-Ringe 61 x 33.2 x 25mm, 10MHz Nanocrystal
Super!👍
Die Teile hatte ich aus dem Grund, den Stephan angesprochen hat, gewählt. Die sind sehr breitbandig und auch im Frequenzkeller wirksam.
Inspiriert von Torbens Kreationen habe ich noch etwas rumexperimentiert und gestern ein Drosselkabel gebaut, das bisher die Bestwerte in der Messung zeigt und auch klanglich begeistert.

Das ist ein 1,5m Nanocable 10.20.0101 mit 2 Fair Rite 240-31 aufeinander umwickelt.
Dann mit 3 x 74271222S mit doppelter Wicklung auf Empfangsseite (Streamer) und 1 x 74271222S mit doppelter Wicklung + 2 x 74271112 auf der Sender-Seite.Ich tüftele noch etwas weiter und melde mich dann mit Messungen. Aber die 74271222S mit Doppelwicklung zeigen auch im Freuenzspektrum Wirkung.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
der Würth 74270191 hat 35mm. Ich gehe davon aus, dass der 2mm Unterschied kein Dealbreaker ist.
Beste Grüße,
Eric
Hallo Torben,
es gibt von Proterial, KEMET und Vacuumschmelze Ringe, die von der Grösse in Frage kommen könnten. Ich hatte schon mal diesen von KEMET angeschaut.
P.S. Wenn die „Knicke“ des Kabels einen gravierenden Einfluss hätten, dann würde man dies im Eye-Pattern sehen können.
Kabel ohne Drossel:

Kabel mit Drossel:

Und hier was bei dem LAN Isolator passiert, bei dem erhebliche Störungen durch Asymmetrien entstehen – Schlechterer Jitter Wert und auch das Rauschen im Differentialsignal ist höher.

Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
dass durch die Knicke Asymmetrien entstehen, die wiederum Störungen verursachen, habe ich ja schon erwähnt und hierin auch den Grund für die Klang und Mess-Unterschiede durch Wicklungen und Steifigkeit der Kabel gesehen. Aber alles besser als das was bei CMCs in Transformern passiert. Und auch trotz dieser Imperfektion ist das Mess- und Hör-Ergebnis beeindruckend.
Allerdings habe ich auch Tests mit Flachband CAT Kabel gemacht, bei dem die Adernpaare fest vergossen sind, sodass hier keine Verschiebungen erfolgen können und hierbei keine besser Ergebnisse erzielt wie mit den Standard Kabel.
Beste Größe,
Eric
Hallo Torben,
vielen Dank für Dein Angebot!
In der Tat stapeln sich bei mir inzwischen Kabel, Ferrite und auch Switche / WLAN Router.
Ich bin offen für das Testen von neuen Ferrit-Ringen – gerne auch die Nanocrystal Teile – also wer hier Optimierungspotential sieht, kann mir gerne welche zusenden.
Für dein Aston-Martin musst du selbst aufkommen
Das wird leider mit Open-Source Geschäftsmodell nix werden und als Dienstwagen ist die Marke leider nicht gelistet 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
hier nun die versprochenen Messungen:
1m Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31
Richtung A (kurzer „Schwanz“ zum Empfänger)
Peak-Peak: 36,8mV
RMS: 3,5mV
Hier die FFT 0-125MHz. Obere dunklere Linie ist die von einem standard UTP Kabel ohne Drossel. Die helle Kurve zeigt das Frequenzspektrum des Drosselkabels.
Richtung B (langer „Schwanz“ zum Empfänger)
Peak-Peak: 27,6mV
RMS: 2,3mV
Hier auch die FFT 0-125MHz. Obere dunklere Linie ist die von Richtung A und die helle Linie zeigt die Verbesserung durch Richtung B.
1m Nanocable 10.20.0101 mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit
Richtung A (kurzer „Schwanz“ zum Empfänger)
Peak-Peak: 27,2mV
RMS: 2,5mVRichtung B (langer „Schwanz“ zum Empfänger)
Peak-Peak: 31,2mV
RMS: 2,8mVHier die FFT 0 -125 mit Vergleich zur FFT des Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31, Richtung B allerdings Y Skalierung erhöht.

Dunkle Kurve: Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31, Richtung B
Helle Kurve: Nanocable 10.20.0101 mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit, Richtung ALeichte Unterschiede, jedoch keine Welten hinsichtlich der Dämpfung.
1m Startech Snagless CAT6 UTP mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit
Das Startech CAT6 Kabel ist bedeutend steifer als das Nanocable. Hierdurch liegt das Kabel nicht so eng am Kern an, man kann aber auch nicht so leicht einen „Knick“ generieren, der sich auch wieder negativ bzgl. Modenkonvertierung auswirken kann. Hierdurch wurde das fertige Drosselkabel auch etwas kürzer.
Richtung A („Schwänze waren hierbei gleich lang)
Peak-Peak: 28mV
RMS: 2,1mVRichtung B
Peak-Peak: 28,8mV
RMS: 2,5mV
In der FFT im Vergleich zum Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31, Richtung B sieht man hier doch noch eine bessere Dämpfung fast über den ganzen Frequenzbereich.
Fazit
Grundsätzlich würde ich immer noch die Drossel so nah wie es geht an den Empfänger positionieren. Jedoch zeigt das Nanocable mit dem Fair-Rite Ring, dass dies nicht immer stimmen muss. Meines Erachtens kann dies auch durch die Fertigungstoleranz des Kabels kommen, sodass vielleicht der Stecker auf einer Seite besser intern bzgl. der Kabelführung verarbeitet ist als auf der anderen. Auch die Toleranzen beim Wickeln der Drossel können hier Unterschiede verursachen. Daher kann es m.E. eventuell auch bei einer zuvor festgelegten optimalen Laufrichtung des Kabels nach dem Wickeln zu einer Änderung kommen.
Bezüglich dem Vergleich des Fair Rite 240-31 und des WE-TOF 74270191 wage ich aktuell noch keine Wertung – dazu sind die Unterschiede zu gering. Falsch macht man m.E. mit keinem Ring etwas.
Das Startech Kabel mit dem Würth Ring schneidet insgesamt am besten ab, vor allem wenn man die RMS Werte als Anhalt nimmt, aber auch wenn man das Frequenzspektrum anschaut. Ob dies an dem Kabel (Konstruktion und Material) selbst liegt, oder wie zuvor schon erläutert eventuell an der Steifigkeit und der damit verbunden geringeren Risiko, dass die Adernpaare geknickt werden, ist aktuell noch unklar.
Beste Grüsse,
Eric
Gutem Morgen zusammen,
Ich habe gestern folgende Vergleiche gemacht:
1m Nanocable 10.20.0101 mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit
1m Nanocable 10.20.0101 mit Fair Rite 240-31
1m Startech Snagless CAT6 UTP mit Würth WE-TOF 74270191 Ferrit
Mit folgendem Ergebnis (Messergebnisse poste ich noch heute abend)
Der Ferritkern beim Nanocable macht eigentlich keinen so grossen Unterschied aus wie gedacht. Was überraschte ist, dass bei dem Nanocable mit Fair-Rite es einen grossen Unterschied gab, in welche Richtung man das Kabel betreibt – und zwar hat hier seltsamer Weise die Seite mit längerem „Schwanz“ besser abgeschnitten.
Die Kombination Startech mit Würth hat am besten abgeschnitten.
Ich will das aber noch nicht überbewerten. Es spielen hier viele Faktoren rein: Fertigungstoleranzen des Kabel und Wickelungsunterschiede auch durch andere Steifigkeit des Kabels.
Ich empfehle schonmal jedem, das Kabel auch mal in umgekehrter Richtung zu probieren. Prinzipiell sollte der Ring möglichst nahe beim Empfänger sein, allerdings zeigen die Messungen, das es auch eventuell durch Kabelunregelmässigkeiten auch umgekehrt sein kann.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe inzwischen ein Kabel mit dem Fair-Rite 2040-31 gebaut.
Die Messungen sind noch im Gange und ich werde morgen nochmal berichten.Dir Torben mal viel Spass bei den Hörsessions.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
wenn wir davon ausgehen, das im DC eher Störfrequenzen von Schaltreglern sind, dann wäre Material #77 eventuell besser für das DC Kabel.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
Die Drossel “Spule” spiegelt HF zurück ins Gerät. So wie ein EMi-Meter hinter einem Netzfilter, der mit Spule endet, mehr anzeigt, als vor dem Filter.
Sowas vermute ich auch in diesem Fall. Das der OLD ja einiges hat, was reflektiert werden kann, ist ja inzwischen bekannt. Und dass er über den internen Trafo Störungen von Primär- zur Sekundärseite überträgt sollte auch bekannt sein.
Auch für die Fälle, in denen die Drossel nicht wirkt, bzw. vielleicht auch negativ wirkt, gibt es eine erste Überlegung von mir. Was ist, wenn bisher der Ethernet Weg ein „Ableit-Weg“ für Störungen (vom Streamer/DAC etc.) darstellt. Dieser wird nun durch die Drossel hochimpedant gemacht (ähnlich wie bei der Schutzleiterdrossel), wodurch die Störungen sich einen anderen Weg im System suchen und dann negativ wirken.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
das ein 2poliges NT keine Gleichtaktstörungen haben kann ist Käse. Das hat mir zwar der Oberentstörer im OEM mal lehrerhaft klar machen wollen und hat sich mit mir fast angelegt – eventuell glaubt er das immer noch. Auch der OLD6000 hat ja eine Gleichtaktdrossel hinter dem Fly-Back Konverter.
Hier ein paar interessante Dokumente diesbezüglich:
https://www.dl4zao.de/_downloads/EMV-Schaltnetzteil.pdf
https://d-nb.info/1075838274/34
Ich gebe mal mein bisheriges Verständnis wieder ohne Gewähr:
Die Gleichtaktstörungen resultieren hauptsächlich durch kapazitive Kopplungen über den Trafo hinweg. Das passiert ja auch im OLD6000 über den Trafo des Fly-Back Konverters, wodurch Netzteile auch hier Klang relevant sind – wurde ja am Anfang für Quatsch abgetan und mit Messungen (die sowieso der Grossteil nicht einschätzen kann) angeblich belegt. Wenn das nicht so wäre, fragt man sich natürlich, warum man jetzt Trenntrafos und DC Filter auf der Primärseite braucht und inzwischen Trafos hinsichtlich ihrer Kapazitiven Kopplung untersucht – vielleicht sollte man dann endlich auch mal verstehen (und zugeben) das auch ein LAN Isolator (Delock) nicht wirklich Isoliert in dem Bereich den wir benötigen bei Signalbelastung.
Also wenn jetzt Störungen vom Versorgungsnetz eines SNT auf die DC Seite gelangen, dann können die über PE irgendwo bei den verbundenen Geräten ab bzw. zurück fliessen – meines Erachtens können die aber auch über den Null Leiter ab- bzw. rückgeführt werden.
Ob das SNT selbst PE Bezug hat ist da total schnurz.
Das ganze kann man beschleunigen und Abkürzen, indem man DC Masse auf PE legt und dann einen direkten Abfluss ermöglicht oder aber auch über Y-Kondensatoren im SNT selbst (auch bei 2-poligen), wo aber auch wieder Leckströme auf die DC Seite kommen.
Beste Grüsse,
Eric
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