Schlagwörter: TP link wrt 902
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Eric aktualisiert.
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März 29, 2026 um 11:35 Uhr #5660
Hallo zusammen,
nachdem @KnockKnock die positive Wirkung eines Überspannungsschutz angepriesen hat, habe ich mir mal einen bestellt und getestet / gemessen. KnockKnock hat den LRS01-E1000 bei sich, jedoch habe ich mir den CYLD05F bestellt, der auch in diesem Thread beworben wird: https://theaudiostandard.net/thread/7889/cyld05f-power-supply-ethernet-network
Vielleicht schreibe ich noch mal einen Artikel darüber aber jetzt schonmal meine Erkenntnisse:
Zuerst mal ist das kein Isolator, wie der Delock, der ja auch als Überspannungsschutz beworben wird. Intern ist eine Schutzschaltung mit ESD Dioden je zwischen TX+/- und RX+/-. Dann ist in den TX und RX Linien ein Widerstand von ca. 2,7 Ohm. Zusätzlich noch Varistoren gegen GND. GND sollte dann mit der externen Erdungspeitsche geerdet werden. GND hängen auch die Steckergehäuse.

Einen Widerstand in dem Signalweg ist schon seltsam – hatte ich so noch nicht gesehen, dient aber anscheinend dem Schutz der ESD Dioden.
Das Spannende dabei ist, das die für 100base tx nicht benötigten Leiter durchkontaktiert sind – ohne Schutz. D.H. wenn man dieses Teil mit normalem CAT Kabel verwendet, ist der Schutz witzlos.
Bzgl. Störungen habe ich einen Anstieg der Peak-Peak Störungen messen können, was sich auch im Frequenzspektrum wiederspiegel:

Gelb: mit CYLD05F
Pink: ohne CYLD05FNicht extrem, aber man kann den Anstieg sehen.
Dann mal das Eye Patern bzgl. Jitter geprüft:
Ohne CYLD05F

Mit CYLD05F etwas abgerundeten und höherer jitter:

Also wenn das Teil klanglich was ausmachen kann, dann m.E. per Sounding – also das die hinzugefügten Störungen einen Klang erzeugen, der gefällt. Auf der anderen Seite könnten allerdings auch die Widerstände im Signalweg Störungen etwas dämpfen – was ich messtechnisch jedoch nicht sehen kann.
Dann habe ich mal das Teil „gehört“ mit meiner normalen Heimnetz Ethernetanbindung an die KEFs. Beim Einstezen der CYLD05F hatte ich das Gefühl einen etwas wärmeren Sound zu hören – nicht viel, aber m.E. leicht wahrnehmbar. Danach habe ich mal hinter dem CYLD05F ein 2 x 2 Stummel zu den KEFs eingesetzt – also ohne die für 100base tx nicht benötigen anderen Adernpaare. Das hat dann schon ein gutes Stück sauberer und präziser geklungen. Dann habe ich ich den CYLD05F mal mit einem einfachen Cat Verbindungsstück getauscht – der Klang blieb meines Erachtens ähnlich.
Folgendes Fazit:
a) Der CYLD05F ist kein wirklicher Überspannungsschutz wenn man 4 x 2 CAT Kabel verwendet.
b) Echte Verbesserung bzgl. Störungen und Signal sind nicht vorhanden – das Gegenteil ist der Fall.
c) Die Erdung ist höchstens wirksam beim Verwenden von geschirmten Kabeln.
d) Wer in seinem Ethernet Setup experimentieren möchte, sollte mal die nicht benötigten 2 Adernpaare des CAT Kabel auftrennen – ist eigentlich ein alter Hut.Ich kann mir Vorstellen, dass nachdem die Audiophilen Isolatoren (wie DELOCK oder Baaske), die ihre nachgewiesene Existenzberechtigung haben) entdeckt haben, man so ziemliche alles was man irgendwie in die Signalleitung setzen kann ausprobiert wurde und man da auch auf den CYLD05F gekommen ist. Wenn sich hierdurch Klangverbesserungen ergeben, ist das m.E. nicht genau erklärbar, bzw. m.E. Sounding.
P.S.: Wer das Teil haben möchte um es mal auszuprobieren, kann es gegen 10€ zzgl. Versand gerne haben.
Beste Grüsse,
Eric
April 25, 2026 um 23:07 Uhr #5695Hallo zusammen,
ich habe mir in der Zwischenzeit mal etwas Gedanken über mein Kopfhörer Setup gemacht und wollte eigentlich auch den WR902AC vor den Stack Audio LinkII setzen, der dann den RME ADI 2 DAC versorgt.
Allerdings ging mir die ganze Zeit schon der USB Anschluss des WR902AC durch den Kopf. Wäre es nicht möglich, den Datenstream direkt im WR902AC auf den USB Port zu bekommen?
Nach etlichen Versuchen ist es mir heute erstmalig geglückt – der WR902AC agiert als Streamer und spielt aktuell Qobuz 24/96 Flac ohne stottern ab.
Der WR902AC ist nun mit speziellem OpenWRT Image und speziell angepasster Squeezelite Version in der Lage meinen RME ADI 2 DAC direkt über USB zu versorgen.

Hinsichtlich Kang usw muss man mal sehen. Aktuell nutze ich einen WR902AC ohne 3.3V mod und da ist noch einiges an Optimierung – aber es funktioniert!
Also, liebe Linns, Eversolos, Lumin, etc – geht schon mal in Deckung!
Beste Grüsse,
Eric
April 25, 2026 um 23:27 Uhr #5696Kleiner Nachtrag: auch 24-Bit / 192 kHz läuft ohne Probleme.
Ich streame jetzt direkt PCM vom LMS und das macht Lust auf mehr was ich da höre!Eigentlich sollten da jetzt die gleichen Mechanismen wie beim WLAN Client zum wirken kommen, wenn ich den mit 3.3 Mod und LiFePo4 betreibe: sowieso schon Low Power, dann Schaltregler raus und Entkopplung vom Netz mit minimalen Gleichtaktstörungen – und das ganze jetzt auf Eben des Streamers.
Wenn nun das 20€ Teilchen auch noch die Streamer Position disrupted, wäre das der Hammer und allmählich schon etwas unheimlich – aber alles spricht dafür hier weiter zu machen.
Beste Grüsse,
Eric
April 26, 2026 um 10:18 Uhr #5697
So, USB läuft auch mit 3.3V Mod – hier die Eve MB31 als Stomversorgung mit Schutzschaltung gegen Tiefenentladung.
April 26, 2026 um 13:18 Uhr #5698Hi Eric,
That is surely a large battery!
What charger do you recommend for this unit?Does these much larger batteries sound any different from the much smaller 26650 batteries?
Thanks!
April 26, 2026 um 14:57 Uhr #5699Hallo Eric
nun wird es aber langsam unheimlich!
Mit deinem Einfallsreichtum mischt du die HiFi-Welt ziemlich auf.
Mich – und wohl andere auch – freut das natürlich sehr.Dankende Grüße
HubertApril 26, 2026 um 21:08 Uhr #5700Hallo,
Für die Eve MB31 würde ich einen 10A Ladegerät empfehlen, soetwas: https://de.aliexpress.com/item/1005005809372886.html
Allerdings muss dann die Schutzschaltung davor (für Tiefenentladung und Überladung) auch 10A Festigkeit haben.
Einen Klangunterschied kann ich bis jetzt noch nicht hören.
Beste Grüsse,
Eric
April 27, 2026 um 19:07 Uhr #5701Hallo zusammen,
ich werde die Tage mal einen neuen Thread starten mit „WR902AC als Streamer“.
Ich habe nun ein recht stabiles Setup laufen und der WR902AC kommt bei direktem PCM Streamen mit 192/24 Files gerade mal auf 3% CPU Auslastung! Bei FLAC Streaming steigt die dann direkt mal auf über 50% an.
Jetzt werde ich das Setup mal gegen den Stack Audio Linn II testen: zuerst auf der Messbank und dann mit den Kopfhörern.
Beste Grüsse aus der audiophilen Alchemistenküche,
Eric
April 27, 2026 um 20:58 Uhr #5702Hallo Eric
Coole Idee. Wird für den USB Out 5V benötigt ? Mit dem 3,3V Mod wären diese ja tot. Ich hatte versucht, 5V über die normale Mikro-USB Buchse einzuspeisen, damit 5V an der USB-A Buchse anliegen, habe dann den 3,3V Schaltregler ausgelötet, einen 3045 Regler am 5V Eingang angezapft und hinter dem 3,3V Schaltregler eingespeist. Vorsicht. Dann bootet der TPLink in einer Dauerschleife. Falls du das lösen kannst, wäre ich am Ergebnis interessiert, bzw deinem Vorgehen.
Gruß
Stephan
April 28, 2026 um 16:23 Uhr #5703Hi Eric,
Since the larger LiFePO4 batteries can have a range of DC outputs ( 3.5 when fully charged Etc), do we need a regulator board to ensure that it is outing 3.2 V for the TP link 902 router?
Also have you compared the sound of these large EVE MB 31 batteries with and without the cheap BMS board?
You insights be much appreciated!
April 29, 2026 um 08:16 Uhr #5704Hi Eric,
Thank you for the CYLD05F measurements. Since you linked to the thread on The Audio Standard, I noticed that several people there use the CYLD05F differently: not inline in the active data path, but connected with a short Ethernet cable to an unused switch port. Some also connect the ground lead and report a slightly stronger effect.
I understand that your measurements were inline, where the CYLD05F did not improve the signal and even slightly worsened noise/jitter.
My question is narrower: from your experience with Drosselkabel/common-mode noise, could this one-sided use at an unused switch port still plausibly change the RF/common-mode behavior of the switch, even though it is not improving the active Ethernet signal?
And because you mention the old 2×2 trick for 100Base-TX: for such a short unused-port stub, would you expect a 2×2 cable to be more sensible than a normal 4×2 cable, or is that impossible to predict without measurement?
Best regards,
April 29, 2026 um 21:58 Uhr #5705@solidcore:
Der ADI 2 DAC benötigt nicht die 5 V – daher funktioniert der USB auch ohne 5V. Welches Problem Durch Dein Regler Einbau entstanden ist, lässt sich schwer sagen. Hast Du denn die 5V direkt am USB Eingang abgegriffen?Auch die kleinen 26650 Zellen haben im Geladenen Zustand 3,6V. Das verträgt der WR902 AC auch ohne runterregeln auf 3,3V.
Ich habe noch keine Klangvergleiche mit und ohne Schutzplatine gemacht. Ich werde dies mal am nächsten Wochenende machen – erwarte aber keine grossen Unterschiede. Die Eve MB31 habe ich nur besorgt wegen ihrer Kapazität, nicht, weil ich einen Klangvorteil hierdurch erwarte. Es geht mir nur um einen komfortablen Weg die Spannungsversorgung komplett autark von Ladegerät zu realisieren.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht erklären, wie der CYLD05F an einem freien Ethernet Port das Gleichtaktverhalten verbessern kann. Ich will nicht ausschliessen, das es einen Wirkung hat, aber erklärbar scheint mir dies nicht. Ob nun 2×2 oder 4 x 2 Kabel hierbei eine andere Wirkung zeigt, kann ich nicht sagen.
Beste GRüsse,
Eric
April 29, 2026 um 22:09 Uhr #5707Hallo Eric
Ja, habe die 5V direkt örtlich an der USB Mikro Buchse abgegriffen, und das Schaltregler IC ausgelötet. Bin dann mit den 3,3V an den Kondensator nahe dem IC gegangen, wo ich vorher 3,3V gemessen hatte.
Gruß
Stephan
April 29, 2026 um 22:09 Uhr #5708Hallo zusammen,
kurzes Update zu dem WR902AC als Streamer.
Also bei den Messungen sieht der WR902AC bzgl. der Gleichtaktstörungen gegenüber dem Stack Audio Link II richtig gut aus und zieht locker an dem vorbei.
Allerdings nicht beim Hörtest. Der Stack Audio Link II ist einfach aufgeräumter und hat mehr Raum zu bieten. Das ist m.E. auch keine HF Sounding.
Ich bin noch am experimentieren an der FLAC -> PCM Konvertierung auf dem LMS Server. Aktuell mache ich das mit dem C-3PO Plugin und habe die Vermutung, dass hier Resampling im spiel ist. Zusätzlich bin ich dabei den WR902AC noch etwas zu optimieren. Mal schauen, ob ich noch an den Stack Audio Link II rankomme.Beste Grüsse,
Eric
April 30, 2026 um 06:29 Uhr #5709@solidcore: Kannst Du mal zeigen, wo du genau die 3.3V einspeist?
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