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Hallo zusammen,
ich habe inzwischen Rückmeldung von Ian (der nebenbei auch grosses Interesse an dem Drosselkabel gezeigt hat).
Ich hatte anscheinend ein altes Dokument, in dem die Eingangsspannung noch mit 5-12V angegeben wurde.
Das wurde inzwischen korrigiert: Es sind 5-6V DC oder auch 4-5 V AC.
Ian hat inzwischen auch eine Webseite, über die man direkt bei ihm bestellen kann: https://iancanada.ca/
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
Das mit den “edelsten” Materialien wird wie beim LAN Drosselkabel weiterhin bestand haben
Das ist ja auf der anderen Seite das schöne an dem Drosselkabel – es gibt genügend Platz für individuelle Interpretationen 😉
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen
Das mit der Drossel wird langsam unheimlich:)
Sehr beeindruckend die Wirkung auch an USB! Sind das die selben Ingredenzien wie bei den LAN Kabeln bzgl Ferritring und Klappferrite?Mir wird das auch unheimlich, vor allem, weil das so simpel ist und solch grosse Wirkungen hat, aber noch nicht gross in der audiophilen Forenlandschaft thematisiert wurde. Vielleicht für den audiophilen Bastler zu einfach (Kann ja nicht sein, das alle bisherigen Bestrebungen mit edelsten Materialien und „Spezial-Soße“ für die Katz waren) und für den audiophilen Käufer zu billig.
Das war nur ein Ferritring 240-31 und sollte auch mit dem Würth WE-TOF 74270191 (der inzwischen bei Reichelt und Voelkner ausverkauft ist ;-)) so funktionieren.
Das ganze war nur ein schneller Test, zeigt aber das Potential auf.
Du hast nun ein normales, geschirmtes USB Kabel genommen, dies nicht zerschnitten 8x durch den Ferrit gefädelt, RME seitig am Kabelstecker das Schirmblech außen herum abgeklebt, und an den beiden Spannungsbeinen direkt am RME gemessen ? Oder wie genau ?
Aufbau ist korrekt, ausser der Messstelle. Ich habe die DIY Strommessklemme über das Kabel kurz vor dem RME gesetzt.
Damit werden ja nicht die Spannungen gemessen, sondern die Spannungen an der Strommessklemme als Ergebnis der Ströme, die durch die Klemme durchfließen.
Das dürfte auch Deine nächste Frage beantworten.Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
Ja, ich muss den nur in der richtige Grabbelkiste finden 😉
Wollte ich sowieso mal messen, um den Unterschied zu sehen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
ich habe eben mal erste Messungen bei USB gemacht, um zu schauen, was uns da so erwartet.
Dazu habe ich meine Squeezebox Touch nochmal aktiviert und mit einem 2m billiges, geschirmtes USB Kabel (Lieferumfang beim RME ADI DAC 2) an den ADI DAC 2 angeschloassen. An dem Kabel habe ich auf Empfängerseite (ADI DAC 2) die Schirmung mit Tesafilm isoliert.Dann mit der DIY Strommesssonde vor dem ADI DAC 2 das Kabel gemessen.
Hier nochmal mit der DPO Darstellung, die inzwischen auch von anderen Kollegen endlich verstanden wurde und die hierdurch anscheinend inspiriert wurden:
Peak-Peak: 2.06V
RMS: 130mVWie immer hier der Hinweise, das hier zwar Volt vom Oszilloskop dargestellt wird, allerdings letztendlich der Stromfluss gemessen wird.
Eine ganz schöne Ansage – ich musste zuerst mal die Skalierung runterdrehen. Zum Vergleich reden wir bei Ethernet mit dem Drosselkabel von Werten um die 30mV Peak-Peak und RMS ca 3mV!
Die Peaks sind Störungen in der Wiederholfrequenz von 40kHz – die könnten von Schaltreglern in der Squeezebox stammen.
Dann habe ich mal den 240-31 Ring, der noch frei war verwendet und das USB Kabel nach gewohnter Manier 8-fach darum gewickelt mit beachtlichem Erfolg:
Achtung andere Y-Skalierung!
Peak-Peak: 220mV
RMS: 11mVNur noch fast ein Zehntel der Störungsintensität – das nenen ich mal einen Erfolg.
Wie gesagt, sind das nur die ersten Messungen, aber ich kann nur jedem empfehlen, der USB in seiner Kette hat, mal ein USB Drosselkabel zu probieren.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Torben,
hier ein Vergleich der zeigt, dass die LFS Version im interessanten Bereich geringere Impedanz hat:

Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
nochmal zur Klarstellung: Die Frequenzhochburg, die bekämpft werden muss ist bei ca.10-20MHz.
Zur Erläuterung, warum dies so ist:
Hier zuerst mal das Frequenzspektrum des 100base TX Differentialsignals:

Die Frequenzhochburg ist hier bei ca.10-20MHz. In der Darstellung findet man untern zwei Zahlen. einmal die 10dB und dann 25MHz. Die 10dB geben die Y-Auflösung der Darstellung an. D.H. Pro gezeichnetem Raster in Y-Richtung werden 10dB aufgelöst.
Die 25MHz sind die Auflösung in X-Richtung. D.H. ein Raster in X-Richtung stellen 25MHz dar. Beginnend mit 0MHz am linken Rand.
Da der Großteil der Gleichtaktstörungen aus Modenkonvertierung besteht wundert es nicht, das das Frequenzspektrum der Gleichtaktstörungen ähnlich aussieht, z.B. hier die Gleichtaktstörungen beim OLD600 gemessen mit dem Mess-Kabel:

Wenn man sich jetzt die Stromflussmessung auf dem Kabel anschaut, sieht man auch hier die Frequenzburg bei ca.10-20 MHz, hier das U/UTP Kabel aus diesem Artikel.
Achtung: hier ist die Y-Skalierung verändert von 25MHz auf 12,5 MHz pro Raster.

Dass bei der Stromflussmessung im oberen Bereich keine grossen Störungen mehr gemessen werden, hatte ich zuerst die DIY Sonde im Verdacht. Jedoch zeigt sie z.B. bei der Messung meines Interconnectkabels bei den Kefs auch hier Werte:

Fazit:
Der Bereich um 10-20MHz muss m.E. hauptsächlich bekämpft werden.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
zur Filterung von USB3 gibt es noch dieses Dokument, was recht interessant ist, ich aber noch nicht durch habe: https://www.we-online.com/catalog/media/o191476v410%20ANP007a_Effective_USB_31_filtering_and_protection_EN.pdf
Für USB 2 diese:
https://www.we-online.com/components/media/o108998v410%20AppNotes_ANP024_DasUSBInterfaceAusEMVSicht_DE.pdfIch denke, das die CMC auf den USB Dingle der wichtigste Bestandteil ist. Aber auch hier ist eventuell das Drossel-Kabel im Vorteil, weil auch bei USB mit Modenconvertierung durch das eingreifen in den Signalweg gerechnet werden muss.
Für die Filterung von DC hatte ich ja mal schon vor langer zeit, schon bevor die DC Filter zur Verbesserung der SNTs in Mode kamen Messungen mit einem von Palmer gemacht und dessen Auswirkung auf die Ethernet Gleichtaktstörungen dargestellt: https://ethernet-sound.com/auswirkungen-der-stromversorgung-auf-das-ethernet-signal/
Der Palmer hat auch Gleichtaktdrosseln on Board:

Beste Grüsse,
Eric
Hallo Stephan,
Ja, habe mir eben die Dämpfungskurve nochmal angeschaut und die fällt über 1MHz ab und symmetrisch ist recht mau.
Aber die Asymmetrische Dämpfung bis 1MHz ist wirklich brutal.
Und meines Erachtens sind die Asymmetrische Störungen im Gleichtakt das Hauptproblem. Schon spaßig, das der Kollege im OEM mal in einem PM thread letzten Jahres erklärt hat, das es keine CMs bei DC gibt und ich keine Ahnung hätte – dafür würde sich die Offenlegung der PMs eigentlich schon lohnen.
Es scheint aber auch Störschutztrenntransformatoren zu geben: https://www.voelkner.de/products/909208/Block-SMTT-150-Stoerschutztrenntransformator-1-x-230-V-AC-1-x-230-V-AC-150-VA.html
Beste Grüße,
Eric
Hallo Sebastian

sofern ich das Schaltbild in der Doku richtig interpretiere ist PE auf Sekundärseite nicht verbunden. Eventuell kannst Du das mal überprüfen. D.H., das ein Störschutztrafo nicht automatisch PE durch kontaktiert haben muss, sondern auch Störschutztrafos gibt, die als Trenntrafos eingesetzt werden können – das war auch bisher mein Verständnis.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
jetzt wirds wieder ersnt 😉
Ich habe heute das Ian Canada Board incl. den Ultra Caps endlich mal in ein Gehäuse eingebaut.

Hier das Innenleben:

Als Gehäuse habe ich nach längerer Recherche das Hammond 1454L gefunden: https://www.mouser.de/ProductDetail/Hammond-Manufacturing/1454L
Auf dem LiFePo4 Mini 3.3V Board wurde J2 mit einem Schraubblock bestückt, sodass man das Board jetzt auch mit 12V DC füttern kann. Allerdings funktioniert bei 12V DC der Pure Mode nicht. Füttert man mit 5V DC über J2 funktioniert es. Ich habe Ian mal angeschrieben und warte aktuell auf Antwort.
Wer Hinweise zum Aufbau des Gehäuse haben möchte, gerne melden – dazu braucht man keine Elektrofachkraft sein.
Beste Grüsse,
Eric
Hallo Max,
schöne Initiative von Dir!
Ich habe ein paar Fragen:
Dir geht es hierbei um ein USB Kabel als Ladekabel – richtig?
Dann ist das doch eigentlich wie ein DC Kabel zu behandeln.Ich würde dann glaube ich eher ein DC Kabel nehmen und einmal USB A Stecker und einen Micro USB Stecker vielleicht sowas: https://www.reichelt.de/micro-usb-stecker-typ-b-5-polig-mit-gehaeuse-bkl-10120395-p235741.html
Oder einen Micro USB Adapter auf 5.5/2.1 Hohstecker und dann weiter mit einen DC Kabel.
Als DC Kabel verwende ich aktuell CANARE 4S6 STAR QUAD.
Bzgl. der Drossel könnte man dann doch das Kabel auch 8 mal durch den Würth-Ring ziehen. Die Frage ist natürlich, welche Bereich man hier besser adressieren muss.
Wenn wir über USB Kabel über das auch Daten fliessen (z.B. zwischen Streamer und DAC) reden, ist das natürlich etwas anderes.
Da haben wir wirklich die Datenleitung, die man bzgl. Gleichtaktstörungen behandeln müsste und dann noch die 5V Stromschiene.
Ich bin da aktuell etwas leidenschaftslos, da ich USB nur in meinem Kopfhörersetup zwischen Stack Audio Linn II und RME ADI DAC 2 habe. Das Kopfhörersetup ist aktuell nicht in betrieb.
Ich hatte mal den Intona Isolator, den ich nachdem ich den Stack Audio gekauft habe wieder verkauft habe. Das Problem bei USB ist (jedenfalls bei mir und anscheinend auch bei den meisten anderen) das man die 5V Stromschiene nicht ganz eliminieren kann – auch wenn der DAC die nicht zum Betrieb nutz. Es muss immer eine Masseverbindung bestehen, die anscheinend beim Pairing benötigt wird.
Also Schirm und auch „+“ 5V Ader kann man kappen, aber nicht die Masse. Somit können schonmal die Störungen hierüber in den DAC kommen und auch wieder zurück fliesen. Hinzu kommen dann die Gleichtaktstörungen der Datenleitung und hier auch Modenkonvertierungen. Diese kann man m.E. genauso mit der Drossel bekämpfen wie bei LAN. Es gibt auch von Würth ein Eval Board mit einer Gleichtaktdrossel für USB: https://www.we-online.com/de/components/products/EMC_FILTER_BAGS_STICKS_USB_2_0_TYPA_FILTERSTICK
Beste Grüsse,
Eric
Hallo zusammen,
da Fasching ist, wir uns selbst auch nicht so ernst nehmen sollten und etwas Spass bei einem Hobby dabei sein sollte, hier mal was zum schmunzeln:
Mein Neues Netzteil, das ich mir nach diversen Bauanleitungen aus dem Netzt mit meinem Profi Werkzeug (Multimeter und Spannungsprüfer aus dem Baumarkt, ich denke damit gehe ich ja schon quasi als Elektrofachkraft durch) zusammengeschraubt habe:

Durch die Kaskadierung von 351 selbstgewickelten Trenntrafos, der Nachschaltung von 132 Linear-Reglern und dutzende Ultra-Caps konnte ich endlich das Apple Netzteil meines iPhones auf das Niveau eines Linearnetzteils bringen.
Ich sags doch schon immer: Schaltnetzteile sind besser als ihr Ruf! Man muss halt wissen, wie man sie mit Sinn und Verstand richtig einsetzt – kann halt nicht jeder!
Wie man hier bei dem Bild meines kreativen Entstehungsprozess sehen kann, ist das nichts für jedermann:

Also nicht nachmachen! Nur für echte Männer und Elektrofachkräfte – nix für Warmduscher
(Echt schade, weil ich kann Euch versichern, das Euch was entgeht und ich hier schon wieder das Ei des Kolumbus gefunden habe – Messungen, die das belegen werden, folgen; bin aktuell am überlegen wie der Messeaufbau sein muss, damit auch das rauskommt, was ich will, aber eigentlich ja egal, weil versteht doch eh niemand;-))
Beste Grüsse und schönes närrisches Wochenende,
Eric
Hallo Torben,
Ich habe in meinem Artikel eine Empfehlung abgegeben. Wer nicht warten kann bis es neue Erkenntnisse von mir gibt oder denkt das ein 1€ Kabel unter seiner Würde ist, muss selbst rum testen.
Beste Grüße,
Eric
Hallo zusammen,
Wodurch entstehen denn die Modenkonvertierungen ?
Dieses schon mal verlinkte Dokument gibt einen guten Einblick, wie die Modenkonvertierung erfolgt: https://www.repo.uni-hannover.de/bitstream/handle/123456789/5450/25_Spaegele.pdf
Sie entstehen durch Asymmetrien im Übertragungspfad. Daher stehe ich auch selbstgebauten Kabel, die nicht fertige TwistedPair mit möglichst konstanten 100Ohm Wellenwiderstand haben, kritisch gegenüber.
Die beste Lösung, um dies bei U/UTP zu gewährleisten, wo nämlich auch kein interner Schirm die Adernpaare auf halbwegs konstanten Abstand hält, ist m.E. die Bonded Technologie von Belden.
Allerdings ist es in Deutschland recht schwer an fertige Patchkabel heranzukommen. Und diese sind dann meist Solidcore, die ich für die Wicklung eigentlich nicht verwenden möchte, da es leicht zu Knicken in den Leitern kommen kann. Ich habe aktuell Kabel von Belden im Zulauf um dies mit der Drossel zu testen.Du hast doch so viele Ethernet Kabel getestet – war kein CAT6 U/UTP mit dabei was gut war?
Also das Nanocable war das beste U/UTP, was als fertig konfektionierte Ware verfügbar ist. Allerdings habe ich nicht viel U/UTP gemessen.
Das Belden 1305A hat in den ersten Messungen als Rohkabel zum Konfektionieren gut abgeschnitten. Aktuell habe ich das Belden 1752A im Zulauf. Das hat einen etwas dünneren Mantel und ist daher dünner und flexibler für die Wicklungen.Da ich noch WUE74271222S – Ø 12.5 mm, 265 Ohm @ 100 MHz – und WUE74270191 habe, wollte ich mal 2 Turns testen (WUE74271222S).
Die 2 Wicklungen bringen definitiv was – bin gespannt, ob es zu Klangveränderungen bei Dir kommt.
Beste Grüsse,
Eric
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